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Artikel Tagged ‘LIVE TRAINING’

VIDEO-STUDIO-8: STUDIO MAL ANDERS

5 März 2010

Mal wieder das wöchentliche Lehrvideo hier im Blog. Ohne viel Getippse, anmachen, gucken und selber Fotos machen!

Damit die Fotos auch mal so auf dem Bildschirm angeguckt werden können und nicht nur im Video… hier zwei Ergebnisse:

Fertiges Foto
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Fertiges Foto
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Nochmals den Link zu unseren YouTube-Channel! Da gibbet viele, viele Videos…
FROHES WOCHENENDE UND WIR SEHEN UNS DANACH WIEDER…

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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – ROUND-UP

3 März 2010

Na wenn wir diese Woche schon dauernd über Fashion-Nachtfotografie sprechen, dann sollen hier nochmals 2 Infos kommen. Für den Einstieg zwar nicht super ideal, aber ich denke es ist nötig, dass man die beiden Videos sich nochmals vor Augen hält.
Beide Videos sind schon veröffentlicht worden. Beide Videos zusammen bieten aber ein prima Round-Up um auf den Zug der Fashionfotografie bei Nacht aufzuspringen.

Video 1: Original Post -> LINK / Direkt zum Video -> LINK

Video 2: Original Post -> LINK / Direkt zum Video -> LINK

Und wenn wir gerade dabei sind, Videos von uns aus dem “Archiv” hervorzuholen, dann gibt es auch gleich nochmals auf unseren YouTube-Channel zu verweisen. Dort sind derzeit weit übe 30 Lehr-Videos zum Thema Peoplefotografie. Alle Videos kann man zwar auch über die Seitenleiste und die Drop-Down-Menüs finden… ich finde den Channel aber langsam echt beeindruckend.

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PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT – HIGHLIGHTS

1 März 2010

Heute dreht es sich um ein sehr kleines aber umso wichtigeres MINI-THEMA in der Nachtfotografie. “Highlights” und damit meine ich sprichwörtlich die Highlights. Ich werde diesen Post bewusst ganz ganz kurz und knackig halten und lieber ein paar Fotos sprechen lassen. Die Kernaussage lautet:

AUSGEBRANNTE LICHTER MACHEN NACHTFOTOS INTERESSANT!!

Es geht darum, dass in der Nachtfotografie zwangsweise eher mit offeneren Blenden gearbeitet wird. Und genau diese offenen Blenden sorgen dafür, dass der Hintergrund oftmals eine einzige Matsche wird. Man erkennt nur noch an der Färbung und vor allem am dunklen Himmel, dass es sich um ein Nachtfoto handelt. Und genau dieser Brei im Hintergrund kann nur durch eine Sache durchbrochen werden. Helle Lichtquellen, direkt in die Kamera und das Objektiv gerichtet. Dominierende Effekte im Hintergrund sozusagen. Dabei geht es weniger um die Lichteffekte auf dem Modell als viel mehr das Strahlen der Lichtquelle.

Ein Lichtpunkt kommt nämlich trotz Unschärfe durch den Hintergrund hindurch. Probiert es und fotografiert eine starke Lichtquelle in der Unschärfe und in der Schärfe. Natürlich sieht die Quelle an sich etwas anders aus, aber der helle Lichtpunkt auf dem Foto bleibt bestehen. Kurzum: Durch direkte Lichtquellen im Foto vermittelt man Tiefe, Dynamik, Spannung und Räumlichkeit. Es macht das Foto erst zu einer wirkliche atmosphärischen Stimmungsfotografie.

Extrem wichtig ist dieses Hintergrundwissen. Achtet also absofort darauf! Lichtquellen müssen gezielt ins Foto eingebaut werden. Um zu zeigen wie wichtig und ausschlaggebend diese Lichtpunkte sind, gibt es hier mal so ein halbes Dutzend Beispiele. Stellt euch doch mal das Foto ohne die entsprechenden Lichtquellen im Hintergrund vor.

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Die nachfolgenden zwei Fotos sind mit künstlichen Flares aus PHOTOSHOP versehen. Aber es läuft auf die selbe Thematik heraus. Es geht um die Lichter, die das Bild mit Tiefe und Räumlichkeit versehen.

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Langsam wird es auch wieder wärmer und es ist Zeit, mal nachts rauszugehen und Fotos zu machen!!! Viel Spaß!

PEOPLE-PHOTOGRAPHY AT NIGHT , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

VIDEO-TECHNICAL-7: UNSER ON LOCATION LAPTOP KOFFER

21 Februar 2010

No comment…

Hier noch einige Infos zum System.

Hitze/Abluft:
- Die MacBooks produzieren nicht sehr viel Hitze und viel Wärme wird auch über den gesamten Body und die Tastatur abgegeben. Von daher ist das System mit Macs kein Problem. Für Rechner mit Lüfter ist es auch nicht zu gefährlich, denn das Laptop liegt nur oben auf und ist von der Seite zugänglich. Wir müssen ja auch an die Stecker kommen und wenn die Stecker frei liegen, dann liegt auch die Lüftung frei. Das Dämmmaterial von B&W ist auch nicht wirklich Hitzeempfindlich!
- Kritischer sind die Festplatten. Bei uns laufen die Festplatten nur für das Backup. Der erste Datenschub wird auf das Laptop gespeichert und dann immer etappenweise auf die Festplatten. Für längere Einsätze haben wir einen extra Koffer mit Festplatten der dann besser belüftet ist. Man sollte nicht beide Festplatten tagelang laufen lassen. Gerade die Lacie Rugged Platten haben wir aber auch locker über 3-4 Stunden aktiv im Koffer! Das Festplatten-Hitze-Problem haben aber alle Koffer denn Schutz geht eben einher mit Verpackung und das bedeutet Hitzestau. Wir werden schauen, dass wir demnächst auf SSD umsteigen. In Zukunft sollte da die Reise sowieso hingehen!

Koffereigenschaften:
- Koffer ist der Typ 61 mit RPD und Schaumstoff zusammen kombiniert.
- Gewicht des Gesamtpaketes ist 6-9kg. Festplatten, Koffer, Laptop, Kabel, Ladegeräte, Adapter, Unterlagen…

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VIDEO-STUDIO-12: SOFTBOX SNOOT

29 Januar 2010

Ohne Blablabla aber mit dem Schuss Blupp. Wofür gibt es Video mit Sprache wenn man hier noch was zu schreiben soll…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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SETUP-23: “ZWIE-LICHT”-SHOOT

15 Januar 2010

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KURZFRISTIG IST EIN PLATZ BEIM WORKSHOP IN WEINHEIM FREI GEWORDEN.
MODE & WÄSCHEFOTOGRAFIE, 23. oder 24.1.2010 in WEINHEIM

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Wenn es darum geht, mit nur wenige Lichtquellen viele unterschiedliche Effekte in einem Foto zu vereinen, dann geht es darum, möglichst exakt zu arbeiten. Exaktheit ist nötig, denn Effekte werden durch minimale Veränderungen erzeugt. Sich dies einzuprägen ist der erste, bedeutsame Schritt hin zum fertigen Foto.

Schauen wir uns das fertige Foto an. Dieses Foto wurde so ausgeleuchtet (Übrigens mit der tollen Rosa auf einem unserer Workshops in München).

Workshop Vergleich Fotos
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Workshop Vergleich Fotos
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Welche Elemente haben wir auf den Fotos, durch dieses Lichtsetup verbunden? Wir können sie einfach zusammen aufzählen.

  • Das Motiv ist schön ausgeleuchtet.
  • Ein Teil des Motivs verschwindet eher im Schatten. Das Gesicht ist “zwiegespalten” durch den Schatten.
  • Wir haben eine einheitliche Hintergrundausleuchtung OHNE Motivschatten durch das Modell.
  • Wir haben Streiflichter über den gesamten Körper verteilt.
  • Die Streiflichter sind nicht überbelichtet sondern belichten die Seiten korrekt.

Wie viele Lichtquellen wurden für dieses Foto denn eingesetzt. Normalerweise würde man mit der Zahl 3 rechnen. Führungslicht, Streiflicht und Hintergrund. Allerdings ist dies nicht wahr. Hier wurden nur zwei Lichtquellen genutzt. Das Besondere an diesem Setup ist unter anderem auch, dass der Hintergrund von einer Kombination aus Führungs- und Streiflicht belichtet wurde.

Setup HOW TO Tutorial Photo

Das Führungslicht wurde mit einem großen Galgen seitlich über das Modell gebracht. Die exakte Postion wurde so gewählt, dass der Hut die halbe Seite des Kopfes abschirmte. Durch die seitliche Position wird der Schatten als direkte Konsequenz auch seitlich nach hinten geworfen. Wohin der Schatten also genau fällt, hängt neben dem Winkel des Hauptlichtes im zweiten Punkt von der Entfernung der Wand zum Modell ab. Wir haben verschiedene Denkszenarien.

  • Ist die Wand weit entfernt, dann wird der Schatten von oben seitlich nach unten seitlich hinten geworfen. Ab einer Gewissen Distanz trifft kein Schatten mehr die Wand sondern wird direkt auf den Boden geworfen. Allerdings wird als direkte Konsequenz der hohen Entfernung von Wand und Blitz die Wand auch dunkler belichtet.
  • Soll die Wand heller bestrahlt werden, so muss sie näher an das Modell. Um den Schatten auf der Wand zu vermeiden muss die Lichtquelle noch seitlicher gefahren werden oder noch höher positioniert werden. Daraus resultiert dann aber auch gleich wieder eine andere Ausleuchtung des Motivs im Gesicht und auf dem Körper. Zudem wird das Führungslicht irgendwann zu hoch und zu seitlich für ein Modeshot stehen, weil dann das Motiv nicht mehr genügend frontales Licht abbekommt und zu viel im Schatten versinkt.
  • Je näher wir die Lichtquelle an das Motiv heranfahren, umso weicher wird das Licht und dadurch auch der Schatten, aber umso dunkler wird wieder der Hintergrund, aufgrund des erhöhten Unterschieds der Entfernung von Wand zu Blitz und Blitz zu Motiv.

Des Rätsels Lösung ist ein Mittelweg. Der Schatten, man kann es auf dem Foto unter diesem Text sehen, wird halbwegs aus dem Bild geworfen. Der Schatten fängt also ungefähr hinter der linken Schulter des Modells an. Warum ist der Schatten aber dann auf dem besagten Foto unten nicht wirklich sichtbar? Der Schatten ist auf dem Foto nicht sichtbar, weil auf diesem Foto noch die zweite Lichtquelle aktiviert war.

Und genau um solche Überlegungen geht es in der Studiofotografie. Diesen Gedankengang muss man fähig sein VORHER zu gehen. Vor dem Aufbau und bei der eigentlichen Ideenfindung. Was ändert sich wenn ich das mache, was dann, was mit dieser Änderungen und worin resultiert eine solche Veränderung. Es sind Grundlagengedanken die nach wenigen mathematischen Formeln gehen. Dem Lichtverlust über die Distanz und das Grundverhalten von harten, weichen oder konzentrierten Lichtquellen z.B.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Zurück zum Text. Es ging gerade ja darum, weshalb der Schatten auf dem Foto doch nicht zu sehen ist, dort wo er eigentlich sein müsste. Grund dafür: Die zweite Lichtquelle, unser Streiflicht für die seitliche Aufhellung des Modells, sehen wir auf dem Foto oben. Es ist eine rechteckige Softbox, die über ein Frontdiffusortuch zu einem sehr engen Striplite geformt wurde. So ca. 15cm in der Breite und über 1m in der Länge. Dieses Streiflicht erzeugt mit der Hauptlicht gleichzeitig den Effekt der Hintergrundaufhellung und der Aufhellung des Motivs im Schattenbereich.

Der Grund für diesen Effekt ist, dass das Licht so nahe an der Wand steht und damit über das streuende Licht gerade in den Bereich des Schattenwurfes der Hauptlichtquelle einwirken kann. Weg vom Schatten, hin zum Licht des Führungslichtes wirkt das Streiflicht hingegen nicht mehr, denn dort lässt dessen Leistung über die Entfernung zu stark nach. Die geringe Breite der Softbox verhindert zudem, dass das Steiflicht zu nahe an den Hintergrund kommt und dass zu viel Licht vagabundieren kann.

Wenn man ganz genau auf dieses Foto schaut, dann sieht man auch den angedeuteten Schatten unseres Modells. Er beginnt links neben dem rechten Arm des Modells. Der Kopf unseres Modells wird ungefähr auf Höhe der Schulter geworfen. Wie bereits geklärt, wird der Schatten aber über die zweite Lichtquelle “versteckt” / aufgehellt.

Workshop Vergleich Fotos
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Die große Höhe stellt dabei sicher, dass das Streiflicht auf dem Körper von Rosa gleichmäßig über den gesamten Körper bis in den Beinbereich fällt.

Setup HOW TO Tutorial Photo

So, das war es für heute. Mit diesem Setup möchte ich auch mal dafür plädieren, mehr mit dem Führungslicht zu spielen und zu variieren. Hohe Positionen, Schattenwürfe, harte Linien und starke Kontraste müssen nicht immer störend sein, wenn sie genau und präzise gesetzt werden.

BY THE WAY 1: Wenn wir über präzise Lichtsetzung sprechen, dann bedeutet dass natürlich im Umkehrschluss, dass das Modell einen festen Platz hat. Sie kann nicht einfach 10cm nach hinten oder vorne gehen. KEINE 10CM!!!!! Das sollte klar sein.

BY THE WAY 2: Auch gute Modelle sind Koffein-RED BULL-süchtig :-)…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert wurde dieses Foto mit dem 24-70mm 2.8 L Objektiv von Canon (*shoplink zu achatzi). Das Objektiv hatten wir schon zig mal gekauft und irgendwie jedes Mal wieder verkauft. Das Objektiv ist keine Empfehlung von uns. Marc und ich sind beide Fans des 24-105 mit f4 und IS. Gerade am Vollformat überwiegt der Vorteil der Brennweite und im Studiobereich sind die Blendenwerte nicht so entscheidend. Genauso zählt aber auch der IS im Studio weniger. Schärfentechnisch geben sich beide Objektive nicht wirklich was. Das nur als kleiner Zusatz. Ich weiß ja, dass viele Leser das Objektiv am Foto oben anhand der Geli erkennen. Daher hier nochmals der Ratschlag. KEIN DOLLES OBJEKTIV UND NICHT WIRKLICH ZU KAUFEN!!!!

Ich wünsche dann noch viel Spaß am Wochenende. Wir sind unterwegs, diesmal in der Nähe von Mannheim und werden das gesamte Wochenende mal wieder Videos für euch drehen. Haben jetzt 4 Wochen kein einziges Video regulär unter der Woche machen können, also brauchen wir mal wieder ein Wochenende nur für euch Blogleser! BYE!

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PHOTOSHOP 7: HINTERGRUND GLÄTTEN VARIANTE 2

22 Dezember 2009

Man lernt nie aus… gestern habe ich einen Kommentar auf das Video bekommen. Eine Möglichkeit die Sache noch einfacher und schneller zu machen. Und natürlich muss ich das gleich mal ausprobieren. Daher gibt es gleich die nächste Variante der Hintergrundglättung und einen großen Dank an Niels für den Kommentar. Ich wusste bis dato nicht, dass der Filter MATTER MACHEN eine vereinfachte Weichzeichnung mit Kantenanalyse ist… MERCI!

VIDEO AM BESTEN IN “HD” AUF DER YOUTUBE-SEITE ANGUCKEN!

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VIDEO-LOCATION-5: COLD AS ICE

19 Dezember 2009

Hallo zusammen, Martin hat letztes Jahr noch ein weiteres Video im Schnee für euch gedreht. Und da in fast ganz Deutschland heute eine weiße Puderschicht zu finden ist, gibt es dieses Video als Abschluss der Woche für euch.

Es geht um lockere Fotos mit Flash2Softbox. einem Aufsteckblitz in der Blitzbelichtungsautomatik und einer Kamera. Alles was man dabei macht ist, die Kamera auf eine Belichtung manuell einzustellen (Blende,ISO,Zeit), sodass das Foto ohne Blitz schon gut ausschaut und dann macht man den Blitz an. Das sollte in 90% der Fälle ausreichen für ein tolles Foto.

Und wie immer gibt es auch die fertigen Fotos zum angucken auf dem Bildschirm, außerhalb des Videos. Beim zweiten Fotos wurden die Blendenflecke übrigens nachträglich mit Photoshop ins Bild gebracht.

Workshop Vergleich Fotos
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Workshop Vergleich Fotos
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PHOTOSHOP 5: WUNSCHERFÜLLER

6 Dezember 2009

Heute sind wir WUNSCHERFÜLLER für euch. Ihr habt nach der Bearbeitung des Winterfotos gefragt. Hier kommt diese sogleich. Jetzt haben wir gezeigt, wie das Foto gemacht wurde, ihr wisst, was man beachten muss, ihr habt die RAW-Datei und jetzt zeigen wir noch dazu, wie der Look entstanden ist. Mehr gibt es zu dem Foto nicht zu wissen. Lange Rede kurzer Sinn, los gehts.

VIDEO AM BESTEN IN “HD” AUF DER YOUTUBE-SEITE ANGUCKEN!

BYE!!!

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SETUP-16: BALANCE AVAILABLE LIGHT

12 Oktober 2009

Länger ist es her, als das letzte SETUP-Tutorial online kam. Dafür ist das heutige umso cooler und einfacher… Wir waren ja erst kürzlich im Studio von Michael Quack in Düsseldorf und gaben dort einen Workshop zum Thema Aufsteckblitze. Und da gab es ein Setup, was besonders cool war. Aufsteckblitze waren es garnicht sondern nur EIN Aufsteckblitz und ein günstiger Schirm. Mehr nicht! Guckt euch mal das Foto an, dann gehts gleich los.

Rahel Fertiges Fodooo- click on image to enlarge -

Wir haben ja schon aufgelöst mit welcher Ausrüstung wir das Foto gemacht haben. Aufsteckblitz ist das Stichwort! Und damit ihr mir auch Glauben schenkt, kommen hier erstmal die Making-Of Fotos!

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

Auf den Fotos sieht man deutlich das Setup. Es geht um ein großes Fenster, hell und mit einem schönen Muster im Hintergrund. Davor unser tolles Modell Rahel und dann kommt der Schirm mit dem Blitz.

Und um das klar zu stellen. Wir blitzen im manuellen Modus an der Kamera und am Blitz. Auf dem nächsten Foto seht ihr den Funkempfänger unter dem Blitz am Blitzschuh (das kleine längliche Teil unter dem Blitz). Wir stellten also die nötige Leistung am Blitz manuell ein.

Setup Making_OF Blick hinter die KulissenSetup Making_OF Blick hinter die Kulissen

So, und damit wir das Ganze mal etwas losgelöst von den Fotos betrachten können, kommt hier das Setup als Skizze. Mal wieder krolop’sche Kritzeleien. Wir haben da also die Sonne, das Fenster, die Vorhänge und den Blitz…

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

Wir sehen auf der Skizze deutlich, dass wir zwei Lichtquellen haben. Einmal das Umgebungslicht und einmal das Blitzlicht. Und wenn wir weiter darüber nachdenken, dass erkennen wir sofort, dass eine Lichtquelle nicht veränderbar ist. Die Leistung des Sonnenlichts steht fix und foxi fest… Wir haben also eine Lichtquelle nach der wir das komplette Foto ausrichten müssen, das Sonnenlicht.
Und darüber geht es heute auch. Um die Balance zwischen Umgebungslicht und Blitzlicht. Es ist oftmals nämlich garnicht so wichtig ob ich jetzt ne Softbox, nen Schirm oder sonst was vor den Blitz schnalle. Zu 60% kommt es auf die Gewichtung der Leistung viel mehr an! Die Gewichtung der Lichtquellen, das Hell und Dunkel, definiert den Look des Fotos.

Warum eigentlich die Vorhänge auf beiden Seiten??? Ganz einfach… wir müssen schauen, dass der Unterschied zwischen Fenster/Hintergrund und Innenraum relativ groß ist. Denn dadurch können wir überhaupt erst von innendrin ein unabhängiges Licht setzen. Wäre es innendrin zu hell, dann wäre das Foto ja schon vordefiniert und wir könnten es nicht nach unseren Vorstellungen erschaffen. Wir haben dadurch also einen hellen Hintergrund, ohne aber Licht vor das Modell zu bekommen.

Lasst uns doch mal gemeinsam durch die Entstehung des Fotos gehen und vergesst einfach mal an dieser Stelle die genauen Kameraeinstellungen von oben.

1. Wir belichten das Foto korrekt auf die hellen Glanzstellen auf der Brust. Die hellste Stelle auf dem Körper von Rahel ist jetzt korrekt belichtet. Dadurch säuft natürlich der Schattenbereich ohne Blitzlicht total ab. Wir sehen aber deutlich, dass der Look nicht wirklich entsteht.

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

2. Also haben wir das Foto etwas heller belichtet. Damit mehr Glanzstellen entstehen. Wir sehen auf dem Foto deutlich, dass der Look der überbrennenden Stellen aus dem Hintergrund deutlich sichtbar wird. Das Foto wirkt über den Hintergrund schon richtig “lichtüberflutet”.

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

3. Nachdem uns das Grundbild wirklich gefallen hat, es wirkt jetzt schon super anziehend, haben wir den Blitz hinzu geschaltet und korrekt mit dem Belichtungsmesser eingemessen. Als wir dann das Foto gemacht haben, sind wir etwas aus den Wolken gefallen… denn… es wirkt platt und nicht mehr natürlich. Der Blitz ist korrekt eingestellt, die Leistung stimmt dem Belichtungsmesser zufolge… trotzdem ist das Ergebnis mies!!! Warum???

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

4. Der Grund ist die “korrekte Belichtung”, denn damit haben wir den Grundlook verändert. Die Szenerie ist nicht mehr wie anfangs gewollt, sondern das Foto wird über das Blitzlicht geformt, nicht mehr über das Hintergrundlicht. Deswegen haben wir das Blitzlicht in seiner Leistung zurückgenommen und dadurch das Umgebungslicht stärker ins Foto einbeziehen können.

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

5. Wichtig an dieser Stelle ist auch noch, dass die Position stimmen muss. Wir mussten Rahel so positionieren, dass auf die Brust überhaupt Licht vom Fenster fallen kann. Durch die Vorhänge haben wir ja nur einen relativ schmalen Streifen an Fenster und Hintergrund. Ihr seht auf dem Foto davor, dass wir zusätzlich zum zu hellen Blitzlicht auch noch eine völlig falsche Position des Modells hatten.

Den Unterschied der Reflexe, der Lichtern und der ausgewogenen Ausleuchtung definiert das Foto.

Setup Making_OF Blick hinter die Kulissen

Zusammenfassend kann also gesagt werden: WICHTIG IST DIE BALANCE ZWISCHEN UMGEBUNGS- UND BLITZLICHT. Es kann auf jedem Foto nur eine charakterisierende Lichtstimmung geben. Entweder ein Blitz, ein anderer Blitz oder das Sonnenlicht.

Was ist noch wichtig zu wissen????

  • Oftmals ist eine Location nicht perfekt bzw. man muss noch weiterarbeiten um die Location perfekt nutzen zu können. Was bedeutet denn diese Schwafelei??? Ist ganz einfach wenn ihr nochmals oben auf die Fotos schaut. Guckt mal die Leiter an!!! Das Fenster war großartig aber eben viel zu weit oben. Deswegen haben wir die Leiter gebraucht um die Location überhaupt nutzen zu können.
    Merkt euch einfach, dass man sich die Location oft auch ERARBEITEN muss.
  • ISO400 und f2.0 ist nicht schlimm sondern heutzutage absolut ausreichend. Ich kenne viele Fotografen die sich nicht trauen an ihrer Kamera auf ISO800 zu gehen. Zu viel rauschen???? Blödsinn. Es geht doch um die Voraussetzungen vor Ort und wie man das Foto überhaupt machen kann… Wenn nicht mehr Licht da ist, dann ist da eben nicht mehr da, dann muss und darf ich das Foto eben mit diesen Einstellungen machen.
  • Kleine und große Unterschiede kann man gut auf dem Display erkennen. Guckt doch mal weniger auf die Microdetails des Bildes als vielmehr auf den Gesamtlook!!!!! Und zu viel Blitzlicht ist eben oftmals echt blöde!!!

Dat wars aber auch für heute… und hier kommen nochmals die fertigen Fotos für euch!!! Als Abschied!!!

Rahel Fertiges Fodooo- click on image to enlarge -
Rahel Fertiges Fodooo- click on image to enlarge -

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