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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – DIE LOCATION

26 Februar 2010

Kommen wir heute mal zu einem Thema was mich unglaublich fasziniert. Es ist die Fotografie bei Nacht. Gewohnte Locations tauchen plötzlich in ganz neuem Gewande auf. Die Stimmung und der komplette Look können sich gedreht haben, einzig über den Wechsel von Tag zu Nacht. Und genau das wollen wir heute anfangen hier zu besprechen. Wir müssen das Thema etwas weiter aufteilen und daher kommen wir heute mal zur Location. Die Location ist mit das Wichtigste an der Nachtfotografie.
WICHTIG: Wir müssen nochmals einen Post machen zur richtigen Location, heute geht es in erster Linie nicht um den Look an sich sondern um die Grundvoraussetzungen. Der Look muss nochmals extra besprochen werden.
Wie gewohnt, er ein Foto und dann die Analyse dieses Fotos um dann auf die ganzen wichtigen Inhalte dieses Postes schließen zu können.

Workshop Vergleich Fotos
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Folgende Elemente sagen uns etwas über das Bild, die Location und die Art wie fotografiert wurde:

  • Der Hintergrund ist im Halbkörperportrait schon unscharf.
  • Der Hintergrund ist verschwommen und “verwackelt”.
  • Es ist Bewegung des Modells auf dem Foto.
  • Der Hintergrund wird durch eine helle Lichtquelle ausgeleuchtet, die zudem als Effektlicht auf dem Modell wirkt.
  • Die Ausleuchtung auf dem Modell ist relativ weich, man sieht kaum richtig harte Kanten.

Und hier kommt die Auflösung. Ein kleiner Ranger Q mit einer 90cm großen Softbox. So, jetzt ist das Setup schon bekannt, jetzt können wir zurück zum Thema der Location,

Setup HOW TO Tutorial Photo

Aus den Erkenntnissen oben kann man einige Schlüsse ziehen:

  • Es wurde relativ offenblendig fotografiert… f2 – f4
  • Die Belichtungszeit war ziemlich lange… 1/25 oder länger
  • Es wurde ein Schrim oder eine Sobo als Führungslicht genutzt.

Die Logik ist also folgende, dass wir die Bewegung des Modells über eine längere Belichtungszeit ins Bild geholt haben und die Dynamik an einem bestimmten Moment dann über den Blitz eingefroren haben. Längere Belichtungszeit, Führungslicht als Blitzlicht. Und da wären wir auch schon genau an dem Punkt angelangt, wo wir über die Location sprechen. Um es kurz zu fassen. Ich kann nur dann das Motiv einfrieren, wenn der Blitz so viel Anteil an der Gesamtbelichtung auf dem Motiv hat wie irgendwie nur möglich.

Das war jetzt umständlich formuliert. Es geht darum, dass unser Motiv im Schatten steht und der Blitz wirklich alles an Belichtung vornehmen kann, was das Motiv an Licht braucht. Wenn wir es auf die Spitze treiben würden, dann könnten wir über 30 Sekunden ein Foto in einem komplett dunklen Raum machen, einmal während der 30 Sekunden Blitzen und das Motiv wäre scharf. Ganz einfach, egal wie lange die Belichtungszeit ist, es gibt ja kein anderes Licht auf dem Motiv und somit kann der Blitz einfrieren.

Wenn ich also des Nachtens fotografieren, dann ist der erste Schritt hin zu einer geeigneten Location die Suche nach einem Spot in dem das Modell sprichwörtlich “im Dunkeln steht”. Wie hier zu sehen im Vergleich mit uns ohne Blitz.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Wir fassen also zusammen: Wir brauchen eine Location welche Reflexe und Licht im Hintergrund des Fotos hat, auf dem Motiv aber möglichst absolute Dunkelheit gewährleistet. Dann können wir jede Belichtungszeit gehen, ohne das Motiv zu verschmieren. Absofort sucht ihr also immer nach solchen Locations…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Und hier gibt es für euch noch das MUSS: Die Setup Skizze von Leonardo DaMartin…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Setup HOW TO Tutorial Photo

Hier noch ein weiteres Foto von Rosa… gleiches Setup, gleiche Location, gleiche Kamera und auch alles sonst war gleich. Nur haben wir einmal das Licht im Hintergrund ausgemacht. Damit wird das Bild natürlich um einiges platter und hat nicht mehr die gleiche Tiefenwirkung. Aber es gibt Abwechslung und auch die ist wichtig. Gerade in einer Kollage. An dem Foto sieht man auch, dass nachts die Farben am Modell echt super super wichtig sind. Weil alles drum herum in unscharfer Suppe verschwindet und Farben total flau erscheinen, sind die durch das Blitzlicht hervorgeholten Farben umso wichtiger.

Workshop Vergleich Fotos
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Damit hätten wir also das erste kurze Kapitel der Nachtfotografie abgeklärt.

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SETUP-26: SUNBOUNCING – I

17 Februar 2010

Heute waren wir mal wieder zwangsweise draußen unterwegs… 3 Stunden später und 4 Finger weniger an der Hand wieder zuhause angekommen war eine Sache klar… Wir brauchen ein paar sonnige Gedanken… PRONTO. Und was gibt es da Besseres als ein kleiner Post über SUN-BOUNCING. Vergessen wir für einen Moment also die Minusgrade und träumen uns in einen sonnigen Tag in Köln in einer alter Industrielocation hinein. Ein Modell, strahlend blauer Himmel mit ein paar wunderschönen Cumuluswölkchen am blauen Himmelsdach. Und unseren großen, zebrafarbenen Reflektor bei der Hand. Los gehts mit einem Foto vom Setup. Mehr gab es nicht. Kamera. Reflektor, Wand und Modell. Und deshalb eröffnen wir heute die Reflektoren-Saison mit dem ersten Beitrag über SUNBOUNCING.

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

Aber halt… nicht so hektisch. Auf dem Foto oben gibt es mehr zu erkennen als man auf den ersten schnellen Blick vielleicht denken mag. Gehen wir doch einfach mal etwas in die Details. Was sehen wir denn auf dem Foto? Was können wir schon von einem einfachen Making-Of-Shot erkennen?

  1. Das Modell befindet sich im kompletten Sonnenschatten.
  2. Wir sehen einen gelblich/orangenen Schimmer auf der grünen Säule hinter dem Modell. Ergo, ein goldener oder zebrafarbener Reflektor. Und da Gold doch etwas arg krass ist, war es sicherlich zebrafarben!
  3. Abstand zwischen Wand und Modell von ca. 80-90cm.
  4. Wir sehen die komplette Silhouette des Modells auf dem Hintergrund. Ergo, der Reflektor wirkt echt stark und wirft viel Licht in den Schatten.
  5. Der Sunbouncer befindet sich teilweise sogar noch im Schatten (unteres Ende). Näher konnten wir also nicht an unser Modell heran.

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo
Und das alles erkennen wir aus dem einen Foto. Wenn wir nur hingucken. Und aus diesen Infos können wir weiter schlussfolgern. Es geht nämlich jetzt darum, zu erkennen, wie stark die Gewichtung zwischen Umgebungslicht und Reflektor auf dem finalen Foto sein wird.

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen dem “normalen Umgebungslicht” und dem reflektierten Licht direkt aus dem Sunbouncer. Das können wir uns auch ganz einfach erklären, denn wenn wir ohne Reflektor fotografieren würden, müssten wir sicherlich die Blende weiter öffnen, könnten aber trotzdem locker noch ein Foto des Modells im Schatten machen. Das Licht wäre zwar schwächer aber nicht komplett weg. Und wenn wir wissen, dass wir mit dem Reflektor Licht zurück in den Schatten werfen, dann müssen wir uns um die Gewichtung genauso Gedanken machen, als wenn wir einen Blitz einsetzen würden.

Komischerweise denken viele Fotografen nur an Gewichtungsfragen wenn ein Blitzkopf mit einem kleinen Regler da steht. Nicht aber wenn mit der Sonne gearbeitet wird. Es bleibt aber die Konstellation, dass ich durch den Reflektor eine künstliche, zweite Lichtquelle ins Spiel bringe. Diese zweite Lichtquelle hat eine eigenen Charakteristik und diese Charakteristik muss ich als Fotograf mit dem restlichen Licht gewichten.

Und auf dem obigen Foto haben wir mindestens zwei Blenden mehr Licht vom Reflektor als vom Modell. Zwei Blenden, das können wir schon allein am Schattenwurf erkennen. Ein Unterschied von einer Blende macht nicht eine derartige Silhouette. Hier könnte der Unterschied sogar eher Richtung DREI Blenden tendieren.
Ob zwei oder drei ist aber völlig egal solange wir behalten, dass der Unterschied sehr stark ist und dass wir das Foto fast gänzlich über das Licht aus dem Reflektor formen und charakterisieren.

Und genau das sehen wir auch auf dem Foto… voila… ein Shot aus dem Setup. Mal wieder haben wir die Farben aus dem Foto genommen um hier nicht unnötig von der Charakteristik abzulenken. Es geht um Schattenwürfe und nicht um Farben im Foto.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Wir haben also zwei Zeichnungen die jetzt kommen. Einmal gibt es unsere übliche Zeichnung, welche Lichtquelle im Endeffekt welchen Bereich des Bildes belichtet (GELBES GEKRITZEL). Und daran können wir erkennen, dass eigentlich alles an dem Foto Reflektorenlicht ist!

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

Und hier noch eine zweite Skizze über die Charakteristik des Fotos. Mit rot wurden die Stellen markiert, die Schattenwürfe durch den Sunbouncer darstellen. Erst wenn man ganz genau hinschaut, dann erkennt man, dass überall kleine aber sehr starke Schattenwürfe auftreten. Am Reisverschluss der Lederjacke z.B. oder seitlich am Kinn.

Da die Position des Bouncer sehr tief war, sind die Schattenwürfe sehr versteckt auf die Seite projiziert. Normalerweise erkennt man Schatten nach unten hin auch leichter.

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Dieses Dominieren einer Lichtquelle in einem Bild, das übertrumpfen einer Lichtquelle über die andere (in unserem Falle gewinnt der Reflektor gegen das umgebende Streulicht der Sonne) erreicht man mit Reflektoren bloß, wenn man das Licht einer Lichtquelle vom Modell nimmt. Und genau das haben wir in diesem Setup gemacht. Der wichtigste Lernfaktor in diesem Beitrag ist nämlich, dass erst das Positionieren des Modells im Schatten diese Ausleuchtung ermöglicht. Wäre das Modell in der Sonne gestanden, dann wäre der Reflektor niemals stärker als die Sonne (LOGISCH!!!). Wenn ich also mit Reflektoren arbeite, dann kann ich Verhältnisse der Lichtquellen untereinander nur dann kontrollieren, wenn ich subtraktiv agiere. Ich muss Licht von einer Lichtquelle wegnehmen um die verbleibende Lichtquelle in ihrer Leistung relativ zu erhöhen.

Und damit hätten wir auch dieses Setup geklärt. Es ging in diesem Post um mehrere kleine aber umso wichtigere Dinge.

  • Viele Details in Sachen Lichtführung erkennt man durch “AUGEN AUFMACHEN”.
  • Eine Lichtcharakteristik kann sehr versteckt sein, ist aber trotzdem vorhanden.
  • Draußen gibt es immer mehrere “LICHTQUELLEN” und Streulicht ist eine ganz fiese Lichtquelle.
  • Schatten ist der Freund eines jeden Sunbouncers!!!

Damit hätten wir das Thema heute abgehandelt. Mehr gibt es hier erstmal nicht zu sagen. Fazit: Schatten macht alle anderen Lichtquellen stärker!

Und kein Post ohne ein wirkliches SETUP-GEKRITZEL von Martin. Voila, das Setup aus der Vogelperspektive!

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BYE BYE

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SETUP-25: HALL OF FAME-SETUP

9 Februar 2010

Ist zwar schon etwas länger her, aber dieses Setup wurde auf einem Workshop in Bonn aufgenommen. Dort kam gerade zur Sprache das Thema “IN DER EINFACHHEIT LIEGT DIR KRAFT” :-). Deshalb kamen wir auch zu diesem absoluten Hall-of-Fame-Setup. Und das hat den Platz in dieser ehrwürdigen Halle der Besten aller besten Besten echt verdient. Warum das sehen wir jetzt.

Das Setup ist so simple wie genial. Die Lichtquelle, egal ob weich oder hart, wird ca. 30-40 cm über der Kamera positioniert. Genau über der Kamera. Hochfrontal um genau zu sein. Der Trick bei der Sache ist aber zudem, dass nicht nur die Ausrichtung Licht-Modell hochfrontal ist, sondern auch die Relation Modell zu Kamera. Also befinden sich alle 3 Dinge auf der selben Achse.

Genau wie die Härte des Lichts, ist auch der Abstand zum Modell variabel. Die Härte und Weichheit hängt ja unmittelbar vom Abstand ab. Deshalb können wir hier keine Maßgaben setzen. In dem Foto unten wurde ein 85cm Schirm auf eine Entfernung von knapp über einem Meter verwendet.

One-Light-LIGHTING-SETUP
One-Light-LIGHTING-SETUP

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und was kommt raus???? Ein super natürliches Portrait mit schönen aber dezenten Schattenwürfen. Genau perfekt für unser Modell Nicole.

Zu beachten ist bei diesem Setup bloß, dass die Charakteristik über die genaue Ausrichtung lebt. Also man muss schon genau unter der Lichtquelle arbeiten. Und mit genau ist wirklich genau drunter gemacht. Nicht 10cm daneben… nichtmal 5!!! Für alle ohne Galgen hier ein Tipp wie man an der Achse fotografiert. Man macht “Stativ-Kuscheln”!!!!

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und endlich kommen auch die fertigen Fotos. Sowas kommt dabei hinten raus…. mir persönlich gefällt das Lachen mit Abstand besser als das “böse” Bild. Aber das ist Geschmackssache. Man sieht deutlich, dass durch die Einfachheit der Lichtführung genug Raum und Luft für das Modell übrig bleibt. Es sind, ganz im Gegenteil zur heutigen zur Gewohnheit gewordenen Effekthascherei in der Fotografie, dezente Lichtführung in Verbindung mit einem ausdrucksstarken Motiv.

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VIDEO-TECHNICAL-6: Flash2Softbox TEIL 2

6 Februar 2010

Endlich der langerwartete Beitrag in Videoform zum Flash2Softbox-Beitrag. Passend zum Winter auch die Location…

Der Originalbeitrag ist HIER zu finden!

Hier gibt es schon einmal die finalen Fotos, gemacht allein mit dem Flash2Softbox-System.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Jetzt aber direkt zum Video…

Teil1:

Teil2

Zum Thema lässt sich noch Folgendes zusammenfassen. Nein, Flash2Softbox ist keine Lösung um große Akkugeneratoren zu ersetzen. Dazu hängt die Lösung zu sehr an der beschränkten Leistung der Aufsteckblitze fest. Wir wollen aber trotzdem ganz direkt und ehrlich sagen, dass es ein prima System ist, die Vorteile der Studiolichtführung (Barndoors, Farbfolien, Waben und Softboxen) an den Aufsteckblitz zu bringen.

Für uns gibt es nur zwei Einsatzmöglichkeiten. 1) nehmen wir nur eine Box mit, sonst nix und steuern über die Automatik den Blitz an. Schnell, ohne Aufwand und verdammt flexibel. Oder wir nehmen das volle Lichtprogramm mit, dann aber immernoch in einer Tasche und mit wenig Gewicht. 3-4 Lichtqullen und alle Lichtformer. Schlechter als unsere Ranger oder Studioblitze aber auch nur 5% des Gewichts :-).

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SETUP-24: DAUERLICHT!!! DER GEGEN-GEGEN-SHOT

4 Februar 2010

Heute geht es weiter in der Setupreihe mit einem absoluten Klassiker der Portraitausleuchtung. Wir nennen diesen Klassiker den Con-Shot. Warum CONTRA? Ganz einfach, weil es darum geht, dass die Lichter gegensätzlich ausgerichtet sind. Und diesmal reden wir nicht über die Lichter sondern vielmehr über den Schattenverlauf.

Kernwissen für das Setup ist folgende Lichtlogik: JEDE LICHTQUELLE ERZEUGT AUF DER GEGENÜBERLIEGENDEN SEITE DES AUSZULEUCHTENDEN OBJEKTS EINEN SCHATTEN.

Bei einer leicht schrägen Annordnung des Hauptlichtes bedeutet dies, dass die Schattenwürfe unseres Modells nach Hinten und zur Seite gehen. Dies wiederrum bringt mit sich, dass die Schattenwürfe auf dem Modell sich meisten noch mit dem Hintergrundschatten verbinden und das Modell somit im Schatten “versinkt”. Das Modell und dessen Konturen sind also gegenüber dem dunkeln Hintergrund nicht wirklich deutlich zu sehen. Wir können dabei über die Hintergrundfarbe oder aber über die Distanzen zum Hintergrund etwas “schummeln”. Die Problematik bleibt aber bestehen.

Schauen wir uns aber direkt mal das Setup an, denn dann sehen wir gleich, worauf es hinauslaufen wird. 2 Leuchten haben wir verwendet. Dauerlichtleuchten Bauart Hedler. Einmal dazu einen einfachen silbernen Reflexschirm und dann dazu noch Klappen auf der zweiten Leuchte.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Für das eigentliche Foto haben wir dann die Positionen der Leuchten von links nach rechts gespiegelt. Deshalb sieht die Skizze entgegen der Aufnahme oben genau so aus:

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Und aus der Vogelperspektive sehen wir deutlich die Charakteristik um die es uns geht. Wir haben durch das Führungslicht auf der rechten Seite einen Verlauf des Schattens nach links hin. Und der Hintergrund wird durch das Licht von der linken Seite mit einem Verlauf nach rechts hin ausgeleuchtet.

Dadurch erzeugen wir ein Contra der Ausleuchtungen im Schattenverlauf und trennen diese Charakteristika noch zusätzlich über die Beleuchtungsebene. Einmal haben wir das Licht auf dem Hintergrund und dann auf dem Modell. Der tief schwarze Schatten auf der rechten Seite des Modells wird abgeschlossen mit einem harten Gegensatz. Denn hinter der dunkelsten Stelle auf dem Modell befindet sich die hellste Stelle auf dem Modell.

Hier sehen wir im Vergleich die Lichtwirkung im Resultat verdeutlicht.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Das Tolle an dieser Ausleuchtung ist die Surrealität der Bildwirkung. Das Hauptlicht ist absolut “normal” und realistisch aber in Kombination mit dem Hintergrund wird eine Freistellung und künstliche Herausarbeitung des Motivs gewonnen. Natürlich kann man diesen Effekt durch die Helligkeit des Hintergrundlichts fein”tunen”. Je heller und krasser der Verlauf im Hintergrund ist, umso stärker wird der Effekt der Kanten und Freistellung erzeugt. Je schwächer der Verlauf ist, umso realistischer sieht das Foto schlussendlich aus.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Dieses Setup ist besonders für charaktervolle Portraits sehr ans Herz zu legen. Im Beispiel oben haben wir den Effekt sehr sehr stark werden lassen, um dadurch die Freistellung im Extremen zu zeigen. Probiert das Setup und probiert den Effekt etwas schwächer und ihr werdet erstaunt sein, wie viele Variationen man damit erzeugen kann. Wir haben auch deshalb eine schwarzweiss Konvertierung gezeigt um gerade den Effekt der Licht zu zeigen… natürlich kann das Setup auch sehr sehr dolle in Farbe genutzt werden.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert haben wir übrigens mit dem 100er Macro von Canon. Gerade bei Dauerlicht kann der IS nochmals alle Stärken ausnutzen und wir bekommen gleichzeit eine schöne Portrait-Telebrennweite.

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VIDEO-STUDIO-12: SOFTBOX SNOOT

29 Januar 2010

Ohne Blablabla aber mit dem Schuss Blupp. Wofür gibt es Video mit Sprache wenn man hier noch was zu schreiben soll…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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LIGHTING-3: HINTERGRUND EFFEKTE

25 Januar 2010

Wenn man im Studio fotografiert, dann folgt man als Fotograf immer einem schichtigen Aufbau. Und zwar geht es darum, dass man das Setup in kleine Scheibchen unterteilt. Wir können ein Foto in folgende grundlegenden Einzelteile zerlegen.

  1. Hintergrund
  2. Licht von Hinten oder von seitliche Hinten auf das Modell
  3. Das Modell an sich
  4. Licht auf das Modell von vorne (Führungslicht)
  5. Sonstige Effekte um das Modell herum oder vor dem Modell

Diese Schichten sollten wenn möglichst getrennt beleuchtet und gehandhabt werden. Dann jedenfalls können wir die Ausleuchtung eines jeden einzelnen Elementes wirklich steuern. Und in diesem Sinne werden wir uns ganz speziell die Nr.1 herauspicken und besprechen, welche Möglichkeit allein die Hintergrundausleuchtung bieten kann. Und mit diesem Post decken wir nichtmal 1% der möglichen Variationen ab. Es gibt viel viel mehr “minimalste Änderungensmöglichkeiten”.

Es geht in diesem Lighting-Post also sowohl darum, dass man mehr Blick für das Detail entwickeln sollte und wir wollen das daran zeigen, welche minimalen Unterscheidungen schon im Hintergrund möglich sind. Für viele wird dieser Post hoffentlich “banal” klingen, und wenn das so ist, dann ist das gut so. Aber trotzdem sind es keine Banalitäten. Auch wenn man es für banal hält, so kann es doch einen großen Unterschied machen, ob ich den Hintergrund rechtwinklig zum Bild oder schräg anordne. Damit ändere ich die Bildwirkung. Wenn auch nur unterschwellig, aber auf jeden Fall ändert sich etwas!

Für diesen Post haben wir ein starkes Dauerlicht genommen um gleich alle resultierende Effekte 1:1 fotografieren zu können. Für alle die es noch genauer wissen wollen was für ein “Lichtleuchtteil” auf den Fotos zu sehen ist: Wir nutzen ein Hedler HF65. Anhand des sehr starken Dauerlichts können wir jede noch so minimale Änderung sofort erkennen. Aber genug davon. Es geht in diesem Post schließlich um den Effekt und nicht in erster Linie um das Gerät.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Anhand der Flügeltore (Klappen) und einer eingebauten Fokussierfähigkeit im Strahler können den Winkel des Ausleuchtungskegel und dessen Ränder bestimmen. Wir haben also insgesamt 2 Faktoren der Änderung des Effekts. Die Klappen steuern die Abgrenzung, der Reflektor steuert die Ausleuchtung “INNERHALB” der Grenzen der Klappen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
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Anhand der nachfolgenden Beispiele sehen wir die Ausleuchtung bei gleicher Klappenstellung. Wenn wir beide Fotos oben vergleichen, dann erkennen wir deutlich, dass die Ausleuchtung innerhalb des Streifens punktförmig (OBEN) bzw. eher mit einem einheitlichen rechts-links-Verlauf (UNTEN) gekennzeichnet ist. Auf dem ersten Bild erkennen wir zwar die punktförmige Spotausleuchtung, gleichzeitig aber auch die geradlinig Abschattung durch die oberen und unteren Flügeltore.

Auch wenn das obere Ergebnis nicht so bezaubernd ist, so lernen wir doch eine sehr wichtige Sache aus dem Ergebnis. Wollen wir Abschirmklappen sinnvoll einsetzen, so brauchen wir eine sehr hohe Streuung des Grundlichtes. Je einheitlicher und streuender das Licht ist, umso genauer können wir die Abgrenzung der Klappen setzen.

Hier nochmals ein direkter Vergleich der zwischen den maximal möglichen Reflektorstellungen. Jedes Foto wurde mit exakt gleicher Position der Klappen gemacht.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Anhand dieses Thematik erkennen wir die Tatsache, dass es fast unmöglich ist, ein zu hartes Licht in zu kurzer Entfernung mit harten Schatten abzuschatten. Es erfolgt ein Spoteffekt oder aber die Abschirmung hat kaum Erfolg. Dagegen wird ein sehr streuendes Licht viel besser von Klappen und Abschirmklappen, Abschattern oder sonstigen “Barrieren” geformt.

Kommen wir also direkt zu einem weiteren Aspekt der Manipulation. Die Drehung der Abschirmklappen. Durch die Drehung der Klappen drehen wir natürlich auch unseren Effekt. BANAL!!!! Aber was nicht banal ist, das ist die Veränderung der Bildwirkung.

Schaut mal direkt auf die drei resultierende Fotos. Dort sieht man direkt, dass die Ausrichtung des Strahls euer Foto strecken oder zusammen”stauchen” würde. Der damit verbundene Effekt kann beschrieben werden mit einer optischen Streckung.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo
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Schon wieder ein Detail, was das Foto um 180° drehen kann. Stellt euch einfach vor, dass ihr ein sehr längliches Gesicht bei eurem Modell vorfindet und ein ihr dazu noch ein länglich ausgerichtetes Hintergrundlicht setzt. Dann addieren sich diese Wirkungen und das Gesicht erscheint noch länger. Gleichzeitig kann die Gesichtsform durch die Position aber auch entsprechend “kontrolliert” werden.

Und bei der Fotografie geht es genau darum, auf solche Details zu achten.

Und hier kommt letzten Endes das finale Foto. Gemacht mit den oben beschriebenen Effekt.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Tja, und an dieser Stelle kommt mal wieder ein noch viel wichtiger Lerneffekt innerhalb der Fotografie. WIE MAN ES MACHT, MAN MACHT ES FALSCH! Im Nachhinein finden wir, dass wir den Effekt nicht einsetzen hätten sollen. Er wirkt für das Foto oben zu künstlich und irgendwie gefällt es uns nicht so wirklich!!! :-)… Tja, Martin und Marc, Pech gehabt…Ideen können schief gehen

PURE LIGHTING DELUXE , , , , , , , , ,

SETUP-23: “ZWIE-LICHT”-SHOOT

15 Januar 2010

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KURZFRISTIG IST EIN PLATZ BEIM WORKSHOP IN WEINHEIM FREI GEWORDEN.
MODE & WÄSCHEFOTOGRAFIE, 23. oder 24.1.2010 in WEINHEIM

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Wenn es darum geht, mit nur wenige Lichtquellen viele unterschiedliche Effekte in einem Foto zu vereinen, dann geht es darum, möglichst exakt zu arbeiten. Exaktheit ist nötig, denn Effekte werden durch minimale Veränderungen erzeugt. Sich dies einzuprägen ist der erste, bedeutsame Schritt hin zum fertigen Foto.

Schauen wir uns das fertige Foto an. Dieses Foto wurde so ausgeleuchtet (Übrigens mit der tollen Rosa auf einem unserer Workshops in München).

Workshop Vergleich Fotos
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Workshop Vergleich Fotos
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Welche Elemente haben wir auf den Fotos, durch dieses Lichtsetup verbunden? Wir können sie einfach zusammen aufzählen.

  • Das Motiv ist schön ausgeleuchtet.
  • Ein Teil des Motivs verschwindet eher im Schatten. Das Gesicht ist “zwiegespalten” durch den Schatten.
  • Wir haben eine einheitliche Hintergrundausleuchtung OHNE Motivschatten durch das Modell.
  • Wir haben Streiflichter über den gesamten Körper verteilt.
  • Die Streiflichter sind nicht überbelichtet sondern belichten die Seiten korrekt.

Wie viele Lichtquellen wurden für dieses Foto denn eingesetzt. Normalerweise würde man mit der Zahl 3 rechnen. Führungslicht, Streiflicht und Hintergrund. Allerdings ist dies nicht wahr. Hier wurden nur zwei Lichtquellen genutzt. Das Besondere an diesem Setup ist unter anderem auch, dass der Hintergrund von einer Kombination aus Führungs- und Streiflicht belichtet wurde.

Setup HOW TO Tutorial Photo

Das Führungslicht wurde mit einem großen Galgen seitlich über das Modell gebracht. Die exakte Postion wurde so gewählt, dass der Hut die halbe Seite des Kopfes abschirmte. Durch die seitliche Position wird der Schatten als direkte Konsequenz auch seitlich nach hinten geworfen. Wohin der Schatten also genau fällt, hängt neben dem Winkel des Hauptlichtes im zweiten Punkt von der Entfernung der Wand zum Modell ab. Wir haben verschiedene Denkszenarien.

  • Ist die Wand weit entfernt, dann wird der Schatten von oben seitlich nach unten seitlich hinten geworfen. Ab einer Gewissen Distanz trifft kein Schatten mehr die Wand sondern wird direkt auf den Boden geworfen. Allerdings wird als direkte Konsequenz der hohen Entfernung von Wand und Blitz die Wand auch dunkler belichtet.
  • Soll die Wand heller bestrahlt werden, so muss sie näher an das Modell. Um den Schatten auf der Wand zu vermeiden muss die Lichtquelle noch seitlicher gefahren werden oder noch höher positioniert werden. Daraus resultiert dann aber auch gleich wieder eine andere Ausleuchtung des Motivs im Gesicht und auf dem Körper. Zudem wird das Führungslicht irgendwann zu hoch und zu seitlich für ein Modeshot stehen, weil dann das Motiv nicht mehr genügend frontales Licht abbekommt und zu viel im Schatten versinkt.
  • Je näher wir die Lichtquelle an das Motiv heranfahren, umso weicher wird das Licht und dadurch auch der Schatten, aber umso dunkler wird wieder der Hintergrund, aufgrund des erhöhten Unterschieds der Entfernung von Wand zu Blitz und Blitz zu Motiv.

Des Rätsels Lösung ist ein Mittelweg. Der Schatten, man kann es auf dem Foto unter diesem Text sehen, wird halbwegs aus dem Bild geworfen. Der Schatten fängt also ungefähr hinter der linken Schulter des Modells an. Warum ist der Schatten aber dann auf dem besagten Foto unten nicht wirklich sichtbar? Der Schatten ist auf dem Foto nicht sichtbar, weil auf diesem Foto noch die zweite Lichtquelle aktiviert war.

Und genau um solche Überlegungen geht es in der Studiofotografie. Diesen Gedankengang muss man fähig sein VORHER zu gehen. Vor dem Aufbau und bei der eigentlichen Ideenfindung. Was ändert sich wenn ich das mache, was dann, was mit dieser Änderungen und worin resultiert eine solche Veränderung. Es sind Grundlagengedanken die nach wenigen mathematischen Formeln gehen. Dem Lichtverlust über die Distanz und das Grundverhalten von harten, weichen oder konzentrierten Lichtquellen z.B.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Zurück zum Text. Es ging gerade ja darum, weshalb der Schatten auf dem Foto doch nicht zu sehen ist, dort wo er eigentlich sein müsste. Grund dafür: Die zweite Lichtquelle, unser Streiflicht für die seitliche Aufhellung des Modells, sehen wir auf dem Foto oben. Es ist eine rechteckige Softbox, die über ein Frontdiffusortuch zu einem sehr engen Striplite geformt wurde. So ca. 15cm in der Breite und über 1m in der Länge. Dieses Streiflicht erzeugt mit der Hauptlicht gleichzeitig den Effekt der Hintergrundaufhellung und der Aufhellung des Motivs im Schattenbereich.

Der Grund für diesen Effekt ist, dass das Licht so nahe an der Wand steht und damit über das streuende Licht gerade in den Bereich des Schattenwurfes der Hauptlichtquelle einwirken kann. Weg vom Schatten, hin zum Licht des Führungslichtes wirkt das Streiflicht hingegen nicht mehr, denn dort lässt dessen Leistung über die Entfernung zu stark nach. Die geringe Breite der Softbox verhindert zudem, dass das Steiflicht zu nahe an den Hintergrund kommt und dass zu viel Licht vagabundieren kann.

Wenn man ganz genau auf dieses Foto schaut, dann sieht man auch den angedeuteten Schatten unseres Modells. Er beginnt links neben dem rechten Arm des Modells. Der Kopf unseres Modells wird ungefähr auf Höhe der Schulter geworfen. Wie bereits geklärt, wird der Schatten aber über die zweite Lichtquelle “versteckt” / aufgehellt.

Workshop Vergleich Fotos
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Die große Höhe stellt dabei sicher, dass das Streiflicht auf dem Körper von Rosa gleichmäßig über den gesamten Körper bis in den Beinbereich fällt.

Setup HOW TO Tutorial Photo

So, das war es für heute. Mit diesem Setup möchte ich auch mal dafür plädieren, mehr mit dem Führungslicht zu spielen und zu variieren. Hohe Positionen, Schattenwürfe, harte Linien und starke Kontraste müssen nicht immer störend sein, wenn sie genau und präzise gesetzt werden.

BY THE WAY 1: Wenn wir über präzise Lichtsetzung sprechen, dann bedeutet dass natürlich im Umkehrschluss, dass das Modell einen festen Platz hat. Sie kann nicht einfach 10cm nach hinten oder vorne gehen. KEINE 10CM!!!!! Das sollte klar sein.

BY THE WAY 2: Auch gute Modelle sind Koffein-RED BULL-süchtig :-)…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert wurde dieses Foto mit dem 24-70mm 2.8 L Objektiv von Canon (*shoplink zu achatzi). Das Objektiv hatten wir schon zig mal gekauft und irgendwie jedes Mal wieder verkauft. Das Objektiv ist keine Empfehlung von uns. Marc und ich sind beide Fans des 24-105 mit f4 und IS. Gerade am Vollformat überwiegt der Vorteil der Brennweite und im Studiobereich sind die Blendenwerte nicht so entscheidend. Genauso zählt aber auch der IS im Studio weniger. Schärfentechnisch geben sich beide Objektive nicht wirklich was. Das nur als kleiner Zusatz. Ich weiß ja, dass viele Leser das Objektiv am Foto oben anhand der Geli erkennen. Daher hier nochmals der Ratschlag. KEIN DOLLES OBJEKTIV UND NICHT WIRKLICH ZU KAUFEN!!!!

Ich wünsche dann noch viel Spaß am Wochenende. Wir sind unterwegs, diesmal in der Nähe von Mannheim und werden das gesamte Wochenende mal wieder Videos für euch drehen. Haben jetzt 4 Wochen kein einziges Video regulär unter der Woche machen können, also brauchen wir mal wieder ein Wochenende nur für euch Blogleser! BYE!

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VIDEO-STUDIO-2: FARBEN

11 Januar 2010

Wir hatten die letzte Woche einen echt fiesen Festplattencrash. Inkl. aller Backup-Lösungen… naja, bis auf die externen Backups die allerdings immer nur im 4 Wochen Rythmus gesichert werden… aber das gute an der Sache. Wir haben viele “alte” Videos gefunden. Heute gibt es das zweite Video überhaupt, dass wir im Studio gemacht haben. Wir wissen jetzt, dass wir noch sau viele NON-HD Videos auf der Platte haben. Auch wenn sie von der Qualität in Bezug auf Film und auch Erklärungen (HEKTIK HEKTIK HEKTIK :-)) nicht an heutige Videos heranreichen, interessant sind sie allemal.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

Als das Video vom Cutting zurückgekommen war, haben wir hier direkt gemerkt, dass das Video etwas “unklar” beim Thema Hintergrundbelichtung war. Die Sache mit dem Reflektor und den “Scheunentoren” habe ich nicht so dolle erklärt. Da waren wir uns hier alle einig. Also kommt hier und jetzt noch ne kleine extra Erklärung.

–> ES GEHT UM DAS ERZEUGEN EINES WAAGERECHTEN VERLAUFS IM HINTERGRUND. Einen solchen Verlauf kann man theoretisch nur erzeugen, wenn man direkt mit dem Blitz fotografiert, der Blitz also orthogonal zum Hintergrund positioniert ist. Das geht aber nicht, denn dann wäre der Blitzkopf ja im Foto. Daher muss der Kopf seitlich aufgebaut werden. Und eine seitliche Position erzeugt automatisch einen seitlichen Verlauf zur anderen Seite. Und dann wird auch der Verlauf vom Boden nach oben nicht mehr waagerecht. Daher muss man mit den Klappen “spielen” und diese leicht schräg drehen. So kann man die schräge Lichtabnahme auf der blitznahen Seite etwas eindämmen und so bekommt man wieder einen horizontalen Verlauf.

–> Bei der Erklärung mit dem “schwarzen Hintergrund” wurde beim Cutting die Beschriftung verwechselt… Sorry, aber gerade steht uns der Kopf woanders, daher haben wir es drin gelassen…

Morgen oder Übermorgen gibt es dann wieder nen Beitrag zu den Setups…

LG aus dem Rheinland und ich hoffe das heutige Video hat mal wieder ein paar Erkenntnisse gebracht…

Martin

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CANON ETTL-4: ETTL SUPERHERO (ENGLISCHES VIDEO)

2 Januar 2010

Frohes Neues an euch alle… für uns gehts wieder los und damit auch hier im Blog. Und den Start machen wir mit einem besonderen Video. Wir haben es lange auf der Festplatte gehalten. Vor einiger Zeit hatten wir ein Fotoshooting bei dem es darum ging, ein Action-Poster mit “beschränkten Mitteln” zu machen. Ihr kennt ja dieses Foto hier und genau um das Gegenteil ging es diesmal. Gleiche Location aber nur eine 450D, ein 580 EX und ein 430 EX… nichteinmal Funkauslöser waren erlaubt :-). Das Video ist diesmal in ENGLISCHER SPRACHE… hoffe das ist nicht zu schlimm für euch. Das Foto wurde übrigens mit ANDREAS, den ihr ja aus der Nikon CLS System-Serie kennt. Hier gibt es das finale Foto und danach kommen auch schon satte 25 Minuten Video über die Entstehung! In den nachfolgenden Minuten zeigen wir im Video…

  • Die Entstehung und den Weg
  • Besondere Kniffe bei der Umsetzung
  • Technische Aspekte der Lichtführung
  • Tricks bei der Arbeit mit Aufsteckblitzen
  • Einstellung der Canon Aufsteckblitze
  • usw…
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Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Wir hoffen, dass wir euch den Start in 2010 etwas “versüßt” haben.

Workshop Vergleich Fotos
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CANON ETTL WORKSHOP , , , , , , , , ,