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Artikel Tagged ‘Photoshooting’

VIDEO-STUDIO-8: STUDIO MAL ANDERS

5 März 2010

Mal wieder das wöchentliche Lehrvideo hier im Blog. Ohne viel Getippse, anmachen, gucken und selber Fotos machen!

Damit die Fotos auch mal so auf dem Bildschirm angeguckt werden können und nicht nur im Video… hier zwei Ergebnisse:

Fertiges Foto
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Fertiges Foto
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Nochmals den Link zu unseren YouTube-Channel! Da gibbet viele, viele Videos…
FROHES WOCHENENDE UND WIR SEHEN UNS DANACH WIEDER…

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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – HIGHLIGHTS

1 März 2010

Heute dreht es sich um ein sehr kleines aber umso wichtigeres MINI-THEMA in der Nachtfotografie. “Highlights” und damit meine ich sprichwörtlich die Highlights. Ich werde diesen Post bewusst ganz ganz kurz und knackig halten und lieber ein paar Fotos sprechen lassen. Die Kernaussage lautet:

AUSGEBRANNTE LICHTER MACHEN NACHTFOTOS INTERESSANT!!

Es geht darum, dass in der Nachtfotografie zwangsweise eher mit offeneren Blenden gearbeitet wird. Und genau diese offenen Blenden sorgen dafür, dass der Hintergrund oftmals eine einzige Matsche wird. Man erkennt nur noch an der Färbung und vor allem am dunklen Himmel, dass es sich um ein Nachtfoto handelt. Und genau dieser Brei im Hintergrund kann nur durch eine Sache durchbrochen werden. Helle Lichtquellen, direkt in die Kamera und das Objektiv gerichtet. Dominierende Effekte im Hintergrund sozusagen. Dabei geht es weniger um die Lichteffekte auf dem Modell als viel mehr das Strahlen der Lichtquelle.

Ein Lichtpunkt kommt nämlich trotz Unschärfe durch den Hintergrund hindurch. Probiert es und fotografiert eine starke Lichtquelle in der Unschärfe und in der Schärfe. Natürlich sieht die Quelle an sich etwas anders aus, aber der helle Lichtpunkt auf dem Foto bleibt bestehen. Kurzum: Durch direkte Lichtquellen im Foto vermittelt man Tiefe, Dynamik, Spannung und Räumlichkeit. Es macht das Foto erst zu einer wirkliche atmosphärischen Stimmungsfotografie.

Extrem wichtig ist dieses Hintergrundwissen. Achtet also absofort darauf! Lichtquellen müssen gezielt ins Foto eingebaut werden. Um zu zeigen wie wichtig und ausschlaggebend diese Lichtpunkte sind, gibt es hier mal so ein halbes Dutzend Beispiele. Stellt euch doch mal das Foto ohne die entsprechenden Lichtquellen im Hintergrund vor.

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Die nachfolgenden zwei Fotos sind mit künstlichen Flares aus PHOTOSHOP versehen. Aber es läuft auf die selbe Thematik heraus. Es geht um die Lichter, die das Bild mit Tiefe und Räumlichkeit versehen.

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Langsam wird es auch wieder wärmer und es ist Zeit, mal nachts rauszugehen und Fotos zu machen!!! Viel Spaß!

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SETUP-26: SUNBOUNCING – I

17 Februar 2010

Heute waren wir mal wieder zwangsweise draußen unterwegs… 3 Stunden später und 4 Finger weniger an der Hand wieder zuhause angekommen war eine Sache klar… Wir brauchen ein paar sonnige Gedanken… PRONTO. Und was gibt es da Besseres als ein kleiner Post über SUN-BOUNCING. Vergessen wir für einen Moment also die Minusgrade und träumen uns in einen sonnigen Tag in Köln in einer alter Industrielocation hinein. Ein Modell, strahlend blauer Himmel mit ein paar wunderschönen Cumuluswölkchen am blauen Himmelsdach. Und unseren großen, zebrafarbenen Reflektor bei der Hand. Los gehts mit einem Foto vom Setup. Mehr gab es nicht. Kamera. Reflektor, Wand und Modell. Und deshalb eröffnen wir heute die Reflektoren-Saison mit dem ersten Beitrag über SUNBOUNCING.

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

Aber halt… nicht so hektisch. Auf dem Foto oben gibt es mehr zu erkennen als man auf den ersten schnellen Blick vielleicht denken mag. Gehen wir doch einfach mal etwas in die Details. Was sehen wir denn auf dem Foto? Was können wir schon von einem einfachen Making-Of-Shot erkennen?

  1. Das Modell befindet sich im kompletten Sonnenschatten.
  2. Wir sehen einen gelblich/orangenen Schimmer auf der grünen Säule hinter dem Modell. Ergo, ein goldener oder zebrafarbener Reflektor. Und da Gold doch etwas arg krass ist, war es sicherlich zebrafarben!
  3. Abstand zwischen Wand und Modell von ca. 80-90cm.
  4. Wir sehen die komplette Silhouette des Modells auf dem Hintergrund. Ergo, der Reflektor wirkt echt stark und wirft viel Licht in den Schatten.
  5. Der Sunbouncer befindet sich teilweise sogar noch im Schatten (unteres Ende). Näher konnten wir also nicht an unser Modell heran.

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo
Und das alles erkennen wir aus dem einen Foto. Wenn wir nur hingucken. Und aus diesen Infos können wir weiter schlussfolgern. Es geht nämlich jetzt darum, zu erkennen, wie stark die Gewichtung zwischen Umgebungslicht und Reflektor auf dem finalen Foto sein wird.

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen dem “normalen Umgebungslicht” und dem reflektierten Licht direkt aus dem Sunbouncer. Das können wir uns auch ganz einfach erklären, denn wenn wir ohne Reflektor fotografieren würden, müssten wir sicherlich die Blende weiter öffnen, könnten aber trotzdem locker noch ein Foto des Modells im Schatten machen. Das Licht wäre zwar schwächer aber nicht komplett weg. Und wenn wir wissen, dass wir mit dem Reflektor Licht zurück in den Schatten werfen, dann müssen wir uns um die Gewichtung genauso Gedanken machen, als wenn wir einen Blitz einsetzen würden.

Komischerweise denken viele Fotografen nur an Gewichtungsfragen wenn ein Blitzkopf mit einem kleinen Regler da steht. Nicht aber wenn mit der Sonne gearbeitet wird. Es bleibt aber die Konstellation, dass ich durch den Reflektor eine künstliche, zweite Lichtquelle ins Spiel bringe. Diese zweite Lichtquelle hat eine eigenen Charakteristik und diese Charakteristik muss ich als Fotograf mit dem restlichen Licht gewichten.

Und auf dem obigen Foto haben wir mindestens zwei Blenden mehr Licht vom Reflektor als vom Modell. Zwei Blenden, das können wir schon allein am Schattenwurf erkennen. Ein Unterschied von einer Blende macht nicht eine derartige Silhouette. Hier könnte der Unterschied sogar eher Richtung DREI Blenden tendieren.
Ob zwei oder drei ist aber völlig egal solange wir behalten, dass der Unterschied sehr stark ist und dass wir das Foto fast gänzlich über das Licht aus dem Reflektor formen und charakterisieren.

Und genau das sehen wir auch auf dem Foto… voila… ein Shot aus dem Setup. Mal wieder haben wir die Farben aus dem Foto genommen um hier nicht unnötig von der Charakteristik abzulenken. Es geht um Schattenwürfe und nicht um Farben im Foto.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Wir haben also zwei Zeichnungen die jetzt kommen. Einmal gibt es unsere übliche Zeichnung, welche Lichtquelle im Endeffekt welchen Bereich des Bildes belichtet (GELBES GEKRITZEL). Und daran können wir erkennen, dass eigentlich alles an dem Foto Reflektorenlicht ist!

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

Und hier noch eine zweite Skizze über die Charakteristik des Fotos. Mit rot wurden die Stellen markiert, die Schattenwürfe durch den Sunbouncer darstellen. Erst wenn man ganz genau hinschaut, dann erkennt man, dass überall kleine aber sehr starke Schattenwürfe auftreten. Am Reisverschluss der Lederjacke z.B. oder seitlich am Kinn.

Da die Position des Bouncer sehr tief war, sind die Schattenwürfe sehr versteckt auf die Seite projiziert. Normalerweise erkennt man Schatten nach unten hin auch leichter.

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

Dieses Dominieren einer Lichtquelle in einem Bild, das übertrumpfen einer Lichtquelle über die andere (in unserem Falle gewinnt der Reflektor gegen das umgebende Streulicht der Sonne) erreicht man mit Reflektoren bloß, wenn man das Licht einer Lichtquelle vom Modell nimmt. Und genau das haben wir in diesem Setup gemacht. Der wichtigste Lernfaktor in diesem Beitrag ist nämlich, dass erst das Positionieren des Modells im Schatten diese Ausleuchtung ermöglicht. Wäre das Modell in der Sonne gestanden, dann wäre der Reflektor niemals stärker als die Sonne (LOGISCH!!!). Wenn ich also mit Reflektoren arbeite, dann kann ich Verhältnisse der Lichtquellen untereinander nur dann kontrollieren, wenn ich subtraktiv agiere. Ich muss Licht von einer Lichtquelle wegnehmen um die verbleibende Lichtquelle in ihrer Leistung relativ zu erhöhen.

Und damit hätten wir auch dieses Setup geklärt. Es ging in diesem Post um mehrere kleine aber umso wichtigere Dinge.

  • Viele Details in Sachen Lichtführung erkennt man durch “AUGEN AUFMACHEN”.
  • Eine Lichtcharakteristik kann sehr versteckt sein, ist aber trotzdem vorhanden.
  • Draußen gibt es immer mehrere “LICHTQUELLEN” und Streulicht ist eine ganz fiese Lichtquelle.
  • Schatten ist der Freund eines jeden Sunbouncers!!!

Damit hätten wir das Thema heute abgehandelt. Mehr gibt es hier erstmal nicht zu sagen. Fazit: Schatten macht alle anderen Lichtquellen stärker!

Und kein Post ohne ein wirkliches SETUP-GEKRITZEL von Martin. Voila, das Setup aus der Vogelperspektive!

TECHNICAL HOW TO Tutorial Photo

BYE BYE

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SETUP-25: HALL OF FAME-SETUP

9 Februar 2010

Ist zwar schon etwas länger her, aber dieses Setup wurde auf einem Workshop in Bonn aufgenommen. Dort kam gerade zur Sprache das Thema “IN DER EINFACHHEIT LIEGT DIR KRAFT” :-). Deshalb kamen wir auch zu diesem absoluten Hall-of-Fame-Setup. Und das hat den Platz in dieser ehrwürdigen Halle der Besten aller besten Besten echt verdient. Warum das sehen wir jetzt.

Das Setup ist so simple wie genial. Die Lichtquelle, egal ob weich oder hart, wird ca. 30-40 cm über der Kamera positioniert. Genau über der Kamera. Hochfrontal um genau zu sein. Der Trick bei der Sache ist aber zudem, dass nicht nur die Ausrichtung Licht-Modell hochfrontal ist, sondern auch die Relation Modell zu Kamera. Also befinden sich alle 3 Dinge auf der selben Achse.

Genau wie die Härte des Lichts, ist auch der Abstand zum Modell variabel. Die Härte und Weichheit hängt ja unmittelbar vom Abstand ab. Deshalb können wir hier keine Maßgaben setzen. In dem Foto unten wurde ein 85cm Schirm auf eine Entfernung von knapp über einem Meter verwendet.

One-Light-LIGHTING-SETUP
One-Light-LIGHTING-SETUP

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und was kommt raus???? Ein super natürliches Portrait mit schönen aber dezenten Schattenwürfen. Genau perfekt für unser Modell Nicole.

Zu beachten ist bei diesem Setup bloß, dass die Charakteristik über die genaue Ausrichtung lebt. Also man muss schon genau unter der Lichtquelle arbeiten. Und mit genau ist wirklich genau drunter gemacht. Nicht 10cm daneben… nichtmal 5!!! Für alle ohne Galgen hier ein Tipp wie man an der Achse fotografiert. Man macht “Stativ-Kuscheln”!!!!

One-Light-LIGHTING-SETUP

Und endlich kommen auch die fertigen Fotos. Sowas kommt dabei hinten raus…. mir persönlich gefällt das Lachen mit Abstand besser als das “böse” Bild. Aber das ist Geschmackssache. Man sieht deutlich, dass durch die Einfachheit der Lichtführung genug Raum und Luft für das Modell übrig bleibt. Es sind, ganz im Gegenteil zur heutigen zur Gewohnheit gewordenen Effekthascherei in der Fotografie, dezente Lichtführung in Verbindung mit einem ausdrucksstarken Motiv.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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NIKON CLS PART XII – DON’T WASTE YOUR MONEY (TR-331)

1 Februar 2010

Anmerk. d. Red.: :-) Hallo zusammen! Heute gibt es einen echt super interessanten Beitrag. Nämlich darüber, wie man Geld spart bzw. wo man Geld aus dem Fenster wirft. Ein pefektes Beispiel dafür, dass unsere Blogbeiträge über bestimmte Ausrüstung helfen sollen. Wir machen die Fehler und die Fehlkäufe, berichten und aus den Erfahrungen heraus, kann man sein Geld schon viel besser einsetzen. So, jetzt übergebe ich mal an Andreas, der schließlich den Test gemacht hat. Es geht um die Flash-Trigger TR-331, die für Nikon ein TTL-Funksystem anbieten sollten. Tschüssi! Martin

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Wie versprochen gibt’s hier meinen Erfahrungsbericht zu den Flash-Triggern auf Funkbasis der neuesten Generation (mit iTTL-Unterstützung!) – allerdings mit einem etwas anderen Ergebnis als vorhergesehen … :(

tr-331

Beginnen wir mit der beiliegenden Dokumentation: Die ist ein schlechter Witz! Bis man erst mal kapiert hat, wie man die Einstellungen vorzunehmen hat, ist schon ‘ne ganze Weile vergangen. Logisch ist anders! Übrigens: Verschiedene Gruppen unterstützt der TR-331 nicht! Das Arbeiten mit dem AWL ist somit nur eingeschränkt möglich – die zentrale Steuerung von der Kamera aus gar nicht!

Der schwerwiegendste Aspekt aber: Die Kommunikation funktioniert scheinbar nicht so ganz wie sie soll. Im TTL – Modus variiert die Belichtung bei jeder Aufnahme dramatisch! Fast jedes zweite Bild ist ca. 2-3 Blenden zu hell!Offensichtlich haben die Dinger mit dem komplexen iTTL-Protokoll so ihre Probleme … Noch schlimmer wird es, wenn man beim Arbeiten mit mehreren Blitzen die Modelle mischt (bei mir kamen SB800 und SB900 gleichzeitig zum Einsatz). Dann wird es vollends zur Lotterie! Dies ist ein Aspekt, den der Hersteller mittlerweile auch eingeräumt hat (siehe E-Mail-Antwort des Verkäufers):

email

Da spielt es dann auch fast keine Rolle mehr, dass auch die FP-Kurzzeit Syncronisation nur eineschränkt – nämlich bis Zeiten von ~ 1/2500s – funktioniert. Bei schnelleren Zeiten sieht man den Verschluss am Bildrand. Das spricht dafuer das die TR-331 das Timing nicht exakt hinbekommen.

Fazit: Die Dinger sind für mich (leider) unbrauchbar und bieten keine Vorteile gegenüber den “dummen” Funkauslösern, mit denen man im manuellen Betrieb arbeitet. Warten wir also besser auf die nächste Generation der Trigger, die sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen und dann hoffentlich auch das Arbeiten mit mehreren Gruppen unterstützen.

Bleibt mir abschließend noch, ein besonderes Lob an den Händler Foto-Tip aus Polen (www.foto-tip.pl) auszusprechen, bei dem ich regelmäßig Zubehör bestelle und der auch dieses Mal seine Service-Orientiertheit unter Beweis gestellt hat (hat nach meinem Mängelreport Kontakt zum Hersteller aufgenommen und die Dinge geklärt; unabhängig von der frewilligen Rücknahmeregelung innerhalb von 10 Tagen hat sich Foto-Tip bereit erklärt, die Trigger zurückzunehmen und den Kaufpreis in voller Höhe zu erstatten).

Euer Andreas

NIKON CLS WORKSHOP , , , , , , , ,

LIGHTING-4: BEAUTY DISH

27 Januar 2010

Heute geht es rund mit einem kleinen Beitrag zum Thema Licht und “LIGHTING SCIENCE” hier im Blog. Lichtsetzung ist oftmals ein Einsatz von kleinsten Details. Und genau um ein solches Detail der Lichtführung geht es heute. Wir werden den Schatten lüften, warum “Beauty Dishes” eigentlich so beliebt sind. Natürlich, der sonstige Vorteil liegt auf der Hand.

-> Leicht, stabil, fast unkaputtbar und viel weniger anfällig gegenüber Wind wenn man damit ON LOCATION arbeitet.

Aber der eigentlich Verwendungsgrund für einen Fotografen wird damit nicht getroffen. Als Fotograf nutzt man das Licht, welches einen spezifischen Effekt für das zu machende Foto erzeugt. Es geht darum, dass man so arbeitet, als dass man nur ein spezifischen Licht einsetzt, um einen spezifischen Zweck zu erfüllen. Irgendeine Lichtquelle geht dabei eben gerade nicht. Das entspräche dann mehr einem “Herumfotografieren” oder einem “Geknipse”. Und da man niemals irgendetwas zu pauschal formulieren kann, muss man diese Aussage auch gleich wieder teilweise zurücknehmen. Denn es gibt in der Tat Fotos, bei denen die verwendete Lichtquelle sekundär ist.

Trotzdem, heute es geht es darum, was eine BeautyDish als Lichteffekt anzustellen vermag. Neben den oben genannten Vorteilen.

Schauen wir uns zuerst ein Foto an. Dieses Foto wurde mit einer BeautyDish von Hensel gemacht. Und auf diesem Foto sieht man deutlich die Charakteristik dieser Silberschüssel.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Hier der kurze Beweis mit welchem Lichtformer das Foto gemacht wurde.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Denn wenn wir jetzt einmal auf den Schattenwurf am Arm des Modells schauen, dann sehen wir eine ganz besondere Charakteristik. Einen doppelten Schattenverlauf. Es gibt zwei Schatten.

1. Einen harten “KERNSCHATTEN” und außerhalb gibt es einen…

2. …weich verlaufenden Außenschatten.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Um zu erkennen woher dieses Resultat kommt, müssen wir einen Blick auf die BeautyDish an sich werfen. Wie ist diese konstruiert und wie gebaut? Auf dem Foto unten sehen wir deutlich, dass wir eine Schüssel haben, mit einer kleinen Schüssel in der Mitte. Die Schüssel in der Mitte leitet das Licht nach außen ab. Es gibt daher kein direktes Licht, keine direkte Sichtlinie zwischen Modell und Blitzröhre. Zudem nimmt die Ausleuchtungsstärke der Schüssel nach außen hin kontinuierlich ab.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Die oben gezeigte Charakteristik gibt es so nur bei einer guten Dish. Denn die beiden Verläufe kommen von der spezifischen Konstruktion der Schüssel. Wir haben ein inneres Kernlicht und den Verlauf innerhalb der äußeren Schüsselwanne. Das Licht wird um die innere Schüssel gebündelt und nach außen gibt es nur einen sanften Verlauf. Und genau dies spiegelt sich auch im Schattenwurf wieder. Der Schatten ist eine 1:1 Kopie des Verlaufs innerhalb der Dish.

SKIZZE HOW TO Tutorial Photo

Wenn wir an dieser Stelle nun die Entstehung des Lichtes besprochen haben, gilt es noch die Vorzüge und Gründe zu erörtern. Warum brauchen wir diesen Verlauf, warum diese Charakteristik? Die Antwort ist wiedermals simpel, wenn man sie kennt :-)… Trotzdem sind die Vorzüge wenig bekannt. Oftmals heißt es bloß, dass sie ein tolles Licht macht, oder aber man sieht den Einsatz bei anderen Fotografen “und muss es auch haben”. Es gibt sie aber, die unverkennbaren Vorzüge. Und die werden wir jetzt kurz in knapper Form auflisten. Und damit wären wir auch schon am Ende dieses hoffentlich prägnanten Posts.

  • Die Dish vereint hartes und weiches Licht.
  • Durch den harten Innenkern erzeugt die Lichtquelle zusätzliche Bildschärfe und fördert einen kontrastreichen Look.
  • Durch die doppelten Übergänge wird die Härte aber gleichzeitig wieder reduziert und mit Elementen eines weiches Lichtes vereint.
  • Die Schatten erscheinen Weich, obwohl die Gesamtcharakteristik eher hart erscheint.
  • Glanzlichter können durch den inneren Lichtkranz sehr gut entstehen.
  • Die Lichtquelle ist sehr effizient und lichtstark.
  • Das Licht ist erst auf den zweiten Blick als “hartes Licht” zu erkennen. Erst wenn man sich den Schatten im Detail anschaut.

PURE LIGHTING DELUXE , , , , , , , ,

LIGHTING-3: HINTERGRUND EFFEKTE

25 Januar 2010

Wenn man im Studio fotografiert, dann folgt man als Fotograf immer einem schichtigen Aufbau. Und zwar geht es darum, dass man das Setup in kleine Scheibchen unterteilt. Wir können ein Foto in folgende grundlegenden Einzelteile zerlegen.

  1. Hintergrund
  2. Licht von Hinten oder von seitliche Hinten auf das Modell
  3. Das Modell an sich
  4. Licht auf das Modell von vorne (Führungslicht)
  5. Sonstige Effekte um das Modell herum oder vor dem Modell

Diese Schichten sollten wenn möglichst getrennt beleuchtet und gehandhabt werden. Dann jedenfalls können wir die Ausleuchtung eines jeden einzelnen Elementes wirklich steuern. Und in diesem Sinne werden wir uns ganz speziell die Nr.1 herauspicken und besprechen, welche Möglichkeit allein die Hintergrundausleuchtung bieten kann. Und mit diesem Post decken wir nichtmal 1% der möglichen Variationen ab. Es gibt viel viel mehr “minimalste Änderungensmöglichkeiten”.

Es geht in diesem Lighting-Post also sowohl darum, dass man mehr Blick für das Detail entwickeln sollte und wir wollen das daran zeigen, welche minimalen Unterscheidungen schon im Hintergrund möglich sind. Für viele wird dieser Post hoffentlich “banal” klingen, und wenn das so ist, dann ist das gut so. Aber trotzdem sind es keine Banalitäten. Auch wenn man es für banal hält, so kann es doch einen großen Unterschied machen, ob ich den Hintergrund rechtwinklig zum Bild oder schräg anordne. Damit ändere ich die Bildwirkung. Wenn auch nur unterschwellig, aber auf jeden Fall ändert sich etwas!

Für diesen Post haben wir ein starkes Dauerlicht genommen um gleich alle resultierende Effekte 1:1 fotografieren zu können. Für alle die es noch genauer wissen wollen was für ein “Lichtleuchtteil” auf den Fotos zu sehen ist: Wir nutzen ein Hedler HF65. Anhand des sehr starken Dauerlichts können wir jede noch so minimale Änderung sofort erkennen. Aber genug davon. Es geht in diesem Post schließlich um den Effekt und nicht in erster Linie um das Gerät.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Anhand der Flügeltore (Klappen) und einer eingebauten Fokussierfähigkeit im Strahler können den Winkel des Ausleuchtungskegel und dessen Ränder bestimmen. Wir haben also insgesamt 2 Faktoren der Änderung des Effekts. Die Klappen steuern die Abgrenzung, der Reflektor steuert die Ausleuchtung “INNERHALB” der Grenzen der Klappen.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Anhand der nachfolgenden Beispiele sehen wir die Ausleuchtung bei gleicher Klappenstellung. Wenn wir beide Fotos oben vergleichen, dann erkennen wir deutlich, dass die Ausleuchtung innerhalb des Streifens punktförmig (OBEN) bzw. eher mit einem einheitlichen rechts-links-Verlauf (UNTEN) gekennzeichnet ist. Auf dem ersten Bild erkennen wir zwar die punktförmige Spotausleuchtung, gleichzeitig aber auch die geradlinig Abschattung durch die oberen und unteren Flügeltore.

Auch wenn das obere Ergebnis nicht so bezaubernd ist, so lernen wir doch eine sehr wichtige Sache aus dem Ergebnis. Wollen wir Abschirmklappen sinnvoll einsetzen, so brauchen wir eine sehr hohe Streuung des Grundlichtes. Je einheitlicher und streuender das Licht ist, umso genauer können wir die Abgrenzung der Klappen setzen.

Hier nochmals ein direkter Vergleich der zwischen den maximal möglichen Reflektorstellungen. Jedes Foto wurde mit exakt gleicher Position der Klappen gemacht.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Anhand dieses Thematik erkennen wir die Tatsache, dass es fast unmöglich ist, ein zu hartes Licht in zu kurzer Entfernung mit harten Schatten abzuschatten. Es erfolgt ein Spoteffekt oder aber die Abschirmung hat kaum Erfolg. Dagegen wird ein sehr streuendes Licht viel besser von Klappen und Abschirmklappen, Abschattern oder sonstigen “Barrieren” geformt.

Kommen wir also direkt zu einem weiteren Aspekt der Manipulation. Die Drehung der Abschirmklappen. Durch die Drehung der Klappen drehen wir natürlich auch unseren Effekt. BANAL!!!! Aber was nicht banal ist, das ist die Veränderung der Bildwirkung.

Schaut mal direkt auf die drei resultierende Fotos. Dort sieht man direkt, dass die Ausrichtung des Strahls euer Foto strecken oder zusammen”stauchen” würde. Der damit verbundene Effekt kann beschrieben werden mit einer optischen Streckung.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Schon wieder ein Detail, was das Foto um 180° drehen kann. Stellt euch einfach vor, dass ihr ein sehr längliches Gesicht bei eurem Modell vorfindet und ein ihr dazu noch ein länglich ausgerichtetes Hintergrundlicht setzt. Dann addieren sich diese Wirkungen und das Gesicht erscheint noch länger. Gleichzeitig kann die Gesichtsform durch die Position aber auch entsprechend “kontrolliert” werden.

Und bei der Fotografie geht es genau darum, auf solche Details zu achten.

Und hier kommt letzten Endes das finale Foto. Gemacht mit den oben beschriebenen Effekt.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Tja, und an dieser Stelle kommt mal wieder ein noch viel wichtiger Lerneffekt innerhalb der Fotografie. WIE MAN ES MACHT, MAN MACHT ES FALSCH! Im Nachhinein finden wir, dass wir den Effekt nicht einsetzen hätten sollen. Er wirkt für das Foto oben zu künstlich und irgendwie gefällt es uns nicht so wirklich!!! :-)… Tja, Martin und Marc, Pech gehabt…Ideen können schief gehen

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MISCHMASCH-NEWS-EINDRÜCKE-NIKONCLS-UND-MEHR-POSTING

21 Januar 2010

Heute gibt es einen großen Misch-Masch-Post. Viele Infos, viele Daten, viele Fotos und Impressionen und auch noch ein paar nicht so dolle Infos von Andreas Jorns.

Uns hat gerade diese Nachricht erreicht. Darauf wollte ich auch direkt mal aufmerksam machen. Sie ist von Calvin Hollywood. Es geht um den großen Event im Kölner E-Werk TION2010. Und genau darauf lohnt es, aufmerksam gemacht zu werden. Besonderheit an diesem Event ist die Tatsache, dass während der beiden Tage ein komplettes NON-STOP-Programm zum “Fotografieren mit Aufsteckblitzen” gemacht wird. Zusammen mit Matthias Landsgesell und uns Es gibt natürlich noch mehr Besonderheiten auf diesem Event. Aber nicht für unsere Blogleser… GELLE!!!. Aber jetzt hier erstmal zur besagten Email von Calvin…

Hallo Martin,

ich wollte dich nur kurz informieren, dass wir jetzt das Programm für dich fertig haben. Wie von dir vorgeschlagen hast du nun folgende Termin an den beiden Eventtagen.

SAMSTAG:

  • 11.15 Uhr – 12.00 Uhr (IM LIVE-SHOOTING BEREICH)
    Basics “Entfesseltes Blitzen” (Martin Krolop)
  • 15.00 Uhr – 15.45 Uhr (AUF DER HAUPTBÜHNE)
    Fotografie mit Aufsteckblitzen (Martin Krolop)

SONNTAG:

  • 11.00 Uhr – 11.45 Uhr (IM LIVE-SHOOTING BEREICH)
    Fehler und Tipps “Entfesseltes Blitzen” (Martin Krolop)
  • 15.00 Uhr – 15.45 Uhr (IM LIVE-SHOOTING BEREICH)
    Entfesselt Blitzen mit 2 bis 3 Blitzen (Martin Krolop)
  • 17.00 Uhr – 17.45 Uhr (IM LIVE-SHOOTING BEREICH)
    Ein Blitz Klassiker “Entfesselt Blitzen” (Martin Krolop)

Bitte sag mir noch kurz Bescheid, ob der Vortrag und die Workshops alle klar gehen. Damit hätten wir an jedem Tag einige Highlights von dir im Programm und du hast noch genügend Zeit um während der restlichen Zeit Rede und Antwort für die Teilnehmer zu stehen.
Ich freue mich auch schon auf die Party am Samstag-Abend und dann lass uns direkt mal ein Schlückchen auf Tion2010 anstoßen.

Marc und meine Wenigkeit würden uns tierisch freuen ein paar von unseren Bloglesern auf dem Event zu treffen. SEE YOU AT TION2010

Kommen wir jetzt direkt zum traurigen Nikon-CLS-Teil des Beitrages. Hier eine kleine Notfall-Nachricht an alle CLS-Fans von Andreas.

Grüsse aus dem Lazarett … :(

Tja, eigentlich sollte jetzt ein neuer CLS-Beitrag zu den Funkauslösern neuester Generation (mit iTTL-Unterstützung!) kommen, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt … :(

Aufgrund einer heftigen Sehnenscheidenentzündung bin ich für mindestens 2 Wochen außer Gefecht und für diese spärlichen Zeilen benötige ich daher eine gute Stunde (nur gut, dass mein Doc hier nicht mitliest … :D).

Zudem sind die “Dinger” aus dem fernen Asien immer noch nicht angekommen (wer schon mal googlen will: sie laufen unter der Bezeichnung Pixel TR-331), so dass ich ruhigen Gewissens ein anderes Thema kurz anreissen kann, was mich erfreulicherweise nur den Verweis auf eine andere Website kostet, da dort beschrieben ist, wie so ein CLS-Workshop läuft. Interessant evtl. für jene, die sich bereits für den nächsten Workshop im März angemeldet haben, den ich gemeinsam mit Martin machen werde (in Wuppertal). Mehr Infos gibt’s auf Martins Workshop-Site.

So, hier geht’s zum Workshop-Bericht: Klick!

Viel Spaß beim Lesen und bis die Tage!

Euer Andreas

In diesem Sinne wünschen wir Andreas gute Besserung und seid versichert, ich bin auch heiß auf Infos über die neuen Funkauslöser für Nikon iTTL. Ich werde Andreas weiterhin triezen, dass Andreas den Beitrag ins Blog tippselt.

Auf zu ein paar Impressionen aus dem letzten Jahr. Da waren wir bei der Lichtschmiede in München und haben dort 3 Workshops in 2 Tagen gegeben. Hier kommen ein paar Impressionen. Ein Setup aus dem Workshop haben wir ja schon im hier im Blog vorgestellt.
By the way… wir sind im Juni wieder in München. Aber leider ist der Workshop schon wieder fast komplett ausgebucht. Genug geredet… auf gehts direkt zu den Fotos.

Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München
Fotoworkshop München

ALLGEMEIN , , , , , , , , , ,

BEGINNER-PEOPLEFOTOGRAFIE: DER KORREKTE SCHNITT TEIL II

19 Januar 2010

Hallo zusammen… und hier weiter mit dem Post von gestern zum Thema Bildbeschnitt. In den Kommentaren von gestern gab es ja schon einige Bemerkungen in Richtung “was darf man und was nicht???”. Und genau dieses Thema wollten wir von Anfang an in diesem zweiten Teil aufgreifen. Es geht nämlich beim Thema Bildbeschnitt um eines der hauptsächlichen und bildbestimmenden Elemente. Und bei so einer wichtigen Frage kann man niemals mit “das muss man so oder so beschneiden” antworten.

Im Post gestern wollten wir einige Vorschläge bzgl. klassischer Schnitte in der Peoplefotografie geben. Und mit dem Post heute geht es um die Fehler. Wir haben gestern nämlich einige Fettnäpfchen eingebaut. Und die gilt es heute zu klären.

Was sind also die “klassischen Fehler” bei den “klassischen Schnitten?

Fangen wir an mit den 4 fehlerhaften Beispielen von gestern.

FEHLER: Leicht falscher Schnitt oben und zusätzlich grober Patzer unten.
Fotos korrekt anschneiden

Niemals sollte man durch den Schritt eines Modells schneiden. Damit wird der Eindruck einer Fülligkeit erweckt. Man zeigt nicht komplett die Silhouette und durch den Schnitt durch die Hüfte erscheint das Modell dicker und breiter.
Der Fehler an der Stirn ist einfach zu beschreiben. Niemals durch den Haaransatz schneiden!!! Die leichten Haaransätze erscheinen dadurch total störend im Portrait des Modells.

FEHLER: Bildbeschnitt direkt durch den Haaransatz (IM DETAIL!!!) und dazu kommt ne Hand irgendwo aus dem Bildrand
Fotos korrekt anschneiden

Über den Schnitt quer durch die Haare haben wir ja schon alles gesagt. Gehen wir also direkt zum zweiten Fehler mit dem Patschehändchen. Ich bin ja bekanntlich kein Feind von krassen Schnitten. Normalerweise kümmere ich mich bzgl. Schnitt um echt wenig. Aber einige wenige Dinge gibt es dann doch, die sogar mich schocken.
Und genau das ist ein solcher Fehler mit der Hand. Das Problem mit diesem Schnitt ist, dass die Hand direkt aus dem nichts am Bildrand kommt. Daher der Ratschlag: Bei Händen immer auch etwas vom Arm “dranlassen”.

FEHLER: Zu viel Stirn gelassen
Fotos korrekt anschneiden

Beim Beschneiden gilt der einfache Grundsatz. Je mehr ich wegschneide umso größer wird der Rest welcher im Bild bleibt. Und genau darum geht es auch bei diesem Fehler. Lasse ich zu viel Stirn, dann schrumpft mir das Gesicht und auch die wichtigen Augen.
Zudem gibt es aber noch ein weiteres Problem. Und zwar dass die Proportionen stimmig sein müssen. Und eine zu hohe Stirn lässt das Gesicht des Modells zu länglich erscheinen. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber dann auch, dass man ein rundlicheres Gesicht ein wenig durch einen hohen Stirnschnitt “zerren” kann.
Trotzdem gilt normalerweise: Besser durch die Stirnmitte als darüber schneiden.

FEHLER: Wichtige Bildinhalte zu nahe am Bildrand
Fotos korrekt anschneiden

Ich glaube da muss man wenig erklären. Kurzum: Augen sind wichtig und wichtige Sachen sollte man nicht an den Bildrand legen. Jedenfalls nicht zu eng an den Bildrand! Passiert oft, ist aber total blöde!

FASHION PHOTOGRAPHY FOR BEGINNER , , , , , , , , , , ,

BEGINNER-PEOPLEFOTOGRAFIE: DER KORREKTE SCHNITT TEIL I

18 Januar 2010

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Heute machen wir den Anfang mit einer neuen Serie. “Fashionfotografie for START-UPS” oder auch BEGINNER! Es geht darum, dass wir den Weg ebnen wollen, richtig in die Fotografie mit Menschen und Modellen einzusteigen. Es geht darum, dass wir zwar mit viel Ausrüstung, viel Technik oder sonst was unterwegs sind, dass man diese aber nicht zwangsweise braucht. Gute Fotos braucht keine Technikorgien.

Auf der anderen Seite kann man mit besonderer Technik aber auch verdammt tolle Fotos machen. Ganz andere Ergebnisse als man ohne Ausrüstung hinbekommen mag.

Daher werden wir uns Schritt für Schritt um diese Thematik kümmern. Eine besondere Aufbaulogik werden wir nicht verfolgen. Wir schreiben, was uns in den Sinn kommt und ich denke, dass Marc und ich in 2011 diese Reihe schon ordentlich gefüttert haben, um dann einen ausführlichen Einblick in ganz viele Bereich der Fashionfotografie für Anfänger geben zu können.

Also kurzum: Die Beiträge kommen, ohne besondere Reihenfolge, wenn alle fertig sind, wird es aber sicherlich eine bestimmte Logik und Aufbaustruktur ergeben.

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Kommen wir direkt zum Thema. Der heutige Beitrag dieser neuen Reihe hat als Inhalt den richtigen Schnitt eines Mode- bzw. eines Portraitshots.

Hier kommen einige Klassiker und Evergreens. Aufgelistet von “FERN” nach “NAH”.

GANZKÖRPERFOTO (KEIN BESCHNITT)
Fotos korrekt anschneiden

HALF-BODY-SHOT (SCHNITT ÜBERHALB DER KNIEE)
Fotos korrekt anschneiden

BODY SCHRÄG (KAMERA SCHRÄG HALTEN, DAHER WIRD BILDINHALT GRÖßER)
Fotos korrekt anschneiden

CLOSE UP 1 (SCHNITT DRUCH TAILE)
Fotos korrekt anschneiden

CLOSE UP 2 (FEHLER!!!! BITTE NICHT DURCH DEN SCHRITT SCHNEIDEN)
Fotos korrekt anschneiden

CLOSE UP 3 (UNTERHALB BRUST UND STIRN ALS SCHNITT)
Fotos korrekt anschneiden

CLOSE UP 4 (ENGER GEHTS NIMMER, ODER KAUM NOCH)
Fotos korrekt anschneiden

Das Thema Bildbeschnitt kann gleichzeitig aber noch mehr bieten. Daher an dieser Stelle hier der Aufruf: Haltet euch nicht an irgendwelche Vorschriften. Es geht nicht darum, dass man gewisse Dinge “nicht machen darf”. Es geht darum, dass man tolle Fotos sagt. Hier haben wir einige Schnitte aufgezählt. Aber natürlich bedeutet diese Liste nicht, dass es keine anderen Schnitte geben kann, deren Ergebnisse toll aussehen. Ganz im Gegenteil. Dieser Post zeigt eine Liste, von “VORSCHLÄGEN” und soll danach dazu anregen, weiterzuforschen und zu experimentieren.

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