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Artikel Tagged ‘SUNBOUNCE’

LETS BOUNCE 14: SPECIAL – LOCH IM BOUNCER

30 Juli 2010

Das versprochene Video. Heute wenig Worte, lasst das Video beginnen!

Kurzbeschreibung: Schnipp, Schnapp und schon haben wir einen selbst gebauten “RING-REFLEKTOR”. Leider noch nicht im regulären Programm von Sunbounce :-), aber trotzdem sehr nützlich. Durch einen kleinen Schlitz erreichen wir, dass wir das Objektiv der Kamera durch den Sunbouncer schieben können und sich dadurch die Lichtquelle um das Objektiv herum zu legen vermag.

Martin & Marc

PS: Am Montag geht auch der DVD Versand regulär weiter!

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So, ab ins Wochenende!

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LETS BOUNCE 13: DIE ERSTEN SCHRITTE KOMMEN ALLE ZUSAMMEN

16 Juli 2010

Schon wieder Freitag. Man glaubt ja garnicht wie schnell die Zeit rum geht. Und trotzdem sind wir noch nicht einmal bei 1/3 der Videos der LetsBounce Reihe durch… Wow… dafür gibt es heute aber den Abschluss der FIRST STEPS Unterkategorie. Wir beenden die Einführungen, ab hier kommen nur noch die Anwendungsbeispiele und auch etwas abgefahrenere Shots.

Heute aber nochmals folgender Inhalt: “Und hier nochmal eine Zusammenfassung der vier vorangegangen Videos. Und nicht nur eine langweilige Zusammenfassung. Wir wenden alles Gelernte an und zeigen, in wie fern damit das fertige Foto entsteht und alle Faktoren zusammenspielen.”

Viel Spaß beim Video…

Gruß

Martin & Marc

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Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)

LETS BOUNCE DVD
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VIDEO-LOCATION-21: NATÜRLICHKEIT GEWINNT

13 Juli 2010

Heute ein Video aus dem Fundus. Leider ohne externe Funkstrecke für die Audioübertragung und nur mit einem Richtmikro aufgenommen. Müsst ihr heute mal den Ton lauter drehen… Dazu noch aus der Zeit des Leidens im Sommer letzten Jahres. Mit gebrochenem Fuss… Viel Spaß mit dem Video!

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Hier das Foto mit dem Blitzlicht und dem sehr stark unterbelichteten Hintergrund.

Flash2Softbox
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Hier einfach ohne Blitz fotografiert. Das Sonnenlicht wirkt als Streiflicht von hinten.

Flash2Softbox
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Hier mit der Aufhellung, fast schon Belichtung, von seitlich vorne durch den Sunbouncer.

Flash2Softbox
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Sicherlich wird jeder Blogleser eine andere Meinung haben. Jedes Foto ist unterschiedlich und müsste ich mich entscheiden, nach einem Jahr (das Video wurde ja letztes Jahr gedreht), ich würde mich für das mittlere Foto ohne jeglichen Lichtformer entscheiden. Sowohl Blitzlicht als auch Reflektor erscheinen mir nachträglich als zu stark in ihrer Belichtungsintensität. Aber wie gesagt, Geschmack und darüber lässt sich nicht streiten.

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LETS BOUNCE 12: KANN MAN UM DIE ECKE BOUNCEN?

9 Juli 2010

Wir sind gerade so arg im Stress, dass wir das heutige LETS BOUNCE VIDEO komplett vergessen haben. Sorry liebe Blogleser, wir werden uns bessern :-).

Kurz und knackig die wichtigsten Infos: Hier kommt die Kurzbeschreibung des Videos und dann nach dem Video noch zwei Shots in zwei Variationen. Einmal farbig und dann noch Schwarzweiss…

Nicht immer hat man ideale Voraussetzungen on location. Ganz oft ist es so, dass man sich in enge Verhältnisse zwengen muss und da helfen Stative, Reflektoren und Sandsäcke. Damit erreicht man nämlich ganz einfach die gewünschte Ausleuchtung. Diesmal nutzen wir zwei Reflektoren und einer davon ist für die Kamera zudem noch versteckt.

Viel Spaß beim Video…

Gruß

Martin & Marc

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Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)

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LETS BOUNCE 11: WELCHE BESPANNUNG UND GRÖSSE???

2 Juli 2010

Diesmal ohne viel Umweg… wir hatten diese Woche ja viele Posts… daher hier das Thema und dann nur noch viel Spaß beim anschließenden Video.

Wir hatten den Inhaltstext leider mit dem Video vorletzte Woche vertauscht. Heute kommt wirklich das Video was dann die Größe und die richtige Bespannung erklärt.

PRO oder MINI oder gar MICRO-MINI? Was soll ich bloß nehmen? Die richtige Wahl der Größe des ersten Sunbouncers ist oft sehr entscheidend und daher besprechen wir dieses Thema in einem eigenen Film. Zur Frage nach der Größe kommt ja auch noch die korrekte Bespannung. Und auch dort hat man eine Wahl zu treffen. Auch hier wollen wir helfen.

Gruß

Martin & Marc

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LETS BOUNCE 10: KÜNSTLICHE EFFEKTE

25 Juni 2010

Bonjour allerseits, Freitag um 10 Uhr… Zeit für LETS BOUNCE. Und ich muss sagen, das Wetter ist dafür echt perfekt! Sommer Sonne und blauer Himmel.

Schade dass sich das heutige Video gerade darum dreht, wie man ohne Sonne auch Effekte und besondere Ausleuchtungen erzeugen kann. Da wir diesmal wieder Blitzgenerator und Swatter einsetzen, zählt das Video zu der Kategorie PRO oder auch ADVANCED!

By the way, das System des Videos funktioniert auch super mit Aufsteckblitzen und wirklichen Blättern. Oder bei herannahender Dunkelheit kriegt auch ein Aufsteckblitz genügend relativen Saft ab.

Bevor es los geht, kommt hier die offizielle Beschreibung des Videos und ich hoffe dass es diesmal die richtige Beschreibung ist :-)…

LE LOUCHE, der tragbare Blätterwald. Egal, ob die Reflexe über das Sonnenlicht oder wie hier, mit einem Blitz erzeugt werden. Durch die korrekte Kombination von Entfernung und Härte der Lichtquelle kann man die Stärke des Schattenwurfs und die Art der Schattierungen bestimmen.

Jetzt haben wir das 10 von über 40 Videos veröffentlicht. Ich will nochmals kurz darauf hinweisen, dass wir ein paar letzte Exemplare der DVD noch zu verkaufen haben. Wer also bisher gesehen hat, was alles geboten wird, der kann jetzt noch zuschlagen bei der DVD. Ansonsten kommen die Videos ja noch Woche für Woche… bis in 2011 :-)…

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Und hier mal zwei Fotos in digitaler Form zu LANGZEITBETRACHTEN!

SETUP HOW TO Tutorial Photo

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LETS BOUNCE 7/8: FLASHBRACKET + RANGER Q = VIEL WEICHES LICHT!

11 Juni 2010

Es ist wieder Freitags um 10 Uhr… :-) Knoppers und LetsBounce-Zeit. Das nächste Video kommt direkt in die richtige Sommer-Sonnen-Zeit. Geht raus und macht Fotos. Wir sind ab heute auch unterwegs, draußen, an der Sonne… yippie…

Es geht erst nach München und dann direkt weiter nach Graz zu Video2Brain.

THEMA HEUTE: Wer sagt denn, dass der Flash-Bracket immer nur an einem MICRO-MINI gemacht werden muss. Und wer hat was von Aufsteckblitzen gesagt. Wir verändern die Konstruktion zwar nicht, bauen die gewöhnliche Variante aber weiter aus. Statt einem Aufsteckblitz nehmen wir einen 400Ws Blitzgenerator und aus einem MICRO MINI wechseln wir zum MINI.

Diesmal gönnen wir uns noch etwas mehr Zeit für die Ergebnisse. Die Besprechung von Bildwirkung ist effizient und sehr interessant. Viele im Live-Video vorher besprochenen Themen kann man anhand der Beispiele zusätzlich nochmals erkennen.

Teil 1

Teil 2

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So, wir sind gerade schon auf der Autobahn Richtung München. Wer uns sehen will, morgen gibt es das große MEET & GREET, völlig kostenlos und unsere DVDs mit 20% Rabatt vor Ort, dazu noch ein LiveShooting am Abend mit Buffet und lockeren Weißbieren… bei der Lichtschmiede-München e.V.

Wer am anderen Ende von Deutschland wohnt, der kann uns dann in 14 Tagen beim Workshop in Köln sehen und erleben. Alle Infos dazu gibt es auch auf der Workshopseite.

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SETUP-30: AM RANDE DES LICHTS

7 Juni 2010

Hallo zusammen. Ich hoffe jeder hat das Wochenende gut überstanden. Das Wetter war ja grosartig und perfekt um raus zu gehen und richtig fette Fotos zu machen. Und um ein Foto geht es natürlich auch heute hier bei uns. Hatten das ja schon letzte Woche angekündigt. Im Beitrag über den eigenen Style.

Nachfolgend seht ihr nochmals das Foto und dann geht es direkt darum, wie das Foto in technischer Hinsicht entstanden ist.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Im Beitrag über den eigenen Style haben wir ja schon geschrieben, dass es einige Elemente gibt, die wir gezielt in unsere Fotos einbauen. Z.B. waren das:

  • Simmetrie und perfekte Ausrichtung gegenüber den Bildkanten.
  • Unschärfe und Freistellung des Modells
  • Clean”heit” des Hintergrundes

Wie also setzen wir genau diese Einstellung um? Das folgende Bild zeigt das Setup relativ deutlich. Wir haben einen einfachen Faltreflektor eingesetzt. Einen Sun-Mover (*SHOPLINK) von California Sunbounce und haben mit diesem das komplette Bild verfeinert bzw. zusätzlich belichtet.

Man braucht nicht immer einen riesigen Reflektor, selbst wenn man Ganzkörperaufnahmen macht. Es kommt immer auf das Ziel an und wir wollten die Natürlichkeit so weit wie möglich bewahren und nur ein ganz klein bisschen Licht hinzufügen.

Der obere Shot zeigt leider eine Situation, bei dem der SunMover vom Modell weggerichtet wurde. Das Bild darunter zeigt dann, wie das Licht sich ergibt, wenn der Reflektor auf das Modell trifft. Dann sieht man direkt, dass die Haare leichte Schatten im Gesicht werfen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Nachdem wir nun also geklärt hätten, mit was wir das Foto gemacht haben, geht es direkt zum wie. Das WIE ist bedeutend schwieriger zu beantworten, denn dabei müssen wir viel mehr auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen.

Gemacht wurde das Bild auf der Insel Texel in Holland. Wie man auf nachfolgendem Foto sehen kann, hatten wir ein ziemlich komisches Wetter. Und das, obwohl wir eigentlich Frühsommer hatten. Trüber Himmel, keine weite Sicht, sehr flaue Farben aber trotzdem knallte die Sonne ständig aus einem kleinen Wolkenloch! Wir hatten also ständig direktes Sommersonnenlicht, dabei aber nie einen blauen Himmel, geschweige denn anständige Sommerwölkchen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Situation war deshalb ziemlich einmalig, weil wir ständig knallige Sonne hatten, der Himmel aber trotzdem immer eine einzige riesige Wolke war. Ich hab noch nie ein Wolkenloch stundenlang vor der Sonne liegen sehen… :-) Wir bekamen also ein ziemlich geniales Licht. Ein knackiges Führungslicht gepaart mit einer wunderbar natürlich Daueraufhellung. Das Problem war dabei bloß, dass es eben keinen blauen Himmel gab. Und bevor jetzt weitere Fragen kommen. Ja, der Himmel auf dem Foto ist zu fast 80% aus Photoshop so blau…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Kamerawerte waren auch schnell gefunden. Offenblendig bei 1.4 bzw. 1.2, ISO runter, Shutterspeed rauf und kurz angemessen auf die korrekte Belichtung im Schatten. Wir gehen meistens relativ gleich vor. Bei solchen Schatten-Helligkeits-Shots, also Bilder bei denen das Motiv im Schatten liegt, der Hintergrund aber trotzdem noch hervorkommen soll nutzen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Einmessen auf die direkte Belichtung im Schatten (Beli zeigt zur Kamera, befindet sich im vollen Schatten).
  2. Unterbelichtung um 1 bis 1 1/2 Blenden.
  3. Leichte Korrektur durch den Reflektor, max 1/2 bis 2/3 Blenden.

Und dann geht schon das Fotografieren los.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Auf dem nachfolgenden Foto könnt ihr die Wirkung des kleinen aber feinen Rundreflektors sehen. Es ist zwar nur ein feines Detail aber gerade diese 2/3 Blenden unterschied erlauben dann nachträglich die kleinsten Blauanteile aus dem Himmel zu ziehen bzw. die direkt von der Sonne beschienenen Stellen digital zu “retten”.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die spezielle Funktion des SunMovers mit dem Weitwinkelreflektieren bzw. dem Engstrahl haben wir nicht genutzt. War damals einfach nicht nötig, da der Reflektor in seiner normalen Form einfach perfekt war. Man braucht ja nix ändern, wenn es schon direkt passt.

So und hier nun die finalen Fotos. Ihr könnt euch selbst entscheiden, ob die Vrsion mit dem blauen Himmel oder der überbrannte Himmel schöner ist. Mein Favorit ist die zweite Version mit dem starken Überbrennen.

Achtet nochmals darauf, dass wir das Foto locker mit jedem anderen Reflektor dieser Welt hätten machen können und achtet auch darauf, dass wir “nur” einen 80 oder 90cm großen Reflektor genutzt haben.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Ein wichtiger Tipp am Rande: Wenn bei solch extremen Situationen Farbinformationen verändert bzw. manipuliert werden sollen, dann ist es zwingend nötig diese schon in der RAW-Entwicklung vorzunehmen, oder aber direkt in 16 Bit zu konvertieren und dann die Farbverschiebungen und -verstärkungen einzusetzen. Ein großer Fehler wäre, zu probieren, aus dem 8 Bit JPG derlei Änderungen wie die Einfärbung letzter Kontrastreserven aus dem Himmel zu beschwören. Da hätte man mit der Umwandlung des RAWs auf 8 Bit schon die wichtigsten Informationen gekillt.

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LETS BOUNCE 6: REICHT FÜR OBERKÖRPERSHOTS EIN KLEINER SUNMOVER?

4 Juni 2010

Es ist wieder Freitags um 10 Uhr… :-) Knoppers und LetsBounce-Zeit. Das nächste Video kommt direkt in die richtige Sommer-Sonnen-Zeit. Geht raus und macht Fotos. Wir sind heute auch unterwegs, draußen, an der Sonne… yippie…

Es geht weiter mit einem BASIC-Tutorial. In der Schlichtheit liegt oft das Geheimnis cooler Lichtführung verborgen.

Ein klassischer Sunbouncer kann manchmal aber auch durch den ovalen SUN-MOVER ersetzt werden. Kleiner als der MINI, aber dafür mit der selben ZEBRA Beschichtung, hat die ovale Form zusätzliche Vorteile: Weicheres Licht, da der Reflektor näher an das Modell herangeführt werden kann und einen Augenreflex der die ovale Form wiederspiegelt. Ein tolles Detail.

Viel Spaß mit dem Video und ein erholsames Wochenende.

BY THE WAY… in dem Video sieht man leider deutlich die Sache mit dem gebrochenen Fuss. Sorry für das Rumhumpeln.

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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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LIGHTING-7: DAS WIE KOMMT VON EUREM STYLE

3 Juni 2010

Heute geht es um das Finden des eigenen Styles. Wie kann man denn etwas “ausleuchten” ohne zu wissen wie man es möchte – DER EIGENE STYLE! Was ist denn “der eigene Style”? Jeder Fotograf sucht danach, kaum einer findet ihn. Ich (Martin) suche auch immer weiter und weiter… daher heute man ein paar Gedanken. Der “Style” entwickelt sich nicht ohne Arbeit. In der Fotografie kann man nämlich das Bild über derart viele Dinge verändern, dass wenn man nicht gezielt daran arbeitet, man automatisch und aus der Natur der Sache heraus, immer andere Ergebnisse bekommt. Kurzum: Ohne Gedanken kommt eben jedes Bild doch irgendwie anders aus der Kamera.

Das mit dem Style ist so ne Sache. Einerseits muss man “immer den eigenen Style machen”, andererseits darf man sich nicht festfahren und muss sich kreativ entwickeln. Wie das geht, ist ein anderes Thema aber bevor man dazu kommt, muss man den eigenen Style definieren. Und den “STYLE DEFINIEREN” tut man ganz einfach über Dinge die einem gefallen oder eben nicht gefallen. Das ist die Ausgangsbasis.

Das Rätsels erste Lösung (es kommen noch mehr aber dies hier ist mit Abstand das Wichtigste) ist, sich gezielte Gedanken über geliebte oder gehasste Bildelemente zu machen. Erst wenn man sich fragt, was genau an diesem Foto fasziniert mich, erst dann kann man mit genau diesen Elementen spielen. Und damit meine ich also die Suche nach objektiven Kriterien. Ein Bild anzuschauen und zu sagen, “genial”, reicht eben nicht. Man muss suchen suchen suchen und zwar nach Punkten die objektiv sind.

Ich geb euch ein Beispiel… Nehmen wir mal hier ein Foto vom letzten Jahr und schauen es uns mal genauer und zwar objektiv an!

TECHNICAL Vergleich Fotos
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  • Die Symmetrie der Umkleiden und des Schattens auf dem Boden deren Linie absolut parallel zum Bildrand verlaufen -> SYMMETRIE
  • Die Assymmetrie des Modells am unteren, linken Bildrand.
  • Die Flucht nach hinten mit den Schatten der Umkleiden und deren Verlaufen auf das Modell zu!
  • Der blaue Himmel und die tollen Wolken
  • Das passende Outfit des Modells, Somme, Sonne, Strand!!!
  • Der leere Strand – sieht wie im Traum aus. Sommer und leeren Strand kennen wir nur aus dem Katalog!
  • Leichter Wind im Haar macht die Sache noch realistischer!
  • Unschärfe…

Und bitte jetzt nicht über die Aufzählung schmunzeln. Man muss sich Gedanken über Bildelemente machen um diese dann in der Zukunft bestimmt einzubauen. Der bewusste Umgang mit Elementen, die einem als Fotograf gefallen, ist das A und O der eigenen Handschrift.

Noch ein kurzes persönliches Beispiel. Bei uns gibt es ein Whiteboard mit lauter Fotos. Alles Fotos bei denen wir nicht wissen warum gut oder schlecht. Wo wir nach Gründen suchen. Und diese Suche kann Monate dauern. Egal, die Bilder hängen, wir machen uns Gedanken solange bis wir den Grund entdeckt haben.

Und da wären wir auch schon beim Tipp des Posts. Macht euch Gedanken was euch an einem Foto gefällt, fragt euch wie arg es auch gefällt und wenn eine bestimmte Grenze an Gefallen überschritten ist, dann kommt genau dieses Element in eure Kopfschublade “GEFÄLLT – SO WILL ICH DAS HABEN”. Und wenn ihr fotografiert, dann probiert ihr ein Bild aus genau dieser Schublade zusammenzusetzen. Und es ist völlig banal und egal, ob es nur die Aussage ist, dass ihr lieber Brünetten fotografiert, oder ob ihr weiches Licht nicht ausstehen könnt, oder ob es Kombinationen aus verschiedenen Elementen sind.

Ich z.B. liebe bei solchen Foto den Einsatz extremer Unschärfe. Das ist einfach voll mein Ding. Da ich es ja jetzt weiß, da bin ich schon viel viel klüger und brauch mich diese Frage nicht mehr so oft fragen! Genau gehört es zu mir, dass ich die Aufgeräumtheit des Fotos mag. Ich hätte dort nicht fotografiert, wenn sich ein Paar mit Decke hingesetzt hätten und wenn es auch nur in weiter Ferne gewesen wäre. Ich weiß einfach, weil ich genügend Fotos vorher angeschaut und analysiert habe, dass ich “CLEAN” eben mag.

Und so könnte man das weiterführen. Bis hin zu einem Punkt, an dem man seinen Style gefunden hat.

So, dat wärs für heute. Morgen um 10 gibt es das nächste Sunbounce-Lets-Bounce Video und dann kommt am Sonntag oder Montag das Setup zu diesem Foto hier. Darum haben wir es auch heute gewählt, weil wir dann nächste Woche zeigen, wie es gemacht wurde.

So long… C U

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