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Artikel Tagged ‘PORTRAIT’

SETUP-31: MINI-SETUP AUFSTECKBLITZ

5 Juli 2010

Wir sind gerade ziemlich busy bees… und daher reicht es heute nur für einen kurzen MINI-Beitrag. Trotzdem geht es um ein Setup. Guckt euch mal dieses Foto hier an.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Gemacht wurde das Foto mit einem Aufsteckblitz. Ja, richtig, mit einem Aufsteckblitz. Ihr könnt das auch. Aber VORSICHT… der Look ist eigentlich immer gleich und die ganze Sache ist nix für jeden Tag. Dann wird es sehr schnell langweilig. Ein sehr symmetrisch-perfektes Gesicht und ein entsprechender Körper lässt sich aber kaum einfacher und toller in Szene setzen. Es geht heute nicht darum mit Blitz um sich zu werfen sondern um eine besonders einfache Art zu fotografieren. Wichtig bei dem nachfolgenden Setup ist die Anwendung. Man darf nicht immer so fotografieren, eigentlich nur selten. Trotzdem muss man wissen wann genau dieses Licht perfekt wirkt.

Es ist total einfach!

Um was geht es genau? Es ist die mittige Ausleuchtung und die extreme Abdunklung der Ränder. Eine Art Spot- oder Bühneneffekt. Ich brauche also einen Bereich der vom Blitz getroffen wird und die Ränder des Bildes sollen dabei kein Licht abbekommen.

  1. Findet die Einstellungen an eurer Kamera wo ich kein Umgebungslicht mehr auf dem Foto habt. Meistens ist es eine Unterbelichtung von mindestens 2 Blenden. Beim Foto oben war es irgendwas mit ISO400, f5.6 und 1/200s weil wir im dunklen Fotostudio standen!
  2. Schaltet den Blitz ein, packt ihn ganz regulär auf die Kamera.
  3. Nehmt eine Weitwinkellinse. Ihr solltet so um die 24-35mm auf Kleinbild haben! Stellt den Zoom auf ungefähr diesen Bereich und rührt das Teil nicht mehr an!
  4. Schaltet den Blitz an. Stinknormale TTL Blitzbelichtungsautomatik. Schaltet den Zoomreflektor auf höchste Stufe am Blitz. So etwas um die 105mm. Die Kombination von 24mm zu 105mm am Blitz ist unserer Erfahrung nach perfekt…
  5. Jetzt macht einen Testshot und reguliert am Blitz mit der Blitzbelichtungsautomatik die Intensität des Blitzlichtes. In unserem Falle war es eine kleine Unterbelichtung…
  6. FERTIG… viel Spaß beim Fotografieren. Und nicht vergessen… es geht nur um Querformat so schön!!!

Genauso wurde auch dieses Foto hier mit einem Aufsteckblitz gemacht. Gleiches Setup, gleiche Einstellungen.

TECHNICAL Vergleich Fotos

Wie man am dem Foto deutlich sieht, so kommt das Bild aus der Kamera.

Wer nicht glaubt, dass das Foto so gemacht wurde, ganz ohne Studioblitzanlage oder ähnlichem, der kann sich ja hier mal das Video vom Workshop anschauen. Dort sieht man die entsprechenden Szenen… ÄTSCH!

SETUP TUTORIALS , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

VIDEO-LOCATION-4: LESS GEAR MORE BRAIN

28 Juni 2010

Heute gibt es ein Video was mir ganz besonders am Herzen liegt. Denn es zeigt, dass man oft mit Kamera und Objektiv unglaubliche Möglichkeiten hat. Viele Fotos die man machen kann, entstehen nur aufgrund des Auges und der Idee. Der Kombination aus Modell, Hintergrund, Umgebung und Outfit… das ist eine der Hauptaufgaben in der Fotografie. Nicht das Einstellen der Kamera oder die Nachbearbeitung. Nein, das richtige Zusammenstellen des Fotos VOR der Aufnahme.

Nen Hintergrund mit Deckmodus weiches Licht kann heutzutage jeder in ein Foto bauen…

Also besinnen wir uns heute mal auf das Wesentliche der Fotografie zurück. Die Gestaltung und das Foto an sich und zeigen anhand eines einfachen Modeshots bei bewölktem Himmel, dass schöne Fotos keine Bildbearbeitungsorgien noch Blitzorgien mit sich bringen müssen.

HD SD VIDEO PODCAST Vergleich Fotos

Bevor wir loslegen noch eine Besonderheit. Es gibt ab heute den Podcast in einer Doppelversion. Das heißt, dass es weiterhin zwar nur einen VideoPodcast gibt, aber dass pro Video werden ab sofort zwei Versionen hochgeladen.

HD SD VIDEO PODCAST Vergleich Fotos

Es gibt die SD und die HD Variante. SD steht dabei nicht für eine PAL-Auflösung sondern für die eigentliche Iphone-Auflösung von 480 Bildpunkten in der Breite. HD steht auch nicht für 720p oder 1080p sondern für eine höher auflösende Videooption. Ob das nun mal wirkliche 1280 Bildpunkte in der Breite sind oder doch nur 700… keine Ahnung. Auf jeden Fall wird es mehr sein als die SD Variante.

Wir denken dass der Schritt sinnvoll ist, denn mit der Generation IPAD müssen wir die Videos für eure Augen etwas besser anbieten. Es hat jetzt nichts mit YouTube zu tun sondern eben nur mit dem Podcast. Für euch absofort also die freie Auswahl.

So, jetzt aber direkt das Video. Viel Spaß damit.

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST

Und hier kommen dann direkt die finalen Fotos nochmals in digitaler Bildform sodass man die Dinger außerhalb des Videos angucken kann.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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SETUP-30: AM RANDE DES LICHTS

7 Juni 2010

Hallo zusammen. Ich hoffe jeder hat das Wochenende gut überstanden. Das Wetter war ja grosartig und perfekt um raus zu gehen und richtig fette Fotos zu machen. Und um ein Foto geht es natürlich auch heute hier bei uns. Hatten das ja schon letzte Woche angekündigt. Im Beitrag über den eigenen Style.

Nachfolgend seht ihr nochmals das Foto und dann geht es direkt darum, wie das Foto in technischer Hinsicht entstanden ist.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Im Beitrag über den eigenen Style haben wir ja schon geschrieben, dass es einige Elemente gibt, die wir gezielt in unsere Fotos einbauen. Z.B. waren das:

  • Simmetrie und perfekte Ausrichtung gegenüber den Bildkanten.
  • Unschärfe und Freistellung des Modells
  • Clean”heit” des Hintergrundes

Wie also setzen wir genau diese Einstellung um? Das folgende Bild zeigt das Setup relativ deutlich. Wir haben einen einfachen Faltreflektor eingesetzt. Einen Sun-Mover (*SHOPLINK) von California Sunbounce und haben mit diesem das komplette Bild verfeinert bzw. zusätzlich belichtet.

Man braucht nicht immer einen riesigen Reflektor, selbst wenn man Ganzkörperaufnahmen macht. Es kommt immer auf das Ziel an und wir wollten die Natürlichkeit so weit wie möglich bewahren und nur ein ganz klein bisschen Licht hinzufügen.

Der obere Shot zeigt leider eine Situation, bei dem der SunMover vom Modell weggerichtet wurde. Das Bild darunter zeigt dann, wie das Licht sich ergibt, wenn der Reflektor auf das Modell trifft. Dann sieht man direkt, dass die Haare leichte Schatten im Gesicht werfen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Nachdem wir nun also geklärt hätten, mit was wir das Foto gemacht haben, geht es direkt zum wie. Das WIE ist bedeutend schwieriger zu beantworten, denn dabei müssen wir viel mehr auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen.

Gemacht wurde das Bild auf der Insel Texel in Holland. Wie man auf nachfolgendem Foto sehen kann, hatten wir ein ziemlich komisches Wetter. Und das, obwohl wir eigentlich Frühsommer hatten. Trüber Himmel, keine weite Sicht, sehr flaue Farben aber trotzdem knallte die Sonne ständig aus einem kleinen Wolkenloch! Wir hatten also ständig direktes Sommersonnenlicht, dabei aber nie einen blauen Himmel, geschweige denn anständige Sommerwölkchen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Situation war deshalb ziemlich einmalig, weil wir ständig knallige Sonne hatten, der Himmel aber trotzdem immer eine einzige riesige Wolke war. Ich hab noch nie ein Wolkenloch stundenlang vor der Sonne liegen sehen… :-) Wir bekamen also ein ziemlich geniales Licht. Ein knackiges Führungslicht gepaart mit einer wunderbar natürlich Daueraufhellung. Das Problem war dabei bloß, dass es eben keinen blauen Himmel gab. Und bevor jetzt weitere Fragen kommen. Ja, der Himmel auf dem Foto ist zu fast 80% aus Photoshop so blau…

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die Kamerawerte waren auch schnell gefunden. Offenblendig bei 1.4 bzw. 1.2, ISO runter, Shutterspeed rauf und kurz angemessen auf die korrekte Belichtung im Schatten. Wir gehen meistens relativ gleich vor. Bei solchen Schatten-Helligkeits-Shots, also Bilder bei denen das Motiv im Schatten liegt, der Hintergrund aber trotzdem noch hervorkommen soll nutzen wir folgende Vorgehensweise:

  1. Einmessen auf die direkte Belichtung im Schatten (Beli zeigt zur Kamera, befindet sich im vollen Schatten).
  2. Unterbelichtung um 1 bis 1 1/2 Blenden.
  3. Leichte Korrektur durch den Reflektor, max 1/2 bis 2/3 Blenden.

Und dann geht schon das Fotografieren los.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Auf dem nachfolgenden Foto könnt ihr die Wirkung des kleinen aber feinen Rundreflektors sehen. Es ist zwar nur ein feines Detail aber gerade diese 2/3 Blenden unterschied erlauben dann nachträglich die kleinsten Blauanteile aus dem Himmel zu ziehen bzw. die direkt von der Sonne beschienenen Stellen digital zu “retten”.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Die spezielle Funktion des SunMovers mit dem Weitwinkelreflektieren bzw. dem Engstrahl haben wir nicht genutzt. War damals einfach nicht nötig, da der Reflektor in seiner normalen Form einfach perfekt war. Man braucht ja nix ändern, wenn es schon direkt passt.

So und hier nun die finalen Fotos. Ihr könnt euch selbst entscheiden, ob die Vrsion mit dem blauen Himmel oder der überbrannte Himmel schöner ist. Mein Favorit ist die zweite Version mit dem starken Überbrennen.

Achtet nochmals darauf, dass wir das Foto locker mit jedem anderen Reflektor dieser Welt hätten machen können und achtet auch darauf, dass wir “nur” einen 80 oder 90cm großen Reflektor genutzt haben.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Ein wichtiger Tipp am Rande: Wenn bei solch extremen Situationen Farbinformationen verändert bzw. manipuliert werden sollen, dann ist es zwingend nötig diese schon in der RAW-Entwicklung vorzunehmen, oder aber direkt in 16 Bit zu konvertieren und dann die Farbverschiebungen und -verstärkungen einzusetzen. Ein großer Fehler wäre, zu probieren, aus dem 8 Bit JPG derlei Änderungen wie die Einfärbung letzter Kontrastreserven aus dem Himmel zu beschwören. Da hätte man mit der Umwandlung des RAWs auf 8 Bit schon die wichtigsten Informationen gekillt.

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LETS BOUNCE 6: REICHT FÜR OBERKÖRPERSHOTS EIN KLEINER SUNMOVER?

4 Juni 2010

Es ist wieder Freitags um 10 Uhr… :-) Knoppers und LetsBounce-Zeit. Das nächste Video kommt direkt in die richtige Sommer-Sonnen-Zeit. Geht raus und macht Fotos. Wir sind heute auch unterwegs, draußen, an der Sonne… yippie…

Es geht weiter mit einem BASIC-Tutorial. In der Schlichtheit liegt oft das Geheimnis cooler Lichtführung verborgen.

Ein klassischer Sunbouncer kann manchmal aber auch durch den ovalen SUN-MOVER ersetzt werden. Kleiner als der MINI, aber dafür mit der selben ZEBRA Beschichtung, hat die ovale Form zusätzliche Vorteile: Weicheres Licht, da der Reflektor näher an das Modell herangeführt werden kann und einen Augenreflex der die ovale Form wiederspiegelt. Ein tolles Detail.

Viel Spaß mit dem Video und ein erholsames Wochenende.

BY THE WAY… in dem Video sieht man leider deutlich die Sache mit dem gebrochenen Fuss. Sorry für das Rumhumpeln.

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST

TECHNICAL Vergleich Fotos
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LIGHTING-7: DAS WIE KOMMT VON EUREM STYLE

3 Juni 2010

Heute geht es um das Finden des eigenen Styles. Wie kann man denn etwas “ausleuchten” ohne zu wissen wie man es möchte – DER EIGENE STYLE! Was ist denn “der eigene Style”? Jeder Fotograf sucht danach, kaum einer findet ihn. Ich (Martin) suche auch immer weiter und weiter… daher heute man ein paar Gedanken. Der “Style” entwickelt sich nicht ohne Arbeit. In der Fotografie kann man nämlich das Bild über derart viele Dinge verändern, dass wenn man nicht gezielt daran arbeitet, man automatisch und aus der Natur der Sache heraus, immer andere Ergebnisse bekommt. Kurzum: Ohne Gedanken kommt eben jedes Bild doch irgendwie anders aus der Kamera.

Das mit dem Style ist so ne Sache. Einerseits muss man “immer den eigenen Style machen”, andererseits darf man sich nicht festfahren und muss sich kreativ entwickeln. Wie das geht, ist ein anderes Thema aber bevor man dazu kommt, muss man den eigenen Style definieren. Und den “STYLE DEFINIEREN” tut man ganz einfach über Dinge die einem gefallen oder eben nicht gefallen. Das ist die Ausgangsbasis.

Das Rätsels erste Lösung (es kommen noch mehr aber dies hier ist mit Abstand das Wichtigste) ist, sich gezielte Gedanken über geliebte oder gehasste Bildelemente zu machen. Erst wenn man sich fragt, was genau an diesem Foto fasziniert mich, erst dann kann man mit genau diesen Elementen spielen. Und damit meine ich also die Suche nach objektiven Kriterien. Ein Bild anzuschauen und zu sagen, “genial”, reicht eben nicht. Man muss suchen suchen suchen und zwar nach Punkten die objektiv sind.

Ich geb euch ein Beispiel… Nehmen wir mal hier ein Foto vom letzten Jahr und schauen es uns mal genauer und zwar objektiv an!

TECHNICAL Vergleich Fotos
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  • Die Symmetrie der Umkleiden und des Schattens auf dem Boden deren Linie absolut parallel zum Bildrand verlaufen -> SYMMETRIE
  • Die Assymmetrie des Modells am unteren, linken Bildrand.
  • Die Flucht nach hinten mit den Schatten der Umkleiden und deren Verlaufen auf das Modell zu!
  • Der blaue Himmel und die tollen Wolken
  • Das passende Outfit des Modells, Somme, Sonne, Strand!!!
  • Der leere Strand – sieht wie im Traum aus. Sommer und leeren Strand kennen wir nur aus dem Katalog!
  • Leichter Wind im Haar macht die Sache noch realistischer!
  • Unschärfe…

Und bitte jetzt nicht über die Aufzählung schmunzeln. Man muss sich Gedanken über Bildelemente machen um diese dann in der Zukunft bestimmt einzubauen. Der bewusste Umgang mit Elementen, die einem als Fotograf gefallen, ist das A und O der eigenen Handschrift.

Noch ein kurzes persönliches Beispiel. Bei uns gibt es ein Whiteboard mit lauter Fotos. Alles Fotos bei denen wir nicht wissen warum gut oder schlecht. Wo wir nach Gründen suchen. Und diese Suche kann Monate dauern. Egal, die Bilder hängen, wir machen uns Gedanken solange bis wir den Grund entdeckt haben.

Und da wären wir auch schon beim Tipp des Posts. Macht euch Gedanken was euch an einem Foto gefällt, fragt euch wie arg es auch gefällt und wenn eine bestimmte Grenze an Gefallen überschritten ist, dann kommt genau dieses Element in eure Kopfschublade “GEFÄLLT – SO WILL ICH DAS HABEN”. Und wenn ihr fotografiert, dann probiert ihr ein Bild aus genau dieser Schublade zusammenzusetzen. Und es ist völlig banal und egal, ob es nur die Aussage ist, dass ihr lieber Brünetten fotografiert, oder ob ihr weiches Licht nicht ausstehen könnt, oder ob es Kombinationen aus verschiedenen Elementen sind.

Ich z.B. liebe bei solchen Foto den Einsatz extremer Unschärfe. Das ist einfach voll mein Ding. Da ich es ja jetzt weiß, da bin ich schon viel viel klüger und brauch mich diese Frage nicht mehr so oft fragen! Genau gehört es zu mir, dass ich die Aufgeräumtheit des Fotos mag. Ich hätte dort nicht fotografiert, wenn sich ein Paar mit Decke hingesetzt hätten und wenn es auch nur in weiter Ferne gewesen wäre. Ich weiß einfach, weil ich genügend Fotos vorher angeschaut und analysiert habe, dass ich “CLEAN” eben mag.

Und so könnte man das weiterführen. Bis hin zu einem Punkt, an dem man seinen Style gefunden hat.

So, dat wärs für heute. Morgen um 10 gibt es das nächste Sunbounce-Lets-Bounce Video und dann kommt am Sonntag oder Montag das Setup zu diesem Foto hier. Darum haben wir es auch heute gewählt, weil wir dann nächste Woche zeigen, wie es gemacht wurde.

So long… C U

ALLGEMEIN , , , , , , , , , , , , , ,

PHOTOSHOP 8: VIGNETTIERUNG IN LIGHTROOM

27 Mai 2010

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SPECIAL LIGHT – DVD JETZT VERÖFFENTLICHT

Gestern war es soweit, die zweite, bzw. erste wirkliche Blog-DVD ist veröffentlicht. Special Light.

INFOS & BESTELLUNG unter DVD-TRAINING: SPECIAL LIGHT

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Lange ist es her, da wir was über Bildbearbeitung gebracht haben. Ich hab nachgeschaut, Dezember war der letzte Beitrag hier im Post. Zeit das zu ändern und endlich mal ein Video zum Thema Lightroom und Photoshop CAMERA RAW nachzuschieben. Viel Spaß beim gucken und hoffentlich viel viel lernen…

Das Foto ist am Wochenende in Münster beim Workshop entstanden. Kommt also “frisch aus dem Ofen” zu euch…

VIDEO AM BESTEN IN “HD” AUF DER YOUTUBE-SEITE ANGUCKEN!

Und hier nochmals das fertige Foto für euch… Bildbearbeitung war exakt 1 Minute :-)…

HOW TO USE LESS GEAR
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Und hier noch ein Zusatz bzgl. der aufgekommenen Fragen…

VIDEO AM BESTEN IN “HD” AUF DER YOUTUBE-SEITE ANGUCKEN!

PHOTOSHOP VIDEO TUTORIALS , , , , , , ,

LETS BOUNCE 4: WIE ERSTELLE ICH EINEN KLASSISCHEN WERBESHOT?

21 Mai 2010

Es ist wieder Freitags um 10 Uhr… :-) TIME FOR THE NEXT LETS BOUNCE VIDEO. Heute geht es weiter mit einem Video aus der Abteilung für ADVANCED TUTORIALS aus der DVD. Wir haben die 39 Videos auf der DVD ja in 4 Gruppen aufgeteilt. Einmal die First Steps-Videos um die wirklichen Grundlagen nochmals zu erklären, dann geht es weiter mit den SPECIALS in denen wir z.B. mal nen Sunbouncer zerschneiden. Dann kommen direkt die BASIC TUTORIALS in denen meistens mit einem Sunbouncer gearbeitet wird. Und dann die ADVANCED, bei denen wird richtig auf die K… gehauen. Da kommt es auch mal vor, dass wir 2000WS Licht und 4 Bouncer verwenden.

Das Video heute ist aufgrund der Problematik, der Ausrüstung in Form von 2 PRO-Bouncern inkl. Stative und Sandsäcke in der Rubrik der ADVANCED Videos.

Es geht darin um einen klassischen Modeshot unter der Sonne des Südens. Wir wollen den Hintergrund ins Bild einbauen, also die Location mit Pool, Himmel und Palmen zeigen, aber zugleich den Blick des Betrachters auf die Modelle richten. Und dafür blenden wir den Hintergrund über die Unschärfe aus und belichten den Hintergrund zusätzlich noch ordentlich über. Mit einem PRO Reflektor bekommen wir sogar den nötigen Schatten für drei Modelle auf einmal und holen uns die Tiefe und Struktur über einen zweiten Sunbounce der ca. 7-8m hinter dem Motiv steht wieder zurück.

Viel Spaß mit dem Video und ein frohes Wochenende an Pfingsten…

BY THE WAY… ihr könnt euch nicht vorstellen wie heiß es an dem Tag war. August in Spanien, 38° im Schatten direkt um 14 Uhr mittags aufgezeichnet. Vor und nach dem Video sind erstmal 2 Leute am Set kollabiert… Mehr Elan bei Martin war echt nicht drin!

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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By the way… für alle, die unsere LETS BOUNCE DVD toll fanden oder finden sollte das Blog und die Rubrik DVDs am Montag Pflicht sein. Eine sehr “special” Sache is coming… ZWINKER…

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BEGINNER-PEOPLEFOTOGRAFIE: !!!STOP!!! DEN AUSRÜSTUNGSWAHN

19 Mai 2010

Schon wieder gibt es einen EINSTEIGER-Beitrag der aber gleichfalls für alle anderen Fotografen, eingeschlossen uns, gilt. Es geht heute darum, dass gerade durch das Internet, auch Blogs und Foren wie dieses hier, eine Art Krankheit verstreut wird. Es ist die “MUSS ICH HABEN-KRANKHEIT”. Ich (Martin) habe mich vor Monaten schon damit angesteckt und irgendwie krieg ichs nicht los. Trotz aller Bemühungen. Aber gerade deshalb ist es heute auch meine Pflicht, eine andere Seite der Fotografie aufzuzeigen. Es geht dabei weniger um Ausrüstung, als vielmehr um das Foto an sich.

Zugebenen, bevor wieder Einwände per Kommentar oder Mail kommen, es gibt viele Gründe für Ausrüstung. Viele Kunden würden tot umfallen vor Lachen, wenn man wie mit zu wenig Ausrüstung ankämen. Oftmals zählt nicht der Sinn sondern einfach nur die Masse und die Imposante. Auch braucht man in manchen Fällen einfach die Zuverlässigkeit und die Qualität der teuren Produkte und dann gibt es auch die Dinge die eben wirklich sinnvoll verbessert werden.  Der wichtigste Punkt ist bei uns, dass man garantieren muss, egal welche Bedingungen herrschen, das versprochene Foto zu bekommen. Egal ob Sonne, Wind, Wolken oder sonst was…

Aber bevor jetzt wieder zu viel Text und Schwafelei kommt, lassen wir doch mal ein paar Fotos sprechen. Das sind jetzt ein paar Shots, wahllos herausgesucht aus dem Archiv nach einem bestimmten Kriterium. Welches, das klären wir gleich. Erst anglotzen…

HOW TO USE LESS GEAR
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Ok, das Kriterium ist denkbar einfach. Es ging bei der Suche nur darum, Fotos zu finden, die ohne zusätzliches Licht, nur mit Kamera und Objektiv und Speicherkarte gemacht wurden. Ok, maximal ein Aufsteckblitz beim Sonnenuntergangsfoto, aber der zählt ja irgendwie zur Kamera. Fast alle Fotos wurden dabei mit einer Vollformatkamera mit 50mm Festbrennweite gemacht. Und eigentlich sollte jeder jetzt die Message des Posts verstanden haben.

MAN BRAUCHT NICHT IMMER DIE NEUSTE AUSRÜSTUNG, MAN MUSS MIT SEINER AUSRÜSTUNG FOTOGRAFIEREN. BESSERE AUSRÜSTUNG BRINGT NICHT ZWINGEND BESSERE FOTOS. GANZ IM GEGENTEIL. OFT IST ES SO, DASS JE MEHR AUSRÜSTUNG MAN HAT, UMSO ABGELENKTER IST MAN. DAS GILT GERADE FÜR DEN EINSTEIGER, DER MEISTENS SCHON MIT DER KORREKTEN MODELLFÜHRUNG ÜBERFORDERT IST. WENIGER IST MEHR!!!

Es geht genau darum, dass man sich öfters mal an die “kurze Leine” nimmt und selbst zur Räson bringt. Selbst wenn man Profi ist, zig Objektive, Blitze, Kameras und Dingsdumszeugs drumherum hat, die Kamera, ein Objektiv reicht oftmals. Und dabei muss es garnicht teuer sein. Soweit ich noch weiß, ich bin gerade zu gestresst in den EXIFs nachzuschauen, wurden 3 der Fotos mit dem 50mm 1.8 I von vor über 15 Jahren gemacht. Das war noch das 50er 1.8 mit Metallbajonett.

Canon 50mm 1.8… geht genauso wie…Canon 50mm 1.2 L

Der Kaufpreis des Canon EF 50mm 1.8 (*SHOPLINK) ist dabei weniger als 1/10 des CANON EF 50mm 1.2 L (*SHOPLINK). Ich weiß echt nicht, ob man den Preisunterschied in ganz vielen Situationen im Alltag und vor allem beim Hobby sieht. Es ist immer eine Frage wie sehr man an die Grenzen der Optik geht.

Also lieber Leser dieses Blogs, der ganzen technikverliebten Internetforen und auch dieser “BEGINNERS-REIHE“. Es geht in der Fotografie nicht darum ständig neue Dinge zu kaufen, sondern Fotos zu machen.

Und für alle fortgeschrittenen Leser, wie wärs mit einer kleinen Fotostrecke ganz ohne zusätzliche Ausrüstung???

FASHION PHOTOGRAPHY FOR BEGINNER , , , , , , , , , , , ,

BEGINNER-PEOPLEFOTOGRAFIE: DAS MODELL, DIE MUSE

18 Mai 2010

Immer wieder kommt ein Thema auf. Wie kommt man denn an jemanden, um Fotos von dieser Person zu machen. People- und Menschenfotografie ist ja nur möglich, wenn es da überhaupt einen Menschen zum Fotografieren gibt. Ohne Mensch, nix Foto!

Also werden wir uns heute mal um dieses Thema kümmern. Und obwohl dieser Post in der Kategorie “BEGINNER” ist, so bin ich doch versucht etwas mehr an Infos und Komplexität hineinzustecken. Vorab noch eine Info um die kommenden Worte zu spezifizieren. Menschen sind überall um uns herum. Finden braucht man Motive garnicht. Es gibt sie überall. Es geht eher um die Herausforderung, den Menschen auch wirklich vor die Kamera zu bewegen. Also werden wir uns um genau dieses Thema kümmern. Was kann ich wie wo machen um ein mögliches Motiv dazu zu bewegen fotografiert werden zu wollen.

Es gibt zwei Punkte mit denen mal als Fotograf zu einem Fotoshooting bewegen kann.

  1. die Fotos sind einfach total genial (und das ist sicherlich die beste Methode!!!)
  2. man macht mit Worten und Erklärungen den Mund wässrig!!!

Leider ist oft so, dass man mit Fotos nicht glänzen kann, denn entweder hat man keine dabei, oder man hat gar keine :-). Daher ist Variante Nr. 2 immer auch notwendig zu kennen. Variante Nr. 1 probieren wir ja mit diesem Blog und den anderen Posts zu unterstützen.

Ich habe schon einige Anschreiben von Kollegen und Hobbyfotografen gesehen und möchte daraus mal ein paar Schlüsse ziehen. Bei den meisten Absagen, und das merke ich auch aus eigener Erfahrung, “versaut” man sich selbst jegliche Chance auf eine positive Antwort mit einer überhektischen und kurz “hin geschriebenen” Mail.

Kommen wir also zu den wichtigsten Punkten des Anschreiben/Ansprechens:

  • Mühe muss erkennbar sein, denn Mühe ist Anstrengung ist Herzblut und das sollte aus dem Schreiben deutlich hervorgehen. Formuliert man emotionslos, dann kann man auch beim Gegenüber keine Emotionen erwecken. Worte wie, “es liegt mir am Herzen”, “wahnsinnig”, “ich könnte mir nichts Besseres vorstellen”, “da wäre ich echt geplättet”… oder sonst was sind wirklich wichtig.
  • Idee herausarbeiten! Niemand möchte “einfach mal geshootet oder fotografiert werden”. Wenn zu mir jemand käme, “willst du Fotos machen”, dann wäre meine Antwort “NEIN!!!!”. Daher ist es wichtig eine Idee zu formulieren und auszugestalten! Man muss klipp und klar sagen, was man für Fotos machen möchte denn…
  • … der nächste Punkt ist die Persönlichkeit! Man muss dem Modell klipp und klar sagen, warum gerade Sie und nicht die anderen Millionen von Frauen und Männer da da draußen. Denn erst dann erreicht man, dass das Modell das Besondere der Bildidee mit sich selbst verbindet und Lust dazu bekommt.
  • Die Aussage des Fotos beschreiben. Das ist ein besonders wichtiger Punkt, denn damit erreicht man, dass das Modell keine 100 Fotos möchte, weil von vorne herein, das Ziel ja schon fest steht. Die Aussage sollte man in der Art eines Politikers beschreiben. Und zwar so, dass man auch noch abweichen kann, was anders machen kann und das Ziel trotzdem erreicht wurde :-).
  • Wenn möglich eine persönliche Geschichte mit dem Anschreiben verbinden. Sowas in der Art: “Letztens war ich unterwegs und sah im Fitnessstudio ein Modell vor dem Fenster, angespannt aber doch gerade in Ruhe vor dem nächsten Gerät… genau dieses Foto hat eine Spannung transportiert, dass ich 10 Minuten vor dem Fitnessstudio stand und das Motiv mir vorgestellt habe… das muss ich umsetzen…”
    Damit erreicht man, dass das Modell persönlich sehr nahe kommt und damit wir die Möglichkeit der Absage wieder geringer!
  • Alle Fragen wirklich ansprechen. Dazu gehören Dinge, wie die Anzahl der Fotos, die Zeit für die Nachbearbeitung, Größe und Auflösung der Fotos, Logofreiheit fürs Book… alles was es zu klären gibt, sollte in kurzen knappen Sätzen drin stehen.
  • Absagen verkraft :-), NEIN gehören dazu! Trotzdem muss man sich beim nächsten Mal wieder die gleiche Mühe machen.

Ein Anschreiben kann ruhig über 30-40 Zeilen gehen. Teilweise sogar noch länger.

Oftmals sprechen wir Modelle direkt auf der Straße oder sonst wo an. Das macht die ganze Sache noch komplizierter. Da das Gespräch dann aus der Situation heraus lebt, kann ich das hier schlecht eintüten und einen Weg vorgeben. Trotzdem bleiben alle oben genannten Punkte genauso wichtig und aktuell. Es geht eben dann im direkten Blickkontakt mehr um das persönliche Auftreten, um den ersten Eindruck und darum, mit den ersten 3-4 Sätzen zu punkten. Ich würde dabei trotzdem immer mit dem Grund anfangen… WARUM GERADE SIE…

So, dat wars für heute… kurz und knackig! Ich hoffe damit habe ich auch der Modellwelt einen Gefallen getan. Was ich immer wieder von Anschreiben höre, das zieht einem echt die Beine wech.

Gibt bestimmt bald noch mehr zum Thema. Dranbleiben also!

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LETS BOUNCE 3: IN DIREKTER SONNE EXTREM SOFTE FOTOS MACHEN?

14 Mai 2010

Auf ein Neues. Los gehts in das Wochenende mit einem weiteren Video aus der LETS BOUNCE Reihe. Diesmal werden wir eine sehr wichtige Fotografen-Logik besprechen. Und zwar das Wegnehmen von Licht. Oftmals unterschätzt aber viel wichtiger als überall Licht draufzuwerfen, mit Blitzen um sich zu werfen ist das gesteuerte Einsetzen des Lichts.

Als Fotografen spielen wir mit Lichtverhältnissen und ein Lichtverhältnis kann nicht nur in einer Richtung verschoben werden sondern eben auch in die MINUS-Richtung. Wenn ich also etwas wegnehme, dann erhöhe ich genauso den Unterschied bzw. senke reduziere den Unterschied, als wenn ich Licht extra setzen würde. Hängt also immer von der Situation ab.

Der Sunbounce SWATTER im Kampf gegen die harte Mittagssonne. Ein SUN-SWATTER nimmt nicht einfach nur Helligkeit vom Motiv, sondern er kann auch noch als diffuse Lichtquelle dienen. Das Licht unter dem SUN-SWATTER wird weich und unglaublich einheitlich. Perfekt für einen offenblendigen Shot am Poolrand.

Viel Spaß mit dem Video…

ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST

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Interessant an der gezeigten Ausleuchtung ist das Vermischen von Charakteristiken. Wir haben immer noch harte und natürliche Schattenlinien durch das Sonnenlicht. Gleichzeitig und TROTZ der harten Schatten wirkt das Foto unglaublich weich ausgeleuchtet. Paradox aber real.

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Wow, drei Wochen und drei Video aus der LETS BOUNCE Reihe. Ich muss schon sagen, ich bin schon etwas überwältigt. Wenn man bedenkt, dass die Serei noch 36 Wochen, also 9 Monate laufen wird. 9 Monate… jede Woche ein Video! 9 Monate. HIER GIBT ES ALLE VIDEOS AUF DVD SCHON JETZT!

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