Archive

Artikel Tagged ‘Technique’

SETUP-78: KOMPLIZIERTES STUDIOSETUP

12 Juni 2013

Heute mal wieder ein relativ aufwendiges Studiolicht-Setup. Und zwar sind vier sehr verschiedene Lichtquellen im Bild verwendet und dazu noch eine Aufhellung über einen Reflektor. Leider sind uns die finalen Bilder abhanden gekommen sodass wir nur noch den letzten Aufbau-Shot zeigen können. Der ist natürlich sehr frontal und zeigt das Licht, ist aber nicht was im Endeffekt an Motiv raus gekommen ist. Aufgenommen wurde die Bilder vor längerer Zeit bei einem Workshop in Berlin bei dem es um fortgeschrittene Blitzlichtfotografie im Studio ging.

Hier sehen wir erst einmal die finale Einstellung aller Blitze und dazu auch das Diagramm der unterschiedlichen Farben und Ausleuchtungen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Hier das Setup im Überblick und gleich kommen wir dazu, was genau zu diesem Aufbau geführt hat. Wir haben einmal ein hohes Führungslicht mit einem kleinen Reflektor. Dazu ein Striplight von rechts hinten und ein Spot von links hinten. Auf den Hintergrund ein Reflektor und eine Aufhellung von vorne unten. Fotografiert wurde mit f20 bei ISO100 mit 100mm.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Hier nochmals die Bilder vom Setup aus dem Workshop. Fangen wir beim Hauptlicht / Führungslicht an. Sieht man deutlich, dass da ein kleiner Reflektor am Blitz klebt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die beiden hinteren Lichtquellen sind sehr symmetrisch aufgebaut, aber unsymmetrisch mit Lichtformern bestückt. Striplight gegen Tubus…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Der Tubus strahlt von hinten oben auf das Gesicht des Modells, ohne die Schulter groß mit zu treffen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Der Blicht mit der Kamera-Achse zeigt deutlich wie genau das Setup aufgebaut war. Eine Art Mercedes-Stern weil die 360° um das Modell herum in drei Stücke aufgeteilt wurden.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Eine handgehaltene Styropor-Platte diente als Aufhellung von unten.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Der Spot im Hintergrund wurde durch einen weiteren Blitz auf einem Bodenstativ erzeugt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Wir haben übrigens am Workshop direkt in den Rechner fotografiert um auch jede Änderung direkt sehen und besprechen zu können. Damit lassen sich selbst kleinste Lichtänderungen wahr nehmen und direkt anpassen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Canon 5D Mark II mit 100mm Makro ist eine Traumkombination gerade auch für Portraits… vergesst den Aufsteckblitz dahinter… der lag da einfach so.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Hier nochmals die Einstellung an der Kamera…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Und jetzt direkt zur Entstehung des LichtSetups… und da steht auch gleich unser Ersatz-Top-Modell. Natürlich lässt man eine junge hübsche Dame nicht stundenlang warten und nutzt diese als Licht-Einstell-Puppe sondern man bedient sich eines Fotografenkollegens… :-) Danke dafür!

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Inhalt dieses Setups und zwar ist das die Entstehung des finalen Lichts in einzelnen Testaufnahmen dokumentiert. Ich habe diesmal die schlechten Aufnahmen und die Testaufnahmen nicht gelöscht (dafür scheinbar die Ergebnisse :-() und genau anhand dieser Reihe können wir perfekt den Ablauf rekonstruieren.

1. Angefangen haben wir mit einem relativ weichen Führungslicht. Einer BeautyDish in weiß… die Schatten waren kaum sichtbar…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

2. Der Wechsel auf einen kleinen Blitzreflektor mit ca. 14cm Durchmesser brachte einen starken Schärfepush und richtig knackige Schatten.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

3. Bereits an dieser Stelle haben wir probiert den scharfen Schatten etwas von unten aufzuhellen. Dabei werden auch Augen und Augenhöhlen erhellt. Dazu verringert sich der Schattenverlauf nach unten aus dem Motiv. Die Motivfront wird einheitlicher beleuchtet.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

4. Um mehr räumliche Tiefe zu erzeugen haben wir den Hintergrund mit einem Spot angestrahlt. Ein schwarzer Hintergrund mit einem Spotlicht verläuft sehr schnell ins schwarze und der Spot ist deutlich abgegrenzt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

5. Der Spot verliert seine Wirkung wenn der Hintergrund zu flächig angestrahlt wird.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

6. Ist das Licht zu stark und kommt zu seitlich auf den Hintergrund, so entstehen hässliche Dellen im Hintergrund. Bzw. werden überhaupt erst sichtbar.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

7. Es ist darauf zu achten, dass der Hintergrund sich auch in der Luminanz vom Motiv abhebt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

8. Hier entsteht trotz Spot eine starke Kante im Kontrast.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

9. Um das Motiv noch plastischer zu formen nutzen wir ein Streiflicht von der Seite. Ein Streiflicht aus einem länglichen Strip deckt den kompletten Körper über die Arme bis hin zur oberen Kopfpartie ab.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

10. Das Licht darf aber nicht weißlich hell an der Seite sein…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

11. Es soll nur kleine Effekte erzeugen. Einen Glanz legen und nicht weiß belichten.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

12. Um nicht zu symmetrisch zu belichten (das wäre sehr langweilig) setzen wir von der anderen Seite ein komplett anderes Streiflicht. Nix mit großem Striplight sondern ein Spot/Tubus wird verwendet. Der Trifft hart und gerichtet nur einen kleinen Kopfbereich und darf auch etwas stärker sein in der Leistung.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

13. Die Asymmetrie erzeugt Spannung und Tiefe.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

14. Während das relativ hohe Hauptlicht gerade beim Männerportrait sehr stimmungsvoll wirkt…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

15. …erzeugt es bei unserem Modell viel zu starke Schatten. Der Kopf wirkt sichtlich deformiert.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

16. Erst die Aufhellung bringt Abhilfe.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

17. Zusätzlich muss aber auch noch die Lichtquelle der Kamera angenähert werden um damit den Bereich des Schattens zu verkleinern. Weniger Schatten, dafür weiterhin stark abgegrenzt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

18. Der Glamourshot ergibt sich aber erst, nachdem die Lichtquelle sprichwörtlich an das Objektiv gefahren wurde. Objektiv und Blitz berühren sich beinahe und somit wird das Motiv sehr frontal angestrahlt. Durch Spot und Streiflichter bleibt aber genügend Tiefe im Bild. Dazu setzt die Aufhellung ein und erzeugt ein Schatten, der zwar unter dem Kinn präsent ist, an der Nase aber kaum noch existiert.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

HEADLINE, SETUP TUTORIALS , , , , , , , , , , , , , , , ,

SETUP-75: TOPLIGHT

26 April 2013

Also noch genug Zeit um ein neues Setup zu erklären. Diesmal ein Setup aus einem Workshop im Saarland. Wir waren ja vor kurzer Zeit im Kamerawerk bei Julian Haas und genau nach diesem Workshop ist dieses Foto entstanden. Ein weiteres Setup hier im Blog zu einem Bild nur mit einem einfachen Aufsteckblitz gemacht.

Anhand dieses Fotos werden wir eine unglaublich wichtige Sache bei der Fotografie erklären und euch zeigen, wie man mit einfachen Mitteln tolle Bilder mit Licht formen kann. Licht ist der Schlüssel zur Fotografie und mit Licht kann man so viele Looks erzeugen. Ganz ohne Photoshop oder Lightroom.

Dabei geht es um den wichtigsten Faktor beim Setzen von Licht. Nein, nicht Lichtformer, nicht Blitzmarke, nein auch die Kamera ist nicht wichtig… es geht um die Lichtposition. Schaut euch einfach mal das Foto an und ihr werdet sehen wir dreidimensional Fotos sein können. Welche Tiefe man erzeugen kann mit nur einem einfachen Aufsteckblitz.

Flash2Softbox
- click on image to enlarge -

Ihr werdet verwundert sein, wie das Foto entstanden ist. Und zwar mit dem Aufsteckblitz und einer kleinen 40x40cm Softbox. Mehr nicht.

Kamerawerk Fashionworkshop

Das sind die Zutaten für dieses Foto…

  1. YN560* = 60 € wenn man das Ding überhaupt noch in der Version 1 bekommt!
  2. YN RF-602 = 35 € Funkauslöser
  3. flash2softbox Adapter = 40 € Softboxadapter
  4. Softbox 50x70cm = 50 € Softbox
  5. Walimex WT-803 = Ein günstiges Stativ welches man in der Hand halten kann :-)
  6. Ein VOICE-ACTIVATED BOOM STAND = am besten heiraten oder sich Freunde suchen!
  7. Ein tolles Modell = PRICELESS (priceless !!!)

Man sieht deutlich, dass die Position des Blitzes genau dem Titel dieses Setups entspricht. Und da wären wir auch schon mittem im Thema. Es geht um die hohe seitliche Position des Lichtes. Ein kontrastreicher und vor allem sehr natürlicher Look des Lichtes. Es geht um die Charakteristik der Schattenwürfe und obwohl man natürlich die Studioatmosphäre auf dem Fotos deutlich erkennen kann, so könnte das Licht auch aus einer Deckenleuchte kommen.

Gewöhnlich setzen viele Fotografen das Licht eher seitlich als toplastig. Ein großer Fehler! Geschuldet meist der Tatsache, dass ein normales Stativ eben nicht über das Modell ragen kann und sonst auch meistens im Bild steht. Daher fetzt man die Lichtquelle einfach seitlich schräg von oben auf dem Motiv und erzeugt sich viele Probleme. Schräg durch das Bild verlaufende Schatten z.B.! Wir haben hier mit nur einer 40x40cm großen Box gearbeitet. Aber die Schatten sehen großartig aus. Denn wir haben starke Kontraste und hart abgegrenzte Schatten. Aber wo werden diese hinprojiziert? Richtig, in den Boden.

Und das ist auch die Lehre aus diesem Post. Probiert mal mit euren Lichtquellen im Studio oder auch draußen die natürlichen Lichtquellen um uns herum zu imitieren. Gezielte Looks aus der Welt um uns herum erzeugen. Und dabei ist das Toplight eben ein Klassiker… Denn die Sonne steht meistens oben und wirft ihre Schatten nach unten.

Achtung, niemand sagt, dass es gerade die 13-Uhr-Sommer-Mittagssonne sein muss. Probiert doch mal eine 10 Uhr Sonne :-)…

Kamerawerk Fashionworkshop

Ausgelöst wurde der Blitz in diesem Setup mit einem einfachen Yongnuo Funkauslöser. Ihr seht ihn ja auf dem Foto unten.

Kamerawerk Fashionworkshop

Übrigens haben wir diesmal nein einmal ein Galgenstativ genutzt sondern haben einfach ein normales Stativ über das Model gehalten. Geht auch prima und jeder kanns machen. Braucht bloß ne helfende Hand.

Kamerawerk Fashionworkshop

Das kann ja wirklich jeder Volltro… und dabei gilt es eben nur zu beachten, dass das Licht nicht direkt von oben kommen darf. Dann werden nämlich die Augen schwarze Löcher und die Kinnschatten viel zu groß über den Körper geworfen.

Kamerawerk Fashionworkshop

Übrigens hatten wir damals sogar noch die alten Nikon SB-28 im Einsatz. Damals gab es noch gar keine Yongnuo-Blitze für 60 € und man musste sich mit Ebay-Blitzen für 80 € helfen. Könnt ihr euch noch daran erinnern? Als dann langsam alle SB-26 und 28 immer teurer wurden?

Kamerawerk Fashionworkshop

Unsere Einstellungen an der Kamera waren f8 bei ISO400 bei 1/160s Belichtungszeit. Synchronzeit eben das Schnellste was der YN602 her gibt. Die Blende 8 ist gerade deshalb so wichtig gewesen, weil der Kontrast des Lichts unterstützt werden sollte durch den Kontrast der Bildschärfe.

Kamerawerk Fashionworkshop

Ok, wir haben jetzt nicht gerade das Schnäppchen unter den Objektiven genutzt. Aber sicherlich wäre bei der gewählten Blende von 8 auch mit einem Kitobjektiv das Foto nicht minder schlecht geworden. Es geht gerade bei solchen Idealblenden nicht um das Objektiv. Bei Blende 8 ist fast jedes mir bekannte Objektiv heutzutage so scharf, dass man vollkommen gut damit arbeiten kann. Die letzten Quäntchen an Leistung und optischer Qualität brauchen dann eben viele viele Euros. :-) Wie immer im Leben.

Probiert es aus… Das Licht rockt einfach nur und wer Probleme mit den Augenhöhlen hat… vielleicht einfach mal das Modell den Kopf in den Nacken nehmen lassen!!!

WINKE WINKE! JETZT HEIßT ES AUSPROBIEREN UND FOTOGRAFIEREN!!!

Wer mehr zum Thema AUFSTECKBLITZE im Portrait und Fashioneinsatz wissen möchte, dem sei die erste DVD aus unserer Strecke ans Herz gelegt… http://www.krolop-gerst.com/blog/general/video-dvd-training-aufsteckblitze-entfesselt-blitzen/ Gerade die wichtigen Fragen für den richtigen Einstieg und die entsprechende Ausrüstung werden in dieser ersten Doppel-DVD behandelt.

LG
Martin & Marc

++++++++++++++++++++

*Affiliate Link zu Amazon

HEADLINE, SETUP TUTORIALS , , , , , , , , , , , , , , , ,

SETUP-74: 180°

17 April 2013

Irgendwie haben wir noch so viele Fotos auf der Festplatte, die vor langer langer Zeit entstanden sind und bei denen wir auch noch genügend Drumherum-Material für tolle Tutorials haben. Auch wenn die Fotos vielleicht so in genau dieser Art nicht mehr heute aus unserer Kamera flutschen würden, so hat sich seit 100 Jahren das Licht nicht wirklich großartig verändert.

Gut, Dinge wie BeautyDishes waren man in, waren mal total OUT und sind heute wieder hipp und modisch zu nutzen aber Licht bleibt eben Licht. Also stehen wir zu unseren “alten” Fotos und zeigen wie wir die auch gemacht haben. Und genau das tun wir auch heute…

Heute geht es um einen Klassiker der Studiolichtsetzung. Eine 180° Lichtzange. Ihr braucht dazu nur zwei Blitze und zwei möglichst identische Lichtformer. Geht auch mit unterschiedlichen Lichtformer aber je besser die Lichtquellen zueinander passen, umso symmetrischer ist die Ausleuchtung.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Nach dem ersten Blick auf das Foto oben sieht man auch den Grund für den Namen des Setups. 180° Zange deshalb, weil die Lichtquellen genau gegenüber von einander stehen und sich eben direkt anblitzen.

Das Modell steht dann genau dazwischen. Um den perfekten Punkt zwischen den beiden Leuchten zu finden kann man einen kleinen Trick machen und die Arme ausbreiten lassen. Am kleinen Abstand von Fingerspitzen zu Softbox kann man besser  als über 1m erkennen, wir genau man zwischen den Leuchten steht.

Der Abstand sollte immer sehr gut aufrecht erhalten werden. Sonst gibt es Helligkeitsschwankungen und das sieht gerade bei diesem symmetrischen Licht unglaublich unschön aus.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Einstellen kann man dann auch beide Blitze auf den selben Wert. Bei den Elinchromblitzen haben wir daher auch identisch den Wert auf 4.0 gesetzt. Bei beiden Geräten. Das entspricht ungefähr etwas weniger 100Ws falls das an dieser Stelle interessant sein sollte.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Besonders wichtig für dieses Setup ist dann im zweiten Schritt, dem Fotografieren, dass man wirklich auch im 90° Winkel auf das Setup fotografiert. Also nicht schräg oder seitlich sondern direkt von vorne, sodass sich eine Art T ergibt in der Draufsicht.

Rückt man von rechts nach links, dann verschiebt sich das Licht bis hin zum sog. Crosslight. Ok, auch die 180° Zange in dieser Art ist ein pures Crosslight aber mit Kreuzlicht ist dann doch mehr die Kreuzung aus vorderem Führung und hinterem Effektlicht gemeint. Hier sind es zwei seitliche Effektlichter.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Kommen wir also zu einem Ergebnis aus dem Fotografieren…

TECHNICAL Vergleich Fotos

- click on image to enlarge -

… und gehen direkt weiter zu den Einstellungen und der Skizze! Also in der Draufsicht sieht man dann auch direkt das oben genannte T. Als Fotograf darf man sich daher nur vor und zurück bewegen. Seitlich ist VERBOTSZONE :-)

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Oftmals, wie in unserem Falle, fängt man sich mit den Softboxen auch einen Haufen Streulicht ein. Und zwar gerade dann, wenn die Wände wie beim Studio oben so nah sind und die Decke kaum 2,50m hoch sind. Und dann wird das Motiv auch etwas von vorne beschienen und dadurch werden die Schatten niemals komplett schwarze Schatten werden sondern immer auch etwas Zeichnung beinhalten.

Wenn das nicht der Fall ist, dann hilft nur noch ein Licht von vorne.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Damit hätten wir eigentlich alles besprochen… :-) Und jeder kann auch das Setup nachbauen! Einfach aber genial und ziemlich kontrastreich schön! Frage bleibt aber… was würden wir heute anders machen?

1. Das Licht höher setzen so dass sich unter dem Kinn noch leichte Schatten herausbilden könnten.
2. Das Licht noch kantiger um evtl. noch mehr Schatten auf der Front heraus zu holen.
3. Den Hintergrund weiß oder schwarz nehmen um einen wirklichen Gegenpol zu den Kontrasten und den Lichtern zu setzen.
4. Vielleicht nur eine kleine Softbox nutzen um nicht ganz so viel vom Boden auszuleuchten.
5. Diese komische Rot-Färbung nicht in PS machen :-) Und das Bild nicht so kaputtfärben.

Probiert es doch einfach aus… :-) gibt tolle Fotos!

LG
Martin & Marc

SETUP TUTORIALS , , , , , , , , , , , , ,