Wir sind gerade ziemlich busy bees… und daher reicht es heute nur für einen kurzen MINI-Beitrag. Trotzdem geht es um ein Setup. Guckt euch mal dieses Foto hier an.
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Gemacht wurde das Foto mit einem Aufsteckblitz. Ja, richtig, mit einem Aufsteckblitz. Ihr könnt das auch. Aber VORSICHT… der Look ist eigentlich immer gleich und die ganze Sache ist nix für jeden Tag. Dann wird es sehr schnell langweilig. Ein sehr symmetrisch-perfektes Gesicht und ein entsprechender Körper lässt sich aber kaum einfacher und toller in Szene setzen. Es geht heute nicht darum mit Blitz um sich zu werfen sondern um eine besonders einfache Art zu fotografieren. Wichtig bei dem nachfolgenden Setup ist die Anwendung. Man darf nicht immer so fotografieren, eigentlich nur selten. Trotzdem muss man wissen wann genau dieses Licht perfekt wirkt.
Es ist total einfach!
Um was geht es genau? Es ist die mittige Ausleuchtung und die extreme Abdunklung der Ränder. Eine Art Spot- oder Bühneneffekt. Ich brauche also einen Bereich der vom Blitz getroffen wird und die Ränder des Bildes sollen dabei kein Licht abbekommen.
Findet die Einstellungen an eurer Kamera wo ich kein Umgebungslicht mehr auf dem Foto habt. Meistens ist es eine Unterbelichtung von mindestens 2 Blenden. Beim Foto oben war es irgendwas mit ISO400, f5.6 und 1/200s weil wir im dunklen Fotostudio standen!
Schaltet den Blitz ein, packt ihn ganz regulär auf die Kamera.
Nehmt eine Weitwinkellinse. Ihr solltet so um die 24-35mm auf Kleinbild haben! Stellt den Zoom auf ungefähr diesen Bereich und rührt das Teil nicht mehr an!
Schaltet den Blitz an. Stinknormale TTL Blitzbelichtungsautomatik. Schaltet den Zoomreflektor auf höchste Stufe am Blitz. So etwas um die 105mm. Die Kombination von 24mm zu 105mm am Blitz ist unserer Erfahrung nach perfekt…
Jetzt macht einen Testshot und reguliert am Blitz mit der Blitzbelichtungsautomatik die Intensität des Blitzlichtes. In unserem Falle war es eine kleine Unterbelichtung…
FERTIG… viel Spaß beim Fotografieren. Und nicht vergessen… es geht nur um Querformat so schön!!!
Genauso wurde auch dieses Foto hier mit einem Aufsteckblitz gemacht. Gleiches Setup, gleiche Einstellungen.
Wie man am dem Foto deutlich sieht, so kommt das Bild aus der Kamera.
Wer nicht glaubt, dass das Foto so gemacht wurde, ganz ohne Studioblitzanlage oder ähnlichem, der kann sich ja hier mal das Video vom Workshop anschauen. Dort sieht man die entsprechenden Szenen… ÄTSCH!
Diesmal ohne viel Umweg… wir hatten diese Woche ja viele Posts… daher hier das Thema und dann nur noch viel Spaß beim anschließenden Video.
Wir hatten den Inhaltstext leider mit dem Video vorletzte Woche vertauscht. Heute kommt wirklich das Video was dann die Größe und die richtige Bespannung erklärt.
PRO oder MINI oder gar MICRO-MINI? Was soll ich bloß nehmen? Die richtige Wahl der Größe des ersten Sunbouncers ist oft sehr entscheidend und daher besprechen wir dieses Thema in einem eigenen Film. Zur Frage nach der Größe kommt ja auch noch die korrekte Bespannung. Und auch dort hat man eine Wahl zu treffen. Auch hier wollen wir helfen.
Hallo liebe Blogleser. Heute gibt es ein Video. Wenig Worte, einfach angucken. Wir werden in den nächsten Wochen ein paar Videos mehr bringen. Wir haben einige Videos auf der Platte und müssen die langsam echt veröffentlichen. Das Video heute wurde ja sogar noch mit einer MiniDV Kamera gemacht. Bald kommen die richtigen Videos und dann sollten wir mit der Generation MiniDV abgeschlossen haben. Teilweise habt ihr ja schon die Qualität aktueller Videos gesehen. HIER ZUM BEISPIEL! Und das ist noch nicht einmal 50% der Qualität aktueller Videos.
Also, los gehts, wenig Ausrüstung, tolles Modell, Sonnenuntergang und einfach Fotos machen… Manueller Modus an der Kamera, ETTL mit Blitzbelichtungskorrektur am Blitz gesteuert über den Masterblitz auf der Kamera!
Und wie üblich die Fotos auch in digitaler Form zum nachträglichen Inspizieren… Wie im Video erwähnt, alles gemacht mit einer 40x40cm Flash2Softbox Sobo (*SHOPLINK).
Im Detail sprechen wir hier über folgende Kombination. Eine Manfrotto SUPER CLAMP, ein Manfrotto MAGIC ARM 244N und die Manfrotto Reflektorplatte MA 183. Die ganze Sache ist ziemlich interessant weil die SuperClamp als auch der MagicArm zur MUST-HAVE-AUSRÜSTUNG gehören. Die Platte kostet ca. 40 Euro und ist damit absolut erschwinglich. Also wenn man die anderen beiden Dinge sowieso für Blitze etc. nutzt, dann gehört die Platte absolut mit ins Gepäck!!!
Auf einem der letzten Workshops zum Thema ETTL Blitzen (*SHOPLINK) habe ich gemerkt, wie viele Probleme allein die Steuerung der Aufsteckblitze bereiten kann. Diese kleinen Blitzwunder sind echt ziemlich gut, wenn es darum geht, mit nur 4 Tasten 30 Funktionen zu steuern. Das bedeutet, die Dinge sind echt genial darin, uns total zu verwirren.
Daher gibt es hier eine kleine Anleitung zu einer BASIC-Funktion. Guckt euch mal dieses Setup HIER oder HIER oder HIER oder HIER an. Oder diese Videos von uns HIER, HIER, HIER und HIER.
All diese Fotos wurden mit einem entfesselten Blitz gemacht. Und jetzt hier mal eine Fakten zur Klarstellung. Über die “MASTER-SLAVE-FUNKTION” kann man zwei Blitze so einstellen, dass der externe, frei im raum bewegbare Blitz, automatisch über den Hauptblitz gesteuert und eingemessen wird.
Diese Funktion lautet bei Canon sehr kreativ “Drahtlos” :-). Der Hauptblitz muss dabei auf der Kamera in die Masterfunktion gesetzt werden und der SLAVE blitz muss auch als solcher definiert werden.
In den früheren Blitzserien bis zum 580 EX I gab es noch herrlich einfache Schalter am Fusse des Gehäuses des Blitzes.
Das war Canon aber wohl etwas zu banal und einfach für den User, sodass die Funktion sich jetzt versteckt im Inneren des Blitzes aufhält. (Zur Verteidigung von Canon: Ich glaube das hat auch was mit der Wasserabdichtung des neuen 580 EX II (*SHOPLINK)zu tun :-))
Um das erstmal plastisch zu verdeutlich. Man musste früher einen Blitz auf MASTER stellen, den Blitz auf die Kamera setzen und den anderen, freien Blitz auf SLAVE. Zweimal Umlegen eines Schalters und gut ist.
Bevor wir jetzt aber direkt in das Menü des neuen 580 EX II (*SHOPLINK) gehen, bleiben wir dort ersteinmal beim GOOD-OLD-580EXI. Nachfolgend ein Foto des Displays bei aktivierter MASTER-Steuerungsfunktion. Dort wird in der Grundfunktion folgende Information geliefert.
CH. 1 = Der Blitz “funkt” auf Kanal 1 und alle auf Kanal 1 eingestellten SLAVE-Einheiten werden angesteuert.
H = FP-Kurzzeitsync. In dieser Funktion erlaubt der Master Belichtungszeiten jenseits von 1/250s. Die Einstellung muss bloß am Master vorgenommen werden. Die Slave-Blitze übernehmen diese Einstellung automatisch.
ETTL = Die Blitzbelichtungsautomatik ist aktiviert.
M ZOOM 24mm = Der Blitz (nur der Masterblitz) wurde manuell auf 24mm Streuung eingestellt.
Die Lichtstrahlen die aus dem kleinen Blitz kommen = Der Master selbst ist aktiviert (das gilt es noch zu erklären)
Diese Einstellungsmöglichkeiten sind universell gültig. Jetzt wären hier im Blog angekommen bei einer Auflistung des Handbuches und genau das wollen wir ja nicht. Daher müssen wir die ganze Suppe aus Einstellungen runterreduzieren.
Wichtig ist für euch also nur:
MASTER ist auf Master, andere Blitze alle im SLAVE-Modus.
Alle Blitze stehen im gleichen Kanal – CHECK
Wollt ihr sehr kurz belichten, dann muss das H aktiviert sein – CHECK
AB GEHT DIE POST…
So, diese 4 Schritte müsst ihr euch als nur merken. Ist doch garnicht so schwer fürs Erste.
Kommen wir also zur Frage zurück, wie wir diesen verflixten 580 EX II (gilt übrigens auch für den 430 EX II) in den Master-Modus bekommen. Ihr müsst einfach gaaaanz lange den ZOOM-Knopf drücken.
Dann erscheinen Symbole auf der rechten Seite des Displays und blinken dort munter vor sich her. Jetzt dreht ihr am Drehrad so lange nach unten (Vorsicht, man muss in die richtige Richtung drehen und um zurückzugehen muss man nach oben drehen) bis MASTER ON zu blinken beginnt. Und voila… ihr habt es getan.
Wenn ihr am Rad weiterdreht, dann kommt direkt nach Master auch die SLAVE-Funktion.
Und jetzt könnt ihr blitzen.
Noch eine kurze Info bzgl. des Symbols mit den drei Strahlen, die aus dem Aufsteckblitzsymbol auf dem Display kommen. Ihr wisst schon, hatten wir oben angesprochen. Auf dem Display des Blitzes ist ja dieses Symbol des Aufsteckblitzes. Dann sehr ihr dort einen horizontalen Blitz und darüber, aus dem Aufsteckblitz kommen teilweise so drei Strahlen. Was hat es damit auf sich?
Darunter verbirgt sich die Möglichkeit, das Blitzlicht aus dem Masterblitz für die eigentliche Belichtung zu deaktivieren. Ihr könnt also das Blitzgespann aus Master-Slave-Blitzen so einstellen, dass nur die Slave-Blitze zünden und der Master-Blitz nur die Steuerung dieser externen Blitze übernimm. Mit dieser Möglichkeit könnt ihr das direkte, sehr auffallende und oftmals künstliche Licht aus der Kameraperspektive abestellen und nur mit den externen Blitzen das Bild belichten.
VORSICHT!!! Der Masterblitz blitzt weiterhin um die anderen Blitze zu steuern. Er muss ja Blitzsignale senden um die Blitze drumherum zu steuern. Funken kann der Master ja noch nicht. Aber auch wenn es für das menschliche Auge so ausschauen mag, als dass der Blitz beim Fotografieren blitzt, wenn das eigentliche Foto belichtet wird, ist der Master-Blitz dann deaktiviert und blitzt nicht mehr.
(Für die Checker: Ja, manchmal kann es passieren, dass der Master noch etwas Licht auf die Belichtung einbringt und doch mitblitzt. Das ist aber sehr minimal und im normalen Outdoor-People-Einsatz eigentlich NIE der Fall.)
Um diese Funktion sowohl beim alten 580 EX I als auch beim neuen IIer Modell zu aktivieren oder deaktivieren, müsst ihr über die ZOOM Taste durch mehrmaliges Drücken erreichen, dass auf dem DISPLAY in großen Buchstaben über dem CH. Zeichen OFF oder ON erscheint. OFF aktiviert diese Funktion und schaltet die Blitzbelichtung des Masters AUS, ON lässt den Master mitblitzen.
Wenn die Funktion auf OFF steht, dann werden die drei Strahlen im Menü nicht mehr mit abgebildet.
Reduzieren wir diesen Post nochmals runter auf ein paar wesentliche Punkte:
MASTER ist auf Master, andere Blitze alle im SLAVE-Modus.
Alle Blitze stehen im gleichen Kanal – CHECK
Wollt ihr sehr kurz belichten, dann muss das H aktiviert sein – CHECK
MASTER-BLITZEN deaktivieren – CHECK
AB GEHT DIE POST…
Jetzt könnt ihr den Slave frei positionieren und habt auf dem finalen Foto nur das Licht der Slave-Blitze. Kein störendes direktes Licht vom Blitz auf der Kamera! Und alles wird automatisch gesteuert…
Noch eine kurze Kleinigkeit. Guckt mal auf das Symbol auf der ZOOM-Taste neben der Schrift ZOOM. Dort ist ein horizontaler Blitz mit zwei Pfeilen, jeweils nach rechts und nach links. SChaut mal auf das Display und sucht das Zeichen dort wieder. Dort deutet der Blitz dann immer nur in eine Richtung. Das Symbol ist das Zeichen für das Drahtlos-System. Ihr könnt euch das als Eselsbrücke merken, dafür dass alle Einstellungen des Drahtlos-Systems über diese Taste geregelt werden.
Zeigt das Symbol auf dem Display weg vom Blitz, so ist die Master-Funktion aktiviert. Zeit es hin zum Blitz, zeigt euch dies, dass der Slave-Modus aktiviert ist.
So Sachen wie Ratio A:B lassen wir in diesem Posting einfach mal weg. Den Blödsinn braucht sowieso niemand :-) ZWINKER :-)
ACHTUNG. Es kann sein, dass das Video erst in ein paar Minuten online bei YouTube verfügbar ist. Ich habe gerade keine Zeit zu warten und muss den Beitrag daher direkt posten. GEDULD also :-). Vorerst kann das Video in unserem Channel aber schon in Nicht-HD angeschaut werden.
Heute gehts rund mit einem weiteren und neuen Video. Diesmal KREATIVITÄT HOCH ZEHN. Wir sind mit der Blitzbelichtungsautomatik eines Aufsteckblitzes in den Schnee gegangen und haben einfach fotografiert.
Kamera Kleinbild-DSLR
50mm Festbrennweite
580 EX II über ETTL-Kabel oder PocketWizard gesteuert
EZYBOX 38x38cm Sotftbox
Mehr hatten wir den ganzen Tag nicht dabei. Dazu haben wir den Blitz in der kompletten Automatik gelassen und nicht angerührt. Die einzigen Änderungen erlaubt, waren das Verstellen der Grundwerte an der Kamera aus Blende, ISO und Zeit.
Seht selbst.
Hier kommen in digitaler Form die Ergebnisse. Insgesamt haben wir ca. 50 Minuten im Schnee fotografiert. 3 mal umgezogen und 100m rumgelaufen. Ihr seht, wie unterschiedlich die Ergebnisse auch gerade durch die Ausleuchtung sind. Wir haben komplett unterschiedliche Dominanzen aus Umgebungs- und Blitzlicht. Manchmal dominiert Blitzlicht, teilweise hellt der Blitz nur auf und teilweise ist er auch nur Effekt.
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Versucht doch auch einfach mal raus zu gehen und euch von vorne herein festzulegen auf Objektiv und Technik. Vergesst die Technik und fotografiert einfach. Natürlich sind dann unter- oder überbelichtete Fotos dabei. Aber was solls… ist doch egal, kann man löschen. Wichtig ist nur, dass ihr wirklich auch die Freiheit bekommt, euch auf das eigentliche Fotografien, Bildschnitt, Inhalt, Moment etc. zu konzentrieren.
+++++++++++++++++++ ZUSATZ +++++++++++++++++++
Hier noch ein Zusatz zu den PocketWizards. Im Video sage ich, dass die problemlos funktionieren. Für uns ist diese Aussage auch richtig. Wir hatten bisher keine Probleme bei der Arbeit, haben die Funkeinheiten aber auch noch nie ans Limit gebracht. Ein paar Meter sind das maximale was wir wirklich brauchen.
Es gibt aber bekannte Schwierigkeiten und viele Foren sind voll von Berichten. Die Blitze stören teilweise das Funkfeld der Empfänger und zwingen das System damit in die Knie. Lest mal HIER im DSLR-Forum nach, wenn es euch interessiert.
PocketWizard hat dafür einige lächerliche Sachen auf den Markt gebracht. Von kleinen Socken-Kondomen für den Aufsteckblitz, bis hin zur Metallbox. Da frage ich mich langsam, warum ich dann nicht gleich nen richtigen Generator mit rumschleppen kann.
Das Ganze zum Ablachen könnt ihr hier nachlesen :-)… HIER und HIER
Es ist vollbracht. Unsere erste eigene BLOG-DVD (Hier seht kommt ihr zur Übersicht der DVD-Trainings) ist fertiggestellt. Lasst die Korken knallen und ab geht die Party… Hier seht ihr wie die DVD von außen ausschaut.*
Dieser Post wird etwas länger. Wir wollen einige Dinge abklären. Was ist drauf auf der DVD, was ist das Besondere, was kann ich damit anfangen und wie krieg ich das Ding.
Fangen wir mal mit einer Kurzbeschreibung an. Die DVD ist ein Werk gesammelter Videos zum Thema FOTOGRAFIE MIT REFLEKTOREN. Es war vor ca. 2 Jahren auf der Photokina, als wir mit Peter Geller von California Sunbounce ins Gespräch kamen und die Idee geboren wurde. Jetzt, 2 Jahre später und knapp 1000 Arbeitsstunden (rechnen wir die Arbeit aller Beteiligten für die Videos zusammen) später haben wir 39 Videos und knapp 4 Stunden fertiges Material zu diesem einen Thema.
Jedes Video läuft zwischen 3 und 10 Minuten und widmet sich einem besonderen Problem oder Setup. Und jetzt kommt die Besonderheit: Alle Videos auf der DVD werden von uns auf unserem YouTube-Channel veröffentlicht werden. Leider wird das optische Sehvergnügen dann durch englische Untertitel etwas getrübt. Außerdem werden wir die Videos konsekutiv veröffentlichen. Video für Video jede Woche, ein neues Video. Ergo… es kann locker noch ein weiteres Jahr dauern, bis alle Videos veröffentlicht sind. Vielleicht kürzer, vielleicht länger… vielleicht laufen die Videos irgendwann im Fernsehen oder sonst wo??? Wer weiß das schon. Wir wissen jetzt nur eine Sache. Wir haben 500 Stück gepresst und können euch in dieser sehr limitierten Auflage anbieten, alle Videos schon jetzt zu sehen. Direkt und ohne störende Untertitel. Dazu noch eine extra Version fürs Iphone optimiert.
Und damit ihr auch alle wisst, wie die DVD aufgebaut ist und wie genau es innen auf der DVD ausschaut… hier ein kurzes Screencapture zum Thema:
Hier ein paar Fragen und Antworten… damit auch die letzte Klarheit von lauter Fragezeichen abgelöst werden kann… lasst uns ein paar Klarheiten beseitigen :-).
Wie lange ist die DVD?
Auf der DVD sind 39 Videos mit einer Gesamtspieldauer von fast 4 Stunden.
Für wen sind die Videos?
Für EUCH! Wir wollten endlich mal etwas ganz Spezielles machen. Speziell auf die People- und Modefotografie ausgerichtet. Die Arbeit mit Reflektoren ist essenziell für einen Fotografen und mit den Videos bieten wir sowohl die absoluten Grundlagen als auch ziemlich fortgeschrittenes Wissen eng und speziell auf dieses Thema zugeschnitten an. Wir wollten eine Videostrecke und DVD machen, bei der man von Anfang an weiß, was einen erwarten wird. ALLES RUND UM REFLEKTOREN!
Muss ich Profi sein?
Nein, wir haben speziell für “blutige” Reflekorenanfänger auch eine FIRST-STEPS-Reihe auf der DVD. Diese Reihe bietet alles Grundwissen um dann in den Basic-Tutorials richtig tief in die Materie einzusteigen. Wer alle Basic-Videos gesehen hat, der kann nach einiger Übung direkt bei den ADVANCED-Tutorials weitermachen. Dann geht die Post so richtig ab!
Lerne ich dann als Profi auch was?
Das ist eine schwierige Frage. Kommt drauf an wie “Profi” man an ist. Wir haben die Videos allesamt sehr zeitlos angelegt und versucht auf die Lichtsetzung einzugehen. Die Videos sind unglaublich technik-zeitlos. Also die Frage der Kamera oder des Objektivs kommt eigentlich nie auf. Höchstens die Frage nach der passenden Uhrzeit um das Lichtsetup nachzustellen. Gerade dieser zeitlose Aufbau garantiert, dass die Videos auch weit fortgeschrittenen Fotografen neue Ansichten und Aspekte vermitteln können. Gerade für diesen Punkt haben wir versucht möglichst viel persönliche Arbeitsweisen auf die DVD zu bekommen.
Kann ich auch anders an die Videos kommen? DOWNLOAD???
Ja, man kann anders an die Videos kommen. Lösung: WARTEN, WARTEN, WARTEN und geduldig die Veröffentlichungen bei YouTube abwarten. Was wir noch mit den Videos machen werden, das steht noch nicht fest. Es kann also gut sein, dass irgendwann mal Videos vielleicht auch zusätzlich zu YouTube bei Vimeo laufen… aber was wir garantieren können ist, dass es vorerst keinen anderen Weg zu den Videos gibt. Ihr müsst aber die DVD nicht holen, könnt auch abwarten.
Wieviel kostet die DVD denn?
Die DVD kostet 35 Euro wird aber für 30 Euro eingeführt. Also derzeit gibt es die kompletten Stunden an Wissen für 30 Euro. Die Auflage liegt bei nur 500 Stück.
Wie kann ich bestellen?
Der Ablauf der Bestellung ist ganz ausführlich HIER beschrieben.
SCHLUSSWORT?
Bock auf die Arbeit mit Reflektoren in der Sonne oder sonst wo??? Dann sind die Videos ideal. Auch wenn wir auf der DVD nur mit California Sunbouncern gearbeitet haben, alle Themen und Videos sind auch mit anderen Reflektoren möglich und wir haben ja schon gesagt, dass die Videos sehr lichttechnisch gehalten wurden. Es geht um das Licht und erst in zweiter Instanz darum, mit was man so ein Licht erzeugen kann. Viele Videos können daher sogar auf die Blitzfotografie übertragen werden bzw. in vielen Videos ist die Blitzlichtfotografie mit der Arbeit mit Reflektoren auch kombiniert eingesetzt.
So, und damit ihr auch jetzt noch mitbekommt, dass wir für dieses Videos allein 3 Wochen lang in Spanien geschwitzt und geschuftet haben, gibt es hier noch ein paar Fotos mit netten “Hinter-Den-Kulissen”-Kommentaren.
Viel Spaß…
Ich liebe es Making-Of Aufnahmen mit Mittelformatkameras zum Preis eines Sportwagens zu machen… DEKADENT :-) -> SIEHE BILD UNTEN DRUNTER :-)
Ne Horde von tollen Mädels am Start und alle wollen Schnappschüsse für zuhause. Das die Kamera sowas überhaupt mitmacht, ein Wunder… im Modus mit dem grünen Dreieck aufgenommen :-)
Das Setup vom Foto oben ist leider nicht auf der DVD gelandet. Während unseres Aufenthaltes wurde ein Mikrofon von einem Regenschauer komplett erwischt und hat das zeitliche gesegnet. Leider haben wir das erst wirklich zuhause festgestellt. :-(
Gefilmt haben wir die kompletten Videos übrigens mit zwei Canon 5D Mark II Kameras. Und das vor einem Jahr :-) Als es noch so gut wie keine Infos zu Workflow und Fehlerquellen gab :-). JETZT kennen wir sie allesamt.
Am Ende eines Tages (WIR HABEN IN 3 WOCHEN NIE VOR ABSOLUTER DUNKELHEIT SCHLUSS GEMACHT) waren dann echt alle absolut kameramüde…
Aber der Tag war erst damit beendet ca. 100 GB an Daten PRO TAG zu sichern und zu ordnen. Mit dem UDMA-Cardreader hat das oft mehr als 2 Stunden gedauert.
Stellenweise lagen bei uns dann die Kameras an jeder Ecke… 3 Kameras zum Filmen dabei, 3 zum Fotografieren und noch zwei Nikon-Ersatz-Kameras.
Jaja… die Modelle… entweder sie sind KÄSESÜCHTIG oder aber putzgeil…Raoul als Nackt-Putz-Teufel… ok, nicht nackt… aber oben ohne!
Hier mal der smarte Marc beim Chillen auf der Treppe. Wer kann diesen Augen schon widerstehen. Jetzt wisst ihr wie wir an unsere Modelle kommen. Wir schicken Marc vor und lassen die Mädels ihm in die Augen gucken!
Dat wars auch schon mit Eindrücken vom Shooting!
Sodele… INFOS über den Erwerb dieser DELUXE-DVD gibt es HIER.
Und jetzt gibt es nochmals das ultimative Lehrvideo des Jahres 2010… ein Unboxing-Video. Jedes Wort, was innerhalb des Videos gesprochen wird, ist Gold wert…
*Leider ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen. Rohdaten haben dann am Ende garnicht mehr auf die 8.5GB-DVD gepasst. Daher steht es zwar außen drauf, ist aber nicht innen drin :-). Wir werden versuchen die Daten per Download nachzureichen.
++++++++++++ VERÖFFENTLICHTE VIDEOS ++++++++++++
LETS BOUNCE (Woche 1/39) – BOUNCEN ÜBER VIELE METER HINWEG (30.4.2010)
Heute geht es um etwas Technik was ihr definitiv braucht, wenn ihr mit Aufsteckblitzen arbeitet, was ihr aber auch selbst euch bauen könntet. Es geht um Vorsätze für die Aufsteckblitze. Und zwar genau um die, von Honl, einem US-amerikanischen Profi-Fotografen. Er hat seine Bauten nach einem Vorsatz gebaut. Alles was zählt ist GRÖßE GRÖßE und nochmals GRÖßE. Nur darum geht es. Er hat keine Schirme, keine Softboxen oder sonstwas gebaut. Honl baut nur GELS, ABSCHATTER und WABEN. Fast könnte man sagen, dass es nur darum geht, das Licht ins seiner Kompaktheit zu kontrollieren als es “nur” weicher zu machen. Und damit hat er Recht. Weich machen ist oftmals nicht das Problem. Aber wenig Licht, gesteuert zu setzen, dass ist viel viel wichtiger und schwieriger.
Und wir haben uns ein kleines aber umso wichtigeres Set von Honl gekauft. Es besteht aus folgenden Gegenständen.
1/8” WABE
1/4” WABE
SCHNALL-HALTERUNG
FILTER (FOLIEN) KIT
Das schöne an dem Schnell-Verschluss in Form eines Bandes mit Klettverschluss und innerseitigen ANTI-RUTSCHBESCHICHTUNG (oh Gott, das klingt wie schlechtes Home-Shopping-TV) ist, dass man alle Lichtformer jederzeit an jeden beliebigen Blitz an- und abbauen kann. Man kann also auch Blitze wieder verkaufen oder neue kaufen, ohne Beschädigungen oder Rückstände.
Aber an dieser Stelle werdet ihr euch sicherlich fragen, warum man etwas kaufen mag, was mal so viel viel günstiger machen kann. Was ist also der Grund, warum wir Geld dafür ausgeben, obwohl wir ja schon selbst diese Dinge gebaut haben. Filter kann man als riesigen Probepack fast umsonst bekommen. Und bei Honl zahlt man für 8 Filter 20 Euro… warum ist dieser Mehrpeis also sein Geld wert?
Die Antwort ist einfach zu beantworten. Aufsteckblitze sind unser tägliches Arbeitsgerät. Sie müssen mit den großen Rangern oder sonstigen Profiequipement mithalten. Und wir brauchen sie immer wieder und müssen uns auch darauf verlassen. Das Problem mit den selbstgebauten Sachen ist einfach, dass sie nie so robust und verlässlich sind, wie die Honl Sachen. Das soll jetzt hier keine Werbung sein, aber es ist eben eine kleine blöde Tatsache, dass sich die selbstgebauten Sachen bei uns immer wieder verabschieden.
Nehmt mal als Beispiel die Filter von LEE (siehe oben). Die Filter sind winzig klein, sie reichen aus, aber kaum hat man den Filter aus dem Heft herausgeschnitten, schon haben wir die kleine Folie wieder verloren. Und dann verwechselt man immer wieder die “fast” gleichen Farben und kommt dann nach Hause mit “leicht” falschfarbigen Fotos. :-(. Klar, man kann sie benennen, in Boxen packen, beschriften oder sonst was. Aber es bleibt dabei. Sie gehen zu schnell kaputt oder verloren.
Die Honl Filter sind größer und schon beschriftet. Man kann sie nicht verwechseln und so leicht verlieren sie sich komischerweise auch nicht. Also ob ich nun 4 Pakete LEE-Probefilter kaufe oder ein Paket Honl, das kommt auf das Gleich heraus.
Das Gleiche gilt für die Waben. Entweder sie fallen beim 5 Shooting auseinander oder sie überleben den Transport garnicht erst. Wir haben zig selbstgebaute Waben zermatscht in der Fototasche. Und ich muss ehrlich sagen, lieber kauf ich für kleines Geld nen Filter für den Aufsteckblitz als dass ich stundenlang bastel und die Dinger dann doch wieder kaputt gehen. Die Honl Waben haben einen sehr stabilen Plastikrahmen der nach allen Seiten über die Wabe hinwegschaut. Hab davon leider gerade kein Foto zur Hand, aber man kann es auf den Packungen erkennen.
Und das wäre es auch schon wieder an dieser Stelle. Rundum: Es gibt kein kleineres und stabileres System für Aufsteckblitze als das Honl-System. Klar, damit sind keine Softboxen mit dabei, aber hier geht es eher um negative Lichtsetzung (KONTROLLE) und weniger um das Gesamtpaket inkl. weichem Licht.
Und an dieser Stelle wollen wir auch noch einen kleinen aber feinen Tipp zum Thema FARBFOLIEN ausgeben. Ihr kennt sicherlich das Problem, dass man sich seine Folien total verschmort, wenn man zu stark und zu oft blitzt. Die Folien schmerzen und wellen sich auf, teilweise bekommen sie sogar Löcher. So kann man natürlich nicht mit der Ausrüstung umgehen. Daher hier der Trick.
Das Problem ist, dass die Filter zu dicht an der Frontscheibe des Blitzes sind. Zu nah bedeutet zu viel Hitze. Und daher schmelzen die Folien.
Die Lösung ist also die Folien vom Blitz zu entfernen. So wie auf dem nachfolgenden Bild.
Und zusätzlich kann man dann noch den Schnell-Strap weiter über den Rand des Blitzes schieben. Dann bekommt man den Filter noch weiter weg von der Blitzröhre.
Hier sieht man deutlich den Unterschied. Oben wurde der Strap auf die gleiche Höhe des Blitzes gebracht. Und unten wurde der Strap nochmals 3-4mm über den Rand geschoben.
NIE WIEDER SCHMELZENDE FOLIEN :-)
Als Fazit bleibt vielleicht zu sagen. Sinn und Zweck von guter Ausrüstung für Aufsteckblitze ist es auch, dass man sich den Spaß an der Arbeit mit den Blitzen nicht verdirbt. Aufsteckblitze bedeuten nicht gleichzeitig, dass man sich alles selbst basteln muss. Warum, wenn es bessere Lösungen gibt, stabilere Dinge. Kaum etwas verdirbt einem den Spaß an der Fotografie so sehr, wie wenn die Wabe mal wieder zwerquetscht aus der Tasche kommt. Oder für uns eben den Auftrag. Sowas kann und darf nicht sein…
Frohes Neues an euch alle… für uns gehts wieder los und damit auch hier im Blog. Und den Start machen wir mit einem besonderen Video. Wir haben es lange auf der Festplatte gehalten. Vor einiger Zeit hatten wir ein Fotoshooting bei dem es darum ging, ein Action-Poster mit “beschränkten Mitteln” zu machen. Ihr kennt ja dieses Foto hier und genau um das Gegenteil ging es diesmal. Gleiche Location aber nur eine 450D, ein 580 EX und ein 430 EX… nichteinmal Funkauslöser waren erlaubt :-). Das Video ist diesmal in ENGLISCHER SPRACHE… hoffe das ist nicht zu schlimm für euch. Das Foto wurde übrigens mit ANDREAS, den ihr ja aus der Nikon CLS System-Serie kennt. Hier gibt es das finale Foto und danach kommen auch schon satte 25 Minuten Video über die Entstehung! In den nachfolgenden Minuten zeigen wir im Video…
Die Entstehung und den Weg
Besondere Kniffe bei der Umsetzung
Technische Aspekte der Lichtführung
Tricks bei der Arbeit mit Aufsteckblitzen
Einstellung der Canon Aufsteckblitze
usw…
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Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Wir hoffen, dass wir euch den Start in 2010 etwas “versüßt” haben.
Heute gehts weiter mit der CANON ETTL REIHE. Und wie könnte man besser ein System erklären, als es in ACTION zu zeigen und daran zu erklären. Und wie immer gibt es subjektive und persönliche Messages hier bei uns im Blog. Was andere machen kümmert uns jetzt mal nicht, wir zeigen, wie wir das System nutzen.
Und wie sehen wir das ETTL-System für uns, wie ordnen wir das System in unseren Ausrüstungspool? Ganz einfach. Als “mobile Sondereinsatztruppe”. Shooting auf den Bergspitzen in Österreich??? Nur einen Rucksack um zur Location zu kommen, Actionshooting im Wald oder kaum die Möglichkeit auf die Ausrüstung aufzupassen??? Immer dann brauchen wir die kleinen, starken und günstigen Helfer.
Und genau das, hatten wir auch diesmal wieder als Aufgabe. Ein Shooting für ein paar Sedkartenfotos mit Davina. Und an dieser Stelle können wir direkt auf das fertige Fodo glotzen… DADAAAAAAAA…
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ABER bevor wir jetzt dann auf das ETTL-System eingehen, lasst uns ersteinmal zusammen einen Blick auf das Setup werfen. Wenn wir wissen, welche Logik in Sachen Lichtführung hinter dem Foto steckt, können wir dann sogleich zur technischen Seite, also zur Umsetzung, kommen. Denn die spielt, WIE WIR NACHHER DANN SEHEN WERDEN, für das fertige Foto wieder eine große Rolle.
Auf dem Making-Of Bild erkennen wir direkt: Sonnenuntergang… tolles Herbstlicht. Tolle Färbung… und ein ganz normaler Park mit vielen unschönen Baum-Schul-Halterungen… aber auch einem dicken großem Baum! Und das ist EVERYTHING YOU NEED… und das ist ganz logisch. Fragt euch doch mal was wir fotografieren wollen. Umgebung oder unser Modell? Und wenn es Antwort Nr. 2 ist, dann brauchen wir keine Umgebung sondern nur ein bisschen Hintergrund.
Auf dem Making-Of Foto können wir schon die Szenerie analysieren. Wir haben das EXTREM COOLE SONNENLICHT… und dann steht unser Modell die Sonne im Rücken zum Blitz gerichtet.
Überschrift dieses Post ist ja CANON ETTL und nicht SETUP-XY… also dreht es sich um die technische Seite der Fotografie mit dem Canon Automatik System. Und genau das werden wir jetzt besprechen. Warum wir einen Schirm genommen haben, warum einen Blitz überhaupt, das wurde ja bereits geklärt. Kommen wir zur Frage WIE HABEN WIR DAS EINGESTELLT UND WARUM???
Wir haben oben das Setup erklärt. Insgesamt ein sehr einfaches Setup. Logik ist ja, dass wir ein schönes und warmes Streiflicht von hinten bekommen und uns das Modell und das Portrait über den Blitz zurück ins Bild holen.
Ein Schirm ist schnell aufgeklappt, schnell hingestellt, der Aufsteckblitz ist schnall aufgeschnallt und schnell angeschalten… Und darum geht es für uns beim ETTL-System auch. Es ist sorgenfrei in vielen Situationen und so muss es auch genutzt werden. Manch ein Fotograf versucht mit 2 oder 3 Blitzen im Automatikmodus ein Foto gezielt auszuleuchten und endet dabei, dass er mehr “Blitzkorrekturen” vornehmen muss als ihm lieb ist. Oftmals wäre es einfach gewesen die Leistung einfach manuell einzustellen.
Und da wären wir auch schon bei einer wichtigen Unterscheidung.
Das ETTL System beinhaltet mehrere verschiedene Funktionen. Da wäre z.B. die drahtlose Auslösung und Ansteuerung der einzelnen Blitze. Aber da wäre auch die automatische Lichtmessung und -einstellung bei jedem Foto. Die Blitzbelichtungsautomatik.
Und als Fotograf muss man beide Möglichkeiten genau abwägen. In unserem heutigen Beispiel haben wir mit der Vollautomatik gearbeitet und die Belichtung nur kurz korrigiert.
Und darum geht es auch. SIMPLE ist toll und SIMPLE ist SIMPLE mit dem ETTL-System. Sobald es jedoch komplexer wird, mehr Blitze, mehr Kriterien, dann wird auch die Automatik schwächer. Je komplexer die Situation umso sinnloser das ETTL-System.
Also… in der Blitzbelichtungsvollautomatik kann man sehr einfach ein tolles Foto erstellen und zu 90% wird da auch ein geniales Foto aus der Kamera kommen. Man muss aber auch immer klar wissen, wann die Zeit für etwas mehr MANUELLE Einstellungen gekommen ist…
By the way.. Auf dem Foto mit dem Blitz sehen wir sehr deutlich, dass wir auch den Sensor so ausrichten, dass die Kamera und der Blitz auf der Kamera direkt in den Blitz zielt.
Und hier kommen wir noch zu ein paar Details der Blitze und der Einstellungen. Hier die Fotos vom Masterblitz und vom Slaveblitz.
Mit diesen Einstellungen (einen Master-Steuer-Blitz) und einen zündenden Slaveblitz vor einem Schirm würde uns für tagelange Fotografie genügen… Und um das zu zeigen, hier noch ein weiteres Foto. Bei diesem Foto sind wir einfach aus der Sonne in den Schatten des Baumes gegangen, also gerade mal 40cm um den Baum herum, und haben die Blende auf ca. 10 geschlossen. Und schwubs… das war das Foto was raus kam. Ohne irgendwelche Änderungen an den Einstellungen des Blitzes.
DAS IST ETTL… das ist spontane Fotografie. Wer es anders möchte, der soll gefälligst auch nen Belichtungsmesser nehmen und die Blitze wirklich einmessen.