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Artikel Tagged ‘TUTORIAL’

PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – HIGHLIGHTS

1 März 2010

Heute dreht es sich um ein sehr kleines aber umso wichtigeres MINI-THEMA in der Nachtfotografie. “Highlights” und damit meine ich sprichwörtlich die Highlights. Ich werde diesen Post bewusst ganz ganz kurz und knackig halten und lieber ein paar Fotos sprechen lassen. Die Kernaussage lautet:

AUSGEBRANNTE LICHTER MACHEN NACHTFOTOS INTERESSANT!!

Es geht darum, dass in der Nachtfotografie zwangsweise eher mit offeneren Blenden gearbeitet wird. Und genau diese offenen Blenden sorgen dafür, dass der Hintergrund oftmals eine einzige Matsche wird. Man erkennt nur noch an der Färbung und vor allem am dunklen Himmel, dass es sich um ein Nachtfoto handelt. Und genau dieser Brei im Hintergrund kann nur durch eine Sache durchbrochen werden. Helle Lichtquellen, direkt in die Kamera und das Objektiv gerichtet. Dominierende Effekte im Hintergrund sozusagen. Dabei geht es weniger um die Lichteffekte auf dem Modell als viel mehr das Strahlen der Lichtquelle.

Ein Lichtpunkt kommt nämlich trotz Unschärfe durch den Hintergrund hindurch. Probiert es und fotografiert eine starke Lichtquelle in der Unschärfe und in der Schärfe. Natürlich sieht die Quelle an sich etwas anders aus, aber der helle Lichtpunkt auf dem Foto bleibt bestehen. Kurzum: Durch direkte Lichtquellen im Foto vermittelt man Tiefe, Dynamik, Spannung und Räumlichkeit. Es macht das Foto erst zu einer wirkliche atmosphärischen Stimmungsfotografie.

Extrem wichtig ist dieses Hintergrundwissen. Achtet also absofort darauf! Lichtquellen müssen gezielt ins Foto eingebaut werden. Um zu zeigen wie wichtig und ausschlaggebend diese Lichtpunkte sind, gibt es hier mal so ein halbes Dutzend Beispiele. Stellt euch doch mal das Foto ohne die entsprechenden Lichtquellen im Hintergrund vor.

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Die nachfolgenden zwei Fotos sind mit künstlichen Flares aus PHOTOSHOP versehen. Aber es läuft auf die selbe Thematik heraus. Es geht um die Lichter, die das Bild mit Tiefe und Räumlichkeit versehen.

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Langsam wird es auch wieder wärmer und es ist Zeit, mal nachts rauszugehen und Fotos zu machen!!! Viel Spaß!

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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – DIE LOCATION

26 Februar 2010

Kommen wir heute mal zu einem Thema was mich unglaublich fasziniert. Es ist die Fotografie bei Nacht. Gewohnte Locations tauchen plötzlich in ganz neuem Gewande auf. Die Stimmung und der komplette Look können sich gedreht haben, einzig über den Wechsel von Tag zu Nacht. Und genau das wollen wir heute anfangen hier zu besprechen. Wir müssen das Thema etwas weiter aufteilen und daher kommen wir heute mal zur Location. Die Location ist mit das Wichtigste an der Nachtfotografie.
WICHTIG: Wir müssen nochmals einen Post machen zur richtigen Location, heute geht es in erster Linie nicht um den Look an sich sondern um die Grundvoraussetzungen. Der Look muss nochmals extra besprochen werden.
Wie gewohnt, er ein Foto und dann die Analyse dieses Fotos um dann auf die ganzen wichtigen Inhalte dieses Postes schließen zu können.

Workshop Vergleich Fotos
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Folgende Elemente sagen uns etwas über das Bild, die Location und die Art wie fotografiert wurde:

  • Der Hintergrund ist im Halbkörperportrait schon unscharf.
  • Der Hintergrund ist verschwommen und “verwackelt”.
  • Es ist Bewegung des Modells auf dem Foto.
  • Der Hintergrund wird durch eine helle Lichtquelle ausgeleuchtet, die zudem als Effektlicht auf dem Modell wirkt.
  • Die Ausleuchtung auf dem Modell ist relativ weich, man sieht kaum richtig harte Kanten.

Und hier kommt die Auflösung. Ein kleiner Ranger Q mit einer 90cm großen Softbox. So, jetzt ist das Setup schon bekannt, jetzt können wir zurück zum Thema der Location,

Setup HOW TO Tutorial Photo

Aus den Erkenntnissen oben kann man einige Schlüsse ziehen:

  • Es wurde relativ offenblendig fotografiert… f2 – f4
  • Die Belichtungszeit war ziemlich lange… 1/25 oder länger
  • Es wurde ein Schrim oder eine Sobo als Führungslicht genutzt.

Die Logik ist also folgende, dass wir die Bewegung des Modells über eine längere Belichtungszeit ins Bild geholt haben und die Dynamik an einem bestimmten Moment dann über den Blitz eingefroren haben. Längere Belichtungszeit, Führungslicht als Blitzlicht. Und da wären wir auch schon genau an dem Punkt angelangt, wo wir über die Location sprechen. Um es kurz zu fassen. Ich kann nur dann das Motiv einfrieren, wenn der Blitz so viel Anteil an der Gesamtbelichtung auf dem Motiv hat wie irgendwie nur möglich.

Das war jetzt umständlich formuliert. Es geht darum, dass unser Motiv im Schatten steht und der Blitz wirklich alles an Belichtung vornehmen kann, was das Motiv an Licht braucht. Wenn wir es auf die Spitze treiben würden, dann könnten wir über 30 Sekunden ein Foto in einem komplett dunklen Raum machen, einmal während der 30 Sekunden Blitzen und das Motiv wäre scharf. Ganz einfach, egal wie lange die Belichtungszeit ist, es gibt ja kein anderes Licht auf dem Motiv und somit kann der Blitz einfrieren.

Wenn ich also des Nachtens fotografieren, dann ist der erste Schritt hin zu einer geeigneten Location die Suche nach einem Spot in dem das Modell sprichwörtlich “im Dunkeln steht”. Wie hier zu sehen im Vergleich mit uns ohne Blitz.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Wir fassen also zusammen: Wir brauchen eine Location welche Reflexe und Licht im Hintergrund des Fotos hat, auf dem Motiv aber möglichst absolute Dunkelheit gewährleistet. Dann können wir jede Belichtungszeit gehen, ohne das Motiv zu verschmieren. Absofort sucht ihr also immer nach solchen Locations…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Und hier gibt es für euch noch das MUSS: Die Setup Skizze von Leonardo DaMartin…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Setup HOW TO Tutorial Photo

Hier noch ein weiteres Foto von Rosa… gleiches Setup, gleiche Location, gleiche Kamera und auch alles sonst war gleich. Nur haben wir einmal das Licht im Hintergrund ausgemacht. Damit wird das Bild natürlich um einiges platter und hat nicht mehr die gleiche Tiefenwirkung. Aber es gibt Abwechslung und auch die ist wichtig. Gerade in einer Kollage. An dem Foto sieht man auch, dass nachts die Farben am Modell echt super super wichtig sind. Weil alles drum herum in unscharfer Suppe verschwindet und Farben total flau erscheinen, sind die durch das Blitzlicht hervorgeholten Farben umso wichtiger.

Workshop Vergleich Fotos
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Damit hätten wir also das erste kurze Kapitel der Nachtfotografie abgeklärt.

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VIDEO-TECHNICAL-7: UNSER ON LOCATION LAPTOP KOFFER

21 Februar 2010

No comment…

Hier noch einige Infos zum System.

Hitze/Abluft:
- Die MacBooks produzieren nicht sehr viel Hitze und viel Wärme wird auch über den gesamten Body und die Tastatur abgegeben. Von daher ist das System mit Macs kein Problem. Für Rechner mit Lüfter ist es auch nicht zu gefährlich, denn das Laptop liegt nur oben auf und ist von der Seite zugänglich. Wir müssen ja auch an die Stecker kommen und wenn die Stecker frei liegen, dann liegt auch die Lüftung frei. Das Dämmmaterial von B&W ist auch nicht wirklich Hitzeempfindlich!
- Kritischer sind die Festplatten. Bei uns laufen die Festplatten nur für das Backup. Der erste Datenschub wird auf das Laptop gespeichert und dann immer etappenweise auf die Festplatten. Für längere Einsätze haben wir einen extra Koffer mit Festplatten der dann besser belüftet ist. Man sollte nicht beide Festplatten tagelang laufen lassen. Gerade die Lacie Rugged Platten haben wir aber auch locker über 3-4 Stunden aktiv im Koffer! Das Festplatten-Hitze-Problem haben aber alle Koffer denn Schutz geht eben einher mit Verpackung und das bedeutet Hitzestau. Wir werden schauen, dass wir demnächst auf SSD umsteigen. In Zukunft sollte da die Reise sowieso hingehen!

Koffereigenschaften:
- Koffer ist der Typ 61 mit RPD und Schaumstoff zusammen kombiniert.
- Gewicht des Gesamtpaketes ist 6-9kg. Festplatten, Koffer, Laptop, Kabel, Ladegeräte, Adapter, Unterlagen…

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LIGHTING-5: REFLEXIONEN

14 Februar 2010

Schöne Hintergründe haben immer einen Haken und meistens ist dieser Haken, dass sie mehr oder minder reflektierende Flächen beinhalten. Und als Fotografen wissen wir ja… VORSICHT bei spiegelnden Oberflächen. Dass etwas für die Kamera “spiegelt” muss aber nicht zwangweise mit sich bringen, dass es sich auch um einen “Spiegel” im klassischen Sinne handelt. Oftmals genügt, wenn die Oberfläche glänzend oder schimmernd ist.
Denn jede glänzende, lackierte oder sonst strahlende Oberfläche wirft dann am Ort des Geringsten Winkels das Licht mehr oder minder zurück in Richtung der Kamera. Wir bekommen oft einen hell glänzenden Fleck auf dem Hintergrund. Dazu aber gleich mehr und jetzt erstmal zurück zum Thema “Hintergründe”. Überlegen wir doch mal, wie viele Gegenstände um uns herum “glänzend” sind. Ob das nun eine lackierte Schrankwand ist, ein lackiertes Stück Holz, Tapeten oder neumodische Hyperglanz-Style-Wohndings-Bums-Teile.

Und genau darum geht es heute. Was machen wir mit spiegelnden, lackierten Oberflächen im Hintergrund. Und dazu haben wir uns ein Extrembeispiel genommen. Eine glitzernde, goldlackierte Wand als kompletten Hintergrund (siehe Foto!!!)

Setup HOW TO Tutorial Photo

Und wenn wir genau auf das Foto schauen, dann sehen wir schon den oben beschriebenen Glanzeffekt. Im Zentrum der kleinsten Reflexionswinkel strahlt unser Hintergrund. Im Falle des Fotos oben ist die Lichtquelle das Fenster und die Winkel zum Einfall in die Kamera sind oben in der linken Ecke des Hintergrundes am Geringsten. Daher ist dort der Hintergrund fast komplett ausgebrannt. Wir haben hier also schon das Beispiel einer seitlichen Lichtquelle.

Und da wären wir schon beim ersten Lernpunkt des heutigen Postes. Man kann schon durch die Beobachtung der Umgebung und des vorhandenen Lichts viele viele Schlüsse auf Licht ziehen.

Des Rätsels Lösung für viele “reflektierende” Probleme ist dabei, dass man nicht versucht die Reflektion zu beseitigen, sondern diese passend ins Bild einbaut. Und genau das haben wir hier in einer extremen Art und Weise gemacht. Schaut euch das Foto an und guckt direkt auf die Reflexionen im Hintergrund.

Diese wurden genau horizontal über das Bild gezogen, hinter der Schulter des Modells und nehmen nach oben und unten hin ab.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Was das für unser Licht bedeutet ist klar… wir haben mit einer länglichen Lichtquelle fotografiert und da sich die Reflexionen genau hinter dem Modell befinden, bedeutet das auch im Umkehrschluss, dass die Lichtquelle hinter der Kamera zu finden war. Und genau so war es auch.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Die Lichtquelle, eine längliche Softbox (Strip) quer gelegt, war genau hinter der Kamera. Auf der Skizze oben sieht man, dass je weiter man sich vom rechten Winkel des Auftreffens auf den Hintergrund entfernt, die Strahlen nach außen aus dem Foto reflektiert werden. Und genau daher kommt auch der Abfall an Leistung an den Rändern. Der Hintergrund wird dunkel und dunkel und dunkel nach außen hin!

N.B.: Reflexionen die nicht vermieden werden können, werden einfach direkt und gesteuert ins Bild integriert.

Nur ganz umständlich hätten wir bei diesem Foto die Reflexionen vermeiden können, dann aber mit einem exorbitanten Aufwand an Lichtsetzung, Abschatten etc…

Eine Lösung, und die wollen wir hier auch noch kurz ansprechen, wäre natürlich die Erhöhung des Winkels zur Lichtquelle. Damit hätten wir denn den Weg bestritten, die gesamten Reflexionen aus dem Bild zu befördern. Dafür hätten wir ein extrem hohes oder seitliches Führungslicht genutzt und hätten dann aber das Motiv niemals so sichtbar und so schattenlos ausleuchten können. Zudem wäre es in unserem Falle bei einer Deckenhöhe von knapp 2,15m gar nicht erst gegangen.

Ich denke das Beispiel einer golden gestrichenen Wand als extremes Beispiel für den Inhalt dieses Postes ist perfekt und die Message kommt rüber. Der Kampf gegen Windmühlen ist auch in der Fotografie ein großes Problem und oftmals macht man sich das Leben schwerer als es ist…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert haben wir dieses Foto übrigens mit einer 5D mit 50mm 1.8 I bei f8 und ISO100. Belichtungszeit bei der 5D natürlich bei 1/160s. Das 50er ist ein tolles Objektiv und das für den Preis um die 100€.

Absofort also keine Sorge vor solchen Hintergründen… alles easy!

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VIDEO-TECHNICAL-6: Flash2Softbox TEIL 2

6 Februar 2010

Endlich der langerwartete Beitrag in Videoform zum Flash2Softbox-Beitrag. Passend zum Winter auch die Location…

Der Originalbeitrag ist HIER zu finden!

Hier gibt es schon einmal die finalen Fotos, gemacht allein mit dem Flash2Softbox-System.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Jetzt aber direkt zum Video…

Teil1:

Teil2

Zum Thema lässt sich noch Folgendes zusammenfassen. Nein, Flash2Softbox ist keine Lösung um große Akkugeneratoren zu ersetzen. Dazu hängt die Lösung zu sehr an der beschränkten Leistung der Aufsteckblitze fest. Wir wollen aber trotzdem ganz direkt und ehrlich sagen, dass es ein prima System ist, die Vorteile der Studiolichtführung (Barndoors, Farbfolien, Waben und Softboxen) an den Aufsteckblitz zu bringen.

Für uns gibt es nur zwei Einsatzmöglichkeiten. 1) nehmen wir nur eine Box mit, sonst nix und steuern über die Automatik den Blitz an. Schnell, ohne Aufwand und verdammt flexibel. Oder wir nehmen das volle Lichtprogramm mit, dann aber immernoch in einer Tasche und mit wenig Gewicht. 3-4 Lichtqullen und alle Lichtformer. Schlechter als unsere Ranger oder Studioblitze aber auch nur 5% des Gewichts :-).

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SETUP-24: DAUERLICHT!!! DER GEGEN-GEGEN-SHOT

4 Februar 2010

Heute geht es weiter in der Setupreihe mit einem absoluten Klassiker der Portraitausleuchtung. Wir nennen diesen Klassiker den Con-Shot. Warum CONTRA? Ganz einfach, weil es darum geht, dass die Lichter gegensätzlich ausgerichtet sind. Und diesmal reden wir nicht über die Lichter sondern vielmehr über den Schattenverlauf.

Kernwissen für das Setup ist folgende Lichtlogik: JEDE LICHTQUELLE ERZEUGT AUF DER GEGENÜBERLIEGENDEN SEITE DES AUSZULEUCHTENDEN OBJEKTS EINEN SCHATTEN.

Bei einer leicht schrägen Annordnung des Hauptlichtes bedeutet dies, dass die Schattenwürfe unseres Modells nach Hinten und zur Seite gehen. Dies wiederrum bringt mit sich, dass die Schattenwürfe auf dem Modell sich meisten noch mit dem Hintergrundschatten verbinden und das Modell somit im Schatten “versinkt”. Das Modell und dessen Konturen sind also gegenüber dem dunkeln Hintergrund nicht wirklich deutlich zu sehen. Wir können dabei über die Hintergrundfarbe oder aber über die Distanzen zum Hintergrund etwas “schummeln”. Die Problematik bleibt aber bestehen.

Schauen wir uns aber direkt mal das Setup an, denn dann sehen wir gleich, worauf es hinauslaufen wird. 2 Leuchten haben wir verwendet. Dauerlichtleuchten Bauart Hedler. Einmal dazu einen einfachen silbernen Reflexschirm und dann dazu noch Klappen auf der zweiten Leuchte.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Für das eigentliche Foto haben wir dann die Positionen der Leuchten von links nach rechts gespiegelt. Deshalb sieht die Skizze entgegen der Aufnahme oben genau so aus:

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Und aus der Vogelperspektive sehen wir deutlich die Charakteristik um die es uns geht. Wir haben durch das Führungslicht auf der rechten Seite einen Verlauf des Schattens nach links hin. Und der Hintergrund wird durch das Licht von der linken Seite mit einem Verlauf nach rechts hin ausgeleuchtet.

Dadurch erzeugen wir ein Contra der Ausleuchtungen im Schattenverlauf und trennen diese Charakteristika noch zusätzlich über die Beleuchtungsebene. Einmal haben wir das Licht auf dem Hintergrund und dann auf dem Modell. Der tief schwarze Schatten auf der rechten Seite des Modells wird abgeschlossen mit einem harten Gegensatz. Denn hinter der dunkelsten Stelle auf dem Modell befindet sich die hellste Stelle auf dem Modell.

Hier sehen wir im Vergleich die Lichtwirkung im Resultat verdeutlicht.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Das Tolle an dieser Ausleuchtung ist die Surrealität der Bildwirkung. Das Hauptlicht ist absolut “normal” und realistisch aber in Kombination mit dem Hintergrund wird eine Freistellung und künstliche Herausarbeitung des Motivs gewonnen. Natürlich kann man diesen Effekt durch die Helligkeit des Hintergrundlichts fein”tunen”. Je heller und krasser der Verlauf im Hintergrund ist, umso stärker wird der Effekt der Kanten und Freistellung erzeugt. Je schwächer der Verlauf ist, umso realistischer sieht das Foto schlussendlich aus.

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Dieses Setup ist besonders für charaktervolle Portraits sehr ans Herz zu legen. Im Beispiel oben haben wir den Effekt sehr sehr stark werden lassen, um dadurch die Freistellung im Extremen zu zeigen. Probiert das Setup und probiert den Effekt etwas schwächer und ihr werdet erstaunt sein, wie viele Variationen man damit erzeugen kann. Wir haben auch deshalb eine schwarzweiss Konvertierung gezeigt um gerade den Effekt der Licht zu zeigen… natürlich kann das Setup auch sehr sehr dolle in Farbe genutzt werden.

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Fotografiert haben wir übrigens mit dem 100er Macro von Canon. Gerade bei Dauerlicht kann der IS nochmals alle Stärken ausnutzen und wir bekommen gleichzeit eine schöne Portrait-Telebrennweite.

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NIKON CLS PART XII – DON’T WASTE YOUR MONEY (TR-331)

1 Februar 2010

Anmerk. d. Red.: :-) Hallo zusammen! Heute gibt es einen echt super interessanten Beitrag. Nämlich darüber, wie man Geld spart bzw. wo man Geld aus dem Fenster wirft. Ein pefektes Beispiel dafür, dass unsere Blogbeiträge über bestimmte Ausrüstung helfen sollen. Wir machen die Fehler und die Fehlkäufe, berichten und aus den Erfahrungen heraus, kann man sein Geld schon viel besser einsetzen. So, jetzt übergebe ich mal an Andreas, der schließlich den Test gemacht hat. Es geht um die Flash-Trigger TR-331, die für Nikon ein TTL-Funksystem anbieten sollten. Tschüssi! Martin

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Wie versprochen gibt’s hier meinen Erfahrungsbericht zu den Flash-Triggern auf Funkbasis der neuesten Generation (mit iTTL-Unterstützung!) – allerdings mit einem etwas anderen Ergebnis als vorhergesehen … :(

tr-331

Beginnen wir mit der beiliegenden Dokumentation: Die ist ein schlechter Witz! Bis man erst mal kapiert hat, wie man die Einstellungen vorzunehmen hat, ist schon ‘ne ganze Weile vergangen. Logisch ist anders! Übrigens: Verschiedene Gruppen unterstützt der TR-331 nicht! Das Arbeiten mit dem AWL ist somit nur eingeschränkt möglich – die zentrale Steuerung von der Kamera aus gar nicht!

Der schwerwiegendste Aspekt aber: Die Kommunikation funktioniert scheinbar nicht so ganz wie sie soll. Im TTL – Modus variiert die Belichtung bei jeder Aufnahme dramatisch! Fast jedes zweite Bild ist ca. 2-3 Blenden zu hell!Offensichtlich haben die Dinger mit dem komplexen iTTL-Protokoll so ihre Probleme … Noch schlimmer wird es, wenn man beim Arbeiten mit mehreren Blitzen die Modelle mischt (bei mir kamen SB800 und SB900 gleichzeitig zum Einsatz). Dann wird es vollends zur Lotterie! Dies ist ein Aspekt, den der Hersteller mittlerweile auch eingeräumt hat (siehe E-Mail-Antwort des Verkäufers):

email

Da spielt es dann auch fast keine Rolle mehr, dass auch die FP-Kurzzeit Syncronisation nur eineschränkt – nämlich bis Zeiten von ~ 1/2500s – funktioniert. Bei schnelleren Zeiten sieht man den Verschluss am Bildrand. Das spricht dafuer das die TR-331 das Timing nicht exakt hinbekommen.

Fazit: Die Dinger sind für mich (leider) unbrauchbar und bieten keine Vorteile gegenüber den “dummen” Funkauslösern, mit denen man im manuellen Betrieb arbeitet. Warten wir also besser auf die nächste Generation der Trigger, die sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen und dann hoffentlich auch das Arbeiten mit mehreren Gruppen unterstützen.

Bleibt mir abschließend noch, ein besonderes Lob an den Händler Foto-Tip aus Polen (www.foto-tip.pl) auszusprechen, bei dem ich regelmäßig Zubehör bestelle und der auch dieses Mal seine Service-Orientiertheit unter Beweis gestellt hat (hat nach meinem Mängelreport Kontakt zum Hersteller aufgenommen und die Dinge geklärt; unabhängig von der frewilligen Rücknahmeregelung innerhalb von 10 Tagen hat sich Foto-Tip bereit erklärt, die Trigger zurückzunehmen und den Kaufpreis in voller Höhe zu erstatten).

Euer Andreas

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VIDEO-STUDIO-12: SOFTBOX SNOOT

29 Januar 2010

Ohne Blablabla aber mit dem Schuss Blupp. Wofür gibt es Video mit Sprache wenn man hier noch was zu schreiben soll…

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LIGHTING-4: BEAUTY DISH

27 Januar 2010

Heute geht es rund mit einem kleinen Beitrag zum Thema Licht und “LIGHTING SCIENCE” hier im Blog. Lichtsetzung ist oftmals ein Einsatz von kleinsten Details. Und genau um ein solches Detail der Lichtführung geht es heute. Wir werden den Schatten lüften, warum “Beauty Dishes” eigentlich so beliebt sind. Natürlich, der sonstige Vorteil liegt auf der Hand.

-> Leicht, stabil, fast unkaputtbar und viel weniger anfällig gegenüber Wind wenn man damit ON LOCATION arbeitet.

Aber der eigentlich Verwendungsgrund für einen Fotografen wird damit nicht getroffen. Als Fotograf nutzt man das Licht, welches einen spezifischen Effekt für das zu machende Foto erzeugt. Es geht darum, dass man so arbeitet, als dass man nur ein spezifischen Licht einsetzt, um einen spezifischen Zweck zu erfüllen. Irgendeine Lichtquelle geht dabei eben gerade nicht. Das entspräche dann mehr einem “Herumfotografieren” oder einem “Geknipse”. Und da man niemals irgendetwas zu pauschal formulieren kann, muss man diese Aussage auch gleich wieder teilweise zurücknehmen. Denn es gibt in der Tat Fotos, bei denen die verwendete Lichtquelle sekundär ist.

Trotzdem, heute es geht es darum, was eine BeautyDish als Lichteffekt anzustellen vermag. Neben den oben genannten Vorteilen.

Schauen wir uns zuerst ein Foto an. Dieses Foto wurde mit einer BeautyDish von Hensel gemacht. Und auf diesem Foto sieht man deutlich die Charakteristik dieser Silberschüssel.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Hier der kurze Beweis mit welchem Lichtformer das Foto gemacht wurde.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Denn wenn wir jetzt einmal auf den Schattenwurf am Arm des Modells schauen, dann sehen wir eine ganz besondere Charakteristik. Einen doppelten Schattenverlauf. Es gibt zwei Schatten.

1. Einen harten “KERNSCHATTEN” und außerhalb gibt es einen…

2. …weich verlaufenden Außenschatten.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Um zu erkennen woher dieses Resultat kommt, müssen wir einen Blick auf die BeautyDish an sich werfen. Wie ist diese konstruiert und wie gebaut? Auf dem Foto unten sehen wir deutlich, dass wir eine Schüssel haben, mit einer kleinen Schüssel in der Mitte. Die Schüssel in der Mitte leitet das Licht nach außen ab. Es gibt daher kein direktes Licht, keine direkte Sichtlinie zwischen Modell und Blitzröhre. Zudem nimmt die Ausleuchtungsstärke der Schüssel nach außen hin kontinuierlich ab.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Die oben gezeigte Charakteristik gibt es so nur bei einer guten Dish. Denn die beiden Verläufe kommen von der spezifischen Konstruktion der Schüssel. Wir haben ein inneres Kernlicht und den Verlauf innerhalb der äußeren Schüsselwanne. Das Licht wird um die innere Schüssel gebündelt und nach außen gibt es nur einen sanften Verlauf. Und genau dies spiegelt sich auch im Schattenwurf wieder. Der Schatten ist eine 1:1 Kopie des Verlaufs innerhalb der Dish.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Wenn wir an dieser Stelle nun die Entstehung des Lichtes besprochen haben, gilt es noch die Vorzüge und Gründe zu erörtern. Warum brauchen wir diesen Verlauf, warum diese Charakteristik? Die Antwort ist wiedermals simpel, wenn man sie kennt :-)… Trotzdem sind die Vorzüge wenig bekannt. Oftmals heißt es bloß, dass sie ein tolles Licht macht, oder aber man sieht den Einsatz bei anderen Fotografen “und muss es auch haben”. Es gibt sie aber, die unverkennbaren Vorzüge. Und die werden wir jetzt kurz in knapper Form auflisten. Und damit wären wir auch schon am Ende dieses hoffentlich prägnanten Posts.

  • Die Dish vereint hartes und weiches Licht.
  • Durch den harten Innenkern erzeugt die Lichtquelle zusätzliche Bildschärfe und fördert einen kontrastreichen Look.
  • Durch die doppelten Übergänge wird die Härte aber gleichzeitig wieder reduziert und mit Elementen eines weiches Lichtes vereint.
  • Die Schatten erscheinen Weich, obwohl die Gesamtcharakteristik eher hart erscheint.
  • Glanzlichter können durch den inneren Lichtkranz sehr gut entstehen.
  • Die Lichtquelle ist sehr effizient und lichtstark.
  • Das Licht ist erst auf den zweiten Blick als “hartes Licht” zu erkennen. Erst wenn man sich den Schatten im Detail anschaut.

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SETUP-23: “ZWIE-LICHT”-SHOOT

15 Januar 2010

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KURZFRISTIG IST EIN PLATZ BEIM WORKSHOP IN WEINHEIM FREI GEWORDEN.
MODE & WÄSCHEFOTOGRAFIE, 23. oder 24.1.2010 in WEINHEIM

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Wenn es darum geht, mit nur wenige Lichtquellen viele unterschiedliche Effekte in einem Foto zu vereinen, dann geht es darum, möglichst exakt zu arbeiten. Exaktheit ist nötig, denn Effekte werden durch minimale Veränderungen erzeugt. Sich dies einzuprägen ist der erste, bedeutsame Schritt hin zum fertigen Foto.

Schauen wir uns das fertige Foto an. Dieses Foto wurde so ausgeleuchtet (Übrigens mit der tollen Rosa auf einem unserer Workshops in München).

Workshop Vergleich Fotos
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Workshop Vergleich Fotos
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Welche Elemente haben wir auf den Fotos, durch dieses Lichtsetup verbunden? Wir können sie einfach zusammen aufzählen.

  • Das Motiv ist schön ausgeleuchtet.
  • Ein Teil des Motivs verschwindet eher im Schatten. Das Gesicht ist “zwiegespalten” durch den Schatten.
  • Wir haben eine einheitliche Hintergrundausleuchtung OHNE Motivschatten durch das Modell.
  • Wir haben Streiflichter über den gesamten Körper verteilt.
  • Die Streiflichter sind nicht überbelichtet sondern belichten die Seiten korrekt.

Wie viele Lichtquellen wurden für dieses Foto denn eingesetzt. Normalerweise würde man mit der Zahl 3 rechnen. Führungslicht, Streiflicht und Hintergrund. Allerdings ist dies nicht wahr. Hier wurden nur zwei Lichtquellen genutzt. Das Besondere an diesem Setup ist unter anderem auch, dass der Hintergrund von einer Kombination aus Führungs- und Streiflicht belichtet wurde.

Setup HOW TO Tutorial Photo

Das Führungslicht wurde mit einem großen Galgen seitlich über das Modell gebracht. Die exakte Postion wurde so gewählt, dass der Hut die halbe Seite des Kopfes abschirmte. Durch die seitliche Position wird der Schatten als direkte Konsequenz auch seitlich nach hinten geworfen. Wohin der Schatten also genau fällt, hängt neben dem Winkel des Hauptlichtes im zweiten Punkt von der Entfernung der Wand zum Modell ab. Wir haben verschiedene Denkszenarien.

  • Ist die Wand weit entfernt, dann wird der Schatten von oben seitlich nach unten seitlich hinten geworfen. Ab einer Gewissen Distanz trifft kein Schatten mehr die Wand sondern wird direkt auf den Boden geworfen. Allerdings wird als direkte Konsequenz der hohen Entfernung von Wand und Blitz die Wand auch dunkler belichtet.
  • Soll die Wand heller bestrahlt werden, so muss sie näher an das Modell. Um den Schatten auf der Wand zu vermeiden muss die Lichtquelle noch seitlicher gefahren werden oder noch höher positioniert werden. Daraus resultiert dann aber auch gleich wieder eine andere Ausleuchtung des Motivs im Gesicht und auf dem Körper. Zudem wird das Führungslicht irgendwann zu hoch und zu seitlich für ein Modeshot stehen, weil dann das Motiv nicht mehr genügend frontales Licht abbekommt und zu viel im Schatten versinkt.
  • Je näher wir die Lichtquelle an das Motiv heranfahren, umso weicher wird das Licht und dadurch auch der Schatten, aber umso dunkler wird wieder der Hintergrund, aufgrund des erhöhten Unterschieds der Entfernung von Wand zu Blitz und Blitz zu Motiv.

Des Rätsels Lösung ist ein Mittelweg. Der Schatten, man kann es auf dem Foto unter diesem Text sehen, wird halbwegs aus dem Bild geworfen. Der Schatten fängt also ungefähr hinter der linken Schulter des Modells an. Warum ist der Schatten aber dann auf dem besagten Foto unten nicht wirklich sichtbar? Der Schatten ist auf dem Foto nicht sichtbar, weil auf diesem Foto noch die zweite Lichtquelle aktiviert war.

Und genau um solche Überlegungen geht es in der Studiofotografie. Diesen Gedankengang muss man fähig sein VORHER zu gehen. Vor dem Aufbau und bei der eigentlichen Ideenfindung. Was ändert sich wenn ich das mache, was dann, was mit dieser Änderungen und worin resultiert eine solche Veränderung. Es sind Grundlagengedanken die nach wenigen mathematischen Formeln gehen. Dem Lichtverlust über die Distanz und das Grundverhalten von harten, weichen oder konzentrierten Lichtquellen z.B.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Zurück zum Text. Es ging gerade ja darum, weshalb der Schatten auf dem Foto doch nicht zu sehen ist, dort wo er eigentlich sein müsste. Grund dafür: Die zweite Lichtquelle, unser Streiflicht für die seitliche Aufhellung des Modells, sehen wir auf dem Foto oben. Es ist eine rechteckige Softbox, die über ein Frontdiffusortuch zu einem sehr engen Striplite geformt wurde. So ca. 15cm in der Breite und über 1m in der Länge. Dieses Streiflicht erzeugt mit der Hauptlicht gleichzeitig den Effekt der Hintergrundaufhellung und der Aufhellung des Motivs im Schattenbereich.

Der Grund für diesen Effekt ist, dass das Licht so nahe an der Wand steht und damit über das streuende Licht gerade in den Bereich des Schattenwurfes der Hauptlichtquelle einwirken kann. Weg vom Schatten, hin zum Licht des Führungslichtes wirkt das Streiflicht hingegen nicht mehr, denn dort lässt dessen Leistung über die Entfernung zu stark nach. Die geringe Breite der Softbox verhindert zudem, dass das Steiflicht zu nahe an den Hintergrund kommt und dass zu viel Licht vagabundieren kann.

Wenn man ganz genau auf dieses Foto schaut, dann sieht man auch den angedeuteten Schatten unseres Modells. Er beginnt links neben dem rechten Arm des Modells. Der Kopf unseres Modells wird ungefähr auf Höhe der Schulter geworfen. Wie bereits geklärt, wird der Schatten aber über die zweite Lichtquelle “versteckt” / aufgehellt.

Workshop Vergleich Fotos
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Die große Höhe stellt dabei sicher, dass das Streiflicht auf dem Körper von Rosa gleichmäßig über den gesamten Körper bis in den Beinbereich fällt.

Setup HOW TO Tutorial Photo

So, das war es für heute. Mit diesem Setup möchte ich auch mal dafür plädieren, mehr mit dem Führungslicht zu spielen und zu variieren. Hohe Positionen, Schattenwürfe, harte Linien und starke Kontraste müssen nicht immer störend sein, wenn sie genau und präzise gesetzt werden.

BY THE WAY 1: Wenn wir über präzise Lichtsetzung sprechen, dann bedeutet dass natürlich im Umkehrschluss, dass das Modell einen festen Platz hat. Sie kann nicht einfach 10cm nach hinten oder vorne gehen. KEINE 10CM!!!!! Das sollte klar sein.

BY THE WAY 2: Auch gute Modelle sind Koffein-RED BULL-süchtig :-)…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert wurde dieses Foto mit dem 24-70mm 2.8 L Objektiv von Canon (*shoplink zu achatzi). Das Objektiv hatten wir schon zig mal gekauft und irgendwie jedes Mal wieder verkauft. Das Objektiv ist keine Empfehlung von uns. Marc und ich sind beide Fans des 24-105 mit f4 und IS. Gerade am Vollformat überwiegt der Vorteil der Brennweite und im Studiobereich sind die Blendenwerte nicht so entscheidend. Genauso zählt aber auch der IS im Studio weniger. Schärfentechnisch geben sich beide Objektive nicht wirklich was. Das nur als kleiner Zusatz. Ich weiß ja, dass viele Leser das Objektiv am Foto oben anhand der Geli erkennen. Daher hier nochmals der Ratschlag. KEIN DOLLES OBJEKTIV UND NICHT WIRKLICH ZU KAUFEN!!!!

Ich wünsche dann noch viel Spaß am Wochenende. Wir sind unterwegs, diesmal in der Nähe von Mannheim und werden das gesamte Wochenende mal wieder Videos für euch drehen. Haben jetzt 4 Wochen kein einziges Video regulär unter der Woche machen können, also brauchen wir mal wieder ein Wochenende nur für euch Blogleser! BYE!

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