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Archiv für die Kategorie ‘TECHNICAL TUTORIALS’

TECHNICAL-9/2: DAS “WIRKLICH” EXTERNE BACKUP

13 Mai 2010

Viele von euch haben ja nach dem Artikel zum externen Backup nach unserer Dateistruktur gefragt. Das soll es heute dann auch wirklich geben, da wollen wir nichts verschweigen.

Vorab aber noch ein kurzes Wort zum Beitrag von vorgestern. Natürlich gibt es im Bereich BACKUP viele Lösungen und keine ist perfekt und die meisten haben Makel. Unsere Lösung hat den Haken darin, dass man nicht unbegrenzt oft die Festplatten bzgl. des Steckers verbinden kann, dass Daten geklaut werden können, dass man nie weiß, ob wirklich die ganz enorme Datenmenge auch kopiert wurde und dass so ein Koffer auch mal fallen kann. Ich würde bloß sagen, in Anbetracht der Kosten von wirklichen 70 € pro TB ist die Lösung nicht zu schlagen und die Risikon von oben sind beim Vorhandensein von 2!!! Koffern noch erträglich. Für uns jedenfalls. Cooler wäre es natürlich, wenn wie von Zauberhand alles direkt 100km weit weg gebeamt werden würde, jedes Bit und Byte….

So, jetzt zum Thema Datenstruktur. Ich denke, auch hier haben wir wieder das Problem. Man muss ein System für sich selbst entwickeln, womit man aus der natürlichen Logik des eigenen Kopfes heraus klar kommt. Das bedeutet, dass Wichtigste ist, dass man es selbst als logisch und verständlich ansieht. Es muss garnicht objektiv perfekt sein, sondern subjektiv muss es perfekt sein. Denn so gut die Struktur auch ist, man muss die Daten trotzdem per Kopf verknüpfen können. Was bringt eine Sortierung nach Datum, wenn ich keinen Kopf für Daten haben.
Jemand mit einem Personengedächtnis muss demnach die Struktur auf Personenbasis anlegen.

WICHTIG AN DIESER STELLE: Die Struktur wird von einem selbst bestimmt!!!

Kommen wir mit diesem Hintergrundwissen also direkt zu unserer Dateistruktur.

JAHR
—-VORGANG
——–(SHOOT 1 – DATUM)
————RAW
————AUSWAHL_RAW
————DATENSÄTZE
————AUSGANG
————BILDBEARBEITUNG

Wir speichern in dieser Art und Weise. Ich habe ein sehr personenabhängiges Gedächtnis und kann mich zu 99% an die Personen erinnern.

Das sind die Inhalte bzgl. der Logik.

JAHR – Natürlich das Jahr wie z.B. 2010
VORGANG – Das ist der Grund des Shootings, Auftraggeber sonst was.
SHOOT 1 – Wenn es mehrere Shootings an mehreren Tagen gibt, dann wird jedes Shoot nochmals unterteilt.
RAW – Darin werden die Rohdaten gespeichert. Wieviele und was wir speichern hängt vom Auftraggeber oder der Art des Projektes ab. Wenn wir freie Tests machen, dann speichern wir ca. die doppelte oder dreifache Menge an Rohdaten wie fertige Fotos. Teilweise 20, teilweise 10, teilweise 50. Der Rest wird hemmungslos komplett und unwiderruflich gelöscht.
AUSWAHL_RAW - Die wichtigsten RAWs.
DATENSÄTZE – Mit der wichtigste Ordner. Hier werden alle Unterlagen, Schriftverkehr als PDF, Scans, Planungen, Verträge, Vereinbarungen gesichert.
AUSGANG – Alles was fertig ist.
BILDBEARBEITUNG – PSDs und alles was zur Bildbearbeitung gespeichert wird kommt dann da rein!

Wir versuchen schon auf der Festplatte so viele Ordner wie möglich anzulegen. Eine pure Datenbanklösung kommt für uns leider nicht in Frage, da wir von mehreren Rechnern und auch portabel auf die Daten zugreifen müssen und teilweise Projekte ganz außer Haus bearbeiten lassen. Wenn dann also das Projekt fertig ist, dann kommt die Festplatte mit dem Ordner geschlossen und fertig zurück, wird kopiert und fertig.
Ein externer Laptop muss aber zu jeder Zeit fähig sein, eine Datei zu finden und zu öffnen.

Das positive an dieser Lösung ist zusätzlich auch die Trennbarkeit der Daten. Man kann die Jahre auf verschiedene Festplatten verteilen und kommt damit nicht durcheinander.

ZUSATZ: Private Fotos sind nicht auf den Festplatten, die haben damit garnix zu tun. Meine privaten Fotos werfe ich allesamt in einen Ordner und nutze in Lightroom Schlagwörter. Die Dateien sind dabei nach dem Aufnahmedatum benannt.

Dat wars… morgen gibt es wieder ein LETS BOUNCE-VIDEO.

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TECHNICAL-9/1: DAS “WIRKLICH” EXTERNE BACKUP

11 Mai 2010

Heute sprechen wir mal etwas über Datensicherung. Nicht komplett über alle Möglichkeiten und auch nicht über die einzig wahre Möglichkeit. Ich möchte diesen Blogbeitrag dazu verwenden eine wirklich gute und super sichere Möglichkeit zu zeigen.

Im Endeffekt geht ein Backup vor allem darum, Daten so zu lagern, dass ein Vorfall passieren kann. Das ist die erste große Erkenntnis. Man darf ein Backup-System nicht so aufbauen, dass “nix passieren kann”. Es geht darum, dass gerade etwas passieren wird, egal wie sicher es ist.

Wir haben den Fehler schonmal gemacht. Wir haben Backups und ständige Sicherungen auf mehrere Platten geschrieben und dann kam der Supergau und das Wasser beschädigte gleich alle Platten aller Backups, alle Server, alle Racks, alle Daten… Und so etwas passiert mit einer 100 € Festplatte genauso wie mit einerm 10000 Euro Server-Rack. Denken wir einfach an einen Blitzschlag, an einen Wasserschaden, an ein Feuer oder sonstige Naturgewalten. Klar, man kann auch dagegen Vorsichtmaßnahmen “erkaufen!!!” aber da fängt es langsam an, unsinnig und unzahlbar zu werden.

Schauen wir uns doch einfach mal die Voraussetzungen an. Wir benötigen ungefähr ein Backup-Volumen von derzeit ca. 6 Terabyte. Das würde als Spiegelung einen Bedarf von 12 TB ausmachen. Das sind unglaubliche Datenmengen und Fotografen haben damit täglich zu kämpfen. Die derzeit größten Platten fassen gerade mal 2 TB.

Kommen wir also zu einer Möglichkeit diese Daten sicher und auch günstig zu speichern. Dabei geht es gerade um den Kostenfaktor. Backup ist wichtig aber wer gibt schon 10000-20000 Euro für ein Festplattensystem aus. Und wie oben schon besprochen, selbst ein solches System ist anfällig. Was mir persönlich am meisten Angst macht, ist der Faktor, dass die Daten nur an einem Ort gespeichert sind.

Und Daten an einen anderen Ort zu speichern kann in diesen Größe schon ziemlich schwierig sein. Selbst mit einer direkten FW800-Verbindung braucht es Stunden bis Tage. Die Daten also konstant per Internet an einen anderen Ort zu laden ist demnach keine wirkliche Option. Das erzwingt ebenfalls wieder extreme Kosten. Wie aber sonst, kriegt man solche Datenmengen zu einem günstigen Preis transportieren und sichern.

FOTO Vergleich Fotos
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Das ist unsere Lösung. Es kostet ca. 150 € pro Koffer, und pro TB dann zusätzliche 65 € (DERZEIT!!!!). Wie geht das denn? Ganz einfach, wir haben zwei absolut identische Koffer mit absolut identischen Inhalten und dadurch können wir einen Koffer zu jederzeit extern aufbewahren und somit extern sichern.

backuplösung für fotografen post

Auf dem Foto oben sind die Koffer vor langer Zeit zu sehen. Damals hatten wir nur 2 TB zu sichern und daher liegen in jedem koffer nur zwei Platten à je 1 TB. Dazu findet sich in jedem Koffer eine Dockingstation für SATA Festplatten mit einem externen SATA Anschluss (ESATA). Die Platten können auch notfalls über USB angeschlossen werden. Damit kann man universell und überall auf die Daten zugreifen.

Kommen wir einfach nochmals zur Logik der Sicherungen. Wir haben ständig (UND ZU JEDER ZEIT!!!!) einen kompletten Koffer außer Haus. Wir sichern ständig mit dem verbliebenen Koffer nach und halten diesen immer aktuell. Jede 1-2 Wochen wechseln wir den Koffer und der andere Koffer wird “nachsyncronisiert”. Es gibt dabei keinen günstigeren Speicherplatz als interne SATA Festplatten. Und wenn es nicht reicht, dann wird eine Festplatte nachgekauft.

backuplösung für fotografen post

Natürlich ist es keine vollautomatische Sicherung. Es geht auch nicht darum, dass man nix machen muss. Die Sync-Vorgänge müssen manuell gestartet werden und die Verwaltung der einzelnen Platten muss auch selbstständig übernommen werden. Für all die Arbeit spricht eben nur die Sicherheit verbunden mit dem Kostenfaktor.

Kommen wir also mal zu der eigentlich Lösung und den Dingen die wir dafür erworben haben.

backuplösung für fotografen post

Zwei B&W Koffer Typ 40 um die Festplatten sicher und stossfest zu verpacken. Dazu noch vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt.

backuplösung für fotografen post

Darin befindlich dann zwei identische externe Festplattendocks von SHARKOON mit einem eSATA-Anschluss pro Festplatte oder einem gemeinsam USB-Anschluss.

backuplösung für fotografen postbackuplösung für fotografen post

Zwei Fesplatten je 1TB, fein säuberlich markiert und benannt. Zwischenzeitlich schon 4 Festplatten, es kamen 2 HDs mit jeweils 2TB dazu.

backuplösung für fotografen post

Tja, Leute, das war der Blogpost zum ersten BACKUP-Thema. Wer noch wissen will, welche Software wir für das Backup nutzen, dann soll er für den Mac einfach mal SYNCTWOFOLDERS googlen. Bedenkt immer, jede Backup-Lösung sollte ein wirklich externes Backup beinhalten. Denn irgendwas geht immer schief, egal wie gut es gesichert ist und die räumliche Trennung von Backups vom eigentlichen Speicherort ist fast schon das Wichtigste überhaupt.

Zu nennen ist auch noch die Tatsache, dass wir am Recher ständig mit einem RAID1 System (SORRY, TIPPFEHLER!) arbeiten. Die Daten sind also schon auf dem System gesichert, die Koffer übernehmen nur die externe Sicherung. ACHTUNG!!! RAID1, obwohl komplett gespeigelt, ist kein eigentliches Backup. Das RAID sichert nur, dass auch mal eine Festplatte im aktiven System ausfallen könnte.

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VIDEO-TECHNICAL-8: DER LAPTOP TISCH

10 April 2010

Angucken, im Video ist alles gesagt…

Im Detail sprechen wir hier über folgende Kombination. Eine Manfrotto SUPER CLAMP, ein Manfrotto MAGIC ARM 244N und die Manfrotto Reflektorplatte MA 183. Die ganze Sache ist ziemlich interessant weil die SuperClamp als auch der MagicArm zur MUST-HAVE-AUSRÜSTUNG gehören. Die Platte kostet ca. 40 Euro und ist damit absolut erschwinglich. Also wenn man die anderen beiden Dinge sowieso für Blitze etc. nutzt, dann gehört die Platte absolut mit ins Gepäck!!!

SETUP HOW TO Tutorial Photo
SETUP HOW TO Tutorial Photo
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VIDEO-TECHNICAL-7: UNSER ON LOCATION LAPTOP KOFFER

21 Februar 2010

No comment…

Hier noch einige Infos zum System.

Hitze/Abluft:
- Die MacBooks produzieren nicht sehr viel Hitze und viel Wärme wird auch über den gesamten Body und die Tastatur abgegeben. Von daher ist das System mit Macs kein Problem. Für Rechner mit Lüfter ist es auch nicht zu gefährlich, denn das Laptop liegt nur oben auf und ist von der Seite zugänglich. Wir müssen ja auch an die Stecker kommen und wenn die Stecker frei liegen, dann liegt auch die Lüftung frei. Das Dämmmaterial von B&W ist auch nicht wirklich Hitzeempfindlich!
- Kritischer sind die Festplatten. Bei uns laufen die Festplatten nur für das Backup. Der erste Datenschub wird auf das Laptop gespeichert und dann immer etappenweise auf die Festplatten. Für längere Einsätze haben wir einen extra Koffer mit Festplatten der dann besser belüftet ist. Man sollte nicht beide Festplatten tagelang laufen lassen. Gerade die Lacie Rugged Platten haben wir aber auch locker über 3-4 Stunden aktiv im Koffer! Das Festplatten-Hitze-Problem haben aber alle Koffer denn Schutz geht eben einher mit Verpackung und das bedeutet Hitzestau. Wir werden schauen, dass wir demnächst auf SSD umsteigen. In Zukunft sollte da die Reise sowieso hingehen!

Koffereigenschaften:
- Koffer ist der Typ 61 mit RPD und Schaumstoff zusammen kombiniert.
- Gewicht des Gesamtpaketes ist 6-9kg. Festplatten, Koffer, Laptop, Kabel, Ladegeräte, Adapter, Unterlagen…

Noch einige grundlegende Worte zu den Koffern von B&W International. Es geht darum, dass die Koffer echt spitze sind. Wir nutzen nur diese Koffer und zwar aus gutem Grunde. Für Koffer kann man zig tausende von Euro ausgeben. Aber wichtig sind nur die grundlegenden Eigenschaften.

  • Stabilität
  • Gewicht
  • Verarbeitung
  • Handhabung
  • Sicherung

Und all diese Eigenschaften besitzen die Outdoor-Cases von B&W.

nikon cls post

Unsere Koffer müssen echt viel aushalten. Vom Sand, am Meer, über Schlamm im Wald, Eis und Frost… alles was man sich nur erdenken kann. Also wenn ihr mal nen Koffer für eure Fotoausrüstung sucht, dann guckt doch einfach mal bei Ebay nach B & W OUTDOOR KOFFER. Unsere größten Koffer sind die TYP 70, der Laptopkoffer ist TYP 61 und ansonsten haben wir auch noch einige TYP 68 und 40.

nikon cls post
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VIDEO-TECHNICAL-6: Flash2Softbox TEIL 2

6 Februar 2010

Endlich der langerwartete Beitrag in Videoform zum Flash2Softbox-Beitrag. Passend zum Winter auch die Location…

Der Originalbeitrag ist HIER zu finden!

Hier gibt es schon einmal die finalen Fotos, gemacht allein mit dem Flash2Softbox-System.

TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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TECHNICAL Vergleich Fotos
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Jetzt aber direkt zum Video…

Teil1:

Teil2

Zum Thema lässt sich noch Folgendes zusammenfassen. Nein, Flash2Softbox ist keine Lösung um große Akkugeneratoren zu ersetzen. Dazu hängt die Lösung zu sehr an der beschränkten Leistung der Aufsteckblitze fest. Wir wollen aber trotzdem ganz direkt und ehrlich sagen, dass es ein prima System ist, die Vorteile der Studiolichtführung (Barndoors, Farbfolien, Waben und Softboxen) an den Aufsteckblitz zu bringen.

Für uns gibt es nur zwei Einsatzmöglichkeiten. 1) nehmen wir nur eine Box mit, sonst nix und steuern über die Automatik den Blitz an. Schnell, ohne Aufwand und verdammt flexibel. Oder wir nehmen das volle Lichtprogramm mit, dann aber immernoch in einer Tasche und mit wenig Gewicht. 3-4 Lichtqullen und alle Lichtformer. Schlechter als unsere Ranger oder Studioblitze aber auch nur 5% des Gewichts :-).

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TECHNICAL-8: Canon 100mm Makro IS

8 Januar 2010

Bevor wir die Woche mit wieder einem Video ausklingen lassen, gibt es wieder etwas über unsere Fotografie”eigenheiten” zu erfahren. Ihr wolltet ja immer mehr Infos über unsere Ausrüstung, warum wir was nutzen, warum wir was haben und warum nicht. Und genau das machen wir heute weiter hier. Nach den Honl Sachen gestern, noch etwas zum Thema Ausrüstung. Der Beitrag ist schon lange in der Schublade und danach geht es wieder mit vielen vielen Setups weiter. Es geht um unser liebstes People-Objektiv. Es war einmal das 70-200 2.8, dann kam lange das 85er 1.2 und seit Erscheinen ist es das neue Canon 100mm Macro (*shoplink zu achatzi). Kostenpunkt: Nicht so viel wie ein Einfamilienhaus aber ordentliche 900 Euro!!!

CANON 100mm Macro 2.8 IS

Warum haben aber Menschenknipser ein Insektenobjektiv. Die Antwort ist simpel. Macro-Objektive können nicht nur für kleine Dinge genutzt werden. Es sind ganz einfach Objektive wie jedes andere Objektiv. Nicht genau wie jedes andere Objektiv. Es geht bei Macro-Objektiven um den Abbildungsmaßstab. Der Abbildungsmaßstab ist das Verhältnis wie eine Größe in der Realität auf dem Sensor abgebildet werden. Wie im Modellbau. Kurz und knapp… mit einem Abbildungsmaßstab von 1 zu 1 (1:1) kann ich einen cm in der Realität auf genau einen cm auf den Sensor abbilden. Bei 1:7 wäre dies so, dass ich ein Objekt von 7cm Größe auf genau einen 1cm Sensor bringen könnte. Warum 1:7???? 1:5 oder 1:6 wird oft als die Trennlinie zwischen Macro-Objektiven und normalen Objektiven genutzt. Ein “echtes” Makroobjektiv kann damit einen Maßstab von 1:1 oder 1:2 gehen. Alles was danach kommt, wird als Objektiv mit “Macrofähigkeit” betitelt.

So, jetzt hätten wir mal das geklärt. Wir wissen also jetzt, dass der einzige Unterschied zwischen “normalen” und “macro” Objektiven im extremen Abbildungsmaßstab liegt. Aber das ist natürlich wieder mal FALSCH!!! Es gibt viele Unterschiede! Natürlich ist der Abbildungsmaßstab ein wichtiger Faktor in der Portraitfotografie vor allem im extremen CloseUp Bereich. Aber wenn ihr nicht gerade die Lippen oder nur die Wimpern fotografieren wollt, dann braucht ihr bei einem Menschen niemals einen Maßstab von 1:1… NIEMALS!!!

CANON 100mm Macro 2.8 IS
CANON 100mm Macro 2.8 ISO

Die wichtigen Unterschiede liegen in der Bauart der Objektive. Ich will es möglichst untechnisch fassen. Normale Objektive werden für einen unendlichen Schärfebereich gebaut. Dadurch wird bei der Konstruktion wert darauf gelegt, dass die Schärfe durch die Stellungen der verbauten Linsen im unendlichen Bereich möglichst hoch ist. Macro-Objektive werden für den endlichen, nahen Schärfebereich gebaut. Das bedeutet, dass Macroobjektive gerade nicht die üblichen Fehldarstellungen im Nahbereich normaler Objektive unterliegen. Randunschärfen z.B. gibt es bei Macroobjektiven kaum. Und da schließt sich der Kreis. Bei der Portraitfotografie werden sehr oft wichtige Bildinhalte (z.B. Augen) an die Randbereich gelegt. Die wichtigsten Dinge dürfen also nicht in den schwächsten Bereichen des Objektivs liegen.
Und da nutzen wir einfach den Konstruktionsvorteil. Im Studio oder auch überall sonst wenn wir Menschen fotografieren, da brauchen wir schärfste Abbildung in nahen Fokusdistanzen. Wenn heutige Objektiv-Ingenieure dies wissen, dann kann man ein Objektiv danach ausrichten. Und daher kommt der Schärfe”vorsprung” gegenüber anderen Objektiven.

Die mitunter wichtigste Eigenschaft beim Fotografieren ist bei nah abbildenden Objektiven auch der Fokus. Um verlässlich mit dem Objektiv arbeiten zu können muss der Fokus schnell und präzise sein. Makroobjektiv haben oftmals das Problem, dass der Fokus nach vorne und hinten “gesucht” wird und der richtige Punkt nicht getroffen wird. Beim neuen 100er ist dieses Problem fast nicht gänzlich verschwunden… GENIAL!!!

Und hier der letzte und wichtigste Grund für uns das Objektiv zu nutzen. Die Schärfe ist einfach fantastisch. Unglaublich genial! Und um das zu beweisen gibt es hier einige Rohdaten für euch zum Download. Wir haben extra für euch realistische Ergebnisse gesucht. Das Objektiv wurde nicht besonders justiert oder ausgewählt. REALISTISCHE ERGEBNISSE… wir haben nicht das schärfste Foto aus 1000 Fotos herausgesucht, sondern wir haben ein Foto genommen, was im Durchschnitt heraus kommt. Aus der Hand fotografiert unter realistischen Bedingungen. Nicht mehr als üblich auf den Fokus geachtet. Es gibt definitiv noch schärfere Ergebnisse aber auch nicht so scharfe. Daher: Wenn wir damit arbeiten, dann kommt zu 90 % so ein Ergebnis bei rüber. Daher diese Rohdaten auch als Beispiele hier für euch im Blog.

Es handelt sich hierbei noch um Aufnahmen einer 5D Mark II mit vollen 21 Megapixel Auflösung. Auch wenn man es vielleicht nicht sofort glauben mag, aber diese Auflösung stellt nochmals andere Anforderungen an eine Optik und das 100er ist mit unserem 70-200 2.8 ohne IS das einzige Objektiv was diese Auflösung auch bei offenen Blenden verlässlich gehen kann.

Eine Rawdatei bei Blende 14 von Raoul…

CANON 100mm Macro 2.8 IS

Ca. 25MB als Canon RAW von der 5D Mark II

sabrina_fertig

Und noch eine Rohdatei von Fini bei Blende 2.8…

CANON 100mm Macro 2.8 IS

Ca. 25MB als Canon RAW von der 5D Mark II
sabrina_fertig

Als kleiner Tipp gibt es noch das “alte” 100er Macro von Canon (*shoplink zu achatzi). Alt ist es nämlich garnicht, hat USM und ist eigentlich genauso scharf wie das neue Objektiv. Aber deutlich günstiger mit fast den gleichen Eigenschaften.

Zum IS gibt es auch noch ein kleines Wörtchen. Der IS ist für uns in der Studio- oder generell in der Blitzlichtfotografie nicht von Bedeutung. Wir nutzen den IS aber umso mehr bei Events. Das neu 100er Macro ist ein geniales “Hochzeitsobjektiv” auch bei schlechteren Lichtsituationen. Es erstaunt immer wieder welche Fotos bei Hochzeiten mit dem Objektiv heraus kommt. Trotz ewig langer Belichtungszeiten. Da können wir euch leider kein Bild zum Download präsentieren. Da haben wir noch kein Brautpaar gefunden, in dessen Wille diese Aktion wäre.

So, nun haben wir DAS Objektiv vorgestellt, mit dem wir in neuerer Zeit mindestens 60% unserer Shots machen. Ich hoffe der Einblick hat gefallen. Es gilt jedenfalls die Devise (acuh wenn es manche schon wissen) Festbrennweiten-Macros regieren die Portraitfotografie :-)…

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TECHNICAL-7: HONL FÜR AUFSTECKBLITZE

7 Januar 2010

Heute geht es um etwas Technik was ihr definitiv braucht, wenn ihr mit Aufsteckblitzen arbeitet, was ihr aber auch selbst euch bauen könntet. Es geht um Vorsätze für die Aufsteckblitze. Und zwar genau um die, von Honl, einem US-amerikanischen Profi-Fotografen. Er hat seine Bauten nach einem Vorsatz gebaut. Alles was zählt ist GRÖßE GRÖßE und nochmals GRÖßE. Nur darum geht es. Er hat keine Schirme, keine Softboxen oder sonstwas gebaut. Honl baut nur GELS, ABSCHATTER und WABEN. Fast könnte man sagen, dass es nur darum geht, das Licht ins seiner Kompaktheit zu kontrollieren als es “nur” weicher zu machen. Und damit hat er Recht. Weich machen ist oftmals nicht das Problem. Aber wenig Licht, gesteuert zu setzen, dass ist viel viel wichtiger und schwieriger.

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Und wir haben uns ein kleines aber umso wichtigeres Set von Honl gekauft. Es besteht aus folgenden Gegenständen.

  • 1/8” WABE
  • 1/4” WABE
  • SCHNALL-HALTERUNG
  • FILTER (FOLIEN) KIT

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Das schöne an dem Schnell-Verschluss in Form eines Bandes mit Klettverschluss und innerseitigen ANTI-RUTSCHBESCHICHTUNG (oh Gott, das klingt wie schlechtes Home-Shopping-TV) ist, dass man alle Lichtformer jederzeit an jeden beliebigen Blitz an- und abbauen kann. Man kann also auch Blitze wieder verkaufen oder neue kaufen, ohne Beschädigungen oder Rückstände.

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Aber an dieser Stelle werdet ihr euch sicherlich fragen, warum man etwas kaufen mag, was mal so viel viel günstiger machen kann. Was ist also der Grund, warum wir Geld dafür ausgeben, obwohl wir ja schon selbst diese Dinge gebaut haben. Filter kann man als riesigen Probepack fast umsonst bekommen. Und bei Honl zahlt man für 8 Filter 20 Euro… warum ist dieser Mehrpeis also sein Geld wert?

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Die Antwort ist einfach zu beantworten. Aufsteckblitze sind unser tägliches Arbeitsgerät. Sie müssen mit den großen Rangern oder sonstigen Profiequipement mithalten. Und wir brauchen sie immer wieder und müssen uns auch darauf verlassen. Das Problem mit den selbstgebauten Sachen ist einfach, dass sie nie so robust und verlässlich sind, wie die Honl Sachen. Das soll jetzt hier keine Werbung sein, aber es ist eben eine kleine blöde Tatsache, dass sich die selbstgebauten Sachen bei uns immer wieder verabschieden.
Nehmt mal als Beispiel die Filter von LEE (siehe oben). Die Filter sind winzig klein, sie reichen aus, aber kaum hat man den Filter aus dem Heft herausgeschnitten, schon haben wir die kleine Folie wieder verloren. Und dann verwechselt man immer wieder die “fast” gleichen Farben und kommt dann nach Hause mit “leicht” falschfarbigen Fotos. :-(. Klar, man kann sie benennen, in Boxen packen, beschriften oder sonst was. Aber es bleibt dabei. Sie gehen zu schnell kaputt oder verloren.

Die Honl Filter sind größer und schon beschriftet. Man kann sie nicht verwechseln und so leicht verlieren sie sich komischerweise auch nicht. Also ob ich nun 4 Pakete LEE-Probefilter kaufe oder ein Paket Honl, das kommt auf das Gleich heraus.

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Das Gleiche gilt für die Waben. Entweder sie fallen beim 5 Shooting auseinander oder sie überleben den Transport garnicht erst. Wir haben zig selbstgebaute Waben zermatscht in der Fototasche. Und ich muss ehrlich sagen, lieber kauf ich für kleines Geld nen Filter für den Aufsteckblitz als dass ich stundenlang bastel und die Dinger dann doch wieder kaputt gehen. Die Honl Waben haben einen sehr stabilen Plastikrahmen der nach allen Seiten über die Wabe hinwegschaut. Hab davon leider gerade kein Foto zur Hand, aber man kann es auf den Packungen erkennen.

Und das wäre es auch schon wieder an dieser Stelle. Rundum: Es gibt kein kleineres und stabileres System für Aufsteckblitze als das Honl-System. Klar, damit sind keine Softboxen mit dabei, aber hier geht es eher um negative Lichtsetzung (KONTROLLE) und weniger um das Gesamtpaket inkl. weichem Licht.

Und an dieser Stelle wollen wir auch noch einen kleinen aber feinen Tipp zum Thema FARBFOLIEN ausgeben. Ihr kennt sicherlich das Problem, dass man sich seine Folien total verschmort, wenn man zu stark und zu oft blitzt. Die Folien schmerzen und wellen sich auf, teilweise bekommen sie sogar Löcher. So kann man natürlich nicht mit der Ausrüstung umgehen. Daher hier der Trick.

Das Problem ist, dass die Filter zu dicht an der Frontscheibe des Blitzes sind. Zu nah bedeutet zu viel Hitze. Und daher schmelzen die Folien.

Die Lösung ist also die Folien vom Blitz zu entfernen. So wie auf dem nachfolgenden Bild.

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Und zusätzlich kann man dann noch den Schnell-Strap weiter über den Rand des Blitzes schieben. Dann bekommt man den Filter noch weiter weg von der Blitzröhre.

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Hier sieht man deutlich den Unterschied. Oben wurde der Strap auf die gleiche Höhe des Blitzes gebracht. Und unten wurde der Strap nochmals 3-4mm über den Rand geschoben.

NIE WIEDER SCHMELZENDE FOLIEN :-)

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Als Fazit bleibt vielleicht zu sagen. Sinn und Zweck von guter Ausrüstung für Aufsteckblitze ist es auch, dass man sich den Spaß an der Arbeit mit den Blitzen nicht verdirbt. Aufsteckblitze bedeuten nicht gleichzeitig, dass man sich alles selbst basteln muss. Warum, wenn es bessere Lösungen gibt, stabilere Dinge. Kaum etwas verdirbt einem den Spaß an der Fotografie so sehr, wie wenn die Wabe mal wieder zwerquetscht aus der Tasche kommt. Oder für uns eben den Auftrag. Sowas kann und darf nicht sein…

BYEBYE… Martin

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TECHNICAL-6: WATERPROOF… 10 CENTS ONLY

2 November 2009

As the weather here in Germany is not as “funny and sunny” :-) as it could be, we got some special information for you.

As a photographer you sometimes can’t wait for Petrus to love you and bless you with some nice f16 weather. It happens to be like a non-written law, that the moment you get the best photos of a shoot, the weather kicks you out of the game. If you are prepared, you can smile and finish your shoot. Take a look at this.


It costs you 10 cent and some piece of good tape. But you should keep some things in mind.

  • When it rains, the the water is not only coming from the sky but it is also in the air. The humidity is really important and when there is to much water “in the air”, you can risk sparks and shortcuts in your flashes or generators. KEEP IN MIND THAT YOU RISK TO REALLY RUIN YOU WHOLE FLASH.
    –> Our experience with our Rangers is, that it never happened to us, even in harsh rain.
  • You should also very careful with water from the bottom. The battery should not get wet at all although the Ranger stood in pure snow or water at some of our shootings and they all worked perfectly.
  • Try to avoid any holes in the plasticbags and if the rain gets stronger, than start to cover the whole flashhead with the bag. Keep in mind that the flash produces a lot of heat the moment you fire at great powers. This could melt your plasticbag in front of your flashhead. In this moment we use the big reflectors to get about 20cm away from the flashtube (minimum!!!).

It sounds funny but it is true. If you don’t want to shoot that way in the rain, keep it in you head for the next shooting when you are not sure whether the rain is going to start or not. You will stay a whole lot calmer with the “bag-protection-system” because you know that you won’t harm your flashes and you get some extra time in case the rain begins and you have to get your flashes to a safe and waterless place.

By the way… you want to see one of the results of the shooting above??? Here you go… there was nothing then some lonely mini-drops of water coming down the sky this day. But hey, that’s not the question. Normally we would have stopped the shooting and waited for Petrus to help us out…

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VIDEO-TECHNICAL-5: BESSERE QUALITÄT BEI NIGHT-FASHION-SHOTS

21 Oktober 2009

Es geht heute weiter mit einem neuen Video-Tutorial. Diesmal sind mal wieder die SETUP und TECHNICAL-Rubrik vereint in einem Video. Es geht um Nachtfotografie und dazu noch um einen besonderen Ausrüstungsgegenstand. Was genau der euch bei der Nachtfotografie bringt, das könnt ihr im Video sehen. Der Link zum Stativ, den gibt es hier CLICK!

Wenn es darum geht, das letzte aus den Fotos herauszuholen, obwohl nur ein paar Straßenlaternen über einem brennen, dann braucht man eben spezielle Ausrüstung. Und wie wichtig dieses Einbein ist, das werdet ihr nach dem Video wissen.

Für die, die sich nicht für das Einbein interessieren, die können sich die anderen Infos und Inputs über Nachtfotografie reinziehen. Ansonsten fällt die technische Seite des Videos auch direkt wieder unter: DAS NUTZEN WIR… JETZT WISST IHR ES!

Wir filmten genau vor der Kathedrale in Palma de Mallorca… und daher mussten wir leider ziemlich oft cutten. Hätten wir das vorher gewusst, wir wären woanders hin gegangen! Der Ballermann ist echt viel zu nah gewesen ;-)…

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TECHNICAL-5: YONGNUO RF-602 Funkauslösesystem

14 Oktober 2009

Canon ETTL SETUP PHOTO

Heute dreht sich der Post nur um ein richtig geniales Ausrüstungsteil. Und zwar sind wir über viele viele Quellen darauf aufmerksam geworden und wollen jetzt schon nach 2 Wochen die Dinger nicht mehr missen. Es geht um Funkauslöser und um es genauer zu sagen geht es um die YONGNUO RF-602. Natürlich sind die Auslöser nicht unsere “Grundauslöser” aber sie sind eben mit dabei in der Ausrüstung. Warum? Das gilt es jetzt zu klären!

Gehen wir aber Schritt für Schritt vor… denn warum sollten wir denn diese neuen Funkauslöser nutzen? Ihr wisst ja, wir nutzen Elinchrom Skyports, Pocketwizards und jetzt auch noch die Yongnuo??? Warum?

Und genau darüber soll dieser Post auch gehen. Wenn wir es nutzen, dann hat es einen guten Grund und öde Tests und Produktvorstellungen gibt es im Web ja schon genug. Wir wollen unsere Meinung sagen und etwas mehr als nur Testergebnisse. Daher auch der jetzt kommende “GROßE BOGEN”…

1. PocketWizards (200€ pro Stück Sender=Empfänger=Transciever)

Canon ETTL SETUP PHOTO

Die PocketWizards sind die Hightech-Variante. Wir nutzen sie in der einfachen PLUSII Version. Da können die Dinger neben der normalen Blitzauslösung eben noch Kameras auslösen und vor allem mehrere Kameras auf einen Blitz syncen… und das ganz automatisch. Aber lange Rede kurzer Sinn. Zur Zeit sind die Pocketwizards sauteuer für normale Leistungen.

PRO wären dabei die Qualität. Hinfallen, nass werden… alles kein Problem. Die Einfachheit der Bedienung. Die unglaubliche Schnelligkeit. Die Dinger gehen wirklich 150m oder noch weiter im freien Feld. Und sie syncen auch bis zu 1/1000s (was allerdings nur bei Mittelformatsystemen Sinn macht).

CONTRA wäre hier der Preis und die Größe. Wobei mich die Größe nie gestört hat.

ERGO: Schweine teuer aber auch sau gut… Ein richtig geniales Feature für uns ist die Verbindung mit dem Belichtungsmesser! Wir brauchen nicht zu syncen wenn wir das Licht mit dem Beli messen denn der Beli kann die Pocketwizards auslösen…

2. ELINCHROM SKYPORTS (150 € für komplettes Set aus Sender und Empfänger)

Canon ETTL SETUP PHOTO

Für uns eine Pflichtlösung, denn wir können damit unsere Blitze steuern, Einstelllicht aus und ein, Leistung hoch und runter und nebenbei sind sie super klein, handlich, haben Akkus in den Empfängern, haben super viele Kanäle und sind einfach nur wahnsinnig kompakt. Dazu können auch die bis 1/1000s syncen.

PRO wäre da eben der Preis, die Universalität, die Größe, die Funktionen, die Schnelligkeit im Syncen… und die Zuverlässigkeit. Was nicht so gut ist, dass der Sender nicht auf die Kamera geschraubt werden kann. Das lässt manchmal zu viel Spiel und dann fangen die Probleme an!!! Aber Elinchrom arbeitet anscheinend dran!

ERGO: Unsere Lösung für unsere normalen Blitze. Solide, klein und bisher auf jeder Reise mit dabei!

3. YONGNUO RF-602 (39 € für komplettes Set aus Sender und Empfänger)

Der Preis ist sooooo ungewöhnlich für ein einfaches Set Funkauslöser… ABER… wenn man die Teile in der Hand hält, dann relativiert sich der Preis. Vom Gefühl mit den PWs fühlen diese sich fast schon minderwertig an…

Canon ETTL SETUP PHOTO

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Und jetzt nutzen wir auch noch die Yongnuo. Warum? Ganz einfach: Für den Preis kann man garnix falsch machen und noch viel mehr. Die Dinger könnten 4 mal so viel kosten und wären das Geld immernoch wert. Die Reichweite des gesamten Funksystems ist in der Praxis bei uns bei etwas 50-75m im freien Felde. Aber normalerweise ist man ja eher 3-4m weit weg!!!

So sieht ein Sender aus. Man hat vorne eine Sync-Buchse um auch über ein Kabel eine Kamera anzuschließen. Ein kleines Lämpchen zeigt wenn man ein Auslösesignal sendet. Der TEST-Knopf ist oben am Gehäuse.

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Von unten sieht man dann auch die Einstellungen für die Kanäle und noch ein Detail fällt sofort auf!!! Der Blitzschuh ist aus Metal gefertigt… WOW!!! Das gibt es bei den anderen beiden Systemen nicht!

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Selten haben wir so solide und gut verarbeitete Produkte gesehen. Und für einen Setpreis von 40 Euro bekommt man hier in Deutschland nichtmal das Plastik für das Gerät!!!

Aber kommen wir direkt weiter zum Empfänger! Der sieht so aus!

Wir haben hier eine untrakompakte Lösung für Aufsteckblitze. Der Blitzschuh ist im Funkauslöser integriert. Wir brauchen keine Adapter mehr. Wir stecken den Blitz einfach auf den Auslöser und gut ist. Und überlegt doch alle mal… Fehlerquellen sind zu vermeiden und Kabel und Adapter bieten auf lange Frist ein hohes Potential an Fehlauslösungen und Wackelkontakten. Lieber kein Kabel und nur nen Funkauslöse lautet die Devise für uns!

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Man sieht deutlich, dass der Blitzschuh auch wieder aus Metal ist. Im “MAKRO-Modus” unserer Blog-Aufnahmen :-) erkennt man auch wie sauber die Sachen gefertigt sind!!! Und noch eine Sache die mal gesagt werden muss. Das hier sind die ORIGINAL-BATTERIEN AUS DEM LIEFERUMFANG!!! Duracell Batterien im Set enthalten. Ich selbst kenne nur Billigakkus in solchen Preisregionen! Genauso wie die Tatsache, dass alle Geräte mit Trocknertütchen vollgestopft sind, dass ja kein Wasser entsteht. Man muss sich also selbst fragen, ob Billiganbieter wirklich DURACELL verbauen??? Für mich zwar kein direkten Kriterium für die Auslöser aber ich finde solche versteckten Hinweise viel interessanter.

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Und auch beim Sender ist die Batterie schon enthalten. Hier sind es leider die CR2 Batterien geworden. Aber anscheinend (WIR MÜSSEN ES NOCH TESTEN) muss eine Batterie 20000 Auslösesignale halten.

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Und auch hier ist nicht Schluss. Im Lieferumfang sind auch noch die entsprechenden Kabel. Ihr könnt mit dem Set auch eure entsprechende Kamera auslösen. Wir haben z.B. das Set für die Canon N3 Anschlüsse gewählt. Und das Kabel kommt auch mit…

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Und das Kabel ist nicht einfach reingelegt. Nein, auch das Kabel ist fein säuberlich verpackt, mit Trockentütchen und von genialer Qualität…

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Ich glaube wir haben hier selten einen soooooo positiven Artikel. Aber es geht nicht anders. Wir sind hin und weg. Von Qualität und Leistung und Preis. Und das wollen wir euch auch zeigen und sagen.

Also die Zusammenfassung: Wir haben das Set aus den Yongnou Auslösern aus vielen verschiedenen Gründen.

  1. Von Kosten kann man bei dem Preis nicht wirklich sprechen.
  2. Die Qualität ist absolut überzeugend.
  3. Die Möglichkeiten einen Aufsteckblitz ohne weiteres Zubehör sicher über große Distanz auszulösen ist einzigartig. Keine weiteren Kabel oder Adapter mehr!!!
  4. Die Dimension der Geräte ist toll. Klein, stabil, handlich!!!
  5. Als Fotograf braucht man auch oft Ausrüstung, die nicht teuer ist. Sonst muss man das die ganze Zeit bewachen und dann können keine guten Fotos entstehen!!! Geht nicht, wenn mein Kopf beim Bewachen der teuren Pocketwizards ist… Klingt jetzt blöde als Grund, ist aber definitiv mit der Hauptgrund für uns!!!

GEGEN einen Kauf spricht etwas die Sync-Zeit von angegeben 1/250s die aber absolut zuverlässig nie erreicht wird. Also wer sicher sein will, der kann mit einer 1/125s oder 1/160s rechnen.

So, und jetzt müsst ihr die Dinger nur noch irgendwoher beziehen können. 2 Möglichkeiten gibt es!

Ebay SHOP in UK

Ebay SHOP des Herstellers selbst (HONGKONG)

Aus die Maus… Schluss für heute!!! Ihr habt wieder deutlich gesehen, dass wir verschiedene Systeme fahren und Wege gehen. Jedes System hat Stärken und Schwächen, sie sind nicht wirklich vergleichbar und erfüllen andere Anforderungsprofile… Mit den neuen Yongnuo haben wir ein System welches auf extreme Mobilität ausgelegt ist. 3 Aufsteckblitze, 3 Empfänger, 1 Sender und keineweiteren Kabel mehr!!! PERFEKT!!! Und das Ganze noch für unter 100 Euro.

Wenn ihr Lust habt, dann hängt doch hier die Links zu besonderen Artikeln im Netz über die RF-602er an. Was kann man wie wo machen und wer hat es ausprobiert…

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Guter Einwand kam gerade per Kommentar von RAYBAN rein! Das will ich nicht verschweigen, denn so Unrecht hat er garnicht!

Ich gebe folgendes zu bedenken:
- Keine Sync von 1/250s -> muß man sich so einschränken lassen?
- Blitzschuh aus Metall -> elektrisch bedenklich -> schieb das Ding mal im Dunkeln schief drauf und du hast einen Schluss an den Kontakten…
- Blitzschuh aus Metall -> Dann ist die SollBruchstelle jetzt die Cam…

Den Weg zu mir wirds nicht finden.
Danke für den Bericht

Auch wenn man mit der 5D Mark II nicht wirklich auf 1/200s kommt (1/160s ist normal!!!) und wir damit also kein Problem haben, wenn wir mit der 1D fotografieren wird es schon knapp mit der X-SYNC von 1/160s bei den Yongnuo. Oft braucht man es nicht, aber manchmal eben doch! Dann kommt es auf die halbe Blende zwischen 1/160s und 1/200s dann doch an! Und bei 1/250s sogar fast ne ganze Blende!!! Das ist, wenn die Sonne scheint, schon eine ganze Welt. Bedenkt das bitte!!!

Das mit dem Metallschuh ist auch so ne Sache. Sollbruchstelle… also bei mir SOLL garnix brechen. Aber ja, mir wäre der Auslöser lieber als die Kamera! Wobei man schon ziemlich viel Kraft braucht und dann ist es sowieso oft schon vorbei mit der Kamera! Die Bedenken mit dem Schuh teile ich also nicht, denn auch die neuen SB-900 oder 580 EX haben Metallschuhe. So sollte es unserer Meinung nach sein!

TROTZDEM!!! Auch dieser Einwand von RAYBAN sollte man vorher wenigstens kennen und bedenken!

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