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SETUP-70: AUFSTECKBLITZ PARABOL SCHIRM

27 März 2013

Hallo zusammen liebe Blogleser. Heute gibt es ein kurzes und zugleich schnelles Setup zum Nachmachen und um tolle Fotos mit “Toller-Licht-Garantie” zu gestalten :-). Was braucht ihr dazu? Aufsteckblitz*, Auslöser*, Schirmneiger* und großen Parabolschirm* und ein sehr stabiles Galgenstativ*.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Nachdem ihr den Blitz mit Auslöser im Schirm positioniert habt, geht es auch direkt an die Ausrichtung des Lichts. Bitte im Hinterkopf behalten, dass der Blitz sehr nahe an den Schirm und die mittlere Achse muss. Wer nicht weiß warum, HIER IM BLOG nachlesen.

Eine Fehler vieler Fotografen mit einem so großen Schirm (in unserem Fall über 2m im Durchmesser) ist diesen abseits neben die Achse zu stellen. Ist ja logisch, großer Schirm braucht großes Stativ und großes Stativ muss irgendwo stehen wo das Modell nicht verdeckt wird.

Meistens wird der Schirm also sehr weit rechts oder links positioniert. Anders geht es eben oftmals nicht ohne das Motiv selbst mit den Schirmenden zu verdecken. Das sorgt oftmals für eine sehr flach-seitliche Ausleuchtung mit starken Schatten quer durchs Motiv. Der Parabolschirm ist ja nicht einfach zu handhaben. Gerade der silberne Schirm hat tolle Kontraste und starke Schatten. Trotz seiner Größe.

Der “Trick” der gar kein großer Trick ist, ist den Schirm über die Achse KAMERA-MODELL zu fahren. Und dafür braucht man ein großes Galgenstativ. Am Besten aus Stahl zum ordentlich fest zurren.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Erreicht man diese Position, dann kann man den Schirm unglaublich nahe an das Motiv fahren, bekommt Kontraste und gleichzeitige Flächigkeit der Ausleuchtung. Ein tolles Licht mit einem Aufsteckblitz.

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Sehr ihr auf der oberen Skizze wie der Schirm einen fast 1:1 Kegel wirft. Der Spot auf dem Hintergrund ist fast exakt die Größe des Schirms selbst. Wir haben also Kontraste, trotzdem verlaufen die Kontraste sehr weich in den Schatten hinein. Wir haebn tolle Highlights ohne zu viel Aggressivität. Ein tolles Licht warum? Wegen der Nähe und der Position des Schirms.

Seitlich würde das Licht nicht so perfekt ausschauen. Der Schatten der gerade hinter dem Modell versteckt liegt, würde mit voller Wucht ins Bild schlagen… Das wäre zu viel.

Macht es nach… hier das Foto…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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LG

Martin & Marc

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VIDEO-TECHNICAL-19: EPSON I-PRINT

8 März 2013

Heute geht es zur Abwechslung um ganz spezielle Technik die für manch Fotografen sehr sinnvoll sein könnte. Und zwar um die Möglichkeit bei einem Fotoshooting direkt Fotos auf das Ipad zu laden (dafür gibt es bereits dieses Video bei uns im Blog) und ausgewählte Bilder dann zusätzlich direkt im Hintergrund aus dem Drucker zu jagen. Mit Fotopapier und in wirklich erstaunlich guter Qualität. Inkl. grundlegendem Colormanagement durch die Software.

Stellt euch vor ihr habt einen Auftrag und während ihr fotografiert könnt ihr in einer Minipause dem Kunden 10 Fotos ausdrucken und. Moderen Kontaktbögen :-) Oder ihr gebt dem Kunden gleich ein paar Fotos mit nach dem Fotoshooting. Oder ihr lasst Kunden ihre Fotos auswählen und drucken… alles ohne Aufwand und ohne dass viel schief gehen kann dabei!

Das Video zeigt wie es geht…

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST / LR HD ITUNES PODCAST

Das sind die Zutaten für das Video…

So, damit wünschen wir einen schönen Start ins Wochenende… das Video zeigt ziemlich deutlich wie multimediale Ansätze sich auch in der Fotografie verknüpfen. Aus der Ipad-Übertragung wird jetzt die druckende Ipad-Übertragung :-)

Auch wenn sicherlich nicht jeder so eine Kombination aus Karte, Ipad, Drucker etc. haben mag, so ist es doch sicherlich spannend zu sehen welche Möglichkeiten die multimediale Verknüpfung mit sich bringt.

Liebe Grüße

Martin & Marc

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SETUP-68: JOHN WAYNE :-)

21 Januar 2013

Schönen Wochenanfang allerseits. Ein neues Setup gibt es heute und zwar eines, was etwas mehr als nur einen Blitz braucht. ONE LIGHT GOODBYE :-) sozusagen. Muss aber auch mal sein und das Bild haben wir vor langer Zeit mal gemacht in einem Studio in Freiburg :-) Im Blendwerk.Und weil dort so einige Blitzchen rumhängen, warum die Dinger nicht auch mal einsetzen.

Und es gibt zwei Dinge, die ich (Martin) echt mag. Vielleicht auch mal interessant zu hören…

- Symmetrie in der Ausleuchtung
- John Wayne :-)

Und in diesem Setup kommt beides zusammen. Wie, das seht ihr dann am Ende.

Fangen wir an mit der Frage nach der Symmetrie. Worauf ist denn diese Symmetrie bezogen? Die Kamera-Model-Achse. Ich mag es, wenn Licht symmetrisch fällt und es dadurch keine asymmetrische Schattenverteilung gibt. Meinem persönlichen Schönheitsempfinden (ich bin ein Tische und Gabelverrücker!!! :-)) gefällt es, wenn der Schatten nach links genauso geartet ist wie der Schatten nacht rechts.

Und das bekommt man, indem man entweder die Lichter links genau wie rechts positioniert, einstellt und ausrichtet. Oder aber, wenn die Lichter sich selbst auf eben dieser jenen Kamera-Model-Achse bewegen. Weniger Ausrüstung und Geld braucht es, wenn ein Blitz anstatt zwei ausreichen und daher haben wir auch die Blitze auf der Achse positioniert.

Auf dem nachfolgenden Foto sieht man deutlich was genau mit dieser Symmetrie gemeint ist. Man sieht 3 Blitze, alle auf der Achse. Und dazwischen ein stark genervter Andreas :-)… keine Ahnung was los war aber er sieht aus als ob er mich gleich auffressen wollte.

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Wir haben hier also eine Octabox von oben genutzt als Hauptlicht, eine Aufhellung durch eine Softbox von unten und dann von hinten oben ein Streif/Haar/Abtrennlicht.

By the way haben wir keine rieisigen Softboxen eingesetzt. Es handelt sich um die im Set enthaltenen 65cm Softboxen und wenn wir hier gerade zwei 65×65 Boxen haben, dann klappt das auch prima mit zwei Boxen mit Aufsteckblitzen. z.B. DIESE* hier.

Und das nächste Bild löst dann auch die Pointe mit John Wayne auf :-)… hoffentlich machts klick. Ein schönes, symmetrisches Posing ist nämlich auf diese John Wayne Pistolen-Duell-Haltung. Ihr werdet nachher sehen, dass die Taille sehr schön zum Vorschein kommt, weil die Hände diese eben nicht verdecken. Durch die leichten Zwischenräume zwischen Armen und Füßen wirkt die Dame sehr filigran  und die Weiblichkeit bekommt durch die eher herbe Frontalität einen Gegenpunkt. Soviel zum Thema Posing… probiert es aus… sieht toll aus wenn das Modell selbst symmetrisch gebaut ist und eben diese Weiblichkeit besitzt um selbst in so einer Männerpose noch sexy zu wirken.

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Also Blitze haben wir übrigens kleine Elinchrom D-Lite* verwendet. Die D-Lite* sind übrigens mit die besten Einstiegsblitze die wir kennen. Es gibt eben nur noch günstigere Einstiegsblitze mit Abstrichen in der Performance und eben noch deutlich teurere Produkte. Vielleicht interessiert es euch ja, dann schreibt es und wir können evtl. die Tage was im Blog über die D-Lite bringen und warum wir was darüber denken.

Zurück zum Setup. Wer AufdemKopfLeser ist, der wird erkennen, dass wir eine Leistung von 2.6 eingestellt haben. 4.0 ist bei Elinchrom 100Ws, 3.0 ist 50Ws und 2.6 dürfte dann so bei 40Ws liegen. Also im Endeffekt sind wir im höheren Leistungsbereich eines Aufsteckblitzes.

Das gilt jetzt dann für den Blitz der von vorne unten kommt.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Nein, die Dame balanciert nicht auf einem Eisenstab. Das ist das ausgefahrene Galgenstativ von vorne :-)…

Wir haben unseren dicksten Blitz von oben als Führungslicht verwendet. Aber wie man deutlich sieht, ist der so gar schwächer eingestellt als der Aufhellblitz. Warum? Weil wir die Octabox von oben vorne ohne Frontdiffusortuch verwendet haben und damit wirkt das Licht stärker und damit auch heller.

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Experten erkennen am nachfolgenden Bild wieder ein D-Lite. Ja, ein D-Lite2 mit maximal 200Ws beleuchtet die Box von hinten und zwar mit ca. 40Ws abermals. Ungefähr wie unsere Aufhellung von unten.

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Fotografiert haben wir bei f6.3 ISO100. Also man sieht, mit 40-50Ws kommen wir hier auf eine solide Blende 5.6. Perfekt um höchste Schärfe und Abbildungsleistung zu haben aber zugleich auch noch eine leichte Freistellung auf dem hoffentlich leicht grauen Hintergrund.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Hier sieht man nochmals das Posing welches die Schlankheit und die Grazilität des Modells stark herausarbeitet.

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So, jetzt zur Übersicht… KROLOP & GERST HAND SKIZZE :-)… was ist denn eigentlich das Besondere an dem Licht von hinten. Man kann klar erkennen, dass die Lichtquelle von hinten genau über dem Modell hängt. Dadurch erreichen wir, dass wir mit nur einem Blitz das Streiflicht von eigentlich zwei Lichtern erzielen. Denn, das werden wir gleich auf dem finalen Foto erkennen, das Licht von hinten erwischt perfekt und symmetrisch die linke und die rechte Schulter.

Normalerweise müssten wir zwei Lichter nutzen um jeweils die beiden Seiten zu erhellen. Eine gute Lichtquelle von hinten genügt um dadurch sogar das Licht in die Hüften zu setzen.

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Schaut euch den Lichtvergleich an…

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Zwischen den beiden Bilder sind ein blauer und ein grüner Verlauf zu erkennen. Dieser Verlauf soll verdeutlichen wie die beiden vorderen Lichtquellen miteinander verlaufen. Während das Führungslicht von oben auf dem Weg nach unten abnimmt, wird die Aufhellung von unten nach oben hin schwächer. Und genau das ist eben der Grund für die Einheitlichkeit der Motivausleuchtung von vorne. Während wir normalerweise gewohnt sind, an den Beinen etwas weniger Licht abzubekommen, haben wir hier völlig Gleichmäßigkeit.

So, jetzt aber direkt zu den finalen Fotos… probiert es auch aus. Tolles Licht und es klappt auch gut mit Aufsteckblitzen.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Viel Spaß beim Fotografieren…

Martin (und auch Marc!)

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