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Nikon CLS – Das Buch zur Blogreihe ab Herbst im Data Becker Verlag!

12 Juli 2010

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Andreas Jorns gibt übrigens in Nürnberg einen EVENT im VOLKSBAD!

Es gibt noch ein paar letzte Plätze und dort kann man dann direkt alle Fragen zum CLS stellen.

Infos & Anmeldung unter diesem Link hier.

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Nachdem es die Spatzen schon von den Dächern pfeifen, hier die offizielle Ankündigung: Ich bin gerade dabei, dass neue Buch zum Thema Nikon CLS für den Data Becker Verlag zu schreiben. 2/3 sind bereits weitgehend “im Kasten” – jetzt widme ich mich nur noch dem Praxisteil des Buches, der breiten Raum einnehmen wird (das Buch soll nämlich keine theoretische Abhandlung oder gar eine bessere Bedienungsanleitung werden … ;)).

Abgabe des Skriptes ist Mitte August – der vorgesehene Erscheinungstermin voraussichtlich Ende September (vielleicht klappt’s ja noch zur Photokina).

Die voraussichtliche Strukturierung des Buches:

1. Grundlagen der Blitzfotografie [ca. 35 Seiten]
2. Die Blitzsteuerungs-Modi beim CLS [ca. 20 Seiten]
3. Advanced Wireless Lighting [ca. 15 Seiten]
4. Die Features beim Nikon CLS [ca. 15 Seiten]
5. Das richtige Blitzgerät [ca. 25 Seiten]
6. Kameraeinstellungen beim Blitzen [ca. 35 Seiten]
7. Lichtformer [ca. 45 Seiten]
8. CLS in der Praxis (ca. 100 Seiten]
9. Glossar [ca. 30 Seiten]

Die Aufbauten im Praxisteile werde ich mit dem Tool “LightingDiagrams” von Nguyen Dinh Quoc-Huy illustrieren, für das ich mir eine entsprechende Lizenz besorgt habe. Der nachfolgende Screenshot veranschaulicht die geplante Darstellung im Praxisteil (dem aufmerksamen Blogleser sollte das Foto bekannt vorkommen … ;)).

CLS DATA BECKER BUCH ANDREAS JORNS

Für Ideen und  Anregungen habe ich durchaus noch ein offenes Ohr, auch wenn bereits ein Großteil geschrieben ist. Unter allen Teilnehmern, die mir diesbezüglich ein feed-back über die Kommentarfunktion geben, wird ein signiertes Exemplar des Buches (Auslieferung nach Veröffentlichung) verlost. Als Glücks-”Fee” habe ich Martin auserkoren, der den Gewinner am 1. August auslosen wird – bis dahin könnt Ihr Eure Kommentare hier im Blog hinterlassen.

Bis die Tage!

lg Andreas

NIKON CLS WORKSHOP , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

LETS BOUNCE 11: WELCHE BESPANNUNG UND GRÖSSE???

2 Juli 2010

Diesmal ohne viel Umweg… wir hatten diese Woche ja viele Posts… daher hier das Thema und dann nur noch viel Spaß beim anschließenden Video.

Wir hatten den Inhaltstext leider mit dem Video vorletzte Woche vertauscht. Heute kommt wirklich das Video was dann die Größe und die richtige Bespannung erklärt.

PRO oder MINI oder gar MICRO-MINI? Was soll ich bloß nehmen? Die richtige Wahl der Größe des ersten Sunbouncers ist oft sehr entscheidend und daher besprechen wir dieses Thema in einem eigenen Film. Zur Frage nach der Größe kommt ja auch noch die korrekte Bespannung. Und auch dort hat man eine Wahl zu treffen. Auch hier wollen wir helfen.

Gruß

Martin & Marc

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VIDEO-LOCATION-4: LESS GEAR MORE BRAIN

28 Juni 2010

Heute gibt es ein Video was mir ganz besonders am Herzen liegt. Denn es zeigt, dass man oft mit Kamera und Objektiv unglaubliche Möglichkeiten hat. Viele Fotos die man machen kann, entstehen nur aufgrund des Auges und der Idee. Der Kombination aus Modell, Hintergrund, Umgebung und Outfit… das ist eine der Hauptaufgaben in der Fotografie. Nicht das Einstellen der Kamera oder die Nachbearbeitung. Nein, das richtige Zusammenstellen des Fotos VOR der Aufnahme.

Nen Hintergrund mit Deckmodus weiches Licht kann heutzutage jeder in ein Foto bauen…

Also besinnen wir uns heute mal auf das Wesentliche der Fotografie zurück. Die Gestaltung und das Foto an sich und zeigen anhand eines einfachen Modeshots bei bewölktem Himmel, dass schöne Fotos keine Bildbearbeitungsorgien noch Blitzorgien mit sich bringen müssen.

HD SD VIDEO PODCAST Vergleich Fotos

Bevor wir loslegen noch eine Besonderheit. Es gibt ab heute den Podcast in einer Doppelversion. Das heißt, dass es weiterhin zwar nur einen VideoPodcast gibt, aber dass pro Video werden ab sofort zwei Versionen hochgeladen.

HD SD VIDEO PODCAST Vergleich Fotos

Es gibt die SD und die HD Variante. SD steht dabei nicht für eine PAL-Auflösung sondern für die eigentliche Iphone-Auflösung von 480 Bildpunkten in der Breite. HD steht auch nicht für 720p oder 1080p sondern für eine höher auflösende Videooption. Ob das nun mal wirkliche 1280 Bildpunkte in der Breite sind oder doch nur 700… keine Ahnung. Auf jeden Fall wird es mehr sein als die SD Variante.

Wir denken dass der Schritt sinnvoll ist, denn mit der Generation IPAD müssen wir die Videos für eure Augen etwas besser anbieten. Es hat jetzt nichts mit YouTube zu tun sondern eben nur mit dem Podcast. Für euch absofort also die freie Auswahl.

So, jetzt aber direkt das Video. Viel Spaß damit.

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Und hier kommen dann direkt die finalen Fotos nochmals in digitaler Bildform sodass man die Dinger außerhalb des Videos angucken kann.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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LETS BOUNCE 10: KÜNSTLICHE EFFEKTE

25 Juni 2010

Bonjour allerseits, Freitag um 10 Uhr… Zeit für LETS BOUNCE. Und ich muss sagen, das Wetter ist dafür echt perfekt! Sommer Sonne und blauer Himmel.

Schade dass sich das heutige Video gerade darum dreht, wie man ohne Sonne auch Effekte und besondere Ausleuchtungen erzeugen kann. Da wir diesmal wieder Blitzgenerator und Swatter einsetzen, zählt das Video zu der Kategorie PRO oder auch ADVANCED!

By the way, das System des Videos funktioniert auch super mit Aufsteckblitzen und wirklichen Blättern. Oder bei herannahender Dunkelheit kriegt auch ein Aufsteckblitz genügend relativen Saft ab.

Bevor es los geht, kommt hier die offizielle Beschreibung des Videos und ich hoffe dass es diesmal die richtige Beschreibung ist :-)…

LE LOUCHE, der tragbare Blätterwald. Egal, ob die Reflexe über das Sonnenlicht oder wie hier, mit einem Blitz erzeugt werden. Durch die korrekte Kombination von Entfernung und Härte der Lichtquelle kann man die Stärke des Schattenwurfs und die Art der Schattierungen bestimmen.

Jetzt haben wir das 10 von über 40 Videos veröffentlicht. Ich will nochmals kurz darauf hinweisen, dass wir ein paar letzte Exemplare der DVD noch zu verkaufen haben. Wer also bisher gesehen hat, was alles geboten wird, der kann jetzt noch zuschlagen bei der DVD. Ansonsten kommen die Videos ja noch Woche für Woche… bis in 2011 :-)…

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Und hier mal zwei Fotos in digitaler Form zu LANGZEITBETRACHTEN!

SETUP HOW TO Tutorial Photo

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LETS BOUNCE 9: WO, WIE, WAS STELLE ICH DEN BOUNCER HIN?

18 Juni 2010

Direkt aus Graz kommt dieser Post. Leider, oder besser gottseidank, sitz ich hier bei Bier Nr. 2 mit Martin Gommel in einem schäbigen griechischen Bistro und versuche die letzten Worte dieses Posts fertig zu bringen.

Trotzdem muss das Blog weiter bedient werden und ich hab schon ein schlechtes Gewissen, dass ich diese Woche weniger aktiv war.

Aber ich kann euch garantieren, dass wir viel geackert haben. Wir haben bis heute 13 Stunden aufgenommen und die DVD sollte wieder die 10 Stunden Grenze sprengen. Aber das ist ein anderes Thema.

Kommen wir zurück zum Thema LETS BOUNCE-VIDEO-STRECKE. Hier ist die Kurzbeschreibung des Videos…

EDIT: Kurz und knapp! Es geht um die richtige Positionierung des Reflektors.

… und jetzt halte ich die Klappe, trink noch nen Schluck mit Martin Gommel und gut ists…

Gruß, euer Martin

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SETUP-30: AM RANDE DES LICHTS

7 Juni 2010

Hallo zusammen. Ich hoffe jeder hat das Wochenende gut überstanden. Das Wetter war ja grosartig und perfekt um raus zu gehen und richtig fette Fotos zu machen. Und um ein Foto geht es natürlich auch heute hier bei uns. Hatten das ja schon letzte Woche angekündigt. Im Beitrag über den eigenen Style.

Nachfolgend seht ihr nochmals das Foto und dann geht es direkt darum, wie das Foto in technischer Hinsicht entstanden ist.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Im Beitrag über den eigenen Style haben wir ja schon geschrieben, dass es einige Elemente gibt, die wir gezielt in unsere Fotos einbauen. Z.B. waren das:

  • Simmetrie und perfekte Ausrichtung gegenüber den Bildkanten.
  • Unschärfe und Freistellung des Modells
  • Clean”heit” des Hintergrundes

Wie also setzen wir genau diese Einstellung um? Das folgende Bild zeigt das Setup relativ deutlich. Wir haben einen einfachen Faltreflektor eingesetzt. Einen Sun-Mover (*SHOPLINK) von California Sunbounce und haben mit diesem das komplette Bild verfeinert bzw. zusätzlich belichtet.

Man braucht nicht immer einen riesigen Reflektor, selbst wenn man Ganzkörperaufnahmen macht. Es kommt immer auf das Ziel an und wir wollten die Natürlichkeit so weit wie möglich bewahren und nur ein ganz klein bisschen Licht hinzufügen.

Der obere Shot zeigt leider eine Situation, bei dem der SunMover vom Modell weggerichtet wurde. Das Bild darunter zeigt dann, wie das Licht sich ergibt, wenn der Reflektor auf das Modell trifft. Dann sieht man direkt, dass die Haare leichte Schatten im Gesicht werfen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Nachdem wir nun also geklärt hätten, mit was wir das Foto gemacht haben, geht es direkt zum wie. Das WIE ist bedeutend schwieriger zu beantworten, denn dabei müssen wir viel mehr auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen.

Gemacht wurde das Bild auf der Insel Texel in Holland. Wie man auf nachfolgendem Foto sehen kann, hatten wir ein ziemlich komisches Wetter. Und das, obwohl wir eigentlich Frühsommer hatten. Trüber Himmel, keine weite Sicht, sehr flaue Farben aber trotzdem knallte die Sonne ständig aus einem kleinen Wolkenloch! Wir hatten also ständig direktes Sommersonnenlicht, dabei aber nie einen blauen Himmel, geschweige denn anständige Sommerwölkchen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Situation war deshalb ziemlich einmalig, weil wir ständig knallige Sonne hatten, der Himmel aber trotzdem immer eine einzige riesige Wolke war. Ich hab noch nie ein Wolkenloch stundenlang vor der Sonne liegen sehen… :-) Wir bekamen also ein ziemlich geniales Licht. Ein knackiges Führungslicht gepaart mit einer wunderbar natürlich Daueraufhellung. Das Problem war dabei bloß, dass es eben keinen blauen Himmel gab. Und bevor jetzt weitere Fragen kommen. Ja, der Himmel auf dem Foto ist zu fast 80% aus Photoshop so blau…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Kamerawerte waren auch schnell gefunden. Offenblendig bei 1.4 bzw. 1.2, ISO runter, Shutterspeed rauf und kurz angemessen auf die korrekte Belichtung im Schatten. Wir gehen meistens relativ gleich vor. Bei solchen Schatten-Helligkeits-Shots, also Bilder bei denen das Motiv im Schatten liegt, der Hintergrund aber trotzdem noch hervorkommen soll nutzen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Einmessen auf die direkte Belichtung im Schatten (Beli zeigt zur Kamera, befindet sich im vollen Schatten).
  2. Unterbelichtung um 1 bis 1 1/2 Blenden.
  3. Leichte Korrektur durch den Reflektor, max 1/2 bis 2/3 Blenden.

Und dann geht schon das Fotografieren los.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Auf dem nachfolgenden Foto könnt ihr die Wirkung des kleinen aber feinen Rundreflektors sehen. Es ist zwar nur ein feines Detail aber gerade diese 2/3 Blenden unterschied erlauben dann nachträglich die kleinsten Blauanteile aus dem Himmel zu ziehen bzw. die direkt von der Sonne beschienenen Stellen digital zu “retten”.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die spezielle Funktion des SunMovers mit dem Weitwinkelreflektieren bzw. dem Engstrahl haben wir nicht genutzt. War damals einfach nicht nötig, da der Reflektor in seiner normalen Form einfach perfekt war. Man braucht ja nix ändern, wenn es schon direkt passt.

So und hier nun die finalen Fotos. Ihr könnt euch selbst entscheiden, ob die Vrsion mit dem blauen Himmel oder der überbrannte Himmel schöner ist. Mein Favorit ist die zweite Version mit dem starken Überbrennen.

Achtet nochmals darauf, dass wir das Foto locker mit jedem anderen Reflektor dieser Welt hätten machen können und achtet auch darauf, dass wir “nur” einen 80 oder 90cm großen Reflektor genutzt haben.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Ein wichtiger Tipp am Rande: Wenn bei solch extremen Situationen Farbinformationen verändert bzw. manipuliert werden sollen, dann ist es zwingend nötig diese schon in der RAW-Entwicklung vorzunehmen, oder aber direkt in 16 Bit zu konvertieren und dann die Farbverschiebungen und -verstärkungen einzusetzen. Ein großer Fehler wäre, zu probieren, aus dem 8 Bit JPG derlei Änderungen wie die Einfärbung letzter Kontrastreserven aus dem Himmel zu beschwören. Da hätte man mit der Umwandlung des RAWs auf 8 Bit schon die wichtigsten Informationen gekillt.

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NIKON CLS PART XV – NIX GUT LICHTFORMER

1 Juni 2010

Vor einiger Zeit hat Andreas ja über ein Set möglicher Lichtformer für den Aufsteckblitz berichtet HIER IST DER LINK. Und wir haben hier mal wieder die Ehre euch vor Ausrüstung zu warnen. Damit meine ich jetzt nicht, dass der Beitrag und das vorgestellte Set sinnlos ist. Nein, ganz im Gegenteil. Es macht nach wie vor total viel Sinn. Jedoch gibt es eben einen kleinen Funken trauriger Nachrichten. Es geht ja um das Walimex Lichtformer-Set. Und wir wollen uns die “Dish” mal genauer angucken. Eine Dish ist eigentlich ein Lichtformer mit hartem Kernschatten, kontrastreich und weichem Außenverlauf HIER KÖNNT IHR LESEN WIE ES AUSSEHEN SOLLTE.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Letztens hatte ich die Möglichkeit den Lichtformer zu testen. Und plötzlich viel mir direkt die komische Lichtverteilung am Rande des Motivs auf. Ich hab leider kein Foto mehr, die wurden direkt gelöscht. Und dann habe ich angefangen nach den Ursachen zu suchen. Und die krasse Ursache war schnell gefunden. Guckt euch mal an, wie das Foto aussah, dass wir dann ohne Modell vor weißem Hintergrund gemacht hatten.

ERSCHRECKEND… :-)

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Sowas nenne ich nicht Lichtformer sondern Lichtverfälscher… Das Licht was da raus kommt ist schlimmer als das, was rein geht. Bevor wir aber nur noch über das Licht ablästern, gehen wir doch mal kurz auf den technischen Aspekt dieser Lichtverstümmelung ein.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Wie man auf dem Foto oben sehen kann, ist der Lichtformer so gebaut, dass die Diffusionsscheibe in der Mitte nicht gewährleistet, dass kein direktes Licht aus dem Lichtformer gelangt. Der schmale Kranz um die Mitte herum wird dadurch erzeugt, dass der Blitz einfach zu groß ist und nach außen hin “durchblitzt”.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Damit hätten wir schon wieder einen Post zum Thema. DON’T WASTE YOUR MONEY… bzw. nicht ganz, weil das ganze Set ja nicht schlecht ist, sondern eben nur dieser eine Lichtformer. Also wenn er kommt, dann direkt in die Mülltonne damit.

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TECHNICAL-9/2: DAS “WIRKLICH” EXTERNE BACKUP

13 Mai 2010

Viele von euch haben ja nach dem Artikel zum externen Backup nach unserer Dateistruktur gefragt. Das soll es heute dann auch wirklich geben, da wollen wir nichts verschweigen.

Vorab aber noch ein kurzes Wort zum Beitrag von vorgestern. Natürlich gibt es im Bereich BACKUP viele Lösungen und keine ist perfekt und die meisten haben Makel. Unsere Lösung hat den Haken darin, dass man nicht unbegrenzt oft die Festplatten bzgl. des Steckers verbinden kann, dass Daten geklaut werden können, dass man nie weiß, ob wirklich die ganz enorme Datenmenge auch kopiert wurde und dass so ein Koffer auch mal fallen kann. Ich würde bloß sagen, in Anbetracht der Kosten von wirklichen 70 € pro TB ist die Lösung nicht zu schlagen und die Risikon von oben sind beim Vorhandensein von 2!!! Koffern noch erträglich. Für uns jedenfalls. Cooler wäre es natürlich, wenn wie von Zauberhand alles direkt 100km weit weg gebeamt werden würde, jedes Bit und Byte….

So, jetzt zum Thema Datenstruktur. Ich denke, auch hier haben wir wieder das Problem. Man muss ein System für sich selbst entwickeln, womit man aus der natürlichen Logik des eigenen Kopfes heraus klar kommt. Das bedeutet, dass Wichtigste ist, dass man es selbst als logisch und verständlich ansieht. Es muss garnicht objektiv perfekt sein, sondern subjektiv muss es perfekt sein. Denn so gut die Struktur auch ist, man muss die Daten trotzdem per Kopf verknüpfen können. Was bringt eine Sortierung nach Datum, wenn ich keinen Kopf für Daten haben.
Jemand mit einem Personengedächtnis muss demnach die Struktur auf Personenbasis anlegen.

WICHTIG AN DIESER STELLE: Die Struktur wird von einem selbst bestimmt!!!

Kommen wir mit diesem Hintergrundwissen also direkt zu unserer Dateistruktur.

JAHR
—-VORGANG
——–(SHOOT 1 – DATUM)
————RAW
————AUSWAHL_RAW
————DATENSÄTZE
————AUSGANG
————BILDBEARBEITUNG

Wir speichern in dieser Art und Weise. Ich habe ein sehr personenabhängiges Gedächtnis und kann mich zu 99% an die Personen erinnern.

Das sind die Inhalte bzgl. der Logik.

JAHR – Natürlich das Jahr wie z.B. 2010
VORGANG – Das ist der Grund des Shootings, Auftraggeber sonst was.
SHOOT 1 – Wenn es mehrere Shootings an mehreren Tagen gibt, dann wird jedes Shoot nochmals unterteilt.
RAW – Darin werden die Rohdaten gespeichert. Wieviele und was wir speichern hängt vom Auftraggeber oder der Art des Projektes ab. Wenn wir freie Tests machen, dann speichern wir ca. die doppelte oder dreifache Menge an Rohdaten wie fertige Fotos. Teilweise 20, teilweise 10, teilweise 50. Der Rest wird hemmungslos komplett und unwiderruflich gelöscht.
AUSWAHL_RAW - Die wichtigsten RAWs.
DATENSÄTZE – Mit der wichtigste Ordner. Hier werden alle Unterlagen, Schriftverkehr als PDF, Scans, Planungen, Verträge, Vereinbarungen gesichert.
AUSGANG – Alles was fertig ist.
BILDBEARBEITUNG – PSDs und alles was zur Bildbearbeitung gespeichert wird kommt dann da rein!

Wir versuchen schon auf der Festplatte so viele Ordner wie möglich anzulegen. Eine pure Datenbanklösung kommt für uns leider nicht in Frage, da wir von mehreren Rechnern und auch portabel auf die Daten zugreifen müssen und teilweise Projekte ganz außer Haus bearbeiten lassen. Wenn dann also das Projekt fertig ist, dann kommt die Festplatte mit dem Ordner geschlossen und fertig zurück, wird kopiert und fertig.
Ein externer Laptop muss aber zu jeder Zeit fähig sein, eine Datei zu finden und zu öffnen.

Das positive an dieser Lösung ist zusätzlich auch die Trennbarkeit der Daten. Man kann die Jahre auf verschiedene Festplatten verteilen und kommt damit nicht durcheinander.

ZUSATZ: Private Fotos sind nicht auf den Festplatten, die haben damit garnix zu tun. Meine privaten Fotos werfe ich allesamt in einen Ordner und nutze in Lightroom Schlagwörter. Die Dateien sind dabei nach dem Aufnahmedatum benannt.

Dat wars… morgen gibt es wieder ein LETS BOUNCE-VIDEO.

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TECHNICAL-9/1: DAS “WIRKLICH” EXTERNE BACKUP

11 Mai 2010

Heute sprechen wir mal etwas über Datensicherung. Nicht komplett über alle Möglichkeiten und auch nicht über die einzig wahre Möglichkeit. Ich möchte diesen Blogbeitrag dazu verwenden eine wirklich gute und super sichere Möglichkeit zu zeigen.

Im Endeffekt geht ein Backup vor allem darum, Daten so zu lagern, dass ein Vorfall passieren kann. Das ist die erste große Erkenntnis. Man darf ein Backup-System nicht so aufbauen, dass “nix passieren kann”. Es geht darum, dass gerade etwas passieren wird, egal wie sicher es ist.

Wir haben den Fehler schonmal gemacht. Wir haben Backups und ständige Sicherungen auf mehrere Platten geschrieben und dann kam der Supergau und das Wasser beschädigte gleich alle Platten aller Backups, alle Server, alle Racks, alle Daten… Und so etwas passiert mit einer 100 € Festplatte genauso wie mit einerm 10000 Euro Server-Rack. Denken wir einfach an einen Blitzschlag, an einen Wasserschaden, an ein Feuer oder sonstige Naturgewalten. Klar, man kann auch dagegen Vorsichtmaßnahmen “erkaufen!!!” aber da fängt es langsam an, unsinnig und unzahlbar zu werden.

Schauen wir uns doch einfach mal die Voraussetzungen an. Wir benötigen ungefähr ein Backup-Volumen von derzeit ca. 6 Terabyte. Das würde als Spiegelung einen Bedarf von 12 TB ausmachen. Das sind unglaubliche Datenmengen und Fotografen haben damit täglich zu kämpfen. Die derzeit größten Platten fassen gerade mal 2 TB.

Kommen wir also zu einer Möglichkeit diese Daten sicher und auch günstig zu speichern. Dabei geht es gerade um den Kostenfaktor. Backup ist wichtig aber wer gibt schon 10000-20000 Euro für ein Festplattensystem aus. Und wie oben schon besprochen, selbst ein solches System ist anfällig. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist der Faktor, dass die Daten nur an einem Ort gespeichert sind.

Und Daten an einen anderen Ort zu speichern kann in diesen Größe schon ziemlich schwierig sein. Selbst mit einer direkten FW800-Verbindung braucht es Stunden bis Tage. Die Daten also konstant per Internet an einen anderen Ort zu laden ist demnach keine wirkliche Option. Das erzwingt ebenfalls wieder extreme Kosten. Wie aber sonst, kriegt man solche Datenmengen zu einem günstigen Preis transportieren und sichern.

FOTO Vergleich Fotos
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Das ist unsere Lösung. Es kostet ca. 150 € pro Koffer, und pro TB dann zusätzliche 65 € (DERZEIT!!!!). Wie geht das denn? Ganz einfach, wir haben zwei absolut identische Koffer mit absolut identischen Inhalten und dadurch können wir einen Koffer zu jederzeit extern aufbewahren und somit extern sichern.

backuplösung für fotografen post

Auf dem Foto oben sind die Koffer vor langer Zeit zu sehen. Damals hatten wir nur 2 TB zu sichern und daher liegen in jedem koffer nur zwei Platten à je 1 TB. Dazu findet sich in jedem Koffer eine Dockingstation für SATA Festplatten mit einem externen SATA Anschluss (ESATA). Die Platten können auch notfalls über USB angeschlossen werden. Damit kann man universell und überall auf die Daten zugreifen.

Kommen wir einfach nochmals zur Logik der Sicherungen. Wir haben ständig (UND ZU JEDER ZEIT!!!!) einen kompletten Koffer außer Haus. Wir sichern ständig mit dem verbliebenen Koffer nach und halten diesen immer aktuell. Jede 1-2 Wochen wechseln wir den Koffer und der andere Koffer wird “nachsyncronisiert”. Es gibt dabei keinen günstigeren Speicherplatz als interne SATA Festplatten. Und wenn es nicht reicht, dann wird eine Festplatte nachgekauft.

backuplösung für fotografen post

Natürlich ist es keine vollautomatische Sicherung. Es geht auch nicht darum, dass man nix machen muss. Die Sync-Vorgänge müssen manuell gestartet werden und die Verwaltung der einzelnen Platten muss auch selbstständig übernommen werden. Für all die Arbeit spricht eben nur die Sicherheit verbunden mit dem Kostenfaktor.

Kommen wir also mal zu der eigentlich Lösung und den Dingen die wir dafür erworben haben.

backuplösung für fotografen post

Zwei B&W Koffer Typ 40 um die Festplatten sicher und stossfest zu verpacken. Dazu noch vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt.

backuplösung für fotografen post

Darin befindlich dann zwei identische externe Festplattendocks von SHARKOON mit einem eSATA-Anschluss pro Festplatte oder einem gemeinsam USB-Anschluss.

backuplösung für fotografen postbackuplösung für fotografen post

Zwei Fesplatten je 1TB, fein säuberlich markiert und benannt. Zwischenzeitlich schon 4 Festplatten, es kamen 2 HDs mit jeweils 2TB dazu.

backuplösung für fotografen post

Tja, Leute, das war der Blogpost zum ersten BACKUP-Thema. Wer noch wissen will, welche Software wir für das Backup nutzen, dann soll er für den Mac einfach mal SYNCTWOFOLDERS googlen. Bedenkt immer, jede Backup-Lösung sollte ein wirklich externes Backup beinhalten. Denn irgendwas geht immer schief, egal wie gut es gesichert ist und die räumliche Trennung von Backups vom eigentlichen Speicherort ist fast schon das Wichtigste überhaupt.

Zu nennen ist auch noch die Tatsache, dass wir am Recher ständig mit einem RAID1 System (SORRY, TIPPFEHLER!) arbeiten. Die Daten sind also schon auf dem System gesichert, die Koffer übernehmen nur die externe Sicherung. ACHTUNG!!! RAID1, obwohl komplett gespeigelt, ist kein eigentliches Backup. Das RAID sichert nur, dass auch mal eine Festplatte im aktiven System ausfallen könnte.

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LETS BOUNCE 1: BOUNCEN ÜBER VIELE METER HINWEG

30 April 2010

Guten Morgen zusammen… heute ist es soweit. Das erste Video von der LetsBounce-DVD wird veröffentlicht. Ich freue mich tierisch, denn das Projekt haben wir vor über einem Jahr gestartet. Im April 2009 waren wir zum ersten Mal in Spanien um die ersten Videos zu drehen… damals leider mit 7 Tage Regen NONSTOP… trotzdem sind die Videos fertig geworden!

Bevor wir mit dem Video starten können, gilt es einige Dinge abzuklären.

  • Das aktuelle Video gibt es auch im Podcast für Itunes oder jeden anderen XML-Podcast-Reader dieser Welt.
  • Videos gibt es wöchentlich und das letzte Video werden wir erst in 2011 erleben…
  • …wer vorher alles sehen will und sich damit auf den Sommer vorbereiten möchte… HIER GIBT ES ALLE VIDEOS AUF DVD SCHON JETZT!
  • Auf www.sunbounce.com kann man sich auch für den registrieren, dann wird man über jedes neue Video informiert.
  • So, im Endeffekt werden es dann 39 Episoden mit 41 Videos sein, insgesamt fast 4 Stunden Videos…

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Die Problemstellung die es gilt in diesem Video zu besprechen ist denkbar einfach aber genauso häufig. Es geht darum, dass man das Licht teilweise über sehr weite Distanzen “werfen” muss.

Wir haben nicht immer das Licht genau da, wo wir es brauchen. Und wenn wir reflektieren, dann können wir uns das Licht oftmals a) von weit weit oben holen und b) über ziemlich weite Distanzen ohne große Probleme bouncen. Wie z.B. in diesem Beispiel hier, indem wir das Sonnenlicht aus dem Schatten hervorholen und über Meter quer über den Pool auf unserem Motiv bouncen.

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNELITUNES PODCAST

Interessant an den Ergebnissen ist vor allem der Look. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass das Foto direkt im Schatten aufgenommen wurde. Beim Blick auf den Schatten unter dem Kinn des Modells sehen wir aber deutlich, dass die Lichtcharakteristik sehr gesteuert und gesetzt wirkt. Eben nicht wie im Schatten…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Video DVD Trainings