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Artikel Tagged ‘Elinchrom’

VIDEO-STUDIO-8: STUDIO MAL ANDERS

5 März 2010

Mal wieder das wöchentliche Lehrvideo hier im Blog. Ohne viel Getippse, anmachen, gucken und selber Fotos machen!

Damit die Fotos auch mal so auf dem Bildschirm angeguckt werden können und nicht nur im Video… hier zwei Ergebnisse:

Fertiges Foto
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Fertiges Foto
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Nochmals den Link zu unseren YouTube-Channel! Da gibbet viele, viele Videos…
FROHES WOCHENENDE UND WIR SEHEN UNS DANACH WIEDER…

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VIDEO-TECHNICAL-6: Flash2Softbox TEIL 2

6 Februar 2010

Endlich der langerwartete Beitrag in Videoform zum Flash2Softbox-Beitrag. Passend zum Winter auch die Location…

Der Originalbeitrag ist HIER zu finden!

Hier gibt es schon einmal die finalen Fotos, gemacht allein mit dem Flash2Softbox-System.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Jetzt aber direkt zum Video…

Teil1:

Teil2

Zum Thema lässt sich noch Folgendes zusammenfassen. Nein, Flash2Softbox ist keine Lösung um große Akkugeneratoren zu ersetzen. Dazu hängt die Lösung zu sehr an der beschränkten Leistung der Aufsteckblitze fest. Wir wollen aber trotzdem ganz direkt und ehrlich sagen, dass es ein prima System ist, die Vorteile der Studiolichtführung (Barndoors, Farbfolien, Waben und Softboxen) an den Aufsteckblitz zu bringen.

Für uns gibt es nur zwei Einsatzmöglichkeiten. 1) nehmen wir nur eine Box mit, sonst nix und steuern über die Automatik den Blitz an. Schnell, ohne Aufwand und verdammt flexibel. Oder wir nehmen das volle Lichtprogramm mit, dann aber immernoch in einer Tasche und mit wenig Gewicht. 3-4 Lichtqullen und alle Lichtformer. Schlechter als unsere Ranger oder Studioblitze aber auch nur 5% des Gewichts :-).

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SETUP-23: “ZWIE-LICHT”-SHOOT

15 Januar 2010

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KURZFRISTIG IST EIN PLATZ BEIM WORKSHOP IN WEINHEIM FREI GEWORDEN.
MODE & WÄSCHEFOTOGRAFIE, 23. oder 24.1.2010 in WEINHEIM

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Wenn es darum geht, mit nur wenige Lichtquellen viele unterschiedliche Effekte in einem Foto zu vereinen, dann geht es darum, möglichst exakt zu arbeiten. Exaktheit ist nötig, denn Effekte werden durch minimale Veränderungen erzeugt. Sich dies einzuprägen ist der erste, bedeutsame Schritt hin zum fertigen Foto.

Schauen wir uns das fertige Foto an. Dieses Foto wurde so ausgeleuchtet (Übrigens mit der tollen Rosa auf einem unserer Workshops in München).

Workshop Vergleich Fotos
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Workshop Vergleich Fotos
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Welche Elemente haben wir auf den Fotos, durch dieses Lichtsetup verbunden? Wir können sie einfach zusammen aufzählen.

  • Das Motiv ist schön ausgeleuchtet.
  • Ein Teil des Motivs verschwindet eher im Schatten. Das Gesicht ist “zwiegespalten” durch den Schatten.
  • Wir haben eine einheitliche Hintergrundausleuchtung OHNE Motivschatten durch das Modell.
  • Wir haben Streiflichter über den gesamten Körper verteilt.
  • Die Streiflichter sind nicht überbelichtet sondern belichten die Seiten korrekt.

Wie viele Lichtquellen wurden für dieses Foto denn eingesetzt. Normalerweise würde man mit der Zahl 3 rechnen. Führungslicht, Streiflicht und Hintergrund. Allerdings ist dies nicht wahr. Hier wurden nur zwei Lichtquellen genutzt. Das Besondere an diesem Setup ist unter anderem auch, dass der Hintergrund von einer Kombination aus Führungs- und Streiflicht belichtet wurde.

Setup HOW TO Tutorial Photo

Das Führungslicht wurde mit einem großen Galgen seitlich über das Modell gebracht. Die exakte Postion wurde so gewählt, dass der Hut die halbe Seite des Kopfes abschirmte. Durch die seitliche Position wird der Schatten als direkte Konsequenz auch seitlich nach hinten geworfen. Wohin der Schatten also genau fällt, hängt neben dem Winkel des Hauptlichtes im zweiten Punkt von der Entfernung der Wand zum Modell ab. Wir haben verschiedene Denkszenarien.

  • Ist die Wand weit entfernt, dann wird der Schatten von oben seitlich nach unten seitlich hinten geworfen. Ab einer Gewissen Distanz trifft kein Schatten mehr die Wand sondern wird direkt auf den Boden geworfen. Allerdings wird als direkte Konsequenz der hohen Entfernung von Wand und Blitz die Wand auch dunkler belichtet.
  • Soll die Wand heller bestrahlt werden, so muss sie näher an das Modell. Um den Schatten auf der Wand zu vermeiden muss die Lichtquelle noch seitlicher gefahren werden oder noch höher positioniert werden. Daraus resultiert dann aber auch gleich wieder eine andere Ausleuchtung des Motivs im Gesicht und auf dem Körper. Zudem wird das Führungslicht irgendwann zu hoch und zu seitlich für ein Modeshot stehen, weil dann das Motiv nicht mehr genügend frontales Licht abbekommt und zu viel im Schatten versinkt.
  • Je näher wir die Lichtquelle an das Motiv heranfahren, umso weicher wird das Licht und dadurch auch der Schatten, aber umso dunkler wird wieder der Hintergrund, aufgrund des erhöhten Unterschieds der Entfernung von Wand zu Blitz und Blitz zu Motiv.

Des Rätsels Lösung ist ein Mittelweg. Der Schatten, man kann es auf dem Foto unter diesem Text sehen, wird halbwegs aus dem Bild geworfen. Der Schatten fängt also ungefähr hinter der linken Schulter des Modells an. Warum ist der Schatten aber dann auf dem besagten Foto unten nicht wirklich sichtbar? Der Schatten ist auf dem Foto nicht sichtbar, weil auf diesem Foto noch die zweite Lichtquelle aktiviert war.

Und genau um solche Überlegungen geht es in der Studiofotografie. Diesen Gedankengang muss man fähig sein VORHER zu gehen. Vor dem Aufbau und bei der eigentlichen Ideenfindung. Was ändert sich wenn ich das mache, was dann, was mit dieser Änderungen und worin resultiert eine solche Veränderung. Es sind Grundlagengedanken die nach wenigen mathematischen Formeln gehen. Dem Lichtverlust über die Distanz und das Grundverhalten von harten, weichen oder konzentrierten Lichtquellen z.B.

Setup HOW TO Tutorial PhotoSetup HOW TO Tutorial Photo

Zurück zum Text. Es ging gerade ja darum, weshalb der Schatten auf dem Foto doch nicht zu sehen ist, dort wo er eigentlich sein müsste. Grund dafür: Die zweite Lichtquelle, unser Streiflicht für die seitliche Aufhellung des Modells, sehen wir auf dem Foto oben. Es ist eine rechteckige Softbox, die über ein Frontdiffusortuch zu einem sehr engen Striplite geformt wurde. So ca. 15cm in der Breite und über 1m in der Länge. Dieses Streiflicht erzeugt mit der Hauptlicht gleichzeitig den Effekt der Hintergrundaufhellung und der Aufhellung des Motivs im Schattenbereich.

Der Grund für diesen Effekt ist, dass das Licht so nahe an der Wand steht und damit über das streuende Licht gerade in den Bereich des Schattenwurfes der Hauptlichtquelle einwirken kann. Weg vom Schatten, hin zum Licht des Führungslichtes wirkt das Streiflicht hingegen nicht mehr, denn dort lässt dessen Leistung über die Entfernung zu stark nach. Die geringe Breite der Softbox verhindert zudem, dass das Steiflicht zu nahe an den Hintergrund kommt und dass zu viel Licht vagabundieren kann.

Wenn man ganz genau auf dieses Foto schaut, dann sieht man auch den angedeuteten Schatten unseres Modells. Er beginnt links neben dem rechten Arm des Modells. Der Kopf unseres Modells wird ungefähr auf Höhe der Schulter geworfen. Wie bereits geklärt, wird der Schatten aber über die zweite Lichtquelle “versteckt” / aufgehellt.

Workshop Vergleich Fotos
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Die große Höhe stellt dabei sicher, dass das Streiflicht auf dem Körper von Rosa gleichmäßig über den gesamten Körper bis in den Beinbereich fällt.

Setup HOW TO Tutorial Photo

So, das war es für heute. Mit diesem Setup möchte ich auch mal dafür plädieren, mehr mit dem Führungslicht zu spielen und zu variieren. Hohe Positionen, Schattenwürfe, harte Linien und starke Kontraste müssen nicht immer störend sein, wenn sie genau und präzise gesetzt werden.

BY THE WAY 1: Wenn wir über präzise Lichtsetzung sprechen, dann bedeutet dass natürlich im Umkehrschluss, dass das Modell einen festen Platz hat. Sie kann nicht einfach 10cm nach hinten oder vorne gehen. KEINE 10CM!!!!! Das sollte klar sein.

BY THE WAY 2: Auch gute Modelle sind Koffein-RED BULL-süchtig :-)…

Setup HOW TO Tutorial Photo

Fotografiert wurde dieses Foto mit dem 24-70mm 2.8 L Objektiv von Canon (*shoplink zu achatzi). Das Objektiv hatten wir schon zig mal gekauft und irgendwie jedes Mal wieder verkauft. Das Objektiv ist keine Empfehlung von uns. Marc und ich sind beide Fans des 24-105 mit f4 und IS. Gerade am Vollformat überwiegt der Vorteil der Brennweite und im Studiobereich sind die Blendenwerte nicht so entscheidend. Genauso zählt aber auch der IS im Studio weniger. Schärfentechnisch geben sich beide Objektive nicht wirklich was. Das nur als kleiner Zusatz. Ich weiß ja, dass viele Leser das Objektiv am Foto oben anhand der Geli erkennen. Daher hier nochmals der Ratschlag. KEIN DOLLES OBJEKTIV UND NICHT WIRKLICH ZU KAUFEN!!!!

Ich wünsche dann noch viel Spaß am Wochenende. Wir sind unterwegs, diesmal in der Nähe von Mannheim und werden das gesamte Wochenende mal wieder Videos für euch drehen. Haben jetzt 4 Wochen kein einziges Video regulär unter der Woche machen können, also brauchen wir mal wieder ein Wochenende nur für euch Blogleser! BYE!

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VIDEO-STUDIO-5: MUSCLE LIGHT

11 Januar 2010

Wir haben die nächsten Tage noch dicke mit dem Datencrash zu tun. Daher gibt es heute 2 Beiträge, zwei volle Videos… für alle Blogleser und wir melden uns wieder, sobald etwas Ruhe eingekommen ist.

Nachdem dieses Video auch noch online ist, muss ich wenigstens keine Angst haben, dass ich euch im Stich gelassen und nix ins Blog gesetzt habe.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

LG

Martin

PS: ICH HASSE FESTPLATTEN!!!!!!

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VIDEO-STUDIO-2: FARBEN

11 Januar 2010

Wir hatten die letzte Woche einen echt fiesen Festplattencrash. Inkl. aller Backup-Lösungen… naja, bis auf die externen Backups die allerdings immer nur im 4 Wochen Rythmus gesichert werden… aber das gute an der Sache. Wir haben viele “alte” Videos gefunden. Heute gibt es das zweite Video überhaupt, dass wir im Studio gemacht haben. Wir wissen jetzt, dass wir noch sau viele NON-HD Videos auf der Platte haben. Auch wenn sie von der Qualität in Bezug auf Film und auch Erklärungen (HEKTIK HEKTIK HEKTIK :-)) nicht an heutige Videos heranreichen, interessant sind sie allemal.

Also, ohne weitere Worte direkt zum Video.

Als das Video vom Cutting zurückgekommen war, haben wir hier direkt gemerkt, dass das Video etwas “unklar” beim Thema Hintergrundbelichtung war. Die Sache mit dem Reflektor und den “Scheunentoren” habe ich nicht so dolle erklärt. Da waren wir uns hier alle einig. Also kommt hier und jetzt noch ne kleine extra Erklärung.

–> ES GEHT UM DAS ERZEUGEN EINES WAAGERECHTEN VERLAUFS IM HINTERGRUND. Einen solchen Verlauf kann man theoretisch nur erzeugen, wenn man direkt mit dem Blitz fotografiert, der Blitz also orthogonal zum Hintergrund positioniert ist. Das geht aber nicht, denn dann wäre der Blitzkopf ja im Foto. Daher muss der Kopf seitlich aufgebaut werden. Und eine seitliche Position erzeugt automatisch einen seitlichen Verlauf zur anderen Seite. Und dann wird auch der Verlauf vom Boden nach oben nicht mehr waagerecht. Daher muss man mit den Klappen “spielen” und diese leicht schräg drehen. So kann man die schräge Lichtabnahme auf der blitznahen Seite etwas eindämmen und so bekommt man wieder einen horizontalen Verlauf.

–> Bei der Erklärung mit dem “schwarzen Hintergrund” wurde beim Cutting die Beschriftung verwechselt… Sorry, aber gerade steht uns der Kopf woanders, daher haben wir es drin gelassen…

Morgen oder Übermorgen gibt es dann wieder nen Beitrag zu den Setups…

LG aus dem Rheinland und ich hoffe das heutige Video hat mal wieder ein paar Erkenntnisse gebracht…

Martin

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CANON ETTL-3: Einstelllicht DELUXE :-)

15 Dezember 2009

KLARSTELLUNG: Dieser Post gilt besonders für Fotografen, für die ein Studioblitz und eine komplette Studioausrüstung keinen Sinn machen, aber zugleich mit Aufsteckblitzen arbeiten. Für Fotografen, für die die Blitzbelichtungsautomatik TTL auch bei der Portraitfotografie Sinn macht…

Ein großes Problem wenn es um das Thema Aufsteckblitze als externe Blitzquellen geht, ist das Fehlen eines entsprechenden Einstelllichts. Und welche Probleme birgt dieses Fehlen! Erstens sieht man nicht im Geringsten die zu erwartende Ausleuchtung und Charakteristik und zudem würde man ohne anderweitiges Licht garnix mehr sehen können und somit auch nicht mehr fokussieren können. Während das erste Problem noch verkraftet werden kann, immerhin sieht man über das Einstelllicht schließlich nie das wirkliche Endresultat in Sachen Lichtführung, so ist der zweite Punkt doch mehr oder minder ein NO-GO.

Je weniger Licht wir haben, umso schwerer wird ein verlässlicher Fokus und umso mehr lassen wir uns täuschen von “anderem Lichte”. Jeder kennt die Situation sicherlich, bei dem der Einsatz des Aufsteckblitzes eine komplett andere Charakteristik auf den Sensor zaubert und man als Fotograf beide Fotos, Realität über das Auge und Darstellung in der Kamera. Und um dieses Thema hier an dieser Stelle über einen kurzen und umso einfacheren Kniff aufzugreifen, habe ich 2 Fotos vom letzten Aufsteckblitz-Studio-Workshop am Wochenende mitgebracht.

Vorher klären wir aber noch ein paar Punkte die es zu beachten gibt. Was brauchen wir denn eigentlich? Eigentlich hätten wir gerne aus dem Aufsteckblitz ein helles Licht. Nicht zu hell um noch auf das Foto zu kommen und die Farbtemperatur zu verschieben!!! Es soll die gleiche Charakteristik haben wie der Aufsteckblitz… NA PROST!!!

Und voila, das ist die Lösung!!! Eine weitere Dauerlichtquelle. In unserem Falle ein 1000W starkes Quarzlicht von Walimex, stufenlos regulierbar, schöne Farbtemperatur bei 3200°K. Bei manueller Fixierung der Kamerawerte kommt dabei auch die Ettl-Automatik nicht ins Straucheln sondern belichtet tapfer weiter…

Strobist Modelling Lamp
Strobist Modelling Lamp

Man sollte folgende Punkte dabei beachten:

  • Die Lichtquelle so weit wie möglich reduzieren!
  • Das Dauerlicht so weit wie möglich an die Achse des Aufsteckblitzes heranbringen.
  • VORSICHT VOR DER HITZE UND DEM SCHWARZEN AUFSTECKBLITZ!!!
  • Kein direktes Licht auf das Modell, die Lichtquelle muss also komplett hinter den Schirm!!!
  • Weißabgleich speziell einstellen/korrigieren!

Wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir auf dem Foto genau, wie die Dauerlichtquelle beleuchtet. Wir haben sie so aufgebaut, dass sie genau wie der Aufsteckblitz größtenteils in der Mitte des Schirms trifft, tendenziell noch etwas weiter unten.

Strobist Modelling Lamp

Macht das Ganze überhaupt Sinn???? Einen extra Strahler nur für ein Einstelllicht???

Stellen wir uns einfach mal ein offenblendiges Portrait vor. Fast jedes Licht um unser Modell würde unser Portrait verändern. Ohne Licht können wir aber ja nicht arbeiten. Also wenn wir schon Licht brauchen, dann bitte keine Neonröhren von der Decke oder dergleichen… dann lieber etwas Licht aus genau unserer Hauptlichtquelle. Denn das ist absolut unmerklich wenn wir den Weißabgleich daran angepasst haben.

Zudem kostet das Dauerlicht absolut nicht die Welt. Mit um die 100 Euro kann man ein so starkes Kunstlicht verschieden einsetzen. Ob als aktive Lichtquelle zusätzlich zu vorhandnen Kunstlichtquellen oder als Dauerlicht für offenblendiges Arbeiten. Es macht als insgesamt genauso viel Sinn ein Dauerlicht zu besitzen wie einen Aufsteckblitz zu nutzen. Und wenn man beides hat, dann sollte man es auch kombinieren!!!

KLARSTELLUNG: Es macht für viele Fotografen keinen Sinn, einen kompletten Studioblitz zu kaufen. Die liegen in einer ordentlichen Qualität weit über 300 Euro. Ein Aufsteckblitz hat man aber sowieso, zudem kann man auch mit Einstelllicht zusammen die Blitzbelichtungsautomatik nutzen, Dauerlicht kostet um die 100 Euro nur, kann zudem separat verwendet werden als alleinige Lichtquelle und hat auch weitere Vorteile. Mit dem Dauerlicht fügt man dem Aufsteckblitz sozusagen die Funktion des Einstelllichtes hinzu und kann das Dauerlicht auch alleine verwendet. Ohne Dauerlicht kann man den Blitz ja auch einsetzen.

Für manchen mag dieser Post vielleicht schwachsinnig erscheinen, ist er aber nicht. Denn Fotografie ist in Perfektion oft nur eine Anhäufung von Kleinigkeiten. Der Teufel ist ein Eichhörnchen :-)… und genau darum geht es hier. Denn im Grund genommen arbeiten wir in der Kombination aus Aufsteckblitz und Dauerlicht an den Feinheiten. Farbtreue, Bildwirkung, Charakteristik beim Fotografieren und den Unterschied, dass wir sonst evtl. immer eine andere Lichtquelle UNGESTEUERT mit in unser Bild nehmen. Bevor wir das also ungesteuert zulassen, dann planen wir doch lieber von vorne damit!

So, Post vorbei, aber nicht ohne noch ein Foto aus dem Shoot. Dieses Foto wurde mit dem Blitzsetup gemacht.

Workshop Vergleich Fotos
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VIDEO-STUDIO-11: MultipleCameraSync

15 November 2009

Hallo liebe Blogleser. Da Martin heute verhindert ist, übernehme ich das Posten. Und das Ganze mit viel Inhalt und wenig Worten. Hier kommen die Videos zum heutigen Video-Tutorial-Blogbeitrag. Wir mussten die Videos splitten, da YouTube nur Videos bis 10 Minuten Länge akzeptiert.

Thema heute… Swat-Team-Fotos und dazu noch das Auslösen von mehreren Kameras auf eine Blitzauslösung. Also nur einmal blitzen, dafür aber mehrere Fotos machen.

VIDEO 1

MiniInfo: Wir haben schon so viel mit der Truppe vom ASTC gemacht, dass man das “KERLCHEN” im Film nicht falsch sondern richtig verstehen sollte. :-)

VIDEO 2

Wer sich jetzt fragt, warum wir überhaupt 2 Kameras genutzt haben, der bekommt hier die Antwort serviert. Die Fotos im Video wurden noch mit 5D Mark I Kameras aufgenommen. Die 12 MP sind doch sehr gut, wenn es um ein Ganzkörperfoto geht. Aber wenn man aus einem Foto mit einer kompletten Person und zusätzlich noch einem großen weißen Rand ein wirkliches Detail herausschneiden möchte, dann kommt die Auflösung doch an ihre Grenzen.
Für das fertige 3D-Modell soll der Betrachter richtig stark an die Ausrüstung heranzoomen können. Deshalb haben wir noch zusätzlich einen sehr gezielten CloseUp auf den Oberkörper gesetzt. Die Fläche der Close-Up Kamera hätte ausgeschnitten aus dem Ganzkörperfoto nur noch ca. 3 MP an Daten enthalten. Somit haben wir also die vierfache Auflösung auf dem Oberkörper.

LG

Marc

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SETUP-17: HIGH ISO POOL-PARTY

26 Oktober 2009

Schon wieder gibt es das dieswöchige SETUP-Tutorial. Wir werden euch auf ein Neues erklären, wie wir ein bestimmtes Foto gemacht haben, was es Besonderes dabei zu beachten gab und euch die Beweis-Making-Of-Fotos gleich mitliefern.

Pool Setup How To
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Um dieses Foto geht es heute und bevor wir loslegen… nein halt, wir sind ja schon mitten drin. Wir müssen das Foto ersteinmal analysieren und auswerten. Was können wir denn bereits aus dem Foto erkennen?

Wenn wir die Glotzer aufmachen und genau hingucken, dann erkennen wir folgende Punkte die für uns von fotografischer Bedeutung sind.

  • Der Körper des Modells ist leicht verschwommen an den Rändern, trotzdem aber ist das Modell scharf abgebildet.
    ERGO: Längere Belichtungszeit.
  • Wir können auf dem Modell nur eine Lichtquelle erkennen, Schatten sind nicht sonderlicht hart. Die Lichtquelle auf dem Modell war kein Dauerlicht, sonst wäre die Bewegung nicht eingefroren worden.
    ERGO: Blitz von links, weiche Lichtquelle.
  • Der Pool hinter dem Modell kann nicht durch durch die gleiche Lichtquelle belichtet worden sein. (LICHTABNAHME, denn sonst wäre das Modell ja heillos überbelichtet gewesen.) Daher befand sich wohl beim den Pool nocht eine weitere Lichtquelle.
  • Man kann eine leichte Freistellung erkennen. Ob das jetzt über eine Verwacklung des Hintergrundes geschieht, oder über eine Blendenunschärfe, das ist etwas schwieriger zu erkennen. Tendenziell ist aber doch ein Schärfeverlauf zu erkennen. Jedenfalls leicht.
    Blende niedriger als 5.6.
  • Das Modell ist relativ natürlich bis in die Ränder dargestellt.
    ERGO: Eine höhere Brennweite.

Und wenn wir genau hingucken, dann erkennen wir diese Punkte auch wirklich alle auf dem Foto. Und damit haben wir uns das Setup im eigentlichen Sinne schon selbst erklärt. Was wo wie wann war, das wissen wir eigentlich schon.

Offene Blende, längere Belichtungszeit, höhere Brennweite, Dauerlicht im Pool, Blitz von links über weichen Lichtformer. VOILA… fertig!

Und das es garnicht mehr ist, das zeigen wir euch jetzt.

So sah das gesamte Setting aus… beleuchteter Pool… Sunbounce MINI mit Ranger Quadra auf FAST KLEINSTER LEISTUNG bei ca. 6 Wattsekunden!!!!!! FÜNF!!!!
Zur Distanz zwischen Modell und Lichtquelle kommen wir gleich. Vorab aber erstmal die harten Fakten…

Photo Setup TutorialPhoto Setup TutorialPhoto Setup Tutorial

Der Sunbounce wurde in der Bespannung Zebra (Zebra ist eine gesonderte Bespannung des Reflektors welche die Farbtemperatur des reflektierten Lichts um bis zu 400°K ins wärmere färbt.) gewählt um das Licht etwas an das Kunstlicht im Pool anzugleichen. Auf dem s/w-Foto schwer zu erkennen, auf den späteren Fotos sieht man diese Änderung durch den Sunbounce-Zebra aber deutlich.

Größentechnisch haben wir hier denSunbounce MINI und nicht den MICRO MINI genommen. Durch den größeren Blitz und vielmehr durch die rabenschwarze Nacht haben wir die Möglichkeit eine größere Lichtquelle mit Blitzlicht zu versorgen. Wir haben also kein Leistungsproblem…

Photo Setup Tutorial

Durch den größeren Bouncer mussten und kontnen wir den Weitwinkelreflektor des Q nutzen. Damit haben wir auch wirklich den Bouncer bis in die Ecken mit Licht gefüllt. Und dieser konnte dann seine gesamte Fläche als Reflektionsfläche für unser Modell nutzen.

Photo Setup Tutorial

Und das Ganz auf dem Stativ ist sooooo leicht, dass wir nichteinmal Gewichte benötigen. Der Bouncer und Blitz werden gehalten vom Generator selbst. :-)

Damit ihr auch mal seht, wie die Leistung ungefähr eingestellt war, hier das Bild vom Dispay des Q. 0.7 steht für fast kleinste Leistung. 0,4 wäre minimale Leistung. Wir haben also 3/10 Blenden mehr Leistung benötigt.

Photo Setup Tutorial

So einfach ist es… :-) Und damit das typische Martin GEKRITZEL nicht fehlt, kommt das hier  und jetzt! Zusammen mit den genauen EXIFs für das Foto.

Photo Setup TutorialPhoto Setup Tutorial

Denkt mal drüber nach. Wir haben das extrem harte Licht des Blitzes mit einem einfachen und simplen Reflektor super schön und total faszinierend geformt und verändert. Die Entfernung haben wir dann langsam so lange entfernt, bis wir über die Entfernung den Poolrand gleichmäßig beleuchtet hatten und zugleich das Licht noch weich und schmeichelnd genug war.
Wären wir näher an das Modell gegangen, so wäre der Rand heller belichtet worden und wir würden einen unschönen und unnatürlichen Helligkeitsverlauf um das Modell herum sehen.

Nicht immer muss man also die Weichheit extrem ausnutzen. Die Größe einer Lichtquelle kann auch dazu dienen, dass man eine größere Szenerie gleichmäßig ausleuchtet und trotzdem noch ein relativ weiches Licht erhält.

Wir sagen schon wieder tschüsss… für uns gehts die Woche noch rund und wir hoffen, dass wir euch noch ein kleines weiteres Videos diese Woche zeigen können. :-) BYEBYE und winkewinke mit noch zwei weiteren Ergebnissen aus dem Shoot. Und wie ihr gerade am Foto oben gemerkt habt, haben wir nicht nur ein männliches Modell ins Kühle Nass geschickt, sondern auch die Janina Wissler

Pool Setup How To
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Pool Setup How To
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SETUP-15: HART ABER GERECHT…

8 September 2009

Leute, ihr habt entschieden und wir folgen eurem Wunsch. Ihr habt das 4. Foto gewählt und nun werden wir euch sagen, wie und was genau zu beachten war/ist, wie das Foto eben entstanden ist.

Setup HOW TO Tutorial

Wir werden das Ganze in zwei Teile aufspalten. Einmal (HEUTE) werden wir euch berichten und erklären wie das Foto in fotografischer Hinsicht entstanden ist und dann (MORGEN) werden wir uns der Bildbearbeitung und der gesamten Nachbearbeitung annehmen. Dann in Form eines kleinen Videos.

So, angefangen. We wir euch schon im letzten Post erzählt haben, ist das Foto an einem unserer Workshops entstanden. Dabei waren wir bei diesem Workshop extra an einer ganz spezifischen Location und fotografierten an besagter Wand über 8 verschiedene Setups. Ziel war es, sich an einer Location durch Möglichkeiten der Ausleuchtung zu arbeiten. Abwechslung und diese verbunden mit fotografischer Arbeitsweise zu zeigen. Also haben wir mit einem Blitz angefangen, über den Ringblitz, über mehrere Blitze, über Reflektoren… blablabla…

Und das oben gezeigte Bild entstand ungefähr in der Mitte. Als wir nämlich von Blitzlicht auf Reflektorenlicht umgestiegen sind bzw. gerade dabei waren. ZIEL: Ein Lichtsetup zu bauen, was “HIGH QUALITY” mit gleichzeitiger Imitation des Sonnenlichts vereinte, obwohl die Sonne niemals so an der Location stehen würde.
Und was macht die Sonne??? Sie produziert ultrahartes Licht und zwar “EIN-LICHT” und nicht mehrere Lichtquellen.

Also lag es auf der Hand einen Elinchrom Ranger mit einem richtig harten und direkten Reflektor als Hauptlicht zu nehmen.

Setup HOW TO Tutorial

Aber das brachte uns vor ein kleines Problemchen. Das Licht war zu hart und zu seitlich, die Schatten zu dunkel und dadurch wurde unser Modell künstlich in die Breite gezogen. Die Wand ging unter und wir hatten eine schwarze und eine helle Seite im Bild.
LÖSUNG:  Ein GROßER GROßER GROßER Reflektor zur Aufhellung. Je größer desto besser, denn desto “heimlicher” findet die Aufhellung statt.

Setup HOW TO Tutorial

Und wenn ihr auf den Fotos oben mal auf den Boden schaut, dann seht ihr auch, dass wir mit dem Sunbouncer das direkte Sonnenlicht von unserem Modell abgeschirmt haben. Die Sonne kam direkt von der Seite und hätte Simone direkt von der gegenüberliegenden Seite des Blitzes getroffen. Und das hätte die komplette Charakteristik zerstört.

Insoweit übernahm der Sunbouncer gleich zwei wichtige Aufnahmen. Er machte das Bild wirklich unikat in seiner Ausleuchtung, denn durch ihn konnte der Blitz alleinige Lichtquelle bleiben. Und der hellte gleichzeitig ganz dezent alle Schatten auf.

Setup HOW TO Tutorial

Und weil Distanzen immer so hart aus Fotos zu lesen sind: ca. 5 Meter war der Abstand von Blitz zu wand. Groß genug um richtig knackig und hart zu werden, kurz genug um nicht zu viel Leistung zu verschwenden.

So, und das wärs schon. Jetzt könnt ihr direkt sehen was hinten aus der Kamera raus kam. Das ist ein RAW-SHOT der kurz verkleinert wurde. Picture-Styles an der Kamera waren auf neutral gesetzt mit etwas Nachschärfung.

Setup HOW TO Tutorial

Und damit die Details auch nicht versteckt bleiben:

  • f13 wählten wir um das Sonnenlicht auszublenden als auch um genügend Schärfe ins Bild zu bekommen. Schärfe für den Hintergrund, die Texturen und alle Schärfedetails der Kleidung und des Models.
  • ISO100 & 1/160s waren das Beste was die 5D Mark II eben hergibt… :-(

Setup HOW TO Tutorial

Und schaut euch jetzt noch kurz den Vergleich an…. was welche Lichtquelle aus der Skizze oben anstellt. Man sieht so ganz deutlich, dass die Aufhellung so dezent ist, dass man es kaum wahr nimmt. Die Charakteristik ist aber wirklich nur vom alleinigen Blitz und die eigentliche Sonne ist auf dem Foto garnicht mehr zu erkennen.

Setup HOW TO Tutorial

Tja, dat war es schon für heute… das Setup ist erklärt… ihr wisst alles!!!

Achso… BY THE WAY… so geht es bei unseren Workshops wirklich ab… und so entstehen unsere ganzen Fotos! :-) MIT DER HOCHWERTIGSTEN KAMERA DER WELT… :-) PAPARAZZI STYLE!

Setup HOW TO Tutorial

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VIDEO-TECHNICAL-2: Lastolite EZYBOX Teil 1

17 August 2009

Hallo liebe Leser,

also, erstmal kurz eine Info an alle Martin-Fans. Martin gehts soweit ganz gut. Er kann wieder rumhumpeln und er wird sich auch bald wieder an den Rechner werfen und euch ein paar weitere Posts schreiben. Heute aber, werd ich euch nochmals einheizen.

Wir können gerade keine neuen Posts aus dem Hut zaubern sondern ich bin gerade mal in unser Archiv gegangen… Und siehe da, wir haben da ein paar dolle Videos für euch. Anfangen tun wir mit einem Video über die LASTOLITE EZYBOX.

Wir hatten euch die Ezybox ja schonmal vorgestellt. In diesem Beitrag HIER! Leider ist der Beitrag nur in Englisch auf unserem Blogserver vorhanden. Dafür sind jetzt die Videos in DEUTSCH!

Die Ezybox ist eine unserer meistgenutzten Aufhellmethoden wenn wir so richtig mobil sein wollen. Blitzbelichtungsautomatik und super weich im Close-Up-Portraitbereich. Vergesst dabei nicht, dass wir dabei fast immer am Leistungslimit der Aufsteckblitze arbeiten. Und das ist auch mit der Kernfaktor und das Kernproblem an dieser Lösung. Wobei wir uns auch immer verdeutlichen müssen, dass es im Profi-End-Bereich eben immer nur Lösungen für spezielle Anwendungen gibt. Aber seht doch selbst… ihr seht sofort, warum wir diese Lösung nutzen und was die Vorteile sind.

Morgen oder übermorgen kommt dann der nächste Teil des Videos! Viel Spaß damit!

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