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VIDEO-STUDIO-8: STUDIO MAL ANDERS

5 März 2010

Mal wieder das wöchentliche Lehrvideo hier im Blog. Ohne viel Getippse, anmachen, gucken und selber Fotos machen!

Damit die Fotos auch mal so auf dem Bildschirm angeguckt werden können und nicht nur im Video… hier zwei Ergebnisse:

Fertiges Foto
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Fertiges Foto
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Nochmals den Link zu unseren YouTube-Channel! Da gibbet viele, viele Videos…
FROHES WOCHENENDE UND WIR SEHEN UNS DANACH WIEDER…

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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – HIGHLIGHTS

1 März 2010

Heute dreht es sich um ein sehr kleines aber umso wichtigeres MINI-THEMA in der Nachtfotografie. “Highlights” und damit meine ich sprichwörtlich die Highlights. Ich werde diesen Post bewusst ganz ganz kurz und knackig halten und lieber ein paar Fotos sprechen lassen. Die Kernaussage lautet:

AUSGEBRANNTE LICHTER MACHEN NACHTFOTOS INTERESSANT!!

Es geht darum, dass in der Nachtfotografie zwangsweise eher mit offeneren Blenden gearbeitet wird. Und genau diese offenen Blenden sorgen dafür, dass der Hintergrund oftmals eine einzige Matsche wird. Man erkennt nur noch an der Färbung und vor allem am dunklen Himmel, dass es sich um ein Nachtfoto handelt. Und genau dieser Brei im Hintergrund kann nur durch eine Sache durchbrochen werden. Helle Lichtquellen, direkt in die Kamera und das Objektiv gerichtet. Dominierende Effekte im Hintergrund sozusagen. Dabei geht es weniger um die Lichteffekte auf dem Modell als viel mehr das Strahlen der Lichtquelle.

Ein Lichtpunkt kommt nämlich trotz Unschärfe durch den Hintergrund hindurch. Probiert es und fotografiert eine starke Lichtquelle in der Unschärfe und in der Schärfe. Natürlich sieht die Quelle an sich etwas anders aus, aber der helle Lichtpunkt auf dem Foto bleibt bestehen. Kurzum: Durch direkte Lichtquellen im Foto vermittelt man Tiefe, Dynamik, Spannung und Räumlichkeit. Es macht das Foto erst zu einer wirkliche atmosphärischen Stimmungsfotografie.

Extrem wichtig ist dieses Hintergrundwissen. Achtet also absofort darauf! Lichtquellen müssen gezielt ins Foto eingebaut werden. Um zu zeigen wie wichtig und ausschlaggebend diese Lichtpunkte sind, gibt es hier mal so ein halbes Dutzend Beispiele. Stellt euch doch mal das Foto ohne die entsprechenden Lichtquellen im Hintergrund vor.

FOTO
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Die nachfolgenden zwei Fotos sind mit künstlichen Flares aus PHOTOSHOP versehen. Aber es läuft auf die selbe Thematik heraus. Es geht um die Lichter, die das Bild mit Tiefe und Räumlichkeit versehen.

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Langsam wird es auch wieder wärmer und es ist Zeit, mal nachts rauszugehen und Fotos zu machen!!! Viel Spaß!

PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – DIE LOCATION

26 Februar 2010

Kommen wir heute mal zu einem Thema was mich unglaublich fasziniert. Es ist die Fotografie bei Nacht. Gewohnte Locations tauchen plötzlich in ganz neuem Gewande auf. Die Stimmung und der komplette Look können sich gedreht haben, einzig über den Wechsel von Tag zu Nacht. Und genau das wollen wir heute anfangen hier zu besprechen. Wir müssen das Thema etwas weiter aufteilen und daher kommen wir heute mal zur Location. Die Location ist mit das Wichtigste an der Nachtfotografie.
WICHTIG: Wir müssen nochmals einen Post machen zur richtigen Location, heute geht es in erster Linie nicht um den Look an sich sondern um die Grundvoraussetzungen. Der Look muss nochmals extra besprochen werden.
Wie gewohnt, er ein Foto und dann die Analyse dieses Fotos um dann auf die ganzen wichtigen Inhalte dieses Postes schließen zu können.

Workshop Vergleich Fotos
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Folgende Elemente sagen uns etwas über das Bild, die Location und die Art wie fotografiert wurde:

  • Der Hintergrund ist im Halbkörperportrait schon unscharf.
  • Der Hintergrund ist verschwommen und “verwackelt”.
  • Es ist Bewegung des Modells auf dem Foto.
  • Der Hintergrund wird durch eine helle Lichtquelle ausgeleuchtet, die zudem als Effektlicht auf dem Modell wirkt.
  • Die Ausleuchtung auf dem Modell ist relativ weich, man sieht kaum richtig harte Kanten.

Und hier kommt die Auflösung. Ein kleiner Ranger Q mit einer 90cm großen Softbox. So, jetzt ist das Setup schon bekannt, jetzt können wir zurück zum Thema der Location,

Setup HOW TO Tutorial Photo

Aus den Erkenntnissen oben kann man einige Schlüsse ziehen:

  • Es wurde relativ offenblendig fotografiert… f2 – f4
  • Die Belichtungszeit war ziemlich lange… 1/25 oder länger
  • Es wurde ein Schrim oder eine Sobo als Führungslicht genutzt.

Die Logik ist also folgende, dass wir die Bewegung des Modells über eine längere Belichtungszeit ins Bild geholt haben und die Dynamik an einem bestimmten Moment dann über den Blitz eingefroren haben. Längere Belichtungszeit, Führungslicht als Blitzlicht. Und da wären wir auch schon genau an dem Punkt angelangt, wo wir über die Location sprechen. Um es kurz zu fassen. Ich kann nur dann das Motiv einfrieren, wenn der Blitz so viel Anteil an der Gesamtbelichtung auf dem Motiv hat wie irgendwie nur möglich.

Das war jetzt umständlich formuliert. Es geht darum, dass unser Motiv im Schatten steht und der Blitz wirklich alles an Belichtung vornehmen kann, was das Motiv an Licht braucht. Wenn wir es auf die Spitze treiben würden, dann könnten wir über 30 Sekunden ein Foto in einem komplett dunklen Raum machen, einmal während der 30 Sekunden Blitzen und das Motiv wäre scharf. Ganz einfach, egal wie lange die Belichtungszeit ist, es gibt ja kein anderes Licht auf dem Motiv und somit kann der Blitz einfrieren.

Wenn ich also des Nachtens fotografieren, dann ist der erste Schritt hin zu einer geeigneten Location die Suche nach einem Spot in dem das Modell sprichwörtlich “im Dunkeln steht”. Wie hier zu sehen im Vergleich mit uns ohne Blitz.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Wir fassen also zusammen: Wir brauchen eine Location welche Reflexe und Licht im Hintergrund des Fotos hat, auf dem Motiv aber möglichst absolute Dunkelheit gewährleistet. Dann können wir jede Belichtungszeit gehen, ohne das Motiv zu verschmieren. Absofort sucht ihr also immer nach solchen Locations…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Und hier gibt es für euch noch das MUSS: Die Setup Skizze von Leonardo DaMartin…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Setup HOW TO Tutorial Photo

Hier noch ein weiteres Foto von Rosa… gleiches Setup, gleiche Location, gleiche Kamera und auch alles sonst war gleich. Nur haben wir einmal das Licht im Hintergrund ausgemacht. Damit wird das Bild natürlich um einiges platter und hat nicht mehr die gleiche Tiefenwirkung. Aber es gibt Abwechslung und auch die ist wichtig. Gerade in einer Kollage. An dem Foto sieht man auch, dass nachts die Farben am Modell echt super super wichtig sind. Weil alles drum herum in unscharfer Suppe verschwindet und Farben total flau erscheinen, sind die durch das Blitzlicht hervorgeholten Farben umso wichtiger.

Workshop Vergleich Fotos
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Damit hätten wir also das erste kurze Kapitel der Nachtfotografie abgeklärt.

PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT , , , , , , , , , , , , ,

LIGHTING-5: REFLEXIONEN

14 Februar 2010

Schöne Hintergründe haben immer einen Haken und meistens ist dieser Haken, dass sie mehr oder minder reflektierende Flächen beinhalten. Und als Fotografen wissen wir ja… VORSICHT bei spiegelnden Oberflächen. Dass etwas für die Kamera “spiegelt” muss aber nicht zwangweise mit sich bringen, dass es sich auch um einen “Spiegel” im klassischen Sinne handelt. Oftmals genügt, wenn die Oberfläche glänzend oder schimmernd ist.
Denn jede glänzende, lackierte oder sonst strahlende Oberfläche wirft dann am Ort des Geringsten Winkels das Licht mehr oder minder zurück in Richtung der Kamera. Wir bekommen oft einen hell glänzenden Fleck auf dem Hintergrund. Dazu aber gleich mehr und jetzt erstmal zurück zum Thema “Hintergründe”. Überlegen wir doch mal, wie viele Gegenstände um uns herum “glänzend” sind. Ob das nun eine lackierte Schrankwand ist, ein lackiertes Stück Holz, Tapeten oder neumodische Hyperglanz-Style-Wohndings-Bums-Teile.

Und genau darum geht es heute. Was machen wir mit spiegelnden, lackierten Oberflächen im Hintergrund. Und dazu haben wir uns ein Extrembeispiel genommen. Eine glitzernde, goldlackierte Wand als kompletten Hintergrund (siehe Foto!!!)

Setup HOW TO Tutorial Photo

Und wenn wir genau auf das Foto schauen, dann sehen wir schon den oben beschriebenen Glanzeffekt. Im Zentrum der kleinsten Reflexionswinkel strahlt unser Hintergrund. Im Falle des Fotos oben ist die Lichtquelle das Fenster und die Winkel zum Einfall in die Kamera sind oben in der linken Ecke des Hintergrundes am Geringsten. Daher ist dort der Hintergrund fast komplett ausgebrannt. Wir haben hier also schon das Beispiel einer seitlichen Lichtquelle.

Und da wären wir schon beim ersten Lernpunkt des heutigen Postes. Man kann schon durch die Beobachtung der Umgebung und des vorhandenen Lichts viele viele Schlüsse auf Licht ziehen.

Des Rätsels Lösung für viele “reflektierende” Probleme ist dabei, dass man nicht versucht die Reflektion zu beseitigen, sondern diese passend ins Bild einbaut. Und genau das haben wir hier in einer extremen Art und Weise gemacht. Schaut euch das Foto an und guckt direkt auf die Reflexionen im Hintergrund.

Diese wurden genau horizontal über das Bild gezogen, hinter der Schulter des Modells und nehmen nach oben und unten hin ab.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Was das für unser Licht bedeutet ist klar… wir haben mit einer länglichen Lichtquelle fotografiert und da sich die Reflexionen genau hinter dem Modell befinden, bedeutet das auch im Umkehrschluss, dass die Lichtquelle hinter der Kamera zu finden war. Und genau so war es auch.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Die Lichtquelle, eine längliche Softbox (Strip) quer gelegt, war genau hinter der Kamera. Auf der Skizze oben sieht man, dass je weiter man sich vom rechten Winkel des Auftreffens auf den Hintergrund entfernt, die Strahlen nach außen aus dem Foto reflektiert werden. Und genau daher kommt auch der Abfall an Leistung an den Rändern. Der Hintergrund wird dunkel und dunkel und dunkel nach außen hin!

N.B.: Reflexionen die nicht vermieden werden können, werden einfach direkt und gesteuert ins Bild integriert.

Nur ganz umständlich hätten wir bei diesem Foto die Reflexionen vermeiden können, dann aber mit einem exorbitanten Aufwand an Lichtsetzung, Abschatten etc…

Eine Lösung, und die wollen wir hier auch noch kurz ansprechen, wäre natürlich die Erhöhung des Winkels zur Lichtquelle. Damit hätten wir denn den Weg bestritten, die gesamten Reflexionen aus dem Bild zu befördern. Dafür hätten wir ein extrem hohes oder seitliches Führungslicht genutzt und hätten dann aber das Motiv niemals so sichtbar und so schattenlos ausleuchten können. Zudem wäre es in unserem Falle bei einer Deckenhöhe von knapp 2,15m gar nicht erst gegangen.

Ich denke das Beispiel einer golden gestrichenen Wand als extremes Beispiel für den Inhalt dieses Postes ist perfekt und die Message kommt rüber. Der Kampf gegen Windmühlen ist auch in der Fotografie ein großes Problem und oftmals macht man sich das Leben schwerer als es ist…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert haben wir dieses Foto übrigens mit einer 5D mit 50mm 1.8 I bei f8 und ISO100. Belichtungszeit bei der 5D natürlich bei 1/160s. Das 50er ist ein tolles Objektiv und das für den Preis um die 100€.

Absofort also keine Sorge vor solchen Hintergründen… alles easy!

PURE LIGHTING DELUXE , , , , , , , , , , , ,

SETUP-25: HALL OF FAME-SETUP

9 Februar 2010

Ist zwar schon etwas länger her, aber dieses Setup wurde auf einem Workshop in Bonn aufgenommen. Dort kam gerade zur Sprache das Thema “IN DER EINFACHHEIT LIEGT DIR KRAFT” :-). Deshalb kamen wir auch zu diesem absoluten Hall-of-Fame-Setup. Und das hat den Platz in dieser ehrwürdigen Halle der Besten aller besten Besten echt verdient. Warum das sehen wir jetzt.

Das Setup ist so simple wie genial. Die Lichtquelle, egal ob weich oder hart, wird ca. 30-40 cm über der Kamera positioniert. Genau über der Kamera. Hochfrontal um genau zu sein. Der Trick bei der Sache ist aber zudem, dass nicht nur die Ausrichtung Licht-Modell hochfrontal ist, sondern auch die Relation Modell zu Kamera. Also befinden sich alle 3 Dinge auf der selben Achse.

Genau wie die Härte des Lichts, ist auch der Abstand zum Modell variabel. Die Härte und Weichheit hängt ja unmittelbar vom Abstand ab. Deshalb können wir hier keine Maßgaben setzen. In dem Foto unten wurde ein 85cm Schirm auf eine Entfernung von knapp über einem Meter verwendet.

One-Light-LIGHTING-SETUP
One-Light-LIGHTING-SETUP

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und was kommt raus???? Ein super natürliches Portrait mit schönen aber dezenten Schattenwürfen. Genau perfekt für unser Modell Nicole.

Zu beachten ist bei diesem Setup bloß, dass die Charakteristik über die genaue Ausrichtung lebt. Also man muss schon genau unter der Lichtquelle arbeiten. Und mit genau ist wirklich genau drunter gemacht. Nicht 10cm daneben… nichtmal 5!!! Für alle ohne Galgen hier ein Tipp wie man an der Achse fotografiert. Man macht “Stativ-Kuscheln”!!!!

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und endlich kommen auch die fertigen Fotos. Sowas kommt dabei hinten raus…. mir persönlich gefällt das Lachen mit Abstand besser als das “böse” Bild. Aber das ist Geschmackssache. Man sieht deutlich, dass durch die Einfachheit der Lichtführung genug Raum und Luft für das Modell übrig bleibt. Es sind, ganz im Gegenteil zur heutigen zur Gewohnheit gewordenen Effekthascherei in der Fotografie, dezente Lichtführung in Verbindung mit einem ausdrucksstarken Motiv.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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VIDEO-TECHNICAL-6: Flash2Softbox TEIL 2

6 Februar 2010

Endlich der langerwartete Beitrag in Videoform zum Flash2Softbox-Beitrag. Passend zum Winter auch die Location…

Der Originalbeitrag ist HIER zu finden!

Hier gibt es schon einmal die finalen Fotos, gemacht allein mit dem Flash2Softbox-System.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Jetzt aber direkt zum Video…

Teil1:

Teil2

Zum Thema lässt sich noch Folgendes zusammenfassen. Nein, Flash2Softbox ist keine Lösung um große Akkugeneratoren zu ersetzen. Dazu hängt die Lösung zu sehr an der beschränkten Leistung der Aufsteckblitze fest. Wir wollen aber trotzdem ganz direkt und ehrlich sagen, dass es ein prima System ist, die Vorteile der Studiolichtführung (Barndoors, Farbfolien, Waben und Softboxen) an den Aufsteckblitz zu bringen.

Für uns gibt es nur zwei Einsatzmöglichkeiten. 1) nehmen wir nur eine Box mit, sonst nix und steuern über die Automatik den Blitz an. Schnell, ohne Aufwand und verdammt flexibel. Oder wir nehmen das volle Lichtprogramm mit, dann aber immernoch in einer Tasche und mit wenig Gewicht. 3-4 Lichtqullen und alle Lichtformer. Schlechter als unsere Ranger oder Studioblitze aber auch nur 5% des Gewichts :-).

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NIKON CLS PART XII – DON’T WASTE YOUR MONEY (TR-331)

1 Februar 2010

Anmerk. d. Red.: :-) Hallo zusammen! Heute gibt es einen echt super interessanten Beitrag. Nämlich darüber, wie man Geld spart bzw. wo man Geld aus dem Fenster wirft. Ein pefektes Beispiel dafür, dass unsere Blogbeiträge über bestimmte Ausrüstung helfen sollen. Wir machen die Fehler und die Fehlkäufe, berichten und aus den Erfahrungen heraus, kann man sein Geld schon viel besser einsetzen. So, jetzt übergebe ich mal an Andreas, der schließlich den Test gemacht hat. Es geht um die Flash-Trigger TR-331, die für Nikon ein TTL-Funksystem anbieten sollten. Tschüssi! Martin

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Wie versprochen gibt’s hier meinen Erfahrungsbericht zu den Flash-Triggern auf Funkbasis der neuesten Generation (mit iTTL-Unterstützung!) – allerdings mit einem etwas anderen Ergebnis als vorhergesehen … :(

tr-331

Beginnen wir mit der beiliegenden Dokumentation: Die ist ein schlechter Witz! Bis man erst mal kapiert hat, wie man die Einstellungen vorzunehmen hat, ist schon ‘ne ganze Weile vergangen. Logisch ist anders! Übrigens: Verschiedene Gruppen unterstützt der TR-331 nicht! Das Arbeiten mit dem AWL ist somit nur eingeschränkt möglich – die zentrale Steuerung von der Kamera aus gar nicht!

Der schwerwiegendste Aspekt aber: Die Kommunikation funktioniert scheinbar nicht so ganz wie sie soll. Im TTL – Modus variiert die Belichtung bei jeder Aufnahme dramatisch! Fast jedes zweite Bild ist ca. 2-3 Blenden zu hell!Offensichtlich haben die Dinger mit dem komplexen iTTL-Protokoll so ihre Probleme … Noch schlimmer wird es, wenn man beim Arbeiten mit mehreren Blitzen die Modelle mischt (bei mir kamen SB800 und SB900 gleichzeitig zum Einsatz). Dann wird es vollends zur Lotterie! Dies ist ein Aspekt, den der Hersteller mittlerweile auch eingeräumt hat (siehe E-Mail-Antwort des Verkäufers):

email

Da spielt es dann auch fast keine Rolle mehr, dass auch die FP-Kurzzeit Syncronisation nur eineschränkt – nämlich bis Zeiten von ~ 1/2500s – funktioniert. Bei schnelleren Zeiten sieht man den Verschluss am Bildrand. Das spricht dafuer das die TR-331 das Timing nicht exakt hinbekommen.

Fazit: Die Dinger sind für mich (leider) unbrauchbar und bieten keine Vorteile gegenüber den “dummen” Funkauslösern, mit denen man im manuellen Betrieb arbeitet. Warten wir also besser auf die nächste Generation der Trigger, die sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen und dann hoffentlich auch das Arbeiten mit mehreren Gruppen unterstützen.

Bleibt mir abschließend noch, ein besonderes Lob an den Händler Foto-Tip aus Polen (www.foto-tip.pl) auszusprechen, bei dem ich regelmäßig Zubehör bestelle und der auch dieses Mal seine Service-Orientiertheit unter Beweis gestellt hat (hat nach meinem Mängelreport Kontakt zum Hersteller aufgenommen und die Dinge geklärt; unabhängig von der frewilligen Rücknahmeregelung innerhalb von 10 Tagen hat sich Foto-Tip bereit erklärt, die Trigger zurückzunehmen und den Kaufpreis in voller Höhe zu erstatten).

Euer Andreas

NIKON CLS WORKSHOP , , , , , , , ,

BEGINNER-PEOPLEFOTOGRAFIE: DER KORREKTE SCHNITT TEIL II

19 Januar 2010

Hallo zusammen… und hier weiter mit dem Post von gestern zum Thema Bildbeschnitt. In den Kommentaren von gestern gab es ja schon einige Bemerkungen in Richtung “was darf man und was nicht???”. Und genau dieses Thema wollten wir von Anfang an in diesem zweiten Teil aufgreifen. Es geht nämlich beim Thema Bildbeschnitt um eines der hauptsächlichen und bildbestimmenden Elemente. Und bei so einer wichtigen Frage kann man niemals mit “das muss man so oder so beschneiden” antworten.

Im Post gestern wollten wir einige Vorschläge bzgl. klassischer Schnitte in der Peoplefotografie geben. Und mit dem Post heute geht es um die Fehler. Wir haben gestern nämlich einige Fettnäpfchen eingebaut. Und die gilt es heute zu klären.

Was sind also die “klassischen Fehler” bei den “klassischen Schnitten?

Fangen wir an mit den 4 fehlerhaften Beispielen von gestern.

FEHLER: Leicht falscher Schnitt oben und zusätzlich grober Patzer unten.
Fotos korrekt anschneiden

Niemals sollte man durch den Schritt eines Modells schneiden. Damit wird der Eindruck einer Fülligkeit erweckt. Man zeigt nicht komplett die Silhouette und durch den Schnitt durch die Hüfte erscheint das Modell dicker und breiter.
Der Fehler an der Stirn ist einfach zu beschreiben. Niemals durch den Haaransatz schneiden!!! Die leichten Haaransätze erscheinen dadurch total störend im Portrait des Modells.

FEHLER: Bildbeschnitt direkt durch den Haaransatz (IM DETAIL!!!) und dazu kommt ne Hand irgendwo aus dem Bildrand
Fotos korrekt anschneiden

Über den Schnitt quer durch die Haare haben wir ja schon alles gesagt. Gehen wir also direkt zum zweiten Fehler mit dem Patschehändchen. Ich bin ja bekanntlich kein Feind von krassen Schnitten. Normalerweise kümmere ich mich bzgl. Schnitt um echt wenig. Aber einige wenige Dinge gibt es dann doch, die sogar mich schocken.
Und genau das ist ein solcher Fehler mit der Hand. Das Problem mit diesem Schnitt ist, dass die Hand direkt aus dem nichts am Bildrand kommt. Daher der Ratschlag: Bei Händen immer auch etwas vom Arm “dranlassen”.

FEHLER: Zu viel Stirn gelassen
Fotos korrekt anschneiden

Beim Beschneiden gilt der einfache Grundsatz. Je mehr ich wegschneide umso größer wird der Rest welcher im Bild bleibt. Und genau darum geht es auch bei diesem Fehler. Lasse ich zu viel Stirn, dann schrumpft mir das Gesicht und auch die wichtigen Augen.
Zudem gibt es aber noch ein weiteres Problem. Und zwar dass die Proportionen stimmig sein müssen. Und eine zu hohe Stirn lässt das Gesicht des Modells zu länglich erscheinen. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber dann auch, dass man ein rundlicheres Gesicht ein wenig durch einen hohen Stirnschnitt “zerren” kann.
Trotzdem gilt normalerweise: Besser durch die Stirnmitte als darüber schneiden.

FEHLER: Wichtige Bildinhalte zu nahe am Bildrand
Fotos korrekt anschneiden

Ich glaube da muss man wenig erklären. Kurzum: Augen sind wichtig und wichtige Sachen sollte man nicht an den Bildrand legen. Jedenfalls nicht zu eng an den Bildrand! Passiert oft, ist aber total blöde!

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VIDEO-STUDIO-5: MUSCLE LIGHT

11 Januar 2010

Wir haben die nächsten Tage noch dicke mit dem Datencrash zu tun. Daher gibt es heute 2 Beiträge, zwei volle Videos… für alle Blogleser und wir melden uns wieder, sobald etwas Ruhe eingekommen ist.

Nachdem dieses Video auch noch online ist, muss ich wenigstens keine Angst haben, dass ich euch im Stich gelassen und nix ins Blog gesetzt habe.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

LG

Martin

PS: ICH HASSE FESTPLATTEN!!!!!!

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VIDEO-STUDIO-2: FARBEN

11 Januar 2010

Wir hatten die letzte Woche einen echt fiesen Festplattencrash. Inkl. aller Backup-Lösungen… naja, bis auf die externen Backups die allerdings immer nur im 4 Wochen Rythmus gesichert werden… aber das gute an der Sache. Wir haben viele “alte” Videos gefunden. Heute gibt es das zweite Video überhaupt, dass wir im Studio gemacht haben. Wir wissen jetzt, dass wir noch sau viele NON-HD Videos auf der Platte haben. Auch wenn sie von der Qualität in Bezug auf Film und auch Erklärungen (HEKTIK HEKTIK HEKTIK :-)) nicht an heutige Videos heranreichen, interessant sind sie allemal.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

Als das Video vom Cutting zurückgekommen war, haben wir hier direkt gemerkt, dass das Video etwas “unklar” beim Thema Hintergrundbelichtung war. Die Sache mit dem Reflektor und den “Scheunentoren” habe ich nicht so dolle erklärt. Da waren wir uns hier alle einig. Also kommt hier und jetzt noch ne kleine extra Erklärung.

–> ES GEHT UM DAS ERZEUGEN EINES WAAGERECHTEN VERLAUFS IM HINTERGRUND. Einen solchen Verlauf kann man theoretisch nur erzeugen, wenn man direkt mit dem Blitz fotografiert, der Blitz also orthogonal zum Hintergrund positioniert ist. Das geht aber nicht, denn dann wäre der Blitzkopf ja im Foto. Daher muss der Kopf seitlich aufgebaut werden. Und eine seitliche Position erzeugt automatisch einen seitlichen Verlauf zur anderen Seite. Und dann wird auch der Verlauf vom Boden nach oben nicht mehr waagerecht. Daher muss man mit den Klappen “spielen” und diese leicht schräg drehen. So kann man die schräge Lichtabnahme auf der blitznahen Seite etwas eindämmen und so bekommt man wieder einen horizontalen Verlauf.

–> Bei der Erklärung mit dem “schwarzen Hintergrund” wurde beim Cutting die Beschriftung verwechselt… Sorry, aber gerade steht uns der Kopf woanders, daher haben wir es drin gelassen…

Morgen oder Übermorgen gibt es dann wieder nen Beitrag zu den Setups…

LG aus dem Rheinland und ich hoffe das heutige Video hat mal wieder ein paar Erkenntnisse gebracht…

Martin

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