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Artikel Tagged ‘Elinchrom’

LETS BOUNCE 14: SPECIAL – LOCH IM BOUNCER

30 Juli 2010

Das versprochene Video. Heute wenig Worte, lasst das Video beginnen!

Kurzbeschreibung: Schnipp, Schnapp und schon haben wir einen selbst gebauten “RING-REFLEKTOR”. Leider noch nicht im regulären Programm von Sunbounce :-), aber trotzdem sehr nützlich. Durch einen kleinen Schlitz erreichen wir, dass wir das Objektiv der Kamera durch den Sunbouncer schieben können und sich dadurch die Lichtquelle um das Objektiv herum zu legen vermag.

Martin & Marc

PS: Am Montag geht auch der DVD Versand regulär weiter!

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So, ab ins Wochenende!

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SETUP-32: DIREKTES BLITZLICHT (KNALLHART)

20 Juli 2010

Wir sind gerade im Süden des Landes, ich sitze im Hotel, ab 7.15 Uhr gibt es Frühstück und um 8 Uhr geht die Arbeit los. Vorbesprechung, Make-Up und Styling bis 10 Uhr und dann ab die Post.

Also legen wir direkt los mit dem ältesten Setup aller Zeiten. ich denke das Foto ist bestimmt 2,5 Jahre her und eines der ersten Fotos die ich je gemacht habe… Es geht um dieses Foto…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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SETUP HOW TO Tutorial Photo

Fangen wir an mit dem Überblick über das Setup. Man sieht auf dem Foto den Blitz, einen Ranger RX mit 1100Ws maximaler Leistung, das Modell und die Location. Ein Parkdeckdachin der Stadt.

Bitte beachtet dabei die Kleidung des Models. ALL WHITE :-)

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Und auf dem nächsten Foto sieht man den Effekt der heutigen Lichtsetups deutlich. Es ist aufgenommen mit den eigentlichen Kameraeinstellungen des finalen Fotos. Wir sehen, dass die Umgebung auf dem Foto schon korrekt belichtet ist. Selbst dort wo der Blitz nicht auftrifft oder wo der Hintergrund einfach zu weit vom Blitz entfernt ist.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Auf dem nächsten Foto sehen wir dann einen zufälligen Vergleich. Sorry, aber damals haben wir noch nicht wirklich Vergleichsfotos gemacht :-). Auf dem Foto, auf dem ich übrigens ein CloseUp Portrait mache, werfe ich mit meinem Körper vor dem Blitz einen Schatten auf das Model. Und genau hier sieht man jetzt den Unterschied zwischen mit Blitzlicht und ohne Blitzlicht.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Was haben wir also gemacht, was wollen wir mit dem Setup besprechen. Es ist eine Arbeitsweise die sehr spannend aber auch sehr schwierig ist. Eine Korrektbelichtung durch das Umgebungslicht und eine gezielte Mini-Überbelichtung durch den Blitz.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Der erzielte Effekt ist sehr interessant. Eine sehr direkte Ausleuchtung die das Model komplett aus dem sonst so eintönigen Hintergrund herausholt. Die “Überbelichtung”, die eigentlich gar keine richtige Überbelichtung ist, sondern eben nur eine Hellerbeleuchtung, setzt das Motiv aus dem Hintergrund heraus.

Dabei sollte man wenigstens eine relative harte Lichtquelle wählen. Dadurch erreicht man ein Mindestmaß an Zeichnung und Kontrastwirkung. Eine zu weiche Lichtquelle würde die Überbelichtung nicht so knackig und die Reflexe nicht so deutlich hervorholen.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Probiert das Setup mal aus. Ihr könnt es auch sehr einfach mit einem Aufsteckblitz machen. Das sieht etwas anders aus aber es geht auch…  gerade an einem etwas diesigen, wolkigen Tag ist dieses Setup der Knaller. Natürlich, und da schließt sicht der Kreis mit den ersten Sätzen dieses Setups, geht es am Besten mit weißer Kleidung.

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LETS BOUNCE 13: DIE ERSTEN SCHRITTE KOMMEN ALLE ZUSAMMEN

16 Juli 2010

Schon wieder Freitag. Man glaubt ja garnicht wie schnell die Zeit rum geht. Und trotzdem sind wir noch nicht einmal bei 1/3 der Videos der LetsBounce Reihe durch… Wow… dafür gibt es heute aber den Abschluss der FIRST STEPS Unterkategorie. Wir beenden die Einführungen, ab hier kommen nur noch die Anwendungsbeispiele und auch etwas abgefahrenere Shots.

Heute aber nochmals folgender Inhalt: “Und hier nochmal eine Zusammenfassung der vier vorangegangen Videos. Und nicht nur eine langweilige Zusammenfassung. Wir wenden alles Gelernte an und zeigen, in wie fern damit das fertige Foto entsteht und alle Faktoren zusammenspielen.”

Viel Spaß beim Video…

Gruß

Martin & Marc

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Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)

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VIDEO-LOCATION-21: NATÜRLICHKEIT GEWINNT

13 Juli 2010

Heute ein Video aus dem Fundus. Leider ohne externe Funkstrecke für die Audioübertragung und nur mit einem Richtmikro aufgenommen. Müsst ihr heute mal den Ton lauter drehen… Dazu noch aus der Zeit des Leidens im Sommer letzten Jahres. Mit gebrochenem Fuss… Viel Spaß mit dem Video!

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Hier das Foto mit dem Blitzlicht und dem sehr stark unterbelichteten Hintergrund.

Flash2Softbox
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Hier einfach ohne Blitz fotografiert. Das Sonnenlicht wirkt als Streiflicht von hinten.

Flash2Softbox
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Hier mit der Aufhellung, fast schon Belichtung, von seitlich vorne durch den Sunbouncer.

Flash2Softbox
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Sicherlich wird jeder Blogleser eine andere Meinung haben. Jedes Foto ist unterschiedlich und müsste ich mich entscheiden, nach einem Jahr (das Video wurde ja letztes Jahr gedreht), ich würde mich für das mittlere Foto ohne jeglichen Lichtformer entscheiden. Sowohl Blitzlicht als auch Reflektor erscheinen mir nachträglich als zu stark in ihrer Belichtungsintensität. Aber wie gesagt, Geschmack und darüber lässt sich nicht streiten.

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LETS BOUNCE 12: KANN MAN UM DIE ECKE BOUNCEN?

9 Juli 2010

Wir sind gerade so arg im Stress, dass wir das heutige LETS BOUNCE VIDEO komplett vergessen haben. Sorry liebe Blogleser, wir werden uns bessern :-).

Kurz und knackig die wichtigsten Infos: Hier kommt die Kurzbeschreibung des Videos und dann nach dem Video noch zwei Shots in zwei Variationen. Einmal farbig und dann noch Schwarzweiss…

Nicht immer hat man ideale Voraussetzungen on location. Ganz oft ist es so, dass man sich in enge Verhältnisse zwengen muss und da helfen Stative, Reflektoren und Sandsäcke. Damit erreicht man nämlich ganz einfach die gewünschte Ausleuchtung. Diesmal nutzen wir zwei Reflektoren und einer davon ist für die Kamera zudem noch versteckt.

Viel Spaß beim Video…

Gruß

Martin & Marc

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Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)

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LETS BOUNCE 11: WELCHE BESPANNUNG UND GRÖSSE???

2 Juli 2010

Diesmal ohne viel Umweg… wir hatten diese Woche ja viele Posts… daher hier das Thema und dann nur noch viel Spaß beim anschließenden Video.

Wir hatten den Inhaltstext leider mit dem Video vorletzte Woche vertauscht. Heute kommt wirklich das Video was dann die Größe und die richtige Bespannung erklärt.

PRO oder MINI oder gar MICRO-MINI? Was soll ich bloß nehmen? Die richtige Wahl der Größe des ersten Sunbouncers ist oft sehr entscheidend und daher besprechen wir dieses Thema in einem eigenen Film. Zur Frage nach der Größe kommt ja auch noch die korrekte Bespannung. Und auch dort hat man eine Wahl zu treffen. Auch hier wollen wir helfen.

Gruß

Martin & Marc

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VIDEO-LOCATION-1: SECONDSTODUSK

9 Juni 2010

Hallo liebe Blogleser. Heute gibt es ein Video. Wenig Worte, einfach angucken. Wir werden in den nächsten Wochen ein paar Videos mehr bringen. Wir haben einige Videos auf der Platte und müssen die langsam echt veröffentlichen. Das Video heute wurde ja sogar noch mit einer MiniDV Kamera gemacht. Bald kommen die richtigen Videos und dann sollten wir mit der Generation MiniDV abgeschlossen haben. Teilweise habt ihr ja schon die Qualität aktueller Videos gesehen. HIER ZUM BEISPIEL! Und das ist noch nicht einmal 50% der Qualität aktueller Videos.

Also, los gehts, wenig Ausrüstung, tolles Modell, Sonnenuntergang und einfach Fotos machen… Manueller Modus an der Kamera, ETTL mit Blitzbelichtungskorrektur am Blitz gesteuert über den Masterblitz auf der Kamera!

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Und wie üblich die Fotos auch in digitaler Form zum nachträglichen Inspizieren… Wie im Video erwähnt, alles gemacht mit einer 40x40cm Flash2Softbox Sobo (*SHOPLINK).

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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NIKON CLS PART XV – NIX GUT LICHTFORMER

1 Juni 2010

Vor einiger Zeit hat Andreas ja über ein Set möglicher Lichtformer für den Aufsteckblitz berichtet HIER IST DER LINK. Und wir haben hier mal wieder die Ehre euch vor Ausrüstung zu warnen. Damit meine ich jetzt nicht, dass der Beitrag und das vorgestellte Set sinnlos ist. Nein, ganz im Gegenteil. Es macht nach wie vor total viel Sinn. Jedoch gibt es eben einen kleinen Funken trauriger Nachrichten. Es geht ja um das Walimex Lichtformer-Set. Und wir wollen uns die “Dish” mal genauer angucken. Eine Dish ist eigentlich ein Lichtformer mit hartem Kernschatten, kontrastreich und weichem Außenverlauf HIER KÖNNT IHR LESEN WIE ES AUSSEHEN SOLLTE.

SETUP HOW TO Tutorial PhotoSETUP HOW TO Tutorial Photo

Letztens hatte ich die Möglichkeit den Lichtformer zu testen. Und plötzlich viel mir direkt die komische Lichtverteilung am Rande des Motivs auf. Ich hab leider kein Foto mehr, die wurden direkt gelöscht. Und dann habe ich angefangen nach den Ursachen zu suchen. Und die krasse Ursache war schnell gefunden. Guckt euch mal an, wie das Foto aussah, dass wir dann ohne Modell vor weißem Hintergrund gemacht hatten.

ERSCHRECKEND… :-)

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Sowas nenne ich nicht Lichtformer sondern Lichtverfälscher… Das Licht was da raus kommt ist schlimmer als das, was rein geht. Bevor wir aber nur noch über das Licht ablästern, gehen wir doch mal kurz auf den technischen Aspekt dieser Lichtverstümmelung ein.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Wie man auf dem Foto oben sehen kann, ist der Lichtformer so gebaut, dass die Diffusionsscheibe in der Mitte nicht gewährleistet, dass kein direktes Licht aus dem Lichtformer gelangt. Der schmale Kranz um die Mitte herum wird dadurch erzeugt, dass der Blitz einfach zu groß ist und nach außen hin “durchblitzt”.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Damit hätten wir schon wieder einen Post zum Thema. DON’T WASTE YOUR MONEY… bzw. nicht ganz, weil das ganze Set ja nicht schlecht ist, sondern eben nur dieser eine Lichtformer. Also wenn er kommt, dann direkt in die Mülltonne damit.

NIKON CLS WORKSHOP , , , , , , , , , , , , ,

TIME TO SHOW YOU SOME OF OUR SHOTS…

16 Mai 2010

Heute gibt es mal nix zu lernen, nix über Technik, Setups, Blitzen und sonst was über Fotografie. Heute gibt es mal etwas für die Glotzer. Einige Fotos, die von uns fotografiert worden…

Bearbeitung teilweise von “THE ONE AND ONLY” Calvin Hollywood.
FODOS VON KROLOP & GERST
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Bearbeitung teilweise von “THE ONE AND ONLY” Calvin Hollywood.
FODOS VON KROLOP & GERST
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FODOS VON KROLOP & GERST
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Bearbeitung teilweise von “THE ONE AND ONLY” Calvin Hollywood.
FODOS VON KROLOP & GERST
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Naja, und wenn man schon so viele Polizisten vor der Kamera hat, dann braucht man doch ab und an mal etwas Abwechslung. Auch das haben wir als Poster fotografieren dürfen. Das Ergebnis sieht man hier…

FODOS VON KROLOP & GERST
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ALLGEMEIN , , , , , , , , ,

SETUP-29: UNDER THE SUN

5 Mai 2010

Bei uns ist gerade herrliches Wetter und so schön die Sonne auch scheint, so wünscht man sich doch direkt an einen tollen Sandstrand mit genau dieser Sonne um dort wunderschöne Fotos zu machen… Tja, genug geträumt. Dafür gibt es aber heute einen kleinen Leckerbissen an Lichtsetzung in gerade dieser Situation.

Fangen wir mit dem Foto an um daran dann das Thema des heutigen Setups klar zu machen…

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Es geht um ein Drei-Licht-Setup unter Verwendung von nur zwei Blitzen. HE???? Wie geht das? Natürlich nur mit Hilfe der Sonne. Wenn wir das Foto nämlich genau anschauen, dann sehen wir deutlich dass das Modell von jeder Seite mit Licht bestrahlt wird. Von seitlich hinten rechts, von seitlich hinten links und von vorne seitlich links.

Ok, bevor wir in die Systematik gehen. Es gibt zwei Dinge auf die wir genauer eingehen wollen. Es gilt in Zukunft hier im Blog nicht nur Sachen zu zeigen und zu erklären sondern viel mehr die Verknüpfungen und den Sinn und Zweck aufzuzeigen. Technik ist nämlich nur dann sinnvoll anzuwenden, wenn man den Grund dafür vergegenwärtigt hat. Wir werden versuchen dies in den folgenden Posting wirklich verstärkt einzubauen.

1. Gilt es also heute zu klären wie man die genaue Ausbalancierung mit der Sonne vornimmt.

2. Wie setzt man mit zwei Blitzen die in einem festen Verhältnis zueinander stehen so ein delikates Licht mit drei unterschiedlichen Lichtquellen, die dazu noch in genauem Verhältnis zueinander stehen müssen.

Punkt Nr. 1 kommt gaaaaanz oft vor, immer dann wenn man draußen fotografiert und Punkt Nr. 2 passiert auch öfters als man denkt, denn Blitze lassen sich nicht immer so regulieren wie man es wünschen würde.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Punkt Nr. 2 ergibt sich übrigens direkt aus der Logik, dass beide verwendeten Lichtquellen mit einem kleinen 400Ws Quadra (*SHOPLINK) betrieben wurden und der Quadra ein fest eingestelltes Verhältnis beider Ausgänge von 1:2 hat. Wenn ca. 300Ws eingestellt sind, dann gibt der Q 66% auf den A Port und 33% auf den B Port. Eine Lichtquelle ist also immer stärker als die andere bzw. auch umgekehrt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Bevor wir aber anfangen, die oben genannten Thematiken zu behandeln, müssen wir zuerst das Setting checken. Fotos haben wir ja schon genügend gezeigt auf denen das Setup klar und deutlich zu erkennen ist. Ein Ranger Quadra mit 400Ws (*SHOPLINK) Maximalleistung, 2 Blitzköpfe mit Weitwinkelreflektoren, 2 Stative, 1 Sonne, 1 Strand, einen Raoul und dat wars… achso, den Sand nicht vergessen.

Das Drei-Punkt-Setup ist denkbar einfach. Man teilt den 360° Kreis um das Modell in jeweils 3 Stücke à 120°. Jede Lichtquelle bekommt einmal 120°. Die beiden hinteren Lichtquellen müssen dabei garnicht viel stärker sein, durch den steilen Winkel zum Motiv kommt der Reflex auf dem Motiv von ganz alleine.

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo

Aufgrund der Stärke des Quadras mit 400Ws war die Blende 11 bei ISO 100 das maximal erreichbare Abblenden. Dunkler konnten wir den Hintergrund nicht machen, dafür fehlte uns sowohl die Stärke des Blitzes als auch noch die Stärke des Sonnenlichts.

Und da wären wir auch schon mitten beim Thema und bei der ersten Frage. Wie balanciere ich das Umgebungslicht der Sonne mit dem Blitzlicht für das erwünschte Foto? Und dafür gibt es eine sehr einfache und strukturierte Vorgehensweise.

Das Sonnenlicht kann von uns nicht reguliert werden. Es ist so hell wie es eben hell ist und wir können mit den Kameraeinstellungen nicht die Helligkeit der Sonne bestimmen sondern maximal das Verhältnis zum Blitzlicht. Das macht die Sache aber wieder noch einfacher. Wir beginnen mit dem Einstellen der Kamera um ein Grundfoto zu bekommen. Das Grundfoto ohne jeglichen Blitz muss so belichtet sein, dass die Sonne leichte Akzente auf das Motiv zeichnet. Es darf also nicht ausgebrannt sein sondern muss leicht hell glänzen.

Entweder man macht eine Belichtungsreihe oder man misst mit dem Belichtungsmesser das Licht auf ca. 2/3 Blenden unter der Arbeitsblende ein. Da die Sonne hinter dem Modell steht, taucht eine leichte Unterbelichtung der Stellen im direkten Sonnenlicht das Motiv in deutlichen Schatten.  Sobald das passiert ist, hat man die Kameraeinstellungen gefunden und wir wären beim zweiten Punkt auf der Agenda. Das Einstellen beider Blitze die aber leider ständig in einem festen Verhältnis zueinander stehen.

Wenn wir auch hier strukturiert vorgehen, dann ist auch dies kein großes Problem für uns. Erstainmal gilt es zu klären, welche Postion der stärkere bzw. der schwächere Blitz einnehmen soll. Und da entscheiden wir uns für die Kombination, dass der hintere Blitz stärker sein soll als das Führungslicht von vorne. Warum? Es ist wichtiger, das komplette Motiv vom Hintergrund zu trennen und das Streiflicht auf den gesamten Körper zu werfen als das komplette Motiv von vorne treffen. Übersetzt: Lieber wir haben einen Verlauf des Lichts zu den Beinen hin, sehen aber den Oberkörper, als dass das Streiflicht nur den Oberkörper und nicht den wichtigen unteren Bereich trifft.

Da die effektive Lichtstärke hauptsächlich durch die Entfernung bestimmt wird, brauchen wir das stärkere Licht als Streiflicht um mit einer größeren Distanz bei gleichem Reflektor gerade den kompletten Körper auszuleuchten. Simpel… nisschd wahrrr? Wenn wir nämlich diese Entscheidung getroffen haben, dann schieben wir beide Lichtquellen auf voller Leistung am Q nur noch so lange an das Motiv heran, bis wir das Foto korrekt belichtet haben und gleichzeitig auch die gewünschte Ausleuchtung. Das Führungslicht ist dabei viel näher am Motiv als das Streiflicht. Haben ja gerade besprochen warum…

Und damit hätten wir den Post auch schon fast beendet. Es geht also darum, dass wir strukturiert alle Aufgaben bewältigen und Schritt für Schritt unser Licht einrichten. Erst das Umgebungslicht; wobei wir uns nach der Helligkeit des benötigten Reflexes richten. Und erst dann kommt das Blitzlicht; wobei hier dann auch wieder der gewünschte Belichtungserfolg das Setup Schritt für Schritt vorgibt.

So, jetzt nochmals das Foto.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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Noch einige wichtige Punkte… am nachfolgenden Punkt sieht man mal, was so ein Q bei uns ständig aushalten muss und es auch problemlos tut. Sand, Wind, Feuchtigkeit… alles kein Problem. Und daher auch der Aufruf: Wenn man ständig nur nach der Ausrüstung schaut, kann man nicht frei fotografieren und daher braucht man zwangsweise auch Ausrüstung, die man wirklich vergessen und einfach benutzen kann, wenn man fotografiert.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

Schon wieder mal ein Loblieb auf den Manfrotto CombiBoom 420B. Hier haben wir aufgrund des kurzes Kabels und des schrägen Bodens das Foto nur mit dem Galgen machen können. Warum? Durch den Galgen kann man den Schwerpunkt weg vom Gewicht lagern und damit den Hang ausgleichen. Dazu können wir das Licht über die Kameraachse bringen und damit erreichen wir, dass das Licht aus den beiden Blitzen nicht nur von einer Seite kommt. Würden wir den Blitz weiter nach rechts bringen wollen, dann hätten wir mit dem Kabel direkt im Bild zu kämpfen. Mit dem Galgen wird das Kabel “über das Bild” gelegt.

SETUP HOW TO Tutorial Photo

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