Frisches Iphone-Video von gestern… gerade eingetroffen
Danke an alle beteiligten Blogleser… :-) für die fantastische Unterstützung im Hintergrund… sprichwörtlich!
Danke an alle beteiligten Blogleser… :-) für die fantastische Unterstützung im Hintergrund… sprichwörtlich!
Heute geht es um ein Setup bzw. um eine Arbeitsweise mit nicht leistungsregulierbaren Lichtquellen. Bei Dauerlichtquellen wie unseren Hedler Leuchten würde eine Leistungsregulierung zu Farbtemperaturverschiebungen führen. Diese Verschiebung ist bauartbedingt. Die Leistung bei solchen Leuchten wird über das interne zu oder abschalten von Halogenlämpchen geregelt. Aber es gibt ja auch Blitze, z.B. ältere Aufsteckblitze oder Generatoren, die nicht wirklich regulierbar sind. Oder der Blitz geht einfach nicht weit genug runter von der Leistung.
Es gibt also insgesamt viele Gründe mal eine Technik zu zeigen, mit der man trotzdem noch sehr gesteuert Licht setzen kann.

Auf dem Foto oben sieht man deutlich, dass wir zwei Leuchten im Einsatz hatten. Ich kann auch sagen wie stark die jeweiligen Leuchten sind/waren. Unser Hauptlicht hatte ca. 1000 W an Leistung während das Streiflicht mit ca. 650 W nicht viel leistungsschwächer ist. Wenn wir uns jetzt ausrechnen, dass die 1000 W in einen 1m Schirm geleuchtet werden, die 650 W aber direkt und fokussiert auf das Modell gerichtet sind, dann liegt es auf der Hand, dass dort ein Helligkeitsunterschied von mehreren Blenden erzeugt wird. Zu viel für den Dynamikumfang der Kamera. Im Endeffekt brennen uns also die Haare über das Streiflicht total aus.
Wenn die Lichtquelle also nicht reguliert werden kann, dann müssen wir irgendwie anders die Leistung regulieren. Des Rätsels Lösung ist die Feathering-Methode. Ursprünglich eingesetzt bei Studioblitzen ganz ohne Leistungsregulierung bzw. Aufsteckblitzen. Feathering nutzt die Tatsache aus, dass der Lichtstrahl am Rand abgeschwächt ist. Wenn man also ein starkes Licht am Modell vorbei zielt, dann wird das starke Licht schwächer! TADAAAA…


Auf den beiden Fotos oben sieht man deutlich, wie das hintere Licht (Streiflicht) am Modell komplett vorbeizielt. Für unsere Zwecke reicht also nur ein Bruchteil des Lichts der 650 W. Und das ist das Foto was aus dem Setup entsteht. Leider sind durch den Einbruch genau die Bilder gerade nicht zugänglich, die das Streiflicht besser zeigen. Aber man sieht das leuchten der Haare auf der linken Seite doch sehr deutlich.

Wie man deutlich sieht, gibt es auf dem Foto kaum Schatten. Obwohl wir beide Leuchten extrem kontrastreich gegeneinander gerichtet haben, gibt es kaum Schatten. Der Grund liegt sicherlich auf der Hand und auf den Fotos habt ihr es definitiv schon erkannt. Wir haben mit einer einfachen Styroporplatte das Licht der hinteren Lichtquelle reflektiert. Wenn wir schon 80% des Lichts an unserem Modell vorbeijagen, warum nicht gleich das Licht noch für das Foto einsetzen.


Merkt euch also bitte für die Zukunft. Solltet ihr die Featherin-Methode einsetzen wollen, dann passt auf folgende Punkte extrem auf.
Freitag ist Sunbounce-Tag. Und hier gehts weiter. Diesmal ein Video mit Blitz und Swatter. Eine Kombo die wir sehr lieben und mit der sich verdammt gute Fotos machen lässt.
Ich würde sagen, los gehts, Vorhang auf… VIDEO STARTEN…
Heute aber nochmals folgender Inhalt: “Ein SUNBOUNCE SWATTER (*SHOPLINK) kombiniert mit Blitzlicht ergibt eine weich verlaufende “Softbox”. Normalerweise werden Softboxen immer gleichmäßig und mittig ausgeleuchtet. Der Clou im Film ist die seitliche Ausleuchtung und die dadurch erzeugte Verringerung der Lichtabnahme.”
Man sieht im Video sehr deutlich, wie man mit Licht hantieren und rechnen kann. Das richtige Planen und Hinterfragen ist wichtig und daher muss man die grundlegenden Logiken wirklich auch drauf haben!
Gruß
Martin & Marc
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Guckt ihr hier das finale Foto… diesmal in ziemlich groß, 900px Höhe!

Wir sind gerade im Süden des Landes, ich sitze im Hotel, ab 7.15 Uhr gibt es Frühstück und um 8 Uhr geht die Arbeit los. Vorbesprechung, Make-Up und Styling bis 10 Uhr und dann ab die Post.
Also legen wir direkt los mit dem ältesten Setup aller Zeiten. ich denke das Foto ist bestimmt 2,5 Jahre her und eines der ersten Fotos die ich je gemacht habe… Es geht um dieses Foto…


Fangen wir an mit dem Überblick über das Setup. Man sieht auf dem Foto den Blitz, einen Ranger RX mit 1100Ws maximaler Leistung, das Modell und die Location. Ein Parkdeckdachin der Stadt.
Bitte beachtet dabei die Kleidung des Models. ALL WHITE :-)

Und auf dem nächsten Foto sieht man den Effekt der heutigen Lichtsetups deutlich. Es ist aufgenommen mit den eigentlichen Kameraeinstellungen des finalen Fotos. Wir sehen, dass die Umgebung auf dem Foto schon korrekt belichtet ist. Selbst dort wo der Blitz nicht auftrifft oder wo der Hintergrund einfach zu weit vom Blitz entfernt ist.

Auf dem nächsten Foto sehen wir dann einen zufälligen Vergleich. Sorry, aber damals haben wir noch nicht wirklich Vergleichsfotos gemacht :-). Auf dem Foto, auf dem ich übrigens ein CloseUp Portrait mache, werfe ich mit meinem Körper vor dem Blitz einen Schatten auf das Model. Und genau hier sieht man jetzt den Unterschied zwischen mit Blitzlicht und ohne Blitzlicht.

Was haben wir also gemacht, was wollen wir mit dem Setup besprechen. Es ist eine Arbeitsweise die sehr spannend aber auch sehr schwierig ist. Eine Korrektbelichtung durch das Umgebungslicht und eine gezielte Mini-Überbelichtung durch den Blitz.


Der erzielte Effekt ist sehr interessant. Eine sehr direkte Ausleuchtung die das Model komplett aus dem sonst so eintönigen Hintergrund herausholt. Die “Überbelichtung”, die eigentlich gar keine richtige Überbelichtung ist, sondern eben nur eine Hellerbeleuchtung, setzt das Motiv aus dem Hintergrund heraus.
Dabei sollte man wenigstens eine relative harte Lichtquelle wählen. Dadurch erreicht man ein Mindestmaß an Zeichnung und Kontrastwirkung. Eine zu weiche Lichtquelle würde die Überbelichtung nicht so knackig und die Reflexe nicht so deutlich hervorholen.

Probiert das Setup mal aus. Ihr könnt es auch sehr einfach mit einem Aufsteckblitz machen. Das sieht etwas anders aus aber es geht auch… gerade an einem etwas diesigen, wolkigen Tag ist dieses Setup der Knaller. Natürlich, und da schließt sicht der Kreis mit den ersten Sätzen dieses Setups, geht es am Besten mit weißer Kleidung.
Schon wieder Freitag. Man glaubt ja garnicht wie schnell die Zeit rum geht. Und trotzdem sind wir noch nicht einmal bei 1/3 der Videos der LetsBounce Reihe durch… Wow… dafür gibt es heute aber den Abschluss der FIRST STEPS Unterkategorie. Wir beenden die Einführungen, ab hier kommen nur noch die Anwendungsbeispiele und auch etwas abgefahrenere Shots.
Heute aber nochmals folgender Inhalt: “Und hier nochmal eine Zusammenfassung der vier vorangegangen Videos. Und nicht nur eine langweilige Zusammenfassung. Wir wenden alles Gelernte an und zeigen, in wie fern damit das fertige Foto entsteht und alle Faktoren zusammenspielen.”
Viel Spaß beim Video…
Gruß
Martin & Marc
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)



Heute ein Video aus dem Fundus. Leider ohne externe Funkstrecke für die Audioübertragung und nur mit einem Richtmikro aufgenommen. Müsst ihr heute mal den Ton lauter drehen… Dazu noch aus der Zeit des Leidens im Sommer letzten Jahres. Mit gebrochenem Fuss… Viel Spaß mit dem Video!
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Hier das Foto mit dem Blitzlicht und dem sehr stark unterbelichteten Hintergrund.

Hier einfach ohne Blitz fotografiert. Das Sonnenlicht wirkt als Streiflicht von hinten.

Hier mit der Aufhellung, fast schon Belichtung, von seitlich vorne durch den Sunbouncer.

Sicherlich wird jeder Blogleser eine andere Meinung haben. Jedes Foto ist unterschiedlich und müsste ich mich entscheiden, nach einem Jahr (das Video wurde ja letztes Jahr gedreht), ich würde mich für das mittlere Foto ohne jeglichen Lichtformer entscheiden. Sowohl Blitzlicht als auch Reflektor erscheinen mir nachträglich als zu stark in ihrer Belichtungsintensität. Aber wie gesagt, Geschmack und darüber lässt sich nicht streiten.
Wir sind gerade so arg im Stress, dass wir das heutige LETS BOUNCE VIDEO komplett vergessen haben. Sorry liebe Blogleser, wir werden uns bessern :-).
Kurz und knackig die wichtigsten Infos: Hier kommt die Kurzbeschreibung des Videos und dann nach dem Video noch zwei Shots in zwei Variationen. Einmal farbig und dann noch Schwarzweiss…
Nicht immer hat man ideale Voraussetzungen on location. Ganz oft ist es so, dass man sich in enge Verhältnisse zwengen muss und da helfen Stative, Reflektoren und Sandsäcke. Damit erreicht man nämlich ganz einfach die gewünschte Ausleuchtung. Diesmal nutzen wir zwei Reflektoren und einer davon ist für die Kamera zudem noch versteckt.
Viel Spaß beim Video…
Gruß
Martin & Marc
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)


Wir sind gerade ziemlich busy bees… und daher reicht es heute nur für einen kurzen MINI-Beitrag. Trotzdem geht es um ein Setup. Guckt euch mal dieses Foto hier an.

Gemacht wurde das Foto mit einem Aufsteckblitz. Ja, richtig, mit einem Aufsteckblitz. Ihr könnt das auch. Aber VORSICHT… der Look ist eigentlich immer gleich und die ganze Sache ist nix für jeden Tag. Dann wird es sehr schnell langweilig. Ein sehr symmetrisch-perfektes Gesicht und ein entsprechender Körper lässt sich aber kaum einfacher und toller in Szene setzen. Es geht heute nicht darum mit Blitz um sich zu werfen sondern um eine besonders einfache Art zu fotografieren. Wichtig bei dem nachfolgenden Setup ist die Anwendung. Man darf nicht immer so fotografieren, eigentlich nur selten. Trotzdem muss man wissen wann genau dieses Licht perfekt wirkt.
Es ist total einfach!
Um was geht es genau? Es ist die mittige Ausleuchtung und die extreme Abdunklung der Ränder. Eine Art Spot- oder Bühneneffekt. Ich brauche also einen Bereich der vom Blitz getroffen wird und die Ränder des Bildes sollen dabei kein Licht abbekommen.
Genauso wurde auch dieses Foto hier mit einem Aufsteckblitz gemacht. Gleiches Setup, gleiche Einstellungen.

Wie man am dem Foto deutlich sieht, so kommt das Bild aus der Kamera.
Wer nicht glaubt, dass das Foto so gemacht wurde, ganz ohne Studioblitzanlage oder ähnlichem, der kann sich ja hier mal das Video vom Workshop anschauen. Dort sieht man die entsprechenden Szenen… ÄTSCH!
Diesmal ohne viel Umweg… wir hatten diese Woche ja viele Posts… daher hier das Thema und dann nur noch viel Spaß beim anschließenden Video.
Wir hatten den Inhaltstext leider mit dem Video vorletzte Woche vertauscht. Heute kommt wirklich das Video was dann die Größe und die richtige Bespannung erklärt.
PRO oder MINI oder gar MICRO-MINI? Was soll ich bloß nehmen? Die richtige Wahl der Größe des ersten Sunbouncers ist oft sehr entscheidend und daher besprechen wir dieses Thema in einem eigenen Film. Zur Frage nach der Größe kommt ja auch noch die korrekte Bespannung. Und auch dort hat man eine Wahl zu treffen. Auch hier wollen wir helfen.
Gruß
Martin & Marc
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Heute gibt es ein Video was mir ganz besonders am Herzen liegt. Denn es zeigt, dass man oft mit Kamera und Objektiv unglaubliche Möglichkeiten hat. Viele Fotos die man machen kann, entstehen nur aufgrund des Auges und der Idee. Der Kombination aus Modell, Hintergrund, Umgebung und Outfit… das ist eine der Hauptaufgaben in der Fotografie. Nicht das Einstellen der Kamera oder die Nachbearbeitung. Nein, das richtige Zusammenstellen des Fotos VOR der Aufnahme.
Nen Hintergrund mit Deckmodus weiches Licht kann heutzutage jeder in ein Foto bauen…
Also besinnen wir uns heute mal auf das Wesentliche der Fotografie zurück. Die Gestaltung und das Foto an sich und zeigen anhand eines einfachen Modeshots bei bewölktem Himmel, dass schöne Fotos keine Bildbearbeitungsorgien noch Blitzorgien mit sich bringen müssen.
Bevor wir loslegen noch eine Besonderheit. Es gibt ab heute den Podcast in einer Doppelversion. Das heißt, dass es weiterhin zwar nur einen VideoPodcast gibt, aber dass pro Video werden ab sofort zwei Versionen hochgeladen.

Es gibt die SD und die HD Variante. SD steht dabei nicht für eine PAL-Auflösung sondern für die eigentliche Iphone-Auflösung von 480 Bildpunkten in der Breite. HD steht auch nicht für 720p oder 1080p sondern für eine höher auflösende Videooption. Ob das nun mal wirkliche 1280 Bildpunkte in der Breite sind oder doch nur 700… keine Ahnung. Auf jeden Fall wird es mehr sein als die SD Variante.
Wir denken dass der Schritt sinnvoll ist, denn mit der Generation IPAD müssen wir die Videos für eure Augen etwas besser anbieten. Es hat jetzt nichts mit YouTube zu tun sondern eben nur mit dem Podcast. Für euch absofort also die freie Auswahl.
So, jetzt aber direkt das Video. Viel Spaß damit.
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Und hier kommen dann direkt die finalen Fotos nochmals in digitaler Bildform sodass man die Dinger außerhalb des Videos angucken kann.


