Frisches Iphone-Video von gestern… gerade eingetroffen
Danke an alle beteiligten Blogleser… :-) für die fantastische Unterstützung im Hintergrund… sprichwörtlich!
Danke an alle beteiligten Blogleser… :-) für die fantastische Unterstützung im Hintergrund… sprichwörtlich!
Heute gibt es ein kurzes aber umso wichtigers Setup aus einem Fotografenalltag. Es geht um nachfolgendes Foto bzw. es geht darum, mit welcher Lichtkombination es entstanden ist.

Wenn wir genau hinschauen, dann sehen wir auf dem Foto eine klassische Lichtdominanz von oben, eine mittelweiche Lichtquelle deren Schatten sichtbar aber doch unauffällig genug sind um nicht zu sehr vom Motiv abzulenken und natürlich ein bezauberndes Modell. In diesem Falle die Fini :-).
Und wir wollen uns um die Lichtcharakteristik kümmern. Schaut euch doch direkt mal die beiden nachfolgenden Fotos an!


Beide Fotos zeigen den unterschied sehr sehr deutlich. Beide Fotos wurden mit der identischen Hauptlichtquelle gemacht, allerdings das eine Foto nur mit dieser Lichtquelle, das andere Foto mit einer weiteren Lichtquelle um dem Verlauf der Helligkeit entgegenzuwirken und die Schatten aufzuhellen.
Auf dem rechten Foto ist ganz deutlich zu erkennen, dass das Gesicht deutlich heller belichtet wird als der Oberschenke. Der Grund dafür ist in der Abnahme des Lichts über die Distanz zu finden. Auf beiden Fotos ist die Charakteristik identisch wenn auch beim linken Foto die Prägnanz fehlt.
Und da wären wir schon bei einem wichtigen Lernfaktor. Schatten aufzuhellen nimmt einem Foto oftmals den Kick. Es macht das Foto ausgeglichener aber es raubt eben auch die Natürlichkeit. Und diese Aussage würde ich sogar noch bei sehr geringen Aufhellungen unterschreiben. Trotzdem gefällt mir das aufgehellte Foto in diesem Kontext besser. Warum? Ich denke, dass die Lichtführung perfekter und gesteuerter wirkt. Jedenfalls für mich tut sie es!

Wenn wir nun oben auf das Making-Of schauen, dann sehen wir deutlich, dass das Foto mit einer vertikalen Zange gemacht wurde. Das härtere Führungslicht von oben und eine weiche Aufhellung von tief unten. Der Fotograf nutzt dabei den Platz zwischen den Lichtformern und fotografiert hindurch.
Man sieht aber auch, dass im Beispiel oben der Kontrast verstärkt wurde, indem die Lichtquelle von der mitten Kameraachse nach links außen entfernt wurde. Dadurch verstärken sich die Schattenwürfe und der Bildkontrast nimmt zu!
Wichtig bei dieses Setup ist, dass je weicher die untere Lichtquelle ist, je versteckter agiert diese. D.h. also, umso dezenter und versteckter ist der Akzent.

Ein sehr einfaches und unglaublich tolles Setup. Achtet bei eurer Umsetzung darauf, dass die Aufhellung ovn unten deutlich schwächer ist, als das Führungslicht von oben. Wenn alle Schatten weggeblitzt wurden, dann bleibt von der eigentlichen Zange nix mehr über, dann ist alles nur noch hell!
Auf bald…
Martin & Marc
Wir sind gerade im Süden des Landes, ich sitze im Hotel, ab 7.15 Uhr gibt es Frühstück und um 8 Uhr geht die Arbeit los. Vorbesprechung, Make-Up und Styling bis 10 Uhr und dann ab die Post.
Also legen wir direkt los mit dem ältesten Setup aller Zeiten. ich denke das Foto ist bestimmt 2,5 Jahre her und eines der ersten Fotos die ich je gemacht habe… Es geht um dieses Foto…


Fangen wir an mit dem Überblick über das Setup. Man sieht auf dem Foto den Blitz, einen Ranger RX mit 1100Ws maximaler Leistung, das Modell und die Location. Ein Parkdeckdachin der Stadt.
Bitte beachtet dabei die Kleidung des Models. ALL WHITE :-)

Und auf dem nächsten Foto sieht man den Effekt der heutigen Lichtsetups deutlich. Es ist aufgenommen mit den eigentlichen Kameraeinstellungen des finalen Fotos. Wir sehen, dass die Umgebung auf dem Foto schon korrekt belichtet ist. Selbst dort wo der Blitz nicht auftrifft oder wo der Hintergrund einfach zu weit vom Blitz entfernt ist.

Auf dem nächsten Foto sehen wir dann einen zufälligen Vergleich. Sorry, aber damals haben wir noch nicht wirklich Vergleichsfotos gemacht :-). Auf dem Foto, auf dem ich übrigens ein CloseUp Portrait mache, werfe ich mit meinem Körper vor dem Blitz einen Schatten auf das Model. Und genau hier sieht man jetzt den Unterschied zwischen mit Blitzlicht und ohne Blitzlicht.

Was haben wir also gemacht, was wollen wir mit dem Setup besprechen. Es ist eine Arbeitsweise die sehr spannend aber auch sehr schwierig ist. Eine Korrektbelichtung durch das Umgebungslicht und eine gezielte Mini-Überbelichtung durch den Blitz.


Der erzielte Effekt ist sehr interessant. Eine sehr direkte Ausleuchtung die das Model komplett aus dem sonst so eintönigen Hintergrund herausholt. Die “Überbelichtung”, die eigentlich gar keine richtige Überbelichtung ist, sondern eben nur eine Hellerbeleuchtung, setzt das Motiv aus dem Hintergrund heraus.
Dabei sollte man wenigstens eine relative harte Lichtquelle wählen. Dadurch erreicht man ein Mindestmaß an Zeichnung und Kontrastwirkung. Eine zu weiche Lichtquelle würde die Überbelichtung nicht so knackig und die Reflexe nicht so deutlich hervorholen.

Probiert das Setup mal aus. Ihr könnt es auch sehr einfach mit einem Aufsteckblitz machen. Das sieht etwas anders aus aber es geht auch… gerade an einem etwas diesigen, wolkigen Tag ist dieses Setup der Knaller. Natürlich, und da schließt sicht der Kreis mit den ersten Sätzen dieses Setups, geht es am Besten mit weißer Kleidung.
Schon wieder Freitag. Man glaubt ja garnicht wie schnell die Zeit rum geht. Und trotzdem sind wir noch nicht einmal bei 1/3 der Videos der LetsBounce Reihe durch… Wow… dafür gibt es heute aber den Abschluss der FIRST STEPS Unterkategorie. Wir beenden die Einführungen, ab hier kommen nur noch die Anwendungsbeispiele und auch etwas abgefahrenere Shots.
Heute aber nochmals folgender Inhalt: “Und hier nochmal eine Zusammenfassung der vier vorangegangen Videos. Und nicht nur eine langweilige Zusammenfassung. Wir wenden alles Gelernte an und zeigen, in wie fern damit das fertige Foto entsteht und alle Faktoren zusammenspielen.”
Viel Spaß beim Video…
Gruß
Martin & Marc
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Für die “Langzeitbetrachtung ohne Pausetaste” :-)



Direkt aus Graz kommt dieser Post. Leider, oder besser gottseidank, sitz ich hier bei Bier Nr. 2 mit Martin Gommel in einem schäbigen griechischen Bistro und versuche die letzten Worte dieses Posts fertig zu bringen.
Trotzdem muss das Blog weiter bedient werden und ich hab schon ein schlechtes Gewissen, dass ich diese Woche weniger aktiv war.
Aber ich kann euch garantieren, dass wir viel geackert haben. Wir haben bis heute 13 Stunden aufgenommen und die DVD sollte wieder die 10 Stunden Grenze sprengen. Aber das ist ein anderes Thema.
Kommen wir zurück zum Thema LETS BOUNCE-VIDEO-STRECKE. Hier ist die Kurzbeschreibung des Videos…
EDIT: Kurz und knapp! Es geht um die richtige Positionierung des Reflektors.
… und jetzt halte ich die Klappe, trink noch nen Schluck mit Martin Gommel und gut ists…
Gruß, euer Martin
Heute gibt es mal nix zu lernen, nix über Technik, Setups, Blitzen und sonst was über Fotografie. Heute gibt es mal etwas für die Glotzer. Einige Fotos, die von uns fotografiert worden…




Naja, und wenn man schon so viele Polizisten vor der Kamera hat, dann braucht man doch ab und an mal etwas Abwechslung. Auch das haben wir als Poster fotografieren dürfen. Das Ergebnis sieht man hier…

Hallo zusammen, heute gibt es das 3. Video aus der DVD Blitzlicht von Video2Brain.
Heute geht es weiter mit einem einfachen 3-Blitz-Studio-Setup. Und auch da haben wir wieder sehr viel Wert auf die korrekte Herangehensweise gelegt. Die Logik hinter dem Setup zu verstehen ist essentiell um eigenständig und vor allem kreativ arbeiten zu können. Es geht darum, dass jedes Licht Schritt für Schritt eingemessen und eingestellt wird.
Jede Lichtquelle hat einen Grund und die Position, Form, Lichtformung, Stärke und Winkel sind alle aus einem bestimmten Grund so gesetzt. Das zu verdeutlichen gilt es in diesem Video.
Aus dem Kapitel Studio-Blitz-Licht-Fotografie auf der DVD.
An dieser Stelle nochmals ein kleiner Linkhinweis für euch. In unserem ITUNES PODCAST gibt es alle Videos von uns zum Download für euer Iphone oder Ipad :-)… Im Podcast kommen keine Juxvideos sondern nur Lehrvideos. Seid also versichert, dass wir euch nicht mit irgendwelchen unsinnigen Dingen nerven sondern dort gibt es wie immer nur geballtes Wissen.
Viel Spaß mit dem Video…
Gruß
Martin
ACHTUNG: UNSER YOUTUBE-LEHRVIDEO-CHANNEL / ITUNES PODCAST
Erstmal der Gewinner von gestern. Ein 3-Tage-Vollzugriff gewinnt MAWOSCH (bitte eine Email mit der Adresse für den Gutschein an uns!!!). Sorry, ich hätte gerne 100 Gutscheine verschickt, das zu verlosen tat mir echt in der Seele weh. Dafür geht es heute weiter. Eine komplette DVD BLITZLICHT. Diesmal machen wir es anders herum. Jeder Kommentar mit eurer NEGATIVEN MEINUNG/KRITIK (wichtig, konstruktiv und nicht ironisch) kommt in die Verlosung. Schreibt uns also mal, was euch nicht gefällt, was man besser machen sollte, was wir ändern müssen und wie… wir wollen ja auch besser werden und da hilft nur KRITIK…
Mal wieder das wöchentliche Lehrvideo hier im Blog. Ohne viel Getippse, anmachen, gucken und selber Fotos machen!
Damit die Fotos auch mal so auf dem Bildschirm angeguckt werden können und nicht nur im Video… hier zwei Ergebnisse:


Nochmals den Link zu unseren YouTube-Channel! Da gibbet viele, viele Videos…
FROHES WOCHENENDE UND WIR SEHEN UNS DANACH WIEDER…
Ok Jungs, hier kommt der lang erwartete Post zu einem weiteren Poster-Shooting. Ich weiß, ich hätte es früher machen sollen… aber ihr wisst ja garnicht wieviel mehr Arbeit es ist, gleich alles in zwei Sprachen zu verfassen.
Aber zurück zum Thema. Diesmal waren wir im Ruhrpott unterwegs. Wir hatten wieder das komplette ASTC dabei, ein LAPD SWAT Reanactment Team und mehr als 8 andere Modelle. Jaja… war ein ganz schöner Tumult :-)…
WARNUNG: Das hier wird ein ziemlich langer Post werden. ZIEEEMLICH LANGE… also wenn ihr jetzt schon keine Zeit habt, dann tut euch das ganze Wissen auch nicht an. :-)
Wie immer fangen wir direkt mit dem fertigen Foto an. Guckt das euch in groß an und nehmt euch auch etwas Zeit die ganzen Details zu finden. Angefangen vom erschossenen Polizisten im Diner mit dem angefressenen Donut bis hin zur bösen Freundin des erschossenen Football-Spielers die mit der Waffe des Polizisten sich rächen möchte. Die Diner-Chefin, die vor Schreck fast den Krug fallen lässt, die Verbrecherin mit der Granate in der Hand oder die geknebelte Geisel… es gibt viele viele Details. HINGUCKEN :-)…

Und wie haben wir das nun gemacht? Haben wir tausend Fotos zusammengeflickt??? NE… natürlich nicht. Sowas nennt man Fotografie :-)…. Wir haben alles in einer Auslösung aufgenommen. Alles was ihr seht war ein Foto :-)… naja, nicht ganz alles. Eine Besonderheit in der Retusche gab es. Aber dazu später mehr.
Wir wollen uns jetzt erstmal Schritt für Schritt alle Etappen der Enstehung des Bildes erklären.
Die Planung ist mit der wichtigste Schritt im gesamten Prozess. Ihr müsst eigentlich alles planen. Von der einzelnen Requisite bis hin zur benötigten Ausrüstung. Alles muss vorher feststehen und viel wichtiger ist auch die BILDIDEE.
Wir hatten uns vorher eine kleine Kritzelei auf einem Bierdeckel gemacht. Kein Witz. So ist die Idee entstanden. Und dann haben wir uns kleine Einzelszenen überlegt. Und das ist super wichtig: Stellt euch vor wir hätten vor Ort beschlossen einen Polizisten ins Bild einzubauen, hätten aber gar keine amerikanische Uniform besorgt. Das wäre ziemlich blöde gewesen… YOU GET THE POINT?
Und dann gibt es eine ganz wichtige Sache. Planung vor Ort. Schaut euch mal das Foto unten an. Wir haben ca. 1 Stunden alle Einzelheiten vor Ort besprochen. Aufgaben zugeteilt, Outfits besprochen und den Ablauf koordiniert.
Überlegt, dass wenn ihr nachher ein Modell ihr Outfit ändern lässt, dann warten die ganzen anderen Personen vor Ort untätig rum. Weil eben jede Person gebraucht wird, müssen alle auch gleichzeitig parat stehen.



Zudem sind wir gemeinsame durch das Diner gelaufen und haben alle Sachen dort hingelegt, wo sie auch wirklich gebraucht werden. Versucht bei großen Shoots immer euch das Foto so gut wie möglich im Kopf “vorzubauen”. Klingt blöde oder einfach aber wenn ich sehe, dass der Kaffee und der Donut auf dem Tisch liegen, dann kann ich mir viel besser vorstellen wer an dieser Stelle was genau macht.
BY THE WAY… immer genügend Sachen mitnehmen, um auch über Stunden und “Tage” die Augen aufhalten zu können… Verbrauch in dieser Nacht: 3 Paletten Billig-Red-Bull, 2 Paletten Nescafe Express und 2 Kannen Kaffee. :-)…


Nach all dem Gebabbel können wir nun endlich zum wesentlichen Teil des SETUP-Tutorials kommen. Und wir fangen mit dem Wichtigsten an! Der Kamera, dem Objektiv und dem Bildwinkel. Der Bildwinkel ist absolut entscheidend. Mit ihm steht und fällt das Bild. Es soll immer ein bestimmtes Ziel verwicklicht werden. Hier waren es NÄHE, ACTION, GRÖßE und REALISMUS… wir mussten viel aufs Bild bringen, konnten aber kein Fishauge nehmen. Wir mussten nahe ran, wollten aber keine verzerrten Gesichter oder Menschen…
Wir haben uns dann für eine bestimmte Position in Kopfhöhe entschieden. 16mm Brennweite am Vollformat.




So, jetzt habt ihr schon Teile des Setups gesehen. Aber gehen wir Schritt für Schritt voran. Ihr wisst, dass wir die großen Elinchrom Ranger dabei hatten und zwar nicht zu wenige. Aber wir brauchten so viel Licht. Warum? Ganz einfach, das gilt es jetzt zu klären.
Seht euch unterhalb mal dieses Meisterwerk an Skizziertechnik an… :-) BY MARTIN! :-)
DAS LICHTSETUP

Es soll eigentlich ne Blaupause des Diners sein. Man sieht die Bar, die Durchreiche zur Küche und die vielen kleinen Sitzgruppen. Wir haben mal die Kamera und den Bildwinkel eingetragen. Eigentlich haben wir die Kamera in eine Ecke des Diners gefetzt und die ganze Szenerie aufgenommen.
Wir wollten auf jeden Fall die Bar und die Atmosphäre genügend auf dem Foto haben. Das hat aber auch einige Probleme gemacht. Guckt euch mal die Dimensionen an. Wir reden hier von 7-8 Meter Bar. Was glaubt ihr, wieviel Licht ihr braucht um sowas auszuleuchten. Und wir haben kein Composing gemacht und jede Person einzeln belichtet.
Mit der Position der Kamera stand automatisch auch die Blende fest. Warum? Naja, wegen der Tiefenschärfe. Die am nahestehenste Person war gerademal 1 Meter weit weg von der Kamera, die Person im Hintergrund hatten locker 6 Meter bis zur Kamera. Wenn das nicht ein Grund für Tiefenschärfe ist. Zudem ist die Unschärfe im Weitwinkel sehr unschön weil wenn, dann gar keine richtige Unschärfe entsteht, sondern das Bild nur “unscharf” wird.Blende war also fix bei 22 bei ISO 200 (ISO 200 weil dadurch die Blitze einfach stärker wurden.)

Angefangen haben wir einfach mit einer dicken Batterie aus Softboxen aus Richtung der Kamera. 2x Octabox Rotalux 135cm und noch ein Normalreflektor in der Mitte der beiden.
Plötzlich standen wir aber vor einem dicken Problem. Denn schaut euch mal die Lichtabnahme an. Also Licht verliert ja über die Entfernung an Stärke und es gilt ja die alte Faustformel: Doppelte Entfernung, viertel des Lichts. Also wenn ich korrekt auf die Person einen Meter vor der Kamera belichte, dann bekommt die Person 1 Meter weiter hinten nur noch 2 Blenden weniger Licht ab. Und so weiter und so fort. Das bedeutet also, das andere Ende des Diners ist dunkel! SCHWARZ!!!
UND DAS IST ECHT BESCH…!
Wir haben aber eine einheitliche und großflächige Ausleuchtung benötigt. In einem Diner gibt es ewig viele Lichter und wir konnten da ja nicht ankommen und eine Lichtquelle setzen.
Also war das nächste Problem die “dunkle Seite” des Diners in Angriff zu nehmen… :-) Und was wir gemacht haben, das könnt ihr unten sehen! 2 große Kleinigkeiten :-)

2 weitere Ranger und schwub die wup… wir hatten unser “Grundlicht”.


An dieser Stelle hatten wir unser Zwischenziel erreicht. Eine schöne und gleichmäßige Ausleuchtung. Aber gleichmäßig ist weit weg von toll. Eher nah an LANGWEILIG :-)… außerdem hatten wir ja ein Foto geplant, was mit lauter Leuten überfüllt war. Total überfüllt… mit dieser Ausleuchtung hätte es ein wildes Kuddelmuddel gegeben…
Highlights sind die wichtigsten und bedeutsamsten Hilfsmittel wenn es um Tiefe und Abtrennung geht Es gestaltet ein Bild interessant und spannend. Und das kam jetzt! High-Light-Setzing-Deluxe :-)…
Krolop-Gerst-Style ist bekannterweise mit Aufsteckblitzen. Und die haben wir auch eingesetzt.

Was haben wir genau gemacht?

SPECIAL-TRICKS
Das war das SETUP… einfach oder??? Versucht eben immer möglich viel über das was ihr tut nachzudenken. Alles hat einen Grund, alles hat LOGIK!!!
Wir wollen aber jetzt nach der Lichtsetzung auch auf ein paar speziellere Ratschläge eingehen:
-> Wir nutzen immer die Direktverbindung zu einem Laptop. Die wenigsten wissen, dass alles im Lieferumfang enthalten ist. Das Kabel, die Software… alles (jedenfalls bei Canon). Das nennt sich TETHERED SHOOTING. Nach der Auslösung wird jedes Foto direkt auf dem Laptop angezeigt. IN GROß!!!

-> Wir haben das Bild auf dem Desktop abgeklebt. Um das korrekte Format herauszubekommen. Versucht doch auch mal möglichst genau zu arbeiten und so viel während des Shootings schon vorzukorrigieren. Das hängt alles zusammen. Wir übertragen sofort alle Fotos auf den PC, wir kleben den Bildschirm ab… wir kontrollieren und korrigieren… nachträglich kann man nix mehr machen JUNGS!!!

Tja, und da brauch ich nix mehr drüber sagen! Ab diesem Zeitpunkt heißt es nur noch VERSUCHEN VERSUCHEN VERSUCHEN!


Und jetzt hängt ihr sicherlich schon auf eurer Tastatur. Aber eine wirklich wichtige Sache gibt es noch zu sagen! ZEIT! TIME IS WHAT MATTERS! Ihr müsst euch den Aufwand auch mal vor Augen halten und das für eure nächsten Projekte einplanen. Wir haben um kurz vor 22 Uhr angefangen und kurz vor 6 Uhr haben wir den letzten und ersten Kaffee bei Mäckes (McDO) getrunken… 8 Stunden nur für eine Foto. 8 Stunden mal 20 Personen!

Aber es war die Sache wert. Denkt ihr nicht auch… egal… mir und uns war es die Sache absolut wert!!!





Und jetzt habt ihr euch sicherlich gefragt: HEY woher kommt die geile Retusche-Arbeit. Die Antwort wie auch beim letzten Poster-Shoot ist CALVIN HOLLYWOOD. Wobei hier noch zu bemerken ist, dass er für sein eigenes Portfolio eine etwas andere Endversion erstellt hat. Um die zu sehen, geht einfach auf SEINE HOMEPAGE!