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Krolop & Gerst Photography Blog

  1. 9 May 2011 at 7:19 AM | #1

    Sehr toller Artikel wieder mal. Danke dafür.

  2. 9 May 2011 at 7:24 AM | #2

    Wie immer ein genialer Beitrag mit einem fantastischen Bild zum Schluss.

    Eine Frage nebenbei, bitte nicht als Kritik verstehen!
    Warum rechtfertigt ihr euch eigentlich, dass es um Fotografie geht und nicht um Photoshop? Ihr seid nun mal Fotografen und der Großteil derer wird sich auch hierhin “verirren”. Beschweren sich immer so viele, dass man alles nachträglich im Photoshop gerade biegen kann?

    Viele Grüße
    Ralph

  3. 9 May 2011 at 7:25 AM | #3

    Martin genau mein Reden :)
    Das macht für mich Fotografie aus ….

    Gruß Mike aus Chemnitz

  4. 9 May 2011 at 7:28 AM | #4

    Als Nachtrag zu deinem letzten Satz : es gibt ja kein richtig oder falsch :)
    generell sind ja alle Bilder richtig nach diesem Beitrag sofern sie dir und dem Kunden gefallen :D

    so ich machlos zur PCP-Tour
    Gruß Mike @ Chemnitz

  5. josh_hb
    9 May 2011 at 8:33 AM | #5

    Yeah! Schön, das Ganze noch mal zu lesen, was du uns vor ein paar Wochen schon in den Kopf geklopft hast :-) Und du hast Recht! Die meisten “korrekt” belichteten Bilder sind nicht mehr im LR-Ordner oder ich habe die Belichtung nachträglich Richtung “falsch” geändert, weil es mir besser gefiel!

    Beste Grüße aus Bremen

    josh

  6. 9 May 2011 at 8:37 AM | #6

    Klasse Artikel, danke!

  7. BS
    9 May 2011 at 8:40 AM | #7

    Die Grenze zwischen leichtem, gewolltem überbelichten und “ausfressen” ist schmal. Wenn man erst einmal ausgefressenen Stellen hat (die zum Bild nicht passen !) dann kann man am Bildchen nix mehr retten. Während der Session bewegt sich das Modell etwas näher zum Blitz — Foddoknipser passt einen Moment nicht auf (wer kontrolliert schon jedes Histogramm nach einem Bild) und Ratz Fatz ist ne ganze Serie von 10 bis 15 Bildern für die Tonne wobei “natürlich” das eine richtig coole Foto dabei ist. Ich sprech aus leidvoller Erfahrung aus meinen Anfängen ^^. Korrektes Belichten bedeutet auch eine Art Sicherheitsreserve *und* mehr Möglichkeiten ein Bild in einer anderen Weise zu bearbeiten wie zunächst gedacht. Achso….yap….das untere Bildchen sieht *falsch* besser aus. ^^

  8. 9 May 2011 at 9:20 AM | #8

    Schöner Post. Ist als wenn du vor 2 Wochen mit bei meinem “endlich Sommer”-Shooting gewesen wärst. Da hatte ich eine genaue Vorstellung von den Fotos und zwar sommerlich hell. Als ich zwischendurch dem Model die Fotos auf dem Display gezeigt habe, kam der Spruch “aber die sind ja fast alle überbelichtet”, weil die überbelichtungswarnung ständig am blinken war. Vor 1-2 Jahren wäre das für mich immer ein Grund gewesen, die Belichtung nach unten zu korrigieren. Inzwischen ist mir das fast egal, solange der Bildeindruck für mich “richtig” ist.
    Anders bei Hochzeitsfotos, da achte ich dann schon drauf, dass das Kleid nicht gnadenlos ausreißt und alle Details zu erkennen sind. Dann lieber hinterher in Lightroom anpassen und wärend des Shootings auf Nummer Sicher gehen.

  9. 9 May 2011 at 9:24 AM | #9

    Sicher lich bietet das “korrekt belichten mehr Sicherheit, nur würde ich da Martin zustimmen. Sicherheit macht kein gutes Bild, sondern ein gewöhnliches. Ich tendiere allgemein zumindest bei portraits eher zu etwas zu hell, manchmal auch zu deutlich zu dunkel und wenn ich nachts unterwegs bin und Street Photos mach würden neutrale Belichtungen echt komisch aussehen. ;)
    Ich denke man sollte sih einfach nicht zu sehr an “Regeln” halten, wenn man einfach nur für sich photographiert, sondern sich mehr fragen, wie man selbst die Bilder haben will.

  10. Simon
    9 May 2011 at 9:57 AM | #10

    Inhaltlich gebe ich dir vollkommen Recht :) Aber bei dem Bild wurde schon ein bisschen “getrickst” oder? Zumindest laut Augenreflex
    kamen noch Lichter (bzw. für den Hals ein Reflektor) hinzu???

  11. 9 May 2011 at 10:16 AM | #11

    @Simon
    Aber das macht das Bild doch noch heller… das ist ja eher kontraproduktiv???

  12. 9 May 2011 at 10:22 AM | #12

    @BS
    Niemand kann dir widersprechen. Allerdings ist das eben auch die Essenz. Lieber 100 Fotos löschen und ein richtig Geniales dabei haben als 100 Fotos korrekt = “langweilig” mit Sicherheitsreserve belichten…

  13. 9 May 2011 at 10:23 AM | #13

    Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel. Man sollte sich eben doch immer mal wieder auf sein Bauchgefühl und seine Ideen im Kopf verlassen und die Technik in den Hintergrund treten lassen.

    Schöne Grüße

    klimmpics

  14. BS
    9 May 2011 at 11:09 AM | #14

    @ Martin
    Ich kann nur meine eigenen Erfahrungen wiedergeben. Früher waren bei mir unter den 100 Fotos die ich löschen musste viel zu oft die genialen dabei. Nun mache ich “langweillige” Pics und zaubere mir mit einer Gradationskurve mein Geniales. Zeitaufwand in der Nachbearbeitung gefühlt so 10 Sekunden. Bei 255/255/255 versagt nun mal leider mein Zauberstab ;-). Mein Ansatz ist das Photographie und Bildbearbeitung sich gegeneinander unterstützen. Da versuche ich oft zu verfahren….so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

  15. 9 May 2011 at 11:30 AM | #15

    Deswegen meinte ich ja: Man kann dir nicht widersprechen. Sicher ist es nicht, sicher ist eben “MITTE DES DYNAMIKUMFANGS”…

  16. 9 May 2011 at 11:56 AM | #16

    Hi Martin, ein sehr genialer Beitrag den ich absolut teile. Ich bin auch kein freund davon, 0815 Sachen zu produzieren. Ich richte mich bei meinen Bildern auch generell nach meinem eigenen gusto. Recht machen kann man es meistens eh nicht allen und das ist auch gut so. Jeder fotograf sollte seinen eigenen stil finden – und wenn dieser anders ist als die norm – hervorragend !

    Gruss alex

  17. 9 May 2011 at 1:00 PM | #17

    Super Beitrag ;) Bin ganz deiner Meinung.
    Alles eine Frage des Geschmacks oder der Zielsetzung!

  18. 9 May 2011 at 5:53 PM | #18

    toller Beitrag! zu oft lässt mann sich von der Technik “gefangennehmen” was den eigenen “kreativen Fluss” während eines Shootings stören kann.

  19. 9 May 2011 at 6:10 PM | #19

    Einer eurer besten Beiträge, den sich einige mal nicht nur einmal durchlesen sollten. Ich habe mich auch eine zeitlang immer verrückt gemacht wegen einer “richtigen” Belichtung. Alles Schwachsinn hab ich dann mal zu mir gesagt, als ich Fotos anschaute die “falsch” belichtet wurden. Daher unterschreibe ich diesen Beitrag. :-)

    LG, Ronny

  20. Wolfgang
    9 May 2011 at 7:57 PM | #20

    Toller Artikel! Grundsätzlich bin ich ganz bei dir, besser ein tolles Foto als ein fades, aber korrekt belichtetes.

    Zum Thema Nachbearbeitung: Oft wird argumentiert (und ihr tendiert -so wie ich es verstehe- auch ein wenig in die Richtung) “richtige Fotografen” verwenden möglichst wenig oder keine Nachbearbeitung. Fotografie bestand aber immer aus der Arbeit mit der Kamera und der Laborarbeit (von der Auswahl des Films über die Entwicklung und Ausarbeitung bis zum Fotopapier). Die Laborarbeit des digitalen Zeitalters ist nun mal die elektronische Nachbearbeitung und sollte einen gleichwertigen Stellenwert haben.

  21. 9 May 2011 at 8:07 PM | #21

    WOW! habe mir den artikel jetzt 3x durchgelesen!
    danke fürs schreiben!

  22. 9 May 2011 at 8:43 PM | #22

    @Wolfgang

    Da haben wir anscheinend doch etwas unklar unsere Meinung ausgedrückt. Oder besser ich selbst als ich den Post geschrieben habe. Bildbearbeitung gehört zur Fotografie wie eben früher die Dunkelkammer. Es geht bloß eher in die Richtung, dass ich sage, man muss es ohne können, um dann darauf zurückzugreifen in den richtigen Situationen.
    Und eben oftmals sind hellerer oder dunklere Fotos die schöneren Fotos und das hat nix mit Bildbearbeitung zu tun sondern einfach nur, dass der Dynamikumfang eben verschoben gesetzt wird. Man belichtet nicht in die Mitte sondern in den Rand. Damit erhält man eben eher die dunkleren Informationen oder eben die helleren. Das ist unabhängig davon, was danach kommen mag.

  23. Henrik
    10 May 2011 at 12:53 AM | #23

    Es ist ein Kreuz mit dem Portra-Film. Ich kriege ihn einfach nicht ausgefressen :P
    Die strahlenden Lichter – die TROTZDEM Zeichnung haben – sind einfach wunderschön.

  24. 11 May 2011 at 6:53 AM | #24

    Martin, was du oben anführst und mokierst ist typisches “Foren-Denken”. Leider.

    Jedes Bild wird technisch genaustens analysiert, runtergeladen, das Histogramm angeschaut (!), nur damit man schreiben kann, das irgendwo (meist gar nicht sichtbar) die Lichter ausgebrannt sind oder die Tiefen absaufen.

    Und das Foto an sich (Wirkung, Aussage) wird als solches gar nicht wahr genommen. Schade.

    Jeder der im Kundenkontakt steht und nicht nur 08/15 abliefert, wird schnell feststellen, das KEIN Kunde (ich rede jetzt von Brautpaaren oder Privatpersonen, keine Agentur etc) jemals über ausgebrannte Lichter (die es als Definition ja nicht einmal kennt) aufregt. Grad bei Hochzeiten und Brautfotos kann man ausgefressene Lichter (richtig eingesetzt) als “Glow-Effekt” nutzen und so dem Bild den letzten Schliff verpassen….

    Aber es ist müssig mit Leuten zu disktutieren, die nur auf die techn. Details achten und das Foto als solches kompl außer acht lassen (und das Ergebnis dann oft, wie du schon sagtest, langweilig ist)

    PS: Überbelichten heisst ja auch net automatisch ausbrennen. Und um das zu verhindern hat der liebe Gott ja auch die Lichterwarnung erfunden ;)

  25. Nicolas
    13 May 2011 at 8:01 AM | #25

    Sehr schöner Artikel, der das wichtigste auf den Punkt bringt. Das Foto sollte schon “gut” sein, wenn es aus der Kamera kommt (Ich finde übrigens das High-Key-Portrait schöner). “Gut” im Sinne von der Vorstellung des Fotografen entsprechen. Ich werde allerdings weiterhin im Raw-Format fotografieren und den letztendlichen Feinschliff von Kontrast und Sättigung in Photoshop vornehmen. Die Einstellungen von Kontrast und Farbsättigung in der Kamera sind auch nur eine Art von vollautomatischer digitaler Bildbearbeitung und die ist der Qualität von Photoshop meist unterlegen.

  26. 20 May 2011 at 2:43 PM | #26

    Huhu :) Dazu kann man nur sagen “WORD” Endlich mal etwas das mich schon immer genervt hat von einem Profi aufgegriffen ;) Wenns jetzt auch nicht grad Agenturen sind etc dann kümmerts auch meist keinem obs der Norm entspricht oder nicht ABER leider vielen Kollegen schon und das nervt! Wenn einige dann meinen ein Bild mit “war das so gewollt?” zusammen mit Tipps zum besser machen kommentieren zu müssen könnt ich *würg*…HALLO?! -ach Mensch wie kam bloß das Bild dahin es hat sich selbst upgeloaded, danke der Nachfrage….!!!- Ich kommentier auch nicht fremde Bilder wenn Sie nicht meinem Geschmack entsprechen…Frechheit sag ich nur. Aber so is nunmal die Masse eben drauf, Abweichungen davon sind da wohl immer schwerer zu verkraften ;)Achso und ja Fotografie kommt meines erachtens immer VOR Bearbeitung aber in harmonischer Zusammenarbeit ;) nicht mit Zwänge und Vorgaben.

  27. 20 May 2011 at 2:51 PM | #27

    @Sensu
    oh ich hab noch vergessen zu sagen, wenn man sich nur an die Normen hält, wo bliebt da der eigene Stil?!

  28. 23 May 2011 at 4:27 PM | #28

    Klasse Artikel mal wieder! Lohnt sich immer ein Besuch bei Euch. Bin auch ein Überbelichter. :)

  29. 2 June 2011 at 12:07 PM | #29

    Hallo Martin,
    danke für den Artikel. Ich verfolge Eure Arbeiten, besonders die “Videos”, immer sehr aufmerksam. Nun ist es mal Zeit für ein Lob!!! RESPEKT!!! Weiter so!!!

    Mit diesem Artikel hast Du einen meiner “persönlichen Gewissenskonflikte” angesprochen, die mich immer begleiten.
    >>> Mach ich es RICHTIG damit es “anderen” gefällt, oder FALSCH, so das es “mir” gefällt??? <<<
    Nun habe ich die Antwort darauf.
    Wahrscheinlich wird es, wenn es "mir" gefällt, auch "anderen" gefallen!!!
    ;)))

  30. Jana
    2 June 2011 at 4:34 PM | #30

    Ich finde den Artikel auch total KLASSE …

  31. 12 September 2011 at 1:12 PM | #31

    klasse beitrag…..

    zitat:
    MERKT EUCH BITTE: ES GIBT KEINE RICHTIGE ODER FALSCHE BELICHTUNG. WICHTIG IST, DASS DAS FOTO GENIAL AUSSCHAUT.

    respekt genau so ist das…..ich finde auch wenn die haut mal heller ausschaut, tz…wenn das bild aber geil ist warum nicht so lassen….

    lg hamdi

  32. Tobias
    5 November 2011 at 6:15 PM | #32

    Hach Martin,
    du sprichst mir aus der Seele. Ich verstehe gar nicht, warum sich so viele Fotografen um die scheinbare “korrekte” Belichtung kümmern, wenn sie diese doch schon lange haben und ganz tolle Bilder machten . Aber sie sehen es nicht, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, an der “richtigen” Belichtung zu schrauben.
    Mich erinnert das Thema an das Bild von Dir, dass in der Portrait DVD als Hintergrundbild kommt. Die beiden Kinder in der Frühlingswiese im “Sommergegenlicht”. Das ist auch ein prima Beispielbild wenn es um die “richtige Belichtung geht” ;-)

  1. 2 June 2011 at 1:58 PM | #1
  2. 5 June 2011 at 7:34 AM | #2
  3. 12 December 2011 at 1:24 PM | #3
  4. 19 December 2011 at 11:52 AM | #4